Ich kenne einen...

Montag, 13. Juli 2009

Die Hartz IV-Regelsätze sind nicht zu niedrig, meint er. Er kenne auch einen Hartz IV-Empfänger, ganz persönlich, ein Intimus quasi, und der lebe immerhin in Saus und Braus, der rauche sogar und käme ab und an auf ein Bier in die Kneipe herüber. Ich kenne einen, leitet er dann seinen Satz ein, ich kenne einen Arbeitslosen, dem geht es gut. Er kenne einen Arbeitslosen, der ein schönes Leben habe, Zeit und ausreichend Geld, genug Jammerkraft habe er zudem. Aber schuld sei der Erwerbslose an der Misere nicht, viele wollen ja arbeiten, bestimmt die Hälfte der Arbeitslosen, meint er mitmenschlich. Er sei ja kein Unmensch, aber man müsse schon deutlich sagen, dass jemand, der nicht arbeitet, auch keine zu hohen Ansprüche stellen dürfe. Schon gar nicht, wenn es denen eh so gut geht.

Die wollen sich nur in unserem Sozialstaat einnisten, meint er. Er kenne selbstverständlich auch Asylbewerber, nicht zu persönlich, aber immerhin. Alleine schon, dass man sie erstmal aufnimmt, sie wochen- und monatelang auf Verfahren warten läßt, sie in dieser Zeit durchfüttere - sind wir Deutschen denn des Wahnsinns? Die säßen alle nur in ihrer afrikanischen Steppe, warten darauf, endlich ihrer Heimat zu entfliehen und dann reißen sie sich unseren Wohlstand unter den Nagel, meint er. Er wisse das, sein bekannter Asylant habe ihm das in aller Deutlichkeit gesagt. Eine Mauer würde er errichten lassen, sich abkapseln von diesem faulen Pack jenseits des Mittelmeeres, Selbstschussanlagen installieren. Man sollte mehr Spendenaktionen ins Leben rufen, schließlich sei man trotz alledem Mensch und Christ. Und denen, die eine humanere Verwahrung von Asylstellern fordern, gehöre ordentlich die Fresse poliert. Man halte die Hoffenden zwar sehr spartanisch, aber es gehe ihnen doch gut, sie bekämen Suppe und Aspirin - mehr wollen die eh nicht. Nicht Arbeit, nur Sozialhilfe sei das Ziel, bekräftigt er, dies sagte ihm sein asylierender Bekannter.

Drückeberger, und das seit Jahrhunderten, schimpft er. Er kenne einige Sinti und Roma, hoffnungslose Faulpelze, laut und ordinär seien sie, empörten sich ständig darüber, dass sie in ganz Europa unbeliebt sind, im Osten und Süden würden sie laut Eigenangaben sogar regelrecht gejagt. Sie bräuchten sich gar nicht so künstlich zu entrüsten, denn sie zahlten ja auch keine Steuern, weiß er. Sie würden sich ja willentlich der Solidargemeinschaft entziehen und sind daher nicht besonders liebenswert. Anders sein wollen und auch noch Extrawürste braten, das habe man ja gerne. Er hätte nichts gegen Zigeuner - er sagt Zigeuner zu Sinti und Roma -, aber sie machen es einem nicht besonders leicht. Eine laute und schmierige Bagage sei das, die nichts mit dem Leben innerhalb geordneter Bahnen zu tun haben wolle. Das wisse er alles aus erster Hand, direkt aus Zigeunermund, der zwar selten Wahrheit kund täte, aber in diesem besonderen Falle würde er eine Ausnahme machen und dem Gesagten Glauben schenken.

Und wen er noch so kennt: Mikrokredit in Anspruch nehmende Rumänen, die natürlich allesamt ein Haus in Deutschland finanziert hätten, rentenerschleichende Russen, einen in Luxus lebenden deutschen Kleinrentner, kindergeldsüchtige Alleinerziehende und allerlei Kuriositäten mehr. Er kenne Gott und die Welt, zu jedem sozialen Brennpunkt könne er einen Zeitgenossen benennen, der die Diskussion entschärfe, weil letztlich keine Suppe so heiß geschlürft würde, wie man sie zur Zubereitung erhitze. Weil er vielleicht solche menschlichen Fallbeispiele kenne, vielleicht auch nicht, das kann man nur schwerlich beurteilen, weil er also ein Exemplar jeder Art aus dem Hut zaubern könne, seien Rückschlüsse auf die Gesamtheit erlaubt. Statistiken und Erhebungen, Berichte mehrerer Einzelfälle, addiert zu einem Bild der Gesamtheit - wer braucht das schon? Die eigene Erfahrung am lebenden Objekt, das Kennen irgendeines fernen Nachbarn, macht die Bewertbarkeit des Weltbildes erst möglich. Weil man oberflächlich erkennt, dass der Arbeitslose einen Rest seiner Würde bewahrt hat, folgert man daraus, es gehe ihm blendend; weil der Asylsuchende nicht aufbegehrt in der Kargheit seiner geweißten Zelle, glaubt man, er sei zufrieden und fühle sich im Garten Eden; weil der Sinti gerne schwungvolle Balladen singt, deshalb müssen die Berichte verfolgter und verfolgungsbetreuter Genossen nichts als Lüge sein.

"Ich kenne auch einen..." beginnt er seine Vorträge. Und so schließe ich hier: Ich kenne einen, eigentlich kenne ich eine Handvoll solcher Menschen, die immer wieder jemanden kennen. Ich kenne einen, der erzählt mir im gröbsten Jargon solche Dinge, manchmal bierdunstig unterlegte Worte, manchmal in Wolken von Schweißmief verpackt. Abends besucht er seinen Stammtisch, vormittags und nachmittags trägt er das Niveau dieses Tisches mit sich herum, lädt jeden arglosen Passanten ein, sich auf sein Niveau hinabzubegeben. Dann nimmt er Anlauf, erzählt von seinen ominösen Bekanntschaften, kehrt den Menschenfreund heraus, er sei ja kein Unmensch, aber genug sei eben genug und das müsse man doch sagen können. Ein tiefgründigeres Gespräch ist nicht machbar, spricht man von Kant, glaubt er, man meine den Markennamen eines Winkel- und Kantenschleifers, zitiert man Marcuse, fragt er sich, was Doktor Mabuse zur Sache tut. Kant und Marcuse kennt er schließlich nicht, aber er kennt andere, wichtigere, bedeutendere, seinen kleinen Kosmos immanentere Typen - oder auch nicht: wer will ihm seine Bekanntschaften widerlegen?

Ja, auch ich kenne einen, eine trübe Gestalt, entgeistigt und vollkommen isoliert in seiner Welt des Ich-glaube und Ich-meine und Ich-kennen-einen. Der, den ich kenne, ist Deutscher. Ich kenne auch einen Deutschen!, könnte ich nun hinausschreien. Die sind gar nicht dichtend und denkend, eigentlich sind das plumpe Leute, vollkommen verblödet, sitzen viel um Stammtische herum, lassen kein gutes Haar an Schwächeren, ja, eigentlich sind sie immer noch Nazis. Verkapptere Nazis als einst! Aber alle Nazis! Alle Deutschen ausnahmslos! Nur dann... dann wäre ich nicht besser wie diese Alles-und-jeden-Kenner, dann wäre ich das Spiegelbild der Dummheit. Ich kenne einen, aber der steht nicht für alle; ich kenne einen, der verblödet ist und dabei leider auch noch redselig. Er ist zufällig Deutscher, ist nicht dumpf, weil er Deutscher ist, sondern ist dumpf und deutsch. Ich kenne ihn als einen Freund schwarzer Dialektik, als einen Feind aufklärerischer Positionen, als einen Selbstdarsteller, der auch noch meint, er würde aufklärerische und fortschrittliche Gedanken an den Mann bringen, der von sich selbst überzeugt ist, ein mündiger, selbstdenkender, autonomer Charakter zu sein.

So einen Kerl kenne ich. Eigentlich kenne ich viele solcher Menschen. Nicht nur Kerle, sondern auch grobschlächtige Frauen, die sich schwerfällig an den Nächsten heranmachen, um ihre Dummheit als Belesenheit zu verkaufen. Manche Menschen will man einfach nicht kennen, aber man kann über seine Bekanntschaften oft nur schwer verfügen. Der Arbeitslose, der auf Asyl Hoffende, Sinti und Roma haben sich ihre Bekanntschaften mit solchen Dampfplauderern auch nicht aussuchen können...

13 Kommentare:

Anonym 13. Juli 2009 um 10:42  

"[...]So einen Kerl kenne ich. Eigentlich kenne ich viele solcher Menschen. Nicht nur Kerle, sondern auch grobschlächtige Frauen, die sich schwerfällig an den Nächsten heranmachen, um ihre Dummheit als Belesenheit zu verkaufen. Manche Menschen will man einfach nicht kennen, aber man kann über seine Bekanntschaften oft nur schwer verfügen. Der Arbeitslose, der auf Asyl Hoffende, Sinti und Roma haben sich ihre Bekanntschaften mit solchen Dampfplauderern auch nicht aussuchen können...[...]"

Wieder einmal fulminant auf den Punkt gebracht, lieber Roberto J. de Lapuente. Leider ist es aber, auch ohne belesen zu sein, dass du solche Menschen meist in der recht(sextremen) Ecke findest, die meinen "Ich kenne einen....".

Die Steigerung wäre noch, "Ich hab nix gegen Ausländer, ich kenne einen, ein guter Bekannter, der mir schon viel erledigt hat...."

Bei tieferem Nachbohren kommt aber raus, dass der gute Bekannte eine Fiktion ist, oder ein armer Mensch, der nicht ahnt, wem er da sein blindes Vertrauen schenkt....

Übrigens, Sozialdarwinismus, Rechtsextremismus und andere Dinge haben Deutsche nicht für sich allein gepachtet, dass haste auch klar auf den Punkt gebracht - Es gibt leider auch unter den Nichtdeutschen, und hier Eingebürgerten aus anderen Ländern dieses Phänomen.

Ob dies daran liegt sich an die vermeintliche Mehrheitsgesellschaft in Deutschland einzugewöhnen weiß ich nicht, aber leider gibt es solche Fälle?

Ein Beispiel wäre z.B. wenn Türken über faule Landsleute, oder Deutsche, schimpfen.....und sich somit den neoliberalen Sozialrassismus bzw. die neoliberale Apartheid zu eigen machen.

Was deine Anmerkung der "Belesenheit" als negatives Faktum angeht, die teile ich nicht so ganz.

Dir ist sicher auch bekannt, dass das Kennzeichen einer jeden Ideologie - insbesonders der rechtsextremen - eine ausgeprägte Intellektuellenfeindlchkeit ist? Oder?

Man hat im NS-Staat nicht umsonst Bücher, und später die Autoren verbrannt.....und in Kambodscha war es ganz genauso, d.h. Die Intellektuellenfeindlichkeit, wenn ich es so überdenke, scheint jeder menschenverachtenden Ideologie gemein zu sein - egal ob autoritärer Steinzeitkommunismus oder Hitler-Staat. Oder?

Was die "Dummheit als Belesenheit" angeht, leider ist solchen Menschen oft nicht bewußt, dass es schon immer auch einen Mißbrauch von Literatur gab, aktuelle Beispiele in Deutschland sind geschichtsfälschende Bücher, zumeist aus rechtsextremen Verlagen....

Gruß
Nachdenkseiten-Leser

Anonym 13. Juli 2009 um 11:30  

Kleine Korrektur - beim Nachdenken darüber:

"[...]Was die "Dummheit als Belesenheit" angeht, leider ist solchen Menschen oft nicht bewußt, dass es schon immer auch einen Mißbrauch von Literatur gab, aktuelle Beispiele in Deutschland sind geschichtsfälschende Bücher, zumeist aus rechtsextremen Verlagen....[...]"

Ich beziehe mich eigentlich nur auf rechtsextreme Verlage weil die linksextremen keine Gefahr darstellen, da die eh niemand mehr ernst nimmt, wenn die z.B. Stalin hochleben lassen - im antikommunistischen Deutschland.

Es gibt ein Blog, der die Aktivitäten der NPD regelmäßig beobachtet, und der fand bzgl. Amazon z.B. erschreckendes heraus:

http://npd-blog.info/2009/06/05/npd-bloginfo-ab-sofort-ohne-amazon

Amazon hat angeblich reagiert, aber sehr halbherzig, denn dort stehen immer noch geschichtsrevis. Werke aus dem rechtsextremen Spektrum, bzw. Verlagen, zum Verkauf.

Gruß
Nachdenkseiten-Leser

PS: Ich bin nicht für Zensur, im Gegenteil, man erkennt, wenn man nicht gerade ohne Hirn liest, sofort wes Geist die Autoren sind - zumindest im rechtsextremen Spektrum.....die sind nämlich nicht so verklausuliert wie z.B. linksextreme Geschichtsfälscher, wo man rasch.....

beobachter 13. Juli 2009 um 11:55  

lieber nds leser, diese typen stehen eben nicht immer in der rechtsradikalen ecke, da ist der gestandene automobilarbeiter der spd wählt - bei clement, münte & co doch auch kein wunder - der gutsituierte beamte, der da meint: sooo schlecht geht es diesen leuten nun ja auch nicht, in afrika die hungern da....
und überhaupt : in der 3. welt ...., wir haben ja noch den sozialstaat. was stimmt - das problem ist kein nur deutsches, so denken auch türken, itsaliener, polen etc. was unsere brd allerdings einmalig macht: es gibt hier seit den nazis keine traditionelle linke, weder in der politik, noch auf seiten der gewerkschaften und auf jeden fall nicht in der allgemeinen wahrnehmung!leider!!

Anonym 13. Juli 2009 um 12:09  

Nachschub:

Vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass eben vielfältige Vorurteile ein Kennzeichen aller Menschen sind, und zwar egal welcher Nationalität die sind?

Der m. E. große Schauspieler und Schriftsteller Sir Peter Ustinov hat nicht umsonst, in seinem Testament, eine Stiftung gegen Vorurteile ins Leben gerufen, die nun - nach seinem Tod vor Jahren - viel zu tun hat, weltweit.

Leider, muss man sagen.

Es scheint so, dass Vorurteile ein wichtiger Bestandteil der menschl. Gesellschaften sind? Traurig, aber leider nur allzu wahr.

Gruß
Nachdenkseiten-Leser

romano 13. Juli 2009 um 12:19  

Ich kenne einen, der sich selbst nicht kennt. Die Schmach im eigenen Selbst, der steinige Weg in die Untiefen des Inneren bleiben einem erspart: man kennt die anderen und braucht sich selbst nicht zu kennen. Und die Blicke der anderen werden zu den anderen weitergeleitet, die man kennt. Niemand blickt zu tief in einen hinein. Aber man kennt die anderen und möchte sie den anderen zeigen, weil man an sich selbst das nicht erkennen kann, was man sich wünscht. Aber man weiß es insgeheim doch und das sollen alle nicht sehen können. Denn wenn man nur die Wahrheit über sich selbst ertragen würde, dann müßte man es laut hinauschreien: ich ertrage es nicht, dass ich so unfähig bin, denn ich würde all das, was die Einen machen, die ich kenne, schamlos auch machen.

Hörst du also einen Mensch so reden, dann wisse, er redet davon, was er selbst gerne machen würde.

Anonym 13. Juli 2009 um 13:47  

"[...]es gibt hier seit den nazis keine traditionelle linke, weder in der politik, noch auf seiten der gewerkschaften und auf jeden fall nicht in der allgemeinen wahrnehmung!leider!![...]"

Hast nur bedingt recht, es gibt schon eine "traditionelle Linke" in Deutschland, aber leider eben nur einige wenige, die kaum wahrnehmbar sind.

Gestern stand im "Freitag" ein interessanter Titel zur Thematik, lieber beobachter. Der Text bezog sich zwar auf Obama, aber der Schlußsatz war auch für Deutschland interessant:

http://www.freitag.de/positionen/0928-bush-tribunal-obama

...es fand in Deutschland - nach 1945 - einfach keine richtige Entnazifizierung statt, was dazu führt, dass die alten "Eliten" von vor 1945 auch heute wieder bestimmen wollen in Deutschland - Das ist der Fehler von dem Obama, geht es nach dem Artikel-Autor, lernen soll.

Was den Alltagsrassismus angeht, da geb ich dir völlig recht, da auch die hochaktuelle Studie "Deutsche Zustände - Folge 7" davon titelt, dass der Rassismus über Ideologie- und Parteigrenzen weg geht.

Wäre es anders, dann würde es nicht in dieser 10jährigen Langzeitstudie erwähnt - Der Mensch neigt, wie ich im Bezug auf Sir Peter Ustinov, schrieb, leider zu Vorurteilen.

Unsere Aufgabe ist es diese zu durchbrechen:

Ich weiß, es ist schwer, auch in meinem realen Leben gibt es Menschen, die mich immer wieder mit Aussagen konfrontieren, die Roberto J. de Lapuente im Text beschrieben hat - nicht in der Politik, sondern im gewöhnlichen Alltag, und manchmal fühle ich mich wie Don Quichotte, der immer wieder gegen Windmühlen anrennen muss....bei Vorurteilsbekämpfung....

Dickes Danke an Roberto J. de Lapuente übrigens, seit ich den Blog kenne, weiß ich, dass ich nicht allein bin im Kampf gegen den alltäglichen Wahnsinn in .de.

Gruß
Nachdenkseiten-Leser

Margitta Lamers 13. Juli 2009 um 14:37  

Lieber romano,

das hast Du sehr gut formuliert. Ich stimme Dir zu.

Liebe Grüße
Margitta

Anonym 13. Juli 2009 um 15:11  

Man nennt ihn und schon kommt er angerannt:

http://ad-sinistram.blogspot.com/2009/07/journalistischer-umgang-mit-diktaturen.html?showComment=1247484638898#c8527971420456285665

Anonym 13. Juli 2009 um 15:14  

@beobacher

Was die Linke angeht, Oskar Lafontaine reagiert endlich auf die PR-Kampagne gegen die Linkspartei:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=4061#h20

Punkt 12

Albrecht Müller kommt diese Pressekampa gegen die Linkspartei verdächtig bekannt vor:

"Kampagnenjournalismus vom Feinsten"

Quelle und kompletter Text:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=4063#more-4063

beobachter 13. Juli 2009 um 17:33  

ja anonym, es gibt auch in deutschland eine linke seit den 50ern, wo sie allerdings massiv verfolgt wurde - in der brd natürlich - und in der ddr sowieso - aber eine "verankerung" in der breiten masse gab es nach 45 nicht. das linke spielte sich zu oft in kleinen zirkeln ab, die sich gegenseitig bekriegten, um klarzustellen, wer denn nun anhänger der reinen lehre war. und vor dem werkstor oder dem kaufhaus war schluß mit links.und von kindesbeinen an wurde den deutschen die furcht vor den roten beigebracht.die nazis dagegen haben eine konstante geschichte von 33 bis heute - und einfluß.
und ob obama ein gutes beispiel ist - da hab ich starke zweifel.
sonst - volle zustimmung.

Anonym 13. Juli 2009 um 20:59  

@beobachter

"[...]und ob obama ein gutes beispiel ist - da hab ich starke zweifel.
[...]"

Im Link geht es ja eben nicht darum ob Obama ein gutes Beispiel ist, sondern darum was Obama von Deutschland lernen sollte:

Eine Art Entbushisierung der USA ist notwendig, denn ansonsten tappt er in die selbe Falle wie die USA, und deren Verbündete, nach 1945 in .de, die die Entnazifierung, wegen dem Kalten Krieg gestoppt haben....darum geht es im Text....

Gruß
Nachdenkseiten-Leser

Anonym 13. Juli 2009 um 21:55  

"- und in der ddr sowieso -"

Ich kenne ein Land...

MfG

Tim 14. Juli 2009 um 02:22  

Ich kenne da auch einen, der denkt nur von der Wand bis zur Tapete. Der wählt die CDU, weil er glaubt, nur die könne seinen "Job retten"...
Vielleicht ist das auch gar kein Wunder, immerhin bekommt er das seit Jahr und Tag von allen Seiten eingetrichtert.

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