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... wenn man trotzdem lacht

Mittwoch, 30. November 2016

»Das Gedächtnis ist ein sonderbares Sieb. Es behält alles Gute von uns und alles Übel von den anderen.«

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Dienstag, 15. November 2016

»Das Weltgewissen ruht nie, es sucht immer ein Alibi.«

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Dienstag, 25. Oktober 2016

»Eine weiße Frau und ein schwarzer Mann, heute kein Problem in Deutschland. Müssen halt bloss immer im Haus bleiben.«
- Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig -

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Dienstag, 11. Oktober 2016

»Als ich ein Kind war, betete ich jeden Abend Gott möge mir ein Fahrrad schenken. Dann verstand ich, dass Gott so nicht arbeitet, also stahl ich mir ein Fahrrad und betete für Vergebung.«

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Dienstag, 27. September 2016

»Das Jobwunder Deutschland, wo findet das statt? Im Niedriglohnsektor. Noch nie hatten so viele Menschen Arbeit wie im Augenblick. Das stimmt. Und noch nie konnten so viele Menschen von der Arbeit die sie haben gar nicht leben. – Ich hab’ immer gesagt, beschäftigen kann ich mich selber.«

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Dienstag, 6. September 2016

»Ich beneide immer alle Leute, die fließend sprechen, also flüssig, wie unsere Politiker, meistens sogar überflüssig. Aber ich kann eben nicht so schnell sprechen. […] Ich muss so oft über das nachdenken, was ich sage. Das hält natürlich kolossal auf.«
- Werner Finck, »Alter Narr, was nun?« -

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Montag, 22. August 2016

»Satire hat auch eine Grenze nach unten. In Deutschland etwa die herrschenden faschistischen Mächte. Es lohnt nicht – so tief kann man nicht schießen.«

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Mittwoch, 10. August 2016

»Einen Verbrecher könnte man definieren als die Ausnahme, die das tut, was die Mehrheit im Allgemeinen unterlässt oder nur heimlich und auf andere Weise tut.«

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Mittwoch, 27. Juli 2016

»Der Comedian macht es wegen dem Geld. Der Kabarettist macht es wegen des Geldes.«

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Dienstag, 12. Juli 2016

»Wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich nicht mal mehr aufhängen.«

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Dienstag, 28. Juni 2016

»Habe SPD gegoogelt und kriege dieses:
Ergebnisse für SPD
Meinten Sie: CDU
Stattdessen suchen nach: CDU«
- Gerhard Seyfried am 18. Juni 2016 auf Facebook -

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Dienstag, 14. Juni 2016

»Wirtschaftswissenschaft ist die einzige Disziplin, in der jedes Jahr auf dieselben Fragen andere Antworten richtig sind.«

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Dienstag, 24. Mai 2016

»Eine Hure ist eine Frau, die mehr nimmt, als sie gibt. Ein Mann, der mehr nimmt, als er gibt, nennt sich Geschäftsmann.«

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Dienstag, 26. April 2016

»Früher war Bayern ein Volk mit einer langen Geschichte. Jetzt beginnt die Geschichte Bayerns mit der CSU und bietet nur noch Anekdoten.«

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Montag, 11. April 2016

»Ich finde auch in Deutschland können Reiche und Arme, wenn es denn sein muss, gut zusammen arbeiten. Sieht man bei der AfD, Rassismus als gemeinsamer Nenner.«
- Abdelkarim Zemhoute in  »Die Anstalt« -

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Dienstag, 22. März 2016

»Wir brauchen dringend 'nen dritten Weltkrieg. Guido Knopp ist mit den ersten beiden fast fertig.«

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Dienstag, 8. März 2016

»Und die Merkel ist an allem schuld. Seit zehn Jahren lese ich jetzt diesen Schwachsinn in allen Zeitungen. Die Merkel ist schuld an unserer Lähmung und an unserer Lethargie. Und dass wir so apolitisch sind. Was? Die hat ja eine Zauberkraft, die Frau Merkel. Das ist ja ungeheuerlich. Und was stellen wir uns aus für ein erschütterndes Zeugnis, wenn wir uns von einer Frau Merkel lähmen lassen können. Was sind wir für Weicheier. Man hat oftmals den Eindruck in Deutschland, dass die Leute im Grunde enttäuschte Demokraten sind, im Grunde ihres Herzens Royalisten, die sich einen König wünschen, damit sie ihn doof finden können. [...] Wegen der Merkel gehen wir nicht mehr zur Wahl. Das könnte uns passen. [...] Bei mir hat der Zauber nie gewirkt von der Frau Merkel zum Beispiel. Ich gehe immer trotzdem noch zur Wahl. Ganz eigenartig so eine Immunität.«

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Dienstag, 23. Februar 2016

»Dabei ist kommunizieren natürlich das Gegenteil von dem, was es zu sein vorgibt. Dass kommunizieren verständigen bedeutet, das glauben allenfalls noch die Verfassers eines Fremdwörterbuchs. Kommunizieren meint doch eigentlich un-verständigen oder verunständigen. Wenn es darum geht, etwas zu vernebeln und zu vertuschen, werden Kommunikationsexperten hinzugezogen. Wenn etwas verzerrt, beschönigt, einseitig dargestellt oder völlig aus der Luft gegriffen werden soll, dann heißt es, dass es nach außen kommunziert werden muss. Und wenn mal die Wahrheit ans Licht kommt, wenn etwas so geschildert wird, wie es sich tatsächlich abgespielt hat, dann spricht man vom Kommunikations-Super-GAU. Kommunikation hat tatsächlich so wenig mit Kommunikation zu tun, dass ein Außerirdischer, der die Bedeutung des Wortes Kommunikation aus dem täglichen Gebrauch erschließen sollte, es als »belügen« oder als, bildlich gesprochen, »mit Scheiße parfümieren« übersetzen würde. Oder dass jeder jedem jederzeit jeden Mist zukommen lassen kann. Kommunikation ist selten mehr als ein permanentes, lautes, unentrinnbares Quaken. Darin sind sich alle einig. Deshalb sagt auch kein Mensch, Goethe habe mit Schiller kommuniziert. Die haben sich geschrieben. Wer sich was zu sagen hat, kommuniziert nicht miteinander. Kommunikation ist eine Pest, eine Lügenpest, eine Beschönigungs- und Beschwichtigungspest. Die einfachsten und klarsten Dinge werden völlig verdreht, und schwierige, komplizierte Sachverhalte werden so vergröbert und versimpelt und vereinseitigt, dass gar nichts mehr stimmt.«
- Thomas Brussig, »Schiedsrichter Fertig« -

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Dienstag, 9. Februar 2016

»Das Fließband, es ist der Herr.
Ich bin sein Getriebe.
Es herrscht, ich unterwerfe mich.
Trotzdem schätze ich es wie nichts.
Gezwungen habe ich mich, es zu lieben.
Ich bin unterwürfig, weil es ein verständigerer Herr ist, wenn ich gefügig bin und es nicht verachte.
Ich zerfließe am Zerfließband, dann ist es stolz auf mich.
Ich danke dem Fließband, es gibt mir Brot und lenkt mich vom Hunger ab.«
- Herta Müller, »Der König verneigt sich und tötet« -

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Dienstag, 26. Januar 2016

»Jede Propaganda ist so gefährlich wie die Dummheit auf die sie trifft.«

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