De dicto

Donnerstag, 31. Mai 2012

"In Deutschland leben 2,5 Millionen Kinder in Armut. So das Ergebnis einer Unicef-Studie.
Die Reaktionen darauf sind vorhersehbar: Sofort soll der Staat wieder helfen, mehr Geld in die Sozialsysteme pumpen.
[...]
Eltern können sich entscheiden: ob ihnen Genuss und Konsum wichtiger sind als die Bedürfnisse ihrer Kinder. Als gesundes Essen, ordentliche Kleidung, Bücher und Bildung.
Wenn diese Entscheidung immer öfter gegen den eigenen Nachwuchs fällt, dann ist Deutschland wirklich arm, dann wird es immer ärmer."
- Ulrich Becker, BILD-Zeitung vom 30. Mai 2012 -
Zum Gesagten sei angemerkt: Was Becker versucht seriös als Kommentar notierte, ließe sich direkter und ehrlicher so ausdrücken: Es gibt zwar unleugbar arme Kinder; die sind allerdings nicht Produkt einer Gesellschaft, die sich ihrer nicht annimmt, sie ausgrenzt und in Randbezirke abdrängt - sie sind nur arm, weil ihre Eltern sie in Armut bugsieren. Es sind ebenjene Eltern dieser armen Kinder, die ihren Nachwuchs aushungern und verarmen lassen. So einfach ist das! So unkompliziert ist die Wahrheit einer Gesellschaftselite und ihrer (Ge-)Schmier(t)finken, die ihren Reichtum mit der Leugnung der Armut rechtfertigen und letztere für einen Makel, nicht für ein trauriges Schicksal halten.

Kinder in Armut sind somit doppelt arm. Sie sind es, weil es ihnen an materiellen Grundlagen mangelt und sie sind es, weil ihre Eltern konsumgeile, rauchende und spaßgesellschaftsfröhliche Egomanen sind. Die eine Armut ist man nicht gewillt zu beenden - aber die andere, die kostenlose Armut, die nur daher rührt, dass jeder Arsch ein Kind auf die Welt werfen kann, die kann man wenigstens moralisch verurteilen. Das kostet nichts und ist politisch ausbeutbar. Die Armut von Kindern ist immer auch die Armut von Eltern - das weiß, wer das Leben oder unabhängige sozio-ökonomische Analysen kennt. Diese Kenntnis wird aber hier auf den Kopf gestellt. Die Armut von Kindern wird bei Becker als das unverzeihliche Produkt von Eltern erklärt, die eigentlich genug haben - die vielleicht nicht gerade reich, aber ganz sicher nicht arm sind.

So ist die Gesellschaft entlastet. Sie rechnet fröhlich das Kindergeld an Regelsätze an, die für ein Kinderleben nur schwerlich reichen - sie rechnet Unterhalt als Einkommen hinzu - sie zieht selbst das erarbeitete Taschengeld von Teenagern von der Bedarfsgemeinschaft ab - aber die Gesellschaft ist unschuldig, zeigt mit dem Finger auf die Eltern, die schmachvoll ihr Leben in Armut leben müssen. So bringt man die Kinder gegen die Eltern in Stellung, um sich als gönnerhafte Gesellschaft zu feiern, die zwar ab und zu Ein Herz für Kinder-Galas abhalten muß, um die Ausnahmefälle von Kinderarmut zu beheben, die sich aber ansonsten nichts vorzuwerfen hat. Das haben nur die Eltern. Selbstverantwortung in diesen Zeiten der Pest und der Cholera bedeutet, dass man für Armut selbst verantwortlich ist - bei Minderjährigen natürlich deren Erziehungsberechtigten.



16 Kommentare:

Anonym 31. Mai 2012 um 08:29  

Ein Buchtipp zum Thema:
http://www.acheron-verlag.de/2012/05/ein-totmacher-infos-zum-neuen-buch/

klaus baum 31. Mai 2012 um 08:45  

Lieber Roberto,

solche Sätze sind wirklich von Übel:

>>Eltern können sich entscheiden: ob ihnen Genuss und Konsum wichtiger sind als die Bedürfnisse ihrer Kinder.<<

Es wird die Realität von Armut glattweg geleugnet, Armut gibt es nicht, es gibt nur zu viel Konsum. Alle Eltern haben genug Geld, einige von ihnen geben es nur falsch aus, in dem sie jeden Monat einen Fernseher kaufen.

So kann man gesellschaftliche Ursachen von Armut zum Verschwinden bringen. Heißt es zu Beginn der Dialektik der Aufklärung von Horkheimer/Adorno, Aufklärung wollte Einbildung durch wahres Wissen ersetzen, so ersetzt BILD das Wissen um die wirklichen Zusammenhänge durch Einbildung. BILD ist gezielte Gegenaufklärung.

Anonym 31. Mai 2012 um 09:19  

Noch ein - vielleicht sogar zutreffender - Buchtipp zum Thema:

"[...]
Christian Baron / Britta Steinwachs

Faul, Frech, Dreist -
Die Diskriminierung von Erwerbslosigkeit durch BILD-Leser*innen

Die Autor_innen nehmen die Bild-Kampagne über den „Arbeitslosen Arno Dübel“ unter die Lupe und untersuchen, mit welchen Argumentationen auch die Leser_innen zu klassistischer Rede greifen.

Von Andrea Strübe


Arno Dübel fungierte im Jahr 2010 als Figur einer Bild-Kampagne, die sich den Erwerbslosen zur Zielscheibe menschenverachtender Hetze aufgrund seines sozialen Status machte. Die Rede war vom „Sozialschmarotzer“, er sei „Deutschlands frechster Arbeitsloser“, der seit 36 Jahren von Sozialhilfe lebe und keinerlei Bereitschaft zeige, arbeiten zu gehen. Ergänzt wurde das Bild durch Stereotype wie ein ungepflegtes Äußeres, Zigaretten, Alkohol und natürlich fehlende Sozialkompetenz. Die Bild reproduzierte eifrig das Klischee der „Person aus der Unterschicht“. Doch damit war die Redaktion nicht allein. Das soeben erschienene Buch „Faul, Frech, Dreist“ legt den Fokus auf die Leser_innenkommentare, die auf bild.de Position zur dargestellten Lage Dübels beziehen[...]"

Quelle und ganzer Text:

http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/eine-klasse-gegen-sich

Gruß
Bernie

Anonym 31. Mai 2012 um 11:46  

Die Armut in diesem reichen Land ist eine Schande - die Kinderarmut ist ein Skandal. - Die Verantwortlichen hetzen,fühlen sich schuldlos und mit dreistem Geplärre, schimpfen sie noch: "Wer arm ist hat doch selber Schuld."
(Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.)

Dieses Bild-Zeit-ung-Bewußtsein ist zum "common sense" in der Bevölkerung geworden.(Auch viele Nicht-Bildzeitungsleser vertreten diese grauenhafte Ansicht.)

Vielleicht trifft folgende Analogie zu: Der Mensch fürchtet sich vor Krankheiten - also haßt er die Kranken. Auf die Armut bezogen:
Der Mensch fürchtet sich vor Armut - also haßt er die Armen. Wobei fürchten und hassen in unbewußten Schichten abläuft.

Hartmut

Rudi 31. Mai 2012 um 14:44  

Nicht verschweigen sollte man auch, dass eine Korrelation zwischen Sozialausgaben und Bedürftigen besteht. Die durchschnittlichen Leistungen für den Einzelnen stiegen über die Inflation hinaus stetig in den letzten Jahrzehnten, parallel dazu stieg auch die Anzahl der Bedürftigen - was natürlich genauso heillos wie jedes exponentielle Wachstum ist...

Hier in meiner Stadt gibt es hoffnungsvolle Projekte, die Stadt hat Flächen zur gemeinsamen Gemüsebebauung durch die Bevölkerung freigegeben, die Pflanzen werden von Biobauern kostenlos zur Verfügung gestellt, und jedermann darf ernten.
Das sind gute Keime gemeinsamen sozialen Miteinanders.

Elwood 31. Mai 2012 um 15:31  

Kommentare, wie jener des Bild-Schreiberlings Becker, entspringen offensichtlich einer niederträchtigen Haltung. Niedertracht gilt im Allgemeinen als schlechtes Benehmen. Das erinnert mich sogleich an das Bonmot von Klaus Kinski, welches die frühere TAZ-Chefredakteurin Bascha Mika in der gestrigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau ausgegraben hatte:

"Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil ihnen keiner aufs Maul haut"

Wäre vielleicht mal an der Zeit, dass sich daran etwas ändert.

Roberto J. De Lapuente 31. Mai 2012 um 18:15  

Mit Verlaub, Rudi, ein Zurück in agrarische Steinzeit-Romantik ist auch nicht das, was gewünscht sein kann...

Kaluptikus 31. Mai 2012 um 19:18  

"Hier in meiner Stadt gibt es hoffnungsvolle Projekte, die Stadt hat Flächen zur gemeinsamen Gemüsebebauung durch die Bevölkerung freigegeben, die Pflanzen werden von Biobauern kostenlos zur Verfügung gestellt, und jedermann darf ernten."
----------------

Das Project ist sicherlich nicht als Alternative zur industriellen Landwirtschaft entstanden. Hier geht es vermutlich um Erfahrungsaustausch, gesundes Essen (lernen) oder auch Freizeitgestaltung. Kostenloses Acker/Gartenland gibt es im Kapitalismus schon lange nicht mehr.

landbewohner 31. Mai 2012 um 19:19  

das gejammere über "arme kinder", hinweise auf diese und forderungen an bildungspakete etc für arme kinder ist ja schon bewusste irreführung. selbstverständlich sind kinder arm, wenn das elternhaus kein geld hat. kinder leben nun einmal nicht als autarke wesen sondern i d r mit einem oder mehreren elternteilen. darum ist schon das feststellen von einer besonderen "kinderarmut" eine diskriminierung der eltern, die diese "armen kinder" leiden lassen.
und auf dieser vorverurteilung können dann(un)menschen wie v d leyden eltern entmündigende bürokratische maßnahmen als wohltaten für "arme kinder " verkaufen.

Anonym 31. Mai 2012 um 20:07  

Da schreibt aber ein selbsternannter Oeffinger Freidenker in seiner Kritik an den LINKEN heute in seinem Blog:

"Dazu kommt, dass die Totalopposition gegen Hartz-IV keinen Sinn macht. Die LINKE muss einige Schlussstriche ziehen und endlich Sprachregelungen finden, um zu neuen Ufern aufbrechen zu können. Dazu gehört, Hartz-IV zu reformieren anstatt es abschaffen zu wollen - sachlich und unaufgeregt, ohne die heilige Empörung als Kämpfer der Entrechteten."

Mit anderen Worten, Hartz IV ist im Grunde richtig es sollte nur etwas verschlimmbessert werden. Wie derartige Versuche der LINKEN enden, zeigt Katja Kipping auf ihre Homepage:
http://www.katja-kipping.de/article/559

Darunter sozialrevolutionäre Hoffnungsträger der SPD wie Andrea Nahles, Dieter Wievelspütz,Wolfgang Thierse, Karl Lauterbach,Franz Müntefering, Heidemarie Wieczorek-Zeul, Hubertus Heil, Ottmar Schreiner, Ute Vogt und Ulla Schmidt.

Karl 31. Mai 2012 um 22:34  

"Wer arbeiten kann, aber nicht will, der kann nicht mit Solidarität rechnen". "Es gibt kein Recht auf Faulheit", sagte Schröder schon 2001.
Die Entsolidarisierung und Individualisierung ist schon lange
eingesickert. Das zu korrigieren wird viele Jahre brauchen.

mann_von_nebenan 31. Mai 2012 um 22:43  

Deutschland, dieses reiche Land,
erinnert mehr und mehr an eine superreiche Frau, die ihre Körperpflege so vernachlässigt hat, dass sie stinkt und Körperparasiten hat. Und damit sind ganz gewiss nicht die Armen, zu einer Quasiparasitenexistenz verdammten Alg II- Opfer gemeint …

Und klar, lieber R. d.l. P.,, Steinzeit-Rudi-Mente können nicht die Lösung dieses Problems sein: es sieht ganz danach aus, als ob die immer mehr und sich mehrenden Systemausgegrenzten aktiv an einer letzten Endes wahrscheinlich brachialen Lösung zur Selbsterlösung zu arbeiten haben werden …

Anonym 31. Mai 2012 um 23:13  

@Hartmut

Ein scheint eher ein typisch dt. Phänomen zu sein, dass man in Krisenzeiten eben statt auf die Krisenverursacher (z.B. Spekulanten, Bankster, korrupte Politiker in höchsten Staatsämtern) lieber auf die Krisenopfer (z.B. Arbeitslose, Niedriglöhner, Obdachlose, Kranke usw. usf) eintritt - auch ganz ohne BLÖD-Zeitung....

Woher ich das weiß? Als geschichtsinteressierter Mensch habe ich mal - vor Jahren - ein Buch über die Massenpsychologie des Faschismus gelesen, und man glaubt es nicht schon damals - bei der Großen Depression - Verhaltensweisen gefunden, die heute wieder beim dt. Michel vorhanden sind....

..anscheinend lernen wir in .de wirklich nichts aus der Geschichte....

...es war nämlich alles schon einmal da, aber wiederholt sich nun in der Zeit einer "Neuen Weltwirtschaftskrise" (Zitat: Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman) eben wieder....nur diesmal als Farce....

Übrigens, ist auch kein Wunder, dass immer wieder die Keule geschwungen wird, dass man sich Vergleiche mit damals verbittet....

...wer will schon wissen, dass es damals schon Hetzparolen gegen "Arbeitsscheue", "Asoziale" & sonstige in Deutschland gab?

Wer? Frage ich mich?.....


Noch was: Schon die Judenvernichtung fing mit Witzen und Vorurteilen über Juden an, ebenso wie die Verfolgung anderer Opfergruppen in totalitären Staaten (z.B. den "Kulaken" in der Ex-Sowjetunion), und es ist einfach - in Zeiten mangelnder Allgemeinbildung eines neoliberalen Totalitarismus - eben wieder genauso wie damals zu verfahren.....

....ohne gleich zur Vernichtung von heutigen Randgruppen aufzurufen....das benötigt heute keiner mehr, denn man hat heute subtilere Methoden Menschen existenziell zu vernichten als offen mit Genickschuß oder Gas.....

Ganz zynische Grüße
Bernie

Anonym 1. Juni 2012 um 02:36  

@Herr De Lapuente
"Mit Verlaub, Rudi, ein Zurück in agrarische Steinzeit-Romantik ist auch nicht das, was gewünscht sein kann..."

Das sehe ich irgendwie anders; nicht ein jedes Projekt führt gleich in die steinzeitliche Agrar-Romantik.
http://www.taz.de/!94039/

Veränderungen beginnen gar nicht so selten im belächelten Kleinformat ...

Wobei, eben derart gesehen (;-)):

"... Es gibt zwar unleugbar arme Kinder; die sind allerdings nicht Produkt einer Gesellschaft, die sich ihrer nicht annimmt, sie ausgrenzt und in Randbezirke abdrängt - sie sind nur arm, weil ihre Eltern sie in Armut bugsieren.

sind wir doch längst in der steinzeitlichen (trifft es epochenmässig nicht wirklich so ganz *grins*) Sichtweise angelangt.

Möglicherweise funktionieren gegen "steinzeitliche" Methoden (und Denkrichtigungen), eben nur solche Gegenmechanismen?

Denn was unterscheidet die Becker'sche Sichtweise von folgender (?):

... Es gibt zwar unleugbar arme Kinder; die sind allerdings nicht Produkt einer Gesellschaft, die sich ihrer nicht annimmt, sie ausgrenzt und in Randbezirke abdrängt - sie sind nur arm, weil sie innerhalb einer von Gott auferlegten Bürde, stets ererbt von den Eltern, die Armut per Geburtsmal zu erdulden haben.

Gut, gut, den Gott, den macht heute ein anderer, aber ansonsten ... sehe ich kaum noch einen Unterschied ...

Und beides, auf den Prüfstand gehoben, nur billige Ausreden für die eigenen Vorteilnahmen der Eliten ... Egal, wem man es gerade zuzuschieben wünscht ...

Insoweit, wer vor Gott, der Eugenik (s. Sarrazin) als Begründung keinen Halt macht, der macht sich auch sicherlich bei der Becker'schen Theorie keinen Knopf auf.

Gruss
Rosi

Anonym 1. Juni 2012 um 20:06  

Möchte noch einen lesenswerten Kommentar aus einem Blog hervorheben:
http://klausbaum.wordpress.com/2012/06/01/hartz-iv-ein-totmacher/

"HARTZ IV EIN TOTMACHER

“Es reicht! Die Strasse ruft! Jetzt gnade Euch Gott!” schreibt einer der über 80 Autoren, der neuen Anthologie zum Thema Hartz IV und trifft damit den Nerv von über 7 Millionen Hartz IV betroffenen, Arbeitslosen, Aufstockern, Minijobbern, Betrogenen und Gedemütigten.

Im Dezember vergangenen Jahres rief der Acheron Verlag Leipzig gemeinsam mit Gegen-Hartz.de zu einer deutschlandweiten Ausschreibung zum Thema Hartz IV auf, nicht ahnend, damit in ein Wespennest gestochen zu haben. Neben vielen Schriftstellern haben sich zahlreiche betroffene literarisch zum Thema geäussert und Ihrem Ärger Luft gemacht.

Texte wie “Die Totmacher“, “Lächle, solange Du noch Zähne hast“, “Tod im Jobcenter“, “Menschenwürde 16 Cent“, “Der Anschlag“, “Das Volk sind Wir“, oder “Die hässliche Landesbotschaft“… verfolgen die Gedanken die einen im Wartebereich der Endlosflure überkommen, während man selbst zu Fallobst vergammelt. Sie sprechen den Menschen aus dem Herzen, die täglich Demütigungen, Sanktionen und Strafen erdulden müssen, denn längst ist aus der einst sozialen Agenda, eine menschenzermalmende Maschinerie geworden, mit denen findige Geschäftemacher Millionen verdienen ..."


Spricht für sich und passt ausgezeichnet zum Thema.

Gruss
Rosi

Anonym 2. Juni 2012 um 23:46  

Ja, ja, arme Kinder gibt es in Wirklichkeit überhaupt nicht. Schuld sind die Eltern, die nicht bereit sind zu verzichten zugunsten ihrer Kinder.

Wie erbärmlich.
Wenn es uns nicht gelingt diese Schiene der Schuldzuweisungen zu verlassen, sehe ich schwarz für dieses Land.

Beste Grüße
onlyme

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