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Das Wahlergebnis hinter dem Wahlergebnis

Dienstag, 12. Mai 2015

Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen wählten ...
  • ... 50,0 Prozent aller Wahlberechtigten keine Partei.
  • ... 15,9 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 11,0 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 7,4 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 4,7 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
  • ... 3,2 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 2,4 Prozent aller Wahlberechtigten die AfD.
Die geplante rot-grüne Koalition hätte einen Rückhalt bei weit weniger als einem Viertel der Wahlberechtigten. Selbst eine theoretisch in den Raum geworfene Große Koalition könnte gerade mal etwas mehr als ein Viertel der Wahlberechtigten abdecken.

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Das Wahlergebnis hinter dem Wahlergebnis

Dienstag, 17. Februar 2015

Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg wählten ...
  • ... 43,4 Prozent aller Wahlberechtigten keine Partei.
  • ... 24,5 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 8,6 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 6,6 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 4,6 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
  • ... 4,0 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 3,3 Prozent aller Wahlberechtigten die AfD.
Der strahlende Wahlsieger SPD erreichte faktisch nicht mal ein Viertel aller Wahlberechtigten. Die AfD bleibt gesamt betrachtet nur eine Splitterpartei.

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Das Wahlergebnis hinter dem Wahlergebnis

Dienstag, 16. September 2014

Bei der Landtagswahl in Thüringen wählten ...
  • ... 47,3 Prozent aller Wahlberechtigten keine Partei.
  • ... 17,4 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 14,6 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
  • ... 6,4 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 5,5 Prozent aller Wahlberechtigten die AfD.
  • ... 2,9 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 1,3 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
Eine schwarz-rote Koalition käme auf 23,8 Prozent aller möglichen Stimmen. Die mögliche rot-rot-grüne Variante läge bei 23,9 Prozent. Die Mehrheit ist demnach ein Resultat aus dem Ergebnis nicht mal eines Viertels der Wahlberechtigten.


Bei der Landtagswahl in Brandenburg wählten ...
  • ... 52,1 Prozent aller Wahlberechtigten keine Partei.
  • ... 15,0 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 10,8 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 8,7 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
  • ... 5,7 Prozent aller Wahlberechtigten die AfD.
  • ... 2,9 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 1,3 Prozent aller Wahlberechtigten die Freien Wähler.
  • ... 0,7 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
Die amtierende Koalition könnte ihre Arbeit auf Grundlage von 23,7 Prozent weiterführen. 2009 besaß diese Koalition aus SPD und Linke noch einen Rückhalt von 39,6 Prozent aller Wahlberechtigten. Obwohl die CDU unbereinigt zulegte, wählten sie 80.000 Menschen weniger als 2009. In absoluten Zahlen, gemessen an allen Wahlberechtigten, hat sie über zwei Prozentpunkte verloren. 14.400 Menschen oder 0,7 Prozent aller Wahlberechtigten wählten die FDP. Das entspricht in etwa der Summe aller Verwandten und Freunde von FDP-Mitgliedern.

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Das Wahlergebnis hinter dem Wahlergebnis

Dienstag, 27. Mai 2014

Bei der Europawahl 2014, wählten...

... 51,9 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland gar nicht.
... 16,7 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland die Union.
... 12,9 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland die SPD.
... 5,1 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland die Grünen.
... 3,5 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland die Linke.
... 3,3 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland die AfD.
... 1,6 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland die FDP.
... 3,8 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland eine der Parteien, die einen Sitz im Europäischen Parlament erlangt haben.

Die beiden stärksten Parteien vereinen somit nicht mal ein Drittel aller möglichen Stimmen. Die Union hat aber an absoluten Zahlen dennoch zugelegt. Auch die Linken haben mehr Absolutstimmen als vor fünf Jahren.

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Das Wahlergebnis hinter dem Wahlergebnis

Montag, 23. September 2013

Bei der Bundestagswahl wählten...
  • ... 28,5 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 29,3 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU/CSU.
  • ... 18,2 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 6,1 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
  • ... 6,0 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 3,4 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 3,3 Prozent aller Wahlberechtigten die AfD.
  • ... 1,5 Prozent aller Wahlberechtigten die Piraten.
Fast hätte die Union die absolute Mehrheit mit nicht mal annähernd 30 Prozent der Stimmen aller Wahlberechtigten erreicht. Sollte es zur Großen Koalition kommen, besteht die Opposition nur aus 12,1 Prozent.


Bei der Landtagswahl in Hessen wählten...
  • ... 26,8 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 27,3 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 21,9 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 7,9 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 3,7 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
  • ... 3,6 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 2,9 Prozent aller Wahlberechtigten die AfD.
  • ... 1,4 Prozent aller Wahlberechtigten die Piraten.
Die fiktive rot-rot-grüne Mehrheit käme auf 33,5 Prozent aller Stimmen. Die mögliche Jamaika-Koalition summierte sich auf 38,8 Prozent.

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Das Wahlergebnis hinter dem Wahlergebnis

Montag, 16. September 2013

Bei der Landtagswahl in Bayern, wählten...
  • ... 36,1 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 29,9 Prozent aller Wahlberechtigten die CSU.
  • ... 13,0 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 5,6 Prozent aller Wahlberechtigten die Freien Wähler.
  • ... 5,4 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 2,1 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 1,3 Prozent aller Wahlberechtigten Die Linke.
Die absolute Mehrheit der Christsozialen ergibt sich aus dem Stimmen von weniger als einem Drittel aller Wahlberechtigten. Der in Seehofers Eigenlobrede gefallene Satz, dass jeder zweite Bayer die CSU gewählt habe, stimmt damit nicht. Es war nicht mal jeder dritte Bayer. Die sich selbst als im Aufwind fühlende SPD feiert nach 2008 und 2003 das drittschlechteste Ergebnis bei einer bayerischen Landtagswahl seit 1946.

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De omnibus dubitandum

Montag, 21. Januar 2013

Bei der Landtagswahl in Niedersachsen, wählten...
  • ... 40,6 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht oder ungültig.
  • ... 21,1 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 19,1 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 8,0 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 5,8 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 1,8 Prozent aller Wahlberechtigten die LINKE.
  • ... 1,2 Prozent aller Wahlberechtigten die Piraten.
Die rot-grüne Koalition hat somit einen Rückhalt von 27,1 Prozent aller Wahlberechtigten. Die schwarz-gelbe Opposition liegt mit 0,2 Prozentpunkten dahinter. Beide Seiten binden somit gerade mal etwas mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigten an sich. Das gefeierte Wahlergebnis der SPD ist das zweitschlechteste Ergebnis des Landesverbandes.

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De omnibus dubitandum

Montag, 14. Mai 2012

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wählten...
  • ... 40,4 Prozent aller Wahlberechtigten niemanden.
  • ... 23,0 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 15,5 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 6,7 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 5,1 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 4,6 Prozent aller Wahlberechtigten die Piraten.
  • ... 1,5 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
  • ... 0,8 Prozent aller Wahlberechtigten ungültig.
Die rot-grüne Koalition hat sich eine absolute Mehrheit gesichert. Sie kann mit dem Rückhalt von 29,7 Prozent aller Wahlberechtigten regieren. Nicht mal ein Drittel. Selbst eine fiktive Große Koalition käme nur auf 38,5 Prozent aller Wahlberechtigten. 25,2 Prozent aller Wahlberechtigten machen die Opposition aus. Der größte Posten mit 40,4 Prozent, findet keine Berücksichtigung.

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De omnibus dubitandum

Montag, 7. Mai 2012

Bei der Landtagswahl in Schleswig Holstein wählten...
  • ... 39,9 Prozent aller Wahlberechtigten niemanden.
  • ... 18,2 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 18,0 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 7,8 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 4,9 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 4,9 Prozent aller Wahlberechtigten die Piraten.
  • ... 2,7 Prozent aller Wahlberechtigten die SSW.
  • ... 1,3 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
  • ... 1,2 Prozent aller Wahlberechtigten ungültig.
Die als möglich erachtete Koalition aus SPD, Grünen und SSW hätte somit einen Rückhalt von 28,5 Prozent. Sie stützte sich damit auf etwas mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigen. Selbst eine denkbare Große Koalition deckte mit 36,2 Prozent nur etwas mehr als ein Drittel ab und hätte weniger Wahlberechtigte hinter sich stehen, als die Partei der Nichtwähler. Diese ist in Schleswig-Holstein so groß wie nie.

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De omnibus dubitandum

Montag, 26. März 2012

Bei der Landtagswahl im Saarland wählten...
  • ... 38,4 Prozent aller Wahlberechtigten niemanden.
  • ... 21,3 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 18,5 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 9,7 Prozent aller Wahlberechtigten die Linken.
  • ... 4,4 Prozent aller Wahlberechtigten die Piraten.
  • ... 3,0 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 0,7 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
Die geplante Große Koalition hat einen Rückhalt von 39,8 Prozent in der wahlberechtigten Bevölkerung - sie ist damit unwesentlich größer als das Lager der Nichtwähler. Die Opposition setzt sich aus 17,1 Prozent zusammen. Die FDP ist zu einer marginalisierten Randgruppe geworden, die eine Handvoll mehr Wähler als die NPD, aber weitaus weniger Wähler als die Familien-Partei (1,1 Prozent aller Wahlberechtigten) aufweist.

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De omnibus dubitandum

Dienstag, 20. September 2011

Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin wählten...
  • ... 39,8 Prozent aller Wahlberechtigten niemanden.
  • ... 16,7 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 13,8 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 10,4 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 6,9 Prozent aller Wahlberechtigten die Linken.
  • ... 5,3 Prozent aller Wahlberechtigten die Piraten.
  • ... 1,1 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
Eine rot-grüne Koalition verbuchte einen Rückhalt von 27,1 Prozent aller Wahlberechtigten. Selbst eine Große Koalition würde mit 30,5 Prozent weit unter dem Prozentsatz der Nichtwähler liegen. Wowereit wird als Macher der SPD gefeiert, obgleich es jede Koalitionsoption nicht mit der Nichtwählerschaft aufnehmen könnte. Interessant am Rande: die NPD hatte mehr als 4.000 Wählr mehr als die FDP.

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De omnibus dubitandum

Dienstag, 6. September 2011

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wählten...
  • ... 48,6 Prozent aller Wahlberechtigten niemanden.
  • ... 17,7 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 11,4 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 9,1 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
  • ... 4,2 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 3,0 Prozent aller Wahlberechtigten die NPD.
  • ... 1,4 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
Selbst die so genannte Große Koalition würde nur einen Rückhalt von 29,1 Prozent aller Wahlberechtigten verbuchen. Der breite Wählerwille wäre damit von nicht einmal einem Drittel der potenziellen Wähler abgesegnet. Die Opposition wäre bei einer solchen Konstellation mit gerade mal 16,3 Prozent aller möglichen Stimmen vertreten - ein Sechstel aller Wahlberechtigten hätten somit die "Kontrolle der Regierung" gewählt. Eine rot-rote Koalition würde bei 26,8 Prozent liegen.

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De omnibus dubitandum

Dienstag, 31. Mai 2011

Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen entfielen...

  • ... 44,1 Prozent aller möglichen Stimmen auf niemanden.
  • ... 20,4 Prozent aller möglichen Stimmen auf die SPD.
  • ... 11,9 Prozent aller möglichen Stimmen auf die Grünen.
  • ... 10,8 Prozent aller möglichen Stimmen auf die CDU.
  • ... 3,0 Prozent aller möglichen Stimmen auf die LINKE.
  • ... 2,0 Prozent aller möglichen Stimmen auf die Bürger in Wut.
  • ... 1,3 Prozent aller möglichen Stimmen auf die FDP.
Die rot-grüne Koalition, die ihre Politik fortsetzen kann, vereint 32,3 Prozent aller möglichen Stimmen auf sich. Das heißt, nicht mal ein Drittel der Stimmen "bestätigten" ihre Arbeit. Die im Senat vertretene Opposition setzt sich aus 15,8 Prozent aller möglichen Stimmen zusammen - mehr als eine Minderheitenopposition.

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De omnibus dubitandum

Montag, 28. März 2011

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg wählten...

  • ... 33,8 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 25,5 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU/CSU.
  • ... 15,8 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 15,1 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 3,4 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 1,8 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
Der mobilisierte Aufbruch installierte eine grün-rote Koalition, die einen Rückhalt von 30,9 Prozent in der wahlberechtigten Bevölkerung zeitigt. Das Heer der Nichtwähler war demnach größer.


Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wählten...
  • ... 38,2 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 21,6 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 21,3 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 9,3 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 2,6 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 1,8 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
Die rot-grüne Koalition schlägt sich mit 30,9 Prozent aller wahlberechtigten Stimmen nieder. Die satten Mehrheitsverhältnisse im rheinland-pfälzischen Parlament wurden von nicht einmal einem Drittel der Wahlberechtigten ins Amt gehoben.

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De omnibus dubitandum

Mittwoch, 23. März 2011

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wählten...
  • ... 48,8 Prozent aller Wahlberechtigten niemanden.
  • ... 16,2 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 11,8 Prozent aller Wahlberechtigten die LINKE.
  • ... 10,7 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 3,6 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 2,3 Prozent aller Wahlberechtigten die NPD.
  • ... 1,9 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
Die wahrscheinliche Große Koalition hat damit einen Rückhalt bei allen Wahlberechtigten von 26,9 Prozent - anders gesagt: nur jeder Vierte hat die Große Koalition gewählt. Das Lager der Nichtwähler ist, auf alle Wahlberechtigten umgelegt, beinahe doppelt so groß. Eine hypothetische rot-rot-grüne Koalition würde bei 26,1 Prozent liegen.

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De omnibus dubitandum

Montag, 21. Februar 2011

Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg entfielen...
  • ... 43,0 Prozent aller möglichen Stimmen auf niemanden.
  • ... 26,2 Prozent aller möglichen Stimmen auf die SPD.
  • ... 11,9 Prozent aller möglichen Stimmen auf die CDU.
  • ... 6,1 Prozent aller möglichen Stimmen auf die Grünen/GAL.
  • ... 3,6 Prozent aller möglichen Stimmen auf die FDP.
  • ... 3,5 Prozent aller möglichen Stimmen auf die LINKE.
Das größte Lager stellen die Nichtwähler - so groß war dieses Lager in Hamburg noch nie. Die absolute Mehrheit der Sozialdemokraten begründet auf etwa einem Viertel aller möglichen Stimmen. Selbst eine (hypothetische) Große Koalition würde nur etwas mehr als ein Drittel aller Stimmen hinter sich vereinen. Die Opposition ist indes ein Gegenspieler, der ebenso nur von einem Viertel aller Wähler installiert wurde.

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De omnibus dubitandum

Montag, 10. Mai 2010

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wählten...
  • ... 40,7 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 20,2 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 20,2 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 7,1 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 3,9 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 3,3 Prozent aller Wahlberechtigten die LINKE.
Mit großem Abstand hat die Partei der Nichtwähler die Wahl für sich entscheiden können. Selbst eine fiktive Große Koalition brächte es nicht auf mehr Prozentpunkte. Eine mögliche Koalition aus SPD, Grünen und LINKE schlüge nur mit 30,6 Prozent aller wahlberechtigten Stimmen zu Buche.

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De omnibus dubitandum

Montag, 28. September 2009

Bei der Bundestagswahl wählten...

  • ... 29,2 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 23,6 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU/CSU.
  • ... 16,1 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 10,2 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 8,3 Prozent aller Wahlberechtigten die LINKE.
  • ... 7,5 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
Die schwarz-gelbe Koalition, ausgestattet mit einer souveränen Mehrheit im Reichstag, kann 33,8 Prozent aller wahlberechtigten Stimmen auf sich vereinigen. Die Oppositionsparteien zusammengenommen, verfügen über einen Rückhalt von 31,9 Prozent. Die aggressiv postulierte klare bürgerliche Mehrheit gibt es demnach nicht. Sie ist ein aufgeputschtes Konstrukt, das dem bundesrepublikanischen Wahlmodus geschuldet ist. Die im Parlament zustandegekommene Mehrheit spiegelt damit nicht den tatsächlichen Wählerwillen wider.


Bei der Landtagswahl in Brandenburg wählten...
  • ... 32,5 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 21,7 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 17,9 Prozent aller Wahlberechtigten die LINKE.
  • ... 13,0 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 4,7 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 3,7 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
Eine schwarz-rote Koalition würde auf 34,7 Prozent aller Wahlberechtigten basieren. Ginge die SPD mit der LINKEN zusammen, wären 39,6 Prozent Grundlage.


Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein wählten...
  • ... 26,5 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 22,7 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 18,3 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 10,7 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 8,9 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 4,3 Prozent aller Wahlberechtigten die LINKE.
  • ... 3,1 Prozent aller Wahlberechtigten die SSW.
Die knappe parlamentarische Mehrheit der schwarz-gelben Koalition, entspricht den bereinigten Zahlen nach 33,4 Prozent aller Wahlberechtigten. Mehrheitsverhältnisse stützen sich demnach in Schleswig-Holstein ebenso wie in Brandenburg und auf Bundesebene, auf nurmehr ein Drittel aller Wahlberechtigten.

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De omnibus dubitandum

Montag, 31. August 2009

Bei der Landtagswahl im Saarland wählten...

  • ... 32,4 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 22,9 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 16,3 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 14,1 Prozent aller Wahlberechtigten die LINKE.
  • ... 6,1 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 3,9 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
Eine Koalition aus SPD, LINKE und Grünen hätte damit einen Rückhalt von 34,3 Prozent aller Wahlberechtigten. Eine Große Koalition könnte 39,2 Prozent aller Wahlberechtigen auf sich vereinen.


Bei der Landtagswahl in Thüringen wählten...
  • ... 43,8 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 17,2 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 15,1 Prozent aller Wahlberechtigten die LINKE.
  • ... 10,2 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 4,2 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 3,4 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 2,4 Prozent aller Wahlberechtigten die NPD.
  • ... 2,1 Prozent aller Wahlberechtigten die Freien Wähler.
Eine rot-rote Koalition würde auf einer Wahlgrundlage von 25,3 Prozent aller wahlberechtigen Thüringer basieren. Gäbe es eine Nichtwähler-Fraktion in diesem Landtag, wäre der Block mit den leeren Stühlen mit Abstand der größte.


Bei der Landtagswahl in Sachsen wählten...
  • ... 47,8 Prozent aller Wahlberechtigten gar nicht.
  • ... 20,6 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
  • ... 10,5 Prozent aller Wahlberechtigten die LINKE.
  • ... 5,3 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
  • ... 5,1 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
  • ... 3,3 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
  • ... 2,9 Prozent aller Wahlberechtigten die NPD.
Die wahrscheinliche schwarz-gelbe Koalition, souverän gewählt, hat lediglich einen Rückhalt von 25,7 Prozent aller Wahlberechtigen in Sachsen. Eine Große Koalition stünde nur unwesentlich "souveräner" da, würde lediglich um 0,2 Prozentpunkte höher liegen.

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De omnibus dubitandum

Montag, 8. Juni 2009

Bei der Europawahl 2009, wählten...
  • ... 56,7 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland gar nicht.
  • ... 16,0 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland die Union.
  • ... 8,8 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland die SPD.
  • ... 5,1 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland die Grünen.
  • ... 4,6 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland die FDP.
  • ... 3,2 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland die LINKE.
  • ... 5,6 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland eine andere Partei.
Damit konnte die Union die "erdrückende Mehrheit" von 18,6 Prozent aller Wahlberechtigten nicht halten. Die SPD verlor vom schlechtesten Ergebnis bei einer Europawahl (2004) nochmals 0,2 Prozent.


Bei der Europawahl 2009, wählten...
  • ... 57,6 Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern gar nicht.
  • ... 20,2 Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern die CSU.
  • ... 5,4 Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern die SPD.
  • ... 4,9 Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern die Grünen.
  • ... 3,8 Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern die FDP.
  • ... 2,8 Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern die Freien Wähler.
  • ... 1,0 Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern die LINKE.
  • ... 0,9 Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern die ödp.
Die sich heute als übermächtige Macht und Merkels Retterin feiernde CSU verlor auf 2004 weitere 2,3 Prozent. Gleichzeitig rutscht auch die SPD erneut ab (2004: 6,0 Prozent aller Wahlberechtigten).

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