Mutter Courage und ihre Tochter

Samstag, 28. November 2009

Es wäre vermessen, in katastrophalen Zeiten von einem ministeriellen Drama zu sprechen, dabei mit dem Finger auf jene beiden Damen zeigend, die nun im Arbeits- und Familienministerium sitzen. Es macht den schwarz-gelben Schicksalsschlag nur etwas aussichtsloser, denn katastrophal war die Situation eh schon. Es darf getrost als die Ausreifung des Verderbens verstanden werden, dass eine hingebungsvolle Frau Mutter ins Arbeitsministerium eingezogen ist und eine plumpe Ausländerfeindin die Familienministerin vortäuscht.

Da steht auf der Schwelle zur Arbeitslosenbekämpfung eine rührende Frau Mama, eine Person, die als Familienministerin immer bemüht war, es besonders gut zu meinen. Selbst ihre halbgaren und dem Datenschutz feindlich gesinnten Methoden zur Bekämpfung der Kinderpornographie, meinte sie doch im Grunde ihres Herzens nur gut. Auf Kritik reagierte sie dann gar nicht mehr, denn wer es gut meint, der verweilt in sakrosankten Gefilden - wer kämpft für das Recht, der hat immer recht! Was da auf jene zukommt, die von offizieller Seite bekämpft werden, nämlich die Arbeitslosen, kann erahnt werden. Frau Ministerin meint es nur gut mit den Erwerbslosen, ganz anders als die Clements und Scholzens vor ihr, die ja keinen mütterlichen Touch hatten, obwohl sie es freilich auch gut meinten. Allerdings war deren Meinen nur mühsam erkennbar. Bei Frau Mutter ist es evident, man nimmt ihre Mission deutlich wahr, sie wird es zukünftig nur besonders gut meinen, wenn neue Gängelungsmechanismen entworfen oder die bereits bestehenden verteidigt werden. Mit Rehäuglein wird sie in die Kameras starren und kritikresistent jeden Kritiker einlullen. Man hüte sich vor solchen, die es besonders gut mit einem meinen...

Dem Muttertier folgt ein Mädchen, eine kinderlose Irgendwer, die bis dato vorallem dadurch auffiel, Fachpolitikerin für Islam, Integration und Extremismus zu sein. Qualitäten, die sie freilich dazu nutzte, um die extremistische Gefahr immer wieder aufs Tablett zu hieven, wie damals, als sie wider besseren Wissens von deutschenfeindlicher Gewalt predigte, dabei nicht einmal Hilfe vom unionsnahen Kriminaler Pfeiffer erhielt, der von einem Missbrauch seiner Thesen sprach. Der schneidige Backfisch ließ sich aber nicht entmutigen, flankierte Fußfessel-Fetischist Christean Wagner und bemühte sich darum, dass man endlich von antifaschistischen Strategien wegkommt. Wenn man Migrantengewalt nicht thematisiere, so warf sie ins seichte Gewässer solcher Diskussionen, füttere man nur den Rechtsextremismus. Ihre gesamte Qualifikation beruht auf flachem Wissen zum Islam, auf repressive Integrationstaktiken, darauf, in jedem Moslem den Extremisten zu wittern, ja jeden Ausländer als potenziellen Gefahrenherd zu entlarven. Und dieses Mägdlein ihrer Herrn sitzt nun als Familienministerin auf weichen Polstern. Es muß als Ausreifung der schwarz-gelben Katastrophe angesehen werden, dass eine solche Person dieses Amt übernimmt. Es besteht die berechtigte Furcht, dass aus dem Familienministerium eine Art verkappte Integrationsbehörde entsteht, so wie sie kürzlich noch in der Diskussion war. Für die Ministerin in Lauerstellung mag es das höchste der Gefühle sein, Familienpolitik mit Integrationserpressungen zu verbandeln, aus der Politik für Familien, eine Politik gegen ausländische Familien zu destillieren. Für Müllers und Meiers freiwillige Betreuungsangebote und Betreuungsgeld aufs Konto, für die Günes' und Özdemirs Zwangsbetreuung ihrer Kinder und Rabatte im Gutscheinmodus! Mit so einer fanatisierten Person auf dem Sessel der fiskalischen Familienplanungskomission, ist es nicht mehr ausgeschlossen, dass auch dort die Ausländerfeindlichkeit in jede Ecke kriecht.

Die beiden Damen, die innerhalb der Medienlandschaft viel Lob ernten, bilden die Zuspitzung der Zuspitzung ab. Mit solchen Furien wird die Lage keinen Deut besser. Sie spiegeln das eiskalte Klima nicht nur treffend wider, sie ziehen noch eine Eisschicht darüber. Mutter Courage und ihre Tochter verschärfen die bundesrepublikanische Kälte, ob sie wollen oder nicht. Sie können sicherlich nicht aus ihrer Haut, zu immanent ist ihnen die Menschenverachtung. Solange man es gut meint, darf man eben auch gegen Ausländer zu Felde ziehen.

16 Kommentare:

Anonym 28. November 2009 um 12:10  

Wohin Demokratie führt, hat Platon schon gut beschrieben, in einem vermutlich fiktiven Gespräch zwischen Sokrates und Adimantes in seinem "Der Staat".

Wir sind schon lange auf dem Weg zum Ziel das dort beschrieben wird. Der Text ist zu lang um hier als Kommentar eingefügt zu werden. Also bitte selber lesen.

Anonym 28. November 2009 um 12:41  

Lt. Wikipedia ist die Neue Mitglied von SELK. Interessannt, wer dort noch Mitglied ist oder war.

http://de.wikipedia.org/wiki/Selbst%C3%A4ndige_Evangelisch-Lutherische_Kirche

Anonym 28. November 2009 um 14:17  

Noch so eine Peinlichkeit, die, wenn die keine Medienente ist, gestern durch den Äther des TV wabberte.

Die neue Familienministerin ist Berufsanfängerin, d.h. die hat keinerlei berufliche Erfahrung.

Die Medien berichteten gestern kritiklos darüber, aber mich stört es schon:

Wie verkommen muss eine Gesellschaft sein, die Arbeitslosen die notwendige Berufserfahrung verweigert - nach der Berufsausbildung, und eine Person als Ministerin ins Familienministerium hievt, die selbst einmal zugab keinerlei berufliche Erfahrung zu haben.

Sollte dies wahr sein, mit der fehlenden Berufserfahrung - egal wo - der neuen Ministerin, dann ist dies wieder ein Grund für die Politik(-er)verdrossenheit mehr.

Fazit:

Man muss nur das richtige Parteibuch haben, und mit 32 Jahren wird man Ministerin - ohne je einmal in irgend einem Beruf gestanden zu haben.

Oder gar Kompetenz für die wichtige Aufgabe als Familienministerin mitzubringen.

Gruß
Nachdenkseiten-Leser

Vogel 28. November 2009 um 15:09  

Die Beschreibung des „Muttertieres“ ist treffend, ihr Karriereweg nicht unbedingt ein „mütterlicher“, wie jedermann weiß, eher ein „ellenboglicher“. Gepunktet hat Ulala2 überwiegend durch populistischen Unsinn. Und jetzt kommt KK – nein, nicht KleinKaliber - Kristina Köhler!! Was der Kanzleuse alles so einfällt zwischen Morgen und Nacht?

Und wenn man dem Link zum altbekannten Brunnenvergifter Koch folgt und dann gemäß der Logik, Gleich und Gleich gesellt sich gern! diese Person die jetzt unsere Familienpolitik bestimmen soll findet und hört, was die von ihr referenzierten Fachleute wirklich sagen … Schoiße! Kann ich da nur sagen.

Erkläre mir doch bitte, warum solche Leute gewählt werden? Wen repräsentieren die (statt in einer „Geschlossenen“ zu sitzen)? Iss dat Volk wirklich so dumm und böse und sieht nich: „Heute brennen Bücher, morgen brennen Menschen“ (iss´n Zitat – von wem iss dat? Wer kann helfen?) – oder will die Mehrheit tatsächlich immer noch „Menschen brennen“ sehen? „La fraternité ou la mort!“ wie die Jakobiner riefen!?

Zur Kanzleuse: „Der Fisch stinkt am Kopf zuerst!“ :-(
Zum Volk: "Mir riesche nix, unn wenn mir ´was riesche, iss dess auch egal!"?

Das Rationale am Menschen sind seine Einsichten, das Irrationale, daß er nicht danach handelt. [Friedrich Dürrenmatt] Aus dem Auto Antropophagen, Denksel XLIII.

Grüße

PS.: Dein letzter Absatz ist in keiner Hinsicht zu überbieten: Chapeau!

Jutta Rydzewski 28. November 2009 um 16:51  

Natürlich gibt es überall scheiß Typen, völlig unabhängig von der Nationalität und anderen naturbedingten, nebensächlichen Äußerlichkeiten. Dieser Christean Wagner, früherer Justizminister und aktuell hessischer CDU-Fraktionsvormann, wäre mit scheiß Deutscher auch noch sehr gut bedient. Wagner ist ein erbärmlicher, übler, scheiß Hetzer, der schon lange hätte verschwunden sein müssen, spätestens 2005, als er seine Fußfessel-Traumvorstellungen (auch für Arbeitslose und Drogenabhängige), aus seiner verkommenen und menschenverachtenden Gedankenwelt öffentlich ausgekotzt hat. Übrigens, ist dieser CDU-Wagner eigentlich mit dem scheiß BILD-Wagner verwandt oder verschwägert? Wundern würde es mich nicht, zumal beide auch noch auffallend potthässlich sind.

Dass es wirklich echt scheiß Deutsche gibt, war auch an den Kommentaren der Wagner-Zuhörer in dem Video in erschreckender Weise zu hören. Und von dieser braunen Scheiße soll es, immer noch oder schon wieder, 25 Prozent und mehr in Deutschland geben? Von dem Wagner-Freund Koch will ich jetzt gar nicht erst anfangen, zumal mein Quantum an erträglicher Wochenendübelkeit bereits erheblich überschritten ist.

Und nun soll zukünftig eine Jüngerin der Wagners und Kochs das Familienministerium übernehmen. Frau Merkel, scheiß Idee, aber was ist an schwarz-gelb nicht Scheiße? Einfach unglaublich wohin sich diese Republik zu (unter)entwickeln scheint. Offenbar ist die braune Scheiße aus den Deutschen, insbesondere die sich selbst stolz (gut) bürgerlich nennen, partout nicht herauszubekommen. Jeden Tag ein bisschen mehr ... Scheiße.

Pardon für die unflätige, unfeine und wenig damenhafte (scheiß) Wortwahl, es musste jedoch schlicht und ergreifend mal raus.

mfg
Jutta Rydzewski

zoran 28. November 2009 um 22:48  

"Natürlich gibt es überall scheiß Typen, völlig unabhängig von der Nationalität und anderen naturbedingten, nebensächlichen Äußerlichkeiten.
Hast 100% Recht Jutta. Grade eben sah ich 8 türkische Mädchen (14-18), sich LEISE unterhaltend, OHNE KOPFTUCH in der SBAHN, um DIESE Uhrzeit (halb Zehn, Samstagabend)und OHNE männliche Begleitung.Das ist kein Spruch, sondern Realität.
Was haben diese Mädchen wohl gefühlt, als sie die Sarrazin-"Rede" vernommen haben? Was werden diese Mädchen denken/fühlen , wenn die SchnöselTussi im Rang einer Ministerin, was zu dem "Türkenproblem" oder der "Ausländerfrage" agitiert?
Naja, ich weiss es eigentlich ziemlich genau.
Ich bin ja Angehöriger einer jugoslawischen "Kerngruppe" (leider nicht der "osteuropäischen Juden" (mit dem 15% höherem IQ), welch Terminus...kennt man doch woher .... zum Terminieren), die ja bekanntlich ein türkisches Problem hat (laut Sarrazin... also Frauen aus der Heimat herholen und mit dem Bauch den Planeten Deutschland erobern etc).
Erst gestern wurde ich, man mag es glauben oder nicht , von einer Bänkerin der Postbank gefragt ob ich den nicht 3 Sätze lesen könne....und dass ich mich im Beisein meiner deutschen Freundin, bei meiner Freundin eben nicht herausreden könnte (das ich ja kein deutsch kann) , das die von der Post ja Mist gelabert haben..... weil meine Freundin ja dabei ist. Naja, zuerst wusste ich garnicht was die Frau meinte/wollte ...dieses wirre Zeug musste man ja (ich) entwirren...gedanklich.
Aber dann dämmerte es mir.... und meine Freundin bestätigte es mir... ich war der dumme Analphabet der kein deutsch kann und meine Freundin war zu dumm es zu merken..... erst die von der Post merkten es.
Als ich der Dame Paroli , in einer gehobeneren Sprache, geboten habe, sie bebeten habe die 3 Sätze zu lesen die ich ja nicht "lesen konnte".... war sie erstaumt, dass ich doch die 3 Sätze richtig gelesen habe und obendrein noch fließend deutsch sprach und nach ihrem Vorgesetzten fragte.... Die Dame sagte, es sei im Spaß gewesen, ich verstünde es falsch. Sie hat eine verbale Kopfwaschung, sondersgleichen, bekommen. So eine Unverschämtheit passiert mir nicht zum ersten Mal.... dabei bin ich ja noch ein "weisser Europäer".
Ich verkniff es mir vor langer Zeit, Geschichtslehrer der deutschen Geschichte zu werden. Die Gründe gab es schon immer, und wird es auch immer geben.

Anonym 28. November 2009 um 23:13  

Bei diesen Frauen in der Politik kommt Folgende Problematik zum Tragen:

Da die Frauen als unterdrückt galten und noch gelten will man Ihnen gegenüber jetzt besonders galant sein und Ihnen nichts "Schlechtes" unterstellen. Das ist sehr gefährlich, da diese Frauen dadurch eine noch weitergehende Narrenfreiheit genießen, als sie den männlichen Politik-Kollegen von der vierten Gewalt zugestanden wird.

Volker Pispers drückt das so aus: Alle sagen: "Alles was Merkel macht ist gut. Aber wenn er fragt was Merkel denn tut, kann ihm keiner eine Antwort geben."

Alles eine Frage der Gruppendynamik.

Auch die Qualifikation von Frau von der Leyen steht in diesem Sinne in der Öffentlichkeit außer Frage. Bei den Frauen sowieso, denn die (auch Journalistinnen, die nicht unbedingt völlig unkritisch sind) müssen sich per Geschlecht solidarisieren. Und ein Macho, der was Schlechtes über von der Leyen sagt oder Kritik wagt.

Also diese Mutter werden die Langzeitarbeitslosen und die, die es noch werden, in der Tat noch ganz besonders lieben lernen.

Peinhard 29. November 2009 um 12:24  

Es ist wahrlich nicht das erste Mal, dass der Kapitalismus, wenn er 'kriselt' bzw insgesamt prekär wird, seine Zuflucht zu (offener) Repression und Ausgrenzung nimmt, sozusagen 'sein wahres Gesicht zeigt'. Es ist dann aber eben nicht damit getan, sich in diesen Situationen zu sehr auf Personalien - so 'kritikwürdig' und 'scheiße' sie ohne Zweifel auch sind - zu versteifen. Denn dass es diese 'Leute' bzw richtiger diese Haltungen dann nach oben spült und das gesellschaftliche Klima bestimmen lässt, ist eben nur Ausdruck und Symptom der zugrundeliegenden grundsätzlichen Spaltungen der Gesellschaft, die in besseren Zeiten auch nur übertüncht sind, aber auch da immer mit einem unterwschwelligen 'wir können auch anders' versehen...

Die Zuspitzung der Zuspitzung 29. November 2009 um 14:07  

Und danach die Zuspitzung der Zuspitzung der Zuspitzung?

So richtig es finde, dass Du diese Menschen mit all ihrem gefährlichen Potential beschreibst, so unbefriedigend finde ich die Konzentration auf Personen und sichtbare Missstände.

Ich wünsche mir mehr Gesellschaftsanalyse und darauf fußend, vernichtende Kritik.

Kai Ruhsert 29. November 2009 um 17:53  

Der Text arbeitet mit dem ebenso weit verbreiteten wie falschen Bild von der Mutter Courage als einer engagierten Mutter.
Doch eine "hingebungsvolle Frau Mutter", eine "eine rührende Frau Mama, eine Person, die ... immer bemüht war, es besonders gut zu meinen", hat mit der Mutter Courage, wie Brecht sie meinte, nichts zu tun. Zitat aus Wikipedia: "Sie ist sich sehr wohl der Gefahren, die der Krieg für ihre Kinder in sich birgt, bewusst und will sie deshalb aus den Kriegshandlungen heraushalten, während sie gleichzeitig ihre Geschäfte abwickelt. Diese Rechnung kann nicht aufgehen, und die Courage ahnt dies auch... An dem Widerspruch zwischen der Absicht der Courage und der Möglichkeit, diese Wirklichkeit werden zu lassen, gehen alle ihre Kinder zugrunde... Schuld am Tod (ihrer Kinder, KR) sind vielmehr laut Brecht die Verhältnisse, die Mutter Courage zwingen, sich wie eine typische Kapitalistin zu verhalten, die stets bestrebt ist, sich persönliche Vorteile zu verschaffen."

Roberto J. De Lapuente 29. November 2009 um 18:27  

Ich kenne Brechts Werk. Mir ging es darum, flapsig auf die Mutterperson zu verweisen, die immer besonders couragiert tut. An Brecht habe ich dabei kaum gedacht.

Roberto J. De Lapuente 29. November 2009 um 18:52  

Nachträgliche Anmerkung: Es sei dabei auch an George Tabori erinnert, der Brecht abwandelte: "Mutters Courage"... in diesem Sinne sind die Vorzeichen bei Tabori verdreht. Brechts Mutter Courage ist ein Produkt der Umstände, Taboris Mutter versucht den Umständen ihren Stempel aufzudrücken.

Anonym 30. November 2009 um 15:16  

Es gibt nur eine "Mutti" in Deutschland und die heißt, wenn es nach Anne Will geht, Angela Merkel.

"Die Mutter der Nation" feiert fröhliche Wiederauferstehung bei der "Neuen Mitte", die immer mehr nach ganz Rechts abdriften tut.

Anonym 1. Dezember 2009 um 18:59  

Ich bin schockiert, es ist tatsächlich wahr, die neue junge Ministerin hat keinerlei Qualifikation, weder für das Amt noch sonstwie beruflich, und wird Familienministerin.

Nachdenkseiten berichtet heute darüber:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=4375#h14

!!!: Punkt 14 "Kristina Köhler „Hoffnungsstrahl für die Rechten“"

Nichts für ungut, aber dann will ich auch einen Posten, als jemand, dem mit ebenso fehlender Berufserfahrung wie der neuen Ministerin der Einstieg in den erlernten Beruf verweigert wird.

Bei mir heißt es schon seit Jahren "Ohne Berufserfahrung keine Arbeit, keine Arbeit ohne Berufserfahrung" - Man könnte es auch das Hauptmann-Von-Köpenick-Dilemma nennen.

Soll ich auch in die CDU, die ich schon seit Kohls Zeiten verabscheue, eintreten, um endlich in den Beruf zu gelangen, den ich einst gelernt habe?

Übrigens, ich glaub die gute Frau Köhler hat nicht einmal einen Beruf aufzuweisen, die hat einfach nur studiert, und einen Doktor-Titel geschenkt bekommen - Dank Roland Koch.

Freunde muß man haben.....

Ich bin wirklich enttäuscht von den Zuständen hier im Land, die immer mehr in Richtung "Bananenrepublik" abdriften.

Gruß
Nachdenkseiten-Leser

Anonym 2. Dezember 2009 um 12:56  

Ein interessanter Artikel zu Kristina Köhler und ihrer Einordnung zur "Neuen Rechten" findet sich bei http://www.bleib-passiv.de/

Maurice 3. Dezember 2009 um 22:29  

Was hat Fräulein Köhler eigentlich für Roland Koch getan, dass er ihr so wohlgesonnen ist?
Schätzt dieser ihre weiblichen Reize oder ihre herausragenden intellektuellen Leistungen (drittklassige Doktorarbeit mit massiver Unterstützung Dritter) und ihre nicht vorhanden Berufserfahrungen? Politisch hat sie ja auch kaum was vorzuweisen, keine Ideen, keine Visionen, keine Interessen...

Wieso hat Roland Koch so ein Dämchen unterstützt?

Schickt er Merkel etwa die personifizierte Inkompetenz und Parteibonzin ins Kabinett, um diese zum Straucheln zu bringen?

Will der Schmiss-Häuptling etwa doch noch Kanzler werden?

Merkels Kabinett dürfte dadurch jedenfalls Schaden nehmen - zumindest der Reputation nach. Der tatsächliche Schaden durch Abgang Jungs und Zugang Köhlers hält sich wohl in Grenzen, Minus raus und Minus rein macht Null Differenz.

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