In eigener Sache

Sonntag, 4. Januar 2009

Nachdem ich während des Jahresausklanges 2007 mit dem Gedanken schwanger ging, ein eigenes Weblog ins Leben zu rufen, um all das, was sich mir als unerträglich aufdrängte, auch in Wort und Schrift zu bannen, gelang mir heute vor einem Jahr mein erster Artikel, mein erster Beitrag zu dem, was sich Gegenöffentlichkeit zu nennen pflegt. Damals waren es die ekelhaften Aussprüche Roland Kochs, dieses Gebräu aus Stammtisch-Rassismus und Anfachen gärender Ressentiments in jenem Teil der Bevölkerung, der sich gerne klug und belesen gibt, sich aber gleichzeitig blöde von solchen Aufwieglern auflesen läßt. Dass es ein Jahr später wieder eine Wahl in Hessen geben würde, ahnte ich seinerzeit nicht - dass es gar ein Wahlkampf sein würde, der Roland Koch nicht als großen Verfechter deutscher Leitkultur darstellen würde, hätte ich damals auch nicht geglaubt, weil ich seine unqualifizierten Äußerungen nicht als Wahlkampftaktik, sondern als Herauskehr seiner tiefsten Gedanken ansah. So sehe ich es heute noch und ich meine im verbissenen Gesichtsausdruck Kochs nicht Läuterung, sondern Verärgerung zu erkennen, weil er einen so braven, gar nicht bissigen Wahlkampf führen muß.

Genug davon, ich wollte nicht von den Irrsinnigen dieser Welt sprechen, nicht heute, nicht in diesen Zeilen. Ein Jahr ist es also her, dass ich hier anfing, jenes niederzuschreiben, was sich mir an Ärger und Frustration aufdrängte, was mir auf der Seele lag. Oft fühlte ich mich, damals noch mit spärlicher Leserschaft ausgestattet, mißverstanden und alleingelassen mit meinem Denken - so ist es heute noch oft, muß wohl so sein, ist das Brot desjenigen Zeitgenossen, der versucht ist, tagtäglich ein wenig seines Denkens in die Öffentlichkeit zu werfen; zumal alles Schreiben, auch wenn es sich größtenteils um Politisches handelt, immer auch ein Spiegelbild der Seele ist, ein Gradmesser der seelischen Verfassung des Autors. Dennoch fand ich nach und nach einen Zugang zu einer breiten Leserschaft, die mir treu hinterherliest, rege an Diskussionen und Gedanken teilnimmt, mir oft auch Anreize zu neuen Sichtweisen gibt, mich zu weiteren Artikeln motiviert.

Bis in den Mai 2008 hinein hatte ich kaum hundert Leser täglich, heute sind es knapp 1.000 Leser, die mich regelmäßig, d.h. jeden Tag, besuchen. Über 150.000 Leser im ersten Jahr von ad sinistram scheinen mir grandios - damit hätte ich vor einem Jahr nicht gerechnet, habe sogar zwischendrin immer wieder ans Aufhören gedacht. Ich glaube behaupten zu dürfen, dass ich meinen Platz zwischen all den linken Bloggern und Oppositionellen gefunden habe, dass ich dazugehöre zur großen, aber im Hinblick auf das Monopol der Massenmedien, immer noch kleinen Gemeinde derer, die anschreiben gegen den Wahnsinn unserer Zeit.

In solchen Momenten drückt man seinen Dank aus, zählt alle Teilhaber am Jubiläum auf, macht sich kurz gesagt, zum kitschigen Affen, der ausgerechnet im Moment des Gedenktages Dank äußern muß. Bei einigen meiner Begleiter, die mich auch im privaten Miteinander, d.h. über andere Wege der Kommunikation, ertragen müssen, bedanke ich mich zwischendurch immer wieder, weil sie meine Zweifel, meinen Ärger, meine Niedergeschlagenheit ob der Zustände, aber auch meine manchmal überschwängliche Freude aushalten müssen. Andere wissen vielleicht gar nicht, wie wertvoll sie mir sind. Da ist Stefan, der mir gerade in der Anfangszeit dieses Projektes hilfreich zur Seite stand, den ich als Leser seines Blogs auch heute noch schätze; da ist Markus - der mir zum Freund wurde -, der mit seinen Wortanalysen ad sinistram bereichert und seit einiger Zeit selbst zum Blogger wurde; oder Kurt, der mit seinem fachlichen Wissen, aber auch mit seinen Computerkenntnissen, immer ein spannender Gesprächspartner ist; aber auch Inge, die immer wieder aufbauende Worte findet, trotz eigener Nöte immer wieder Mut faßt, aber auch das Gefühl der Resignation - gerade deswegen womöglich - kennt; da sind viele Blogger, die ich regelmäßig lese, allen voran Klaus Baum, Feynsinn, Thomas, Hartmut und die Entenheimer. Und natürlich, wie könnte ich sie hier vergessen, die Macher der NachDenkSeiten, die mich immer wieder, viel öfter als ich es je ahnen konnte, in ihren Hinweisen des Tages vermerkten, mir damit viel Publikum zuspielten, ad sinistram zu dem machten, was es heute ist. Dazu kommen noch diverse Gastautoren, die mir die Ehre erwiesen, ihre Beiträge bei mir anbieten zu dürfen. Und schlussendlich ist da noch ein Leser der ersten Stunde, der sich hier als Kommentator zwar selten betätigt, dafür aber immer wieder Rücksprache mit mir hält - auch Alexander sei damit gedankt.

Alle wie sie dastehen, und ich hoffe, mir ist keiner in der Eile des Tippens unter den Tisch gefallen, stärken mich immer wieder, geben mir stets die Gewissheit, dass es - trotz immer wieder auftretenden Zweifels - nicht umsonst ist, was ich hier tue. Sie befruchten mein Denken, helfen einem wieder aufzustehen, wenn man den ganzen Irrsinn nicht mehr ertragen zu können meint, sind mir im letzten Jahr, jeder auf seine Weise, lieb geworden. Vielen Dank dafür.

Ein spezieller Dank sei an all die Leser gerichtet, die mich jeden Tag aufs Neue besuchen, die meine laienhaften Versuche erdulden, mich antreiben, weil ich weiß, dass mancher neuen Zeilen aus meiner Feder harrt. Mich treiben kein Gehalt, kein Vorgesetzter, keine ökonomischen Zwänge zum Schreiben - was mich antreibt ist, wie wohl jeden Schreibenden, die Anerkennung einer Leserschaft. Wenn Ihr nicht wäret, ad sinistram gäbe es sicher nicht mehr!

Ein Jahr ad sinistram, ein Jahr voller Ärgernisse, über die es sich zu schreiben lohnte. Auch wenn das Schreiben eine Passion ist, wenn das "literarische" Ausformulieren unerträglicher Zustände mehr als nur notwendiges Übel ist, nämlich eine ästhetische Form des Protestes, Laienkunst vielleicht sogar, so würde ich mir immer noch eine Welt wünschen, in der ad sinistram unnötig wäre - dann gäbe es immer noch Dinge, über die es sich zu schreiben lohnte, Dinge die unser Leben wirklich dominieren sollten, schöne Dinge, freudige Dinge, Dinge des Herzens, nicht des ökonomischen Kalküls, nicht Dinge der Machterhaltung oder der Niedertracht. Solange es aber noch nötig ist, über den Misthaufen zu schreiben, den wir unsere Welt nennen, solange wird hier geschrieben werden - und wenn nicht hier, dann andernorts. Doch solange es so ist, wie es ist, werde ich nicht über die Zuckerschleckereien des Lebens schreiben können, über banale Freuden bürgerlichen Zuschnittes, die alle innerhalb einer falschen Welt geschehen - alles zu seiner Zeit. Und derzeit ist noch immer die Zeit des Protestes, der Opposition angesagt - leider!

25 Kommentare:

klaus baum 4. Januar 2009 um 11:47  

lieber roberto,

danke für die erwähnung meiner person und damit meines blogs.

du schreibst: du fühlst dich oft alleingelassen mit deinem Denken.

ich möchte dir dazu sagen, du bist nicht allein damit.

herzliche grüße
klaus

Margareth 4. Januar 2009 um 12:25  

Lieber Roberto,

Sie sind nicht allein - NEIN ! Wir brauchen aber gerade SIE , der in herausragender Weise die Fähigkeit besitzt unser ALLER Willen zur Gegenöffentlichkeit aufs "Papier" zu bringen - und uns Mut macht endlich AUFZUSTEHN !

Dafür danke ich Ihnen und wünsche Ihnen weiterhin eine "spitze feder".

Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern !

Und aus den Hinweisen der NachDenkSeiten die ebenso PFLICHTLEKTÜRE viele viele Menschen geworden ist - schenke ich Ihnen - uns allen zum Ihrem 1jährigen dieses Lied:

Stand by me around the world – Song for change

“Ein Typ hat die tolle Idee gehabt, Straßenmusiker auf der ganzen Welt “Stand by Me” singen zu lassen, und hat daraus diese bewegende Montage gemacht.”
http://leweb2zero.tv/video/xxchris_714955870d8ffaa

Anonym 4. Januar 2009 um 12:37  

Hallo Roberto!

Vielen Dank, dass es Deinen Blog gibt!

Ich weiß nicht mehr, wie ich auf ihn gestoßen bin - vielleicht über die Nachdenkseiten... -, aber ich weiß noch, was mein erster Gedanke war: Hier schreibt einer, der klaren Geistes ist und sich vorzüglich auszudrücken weiß. Meine Freunde behaupten immer, ich könne mich recht gut ausdrücken; gegen Dich bin ich aber ein blutiger Amateur!

Auch wenn Deine Themen an sich kein Grund zur Freude sind, freue ich mich über jeden neuen Artikel, weil sie mir sehr oft helfen, meine eigenen Gedanken zu dem gleichen Thema zu ordnen und/oder einen neuen Aspekt zu sehen.

Ich hoffe auf noch viele weitere Artikel, die ich auch immer wieder gerne meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten zur Lektüre empfehlen werde. (Meine Familie und einige dieser Freunde sind mittlerweile ebenfalls regelmäßige Leser.)

Weiter so!

Gruß
Jürgen

Chris 4. Januar 2009 um 12:56  

Gratulation zum ersten Geburtstag. Ich lese mittlerweile täglich hier und das sehr gerne. Es gibt zu wenige Blogs und Webseiten wie ad sinistram.

Gruß

Chris

Knut 4. Januar 2009 um 13:00  

Hallo Roberto,
Als einer von vielen Lesern, die sich an den Kommentaren (noch?)nicht beteiligen möchte ich Dir sagen, dass gerade diese für Dich anonyme Masse Dich überzeugen sollte, dass Du mit deiner Kritik nicht allein bist. Sicher es sind nur wenige, die wie Du oder die verlinkten Blogger immer wieder aufs neue sich der Aufgabe widmen, solche kritischen Gedanken aufzuschreiben, aber ich glaube, dass es sehr viele gibt, die wie ich, nach der Lektüre eines Artikels von Dir denken, dass dem einfach nichts mehr hinzuzufügen ist. Daher vermute ich, dass die schweigenden Leser ein Beleg sind für die Ermunterung durch Klaus, sie kommen immer wieder weil sie Deine Texte lesen wollen und sie verschwinden immer wieder ohne Kommentar, weil sie (so meine Vermutung) dem Gelesenen zustimmen.
Daher vielen Dank für Dein Schreiben bisher und viel Erfolg für das zukünftige und natürlich auch ein gutes neues Jahr,
Knut.

Kurt aka Roger Beathacker 4. Januar 2009 um 13:11  

Hola Roberto,

Alles Gute auch von mir zum 1. blog-Geburtstag und auf ein noch erfolgreicheres 2. Jahr.

Herzlichst

Kurt

mardil 4. Januar 2009 um 14:03  

Herzlichen Glückwunsch! Immer weiter so, man darf die Öffentlichkeit nicht dem Gesindel überlassen.

Franktireur 4. Januar 2009 um 16:01  

Ich schließe mich an. Der Hauptgrund, warum ich deine Beiträge mag und sehr gut finde ist, daß du zwar aktuelles aufgreifst, dann allerdings in die Tiefe gehst und Grundsätzliches hinterfragst - das ist sehr wichtig, um nicht im aktuellen Tagesgeschehen das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.
Zu deinem letzten Absatz möchte ich nur sagen: das eine muß das andere nicht ausschließen. Wenn man nämlich gar nicht mehr über andere Dinge schreiben kann (Musik, Kultur usw.), weil D so beschissen ist, wie es ist, dann raubt man sich selbst eine Quelle der Kraft. Ich zumindest brauche das: auch mal losgelöst über andere Sachen nachdenken, sie genießen, drüber schreiben. Es muß nicht stets Entweder-oder sein.

Anonym 4. Januar 2009 um 16:24  

Bis September 2008 (glaube ich jedenfalls, weiß es aber nicht mehr so ganz genau) benutzte ich das Internet eigentlich oft "nur" notgetrungen zur Recherche. Um dann immer wieder festzustellen, dass es sich nicht lohnt, Zeit für diesen "Schrott" zu opfern.

Doch dann - oh Wunder - war plötzlich auf den nachdenseiten dieser link zu ad sinistram.

Seit dem gehöre ich zu den "Süchtigen"! Ich brauche Ihre Texte, verehrter Herr de Lapuente!
Helfen diese mir doch den alltäglichen Wahnsinn zu hinterfragen - und zu spüren, dass es da doch noch andere Menschen gibt, die aufbegehren, die sich nicht unterkriegen lassen - die einfach versuchen Mensch zu sein.

Dank dafür!

Und für noch etwas möchte ich mich bedanken:
Dafür, dass Sie eine Vielzahl anderer Blogger auf Ihrer Seite präsentieren.

Jetzt verbringe ich zwar noch viel mehr Zeit bei Ihnen "im Netz", aber es ist eine gute Zeit; sie ist also nicht verloren; sie bringt mir neue Zeit - zum Nachdenken und für Empathie.

Übrigens, stellen Sie doch bitte Ihr Licht nicht unter den Scheffel - Ihre Texte sind einfach großartig.

Das ist wohl oft auch der Grund, dass viele sich hier nicht per Kommentar zu Wort melden - denn was soll man denn da noch anmerken - Sie haben es ja alles so treffend formuliert.

So, nun genug der Loghudelei, jetzt schau ich mal bei den Anderen nach, was die so schreiben.

Viele Grüße
HS

Michael Maurer 4. Januar 2009 um 18:08  

Danke Roberto

Ich gehöre zu den 1000 täglichen Besuchern.
Mach weiter so.

msG
Michael

Anonym 4. Januar 2009 um 18:31  

Hallo Roberto,

ich kenne den Blog eigentlich auch noch nicht lange - seit Nachdenkseiten darauf zum ersten Mal hinwies - und bin seither auch einer der treuen Leser.

Weiter so....

Gruß
Nachdenkseiten-Leser

Thomas Trueten 4. Januar 2009 um 18:49  

Wir wünschen auch in diesem Jahr viele Leser!

Viele Grüße,
Thomas

Frank F. 4. Januar 2009 um 19:44  

AD SINISTRAM - EIN OPPOSITIONELLER BLOG gehört meiner Meinung nach zum qualitativ Besten was das deutschsprachige Internet der vorherrschenden neoliberalen Hirnwäsche und Dauerpropaganda entgegenzusetzen hat.

In aller Regelmäßigkeit lese ich die Beiträge in Deinem Blog.

Du betreibst eine Aufklärungsarbeit von unschätzbaren Wert! Tausend Dank!!! Viele Texte in ad sinistram sind von einem so hohen Niveau, dass ich von ihrem Bestand geradezu überzeugt bin.

Das Traurige an so einem oppositionellen Blog ist, dass der Zugang zu den Beiträgen im wesentlichen nur denen vorbehalten bleibt, die ohnehin in etwa eine Vorstellung davon haben, auf welch ein Riff dieses neoliberale Totenschiff im Begriff ist zuzusteuern.

Es müssten Wege gefunden werden, wie die Aufgeklärten besser an die Aufzuklärenden herankommen. Nur bin ich ausgerechnet an dem Punkt ziemlich ratlos.

Ratlos und auch mutlos, wenn ich an die Leute um mich herum denke. So dass ich praktisch auf gepackten Koffern sitze. Speziell seit ich meine Beschäftigung verloren habe.

Du jedenfalls machst Deinen Part mehr als hervorragend. Ich freue mich bereits jetzt auf zukünftige Artikel in Deinem Blog.

Nochmals vielen Dank für ein Jahr ad sinistram und - bitte bitte - weiterhin viel Kraft mit Deinem Schreiben gegen das Plattmachen der Demokratie!


Beste Grüße und Wünsche

Frank F.

fletcher2 4. Januar 2009 um 22:54  

Kritische und selbst gedachte Gedanken mit den richtigen Worten zu ehrlichen Sätzen formuliert - dies trauen sich heute viel zu wenige zu. Du bist einer der Wenigen und viele, die ebenfalls selbst denken gelernt haben, stehen hinter dir. Ich hoffe es, fast könnte ich sagen "ich verlange es", dass du weiter machst; denn wer nichts tut, will nicht, dass sich die Welt verändert. Auch ich tue meinen Teil, um die Menschen ein klein wenig wachzurütteln.
Mach bitte weiter - denn die Hoffnung von Wenigen kann der Grundstein für die Gerechtigkeit von Allen sein.

epikur 4. Januar 2009 um 23:20  

Lieber Roberto,

mir geht es ganz genauso :)

Dein Blog ist vor allem auch wichtig, weil er Menschen die sich dem Mainstream-Wahn widersetzen (wollen), einen sicheren Hafen bietet.

Zum einjährigen Jubiläum alles Gute und viel Inspiration für die Zukunft. Möge die optische Auffrischung deiner Perlen ein Tribut an deinen Blog sein :)

M. Pape 4. Januar 2009 um 23:48  

Auch ich bin vor etwa drei Monaten über die NachDenkSeiten hier gelandet und lese seitdem regelmäßig in Ihrem Blog.
Kurze Kritik: Manchmal überzeichnen Sie mir ein wenig zu sehr, manchmal ist es mir ein bisschen zu sehr Schwarz-Weiß-Malerei [oder: Schwarz-Rot-Malerei ;-)].
Aber: es ist enorm wichtig, dass es Leute wie Sie gibt, die gegen die Dauerberieselung der neoliberal-gleichgeschalteten Sender und Gazetten anschreiben.
Gut, dass Sie die Dinge auf den Punkt bringen und - jedenfalls geht es mir als nicht unbedingt Rede- oder Sprachbegabtem, also quasi intellektuellem "Minderleister", so - dass Sie das formulieren, was einem zwar irgendwie im Kopf herumgeistert, wofür einem aber im reinen Wortsinn die Worte fehlen.
In diesem Sinne herzlichen Glückwunsch zum 1. Geburtstag. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Blog viele neue Leser und ganz viel Inspiration für viele weitere Essays.
Herzliche Grüße,
M. Pape

flatter 5. Januar 2009 um 00:13  

Das erste Jahr ist der Spaß, dann kommt die Arbeit ;-)
Glückwunsch und liebe Grüße von nebenan!

Anonym 5. Januar 2009 um 00:16  

Hallo Herr De Lapuente,

auch ich lese immer regelmäßig ihre Beiträge, denn sie können hervorragend mit Worten umgehen und ihre Beiträge helfen mir, ein wenig mehr Klarheit in das neoliberale Wiedergekäute der Zeitungen zu bringen.

Es gibt viel mehr Menschen, die mit dem Kurs des neoliberalen Deutschlands garnicht einverstanden sind.

Bald sind Wahlen und dann kann man das in Zahlen sehen !


Machen sie weiter!!!
Und Vielen Dank für Ihre Artikel!!!


Viele Grüße

jtheripper 5. Januar 2009 um 13:38  

Glückwunsch zu deinen 354 Beiträgen.
Ich gehöre nicht zu den regelmäßigen Lesern. Ich picke mir nur hin und wieder einen Beitrag heraus. Aber auch ich bin sehr froh, dass Du das Getippe nicht sein lässt, sondern im Gegenteil 2009 noch einen drauf legst^^

Grüße
julian

pälzerwäldler 5. Januar 2009 um 20:13  

Lieber Roberto,
auch ich bin vor wenigen Monaten über die Nachdenkseiten auf Ihre Website "gestolpert" und lese seither mehr oder weniger regelmäßig ihre Beiträge. Offensichtlich machen Sie und einige andere Blogger im Web nicht nur mir, sondern auch anderen Menschen Mut, dass sich in Deutschland das Blatt doch noch zum Guten wendet und die Menschen sich nicht von der allgegenwärtigen Propagandamaschinerie einlullen lassen. Daher bin ich froh, dass Sie nicht aufgegeben haben und möchte Sie mit einem freundlichen "bitte weiter so!" ein wenig aufmuntern! Glückwunsch zum Ersten Geburtstag!

war2palaces 5. Januar 2009 um 23:42  

Den Lobhudeleien schließe ich mich gern an: einer der besten - oder gar der beste - blog! Besten Dank für stets lesens- und überdenkenswerte Beiträge!

anobo 6. Januar 2009 um 13:44  

Hallo ad-sinistram,

danke fuer ein Jahr Aufklaerung und Bildung. Ich denke Blogger wie Du sind in der heutigen Zeit wichtig, um gegen den Medien-Mainstream anzukaempfen. Selbst wenn nicht jeder, der hier mitliest einen Kommentar hinterlaesst, so hoffe ich instaendig, dass zumindest etwas gegen das taegliche Brainwashing gewirkt wird. Ich nutze Deine Hinweise sehr haeufig, um weitere Leute zu ueberzeugen, dass etwas faul ist in Deutschland. Aber diese Machlosigkeit faellt mir tagtaeglich auch auf. Daher bewundere ich Deine taegliche Arbeit. Ich denke, dass Deine Arbeit, wie auch die der von Dir genannten ein erster Schritt ist. Wie sagte doch mal einer: ein kleiner Schritt fuer einen Mann aber ein grosser Schritt fuer die Menschheit. In diesem Sinne Herzlichen Glueckwunsch und ein noch erfolgreicheres zweites Jahr.

Christoph 7. Januar 2009 um 21:50  

Lieber Roberto,

ich kam auch über die NachDenkSeiten hierhin. Und bin dageblieben. Deine Texte sprechen vieles aus, dem ich zustimmen kann. Danke!

Freundliche Grüße,
Christoph

Saby88 8. Januar 2009 um 07:29  

Lieber Roberto,

auch ich möchte Ihnen - leider etwas verspätet - für Ihre vielen, vielen hervorragenden Kommentare danken und Ihnen genug Mut und Kraft zum "WEITER SO!" wünschen. Wir LeserInnen jedenfalls sind wirklich froh und dankbar darüber, dass es Sie gibt! Ich bin eine von denen, die morgens als erstes nachsehen, was FEYNSINN und AD SINISTRAM geschrieben haben, und dank Ihrer schlauen Liste, wer wann was Neues veröffentlicht hat, arbeite ich mich dann gewissenhaft weiter vor durch die Blogs Ihrer Kollegen und Freunde bis zu den NACHDENKSEITEN, die ja meist erst gegen 10 Uhr aktualisiert werden.
Ich glaube, ich bin über den SPIEGELFECHTER auf Ihr Blog gestoßen (worden) - oder über NOTATIO aka ROGER BEATHACKER?

Ach, das spielt keine Rolle. Auf jeden Fall wäre ich ohne Ihre und Ihrer Mitstreiter Kommentare schon längst am immer gleichen Blablabla der Mainstream-Medien verzweifelt und, wer weiß, womöglich in tiefsten Depressionen versunken. Ich glaube fest daran, dass Ihr Leserkreis durch Mund-zu-Mund-Propaganda (oder Rechner-zu-Rechner) langsam aber sicher wächst, und das ist das wichtigste. VENCEREMOS!
Liebe Grüße und - NEIN, Sie sind NICHT allein!!! Wir alle BRAUCHEN Ihren Witz, Ihren Verstand und Ihren kritischen Scharfblick! Saby

Saby88 8. Januar 2009 um 07:57  

Lieber Roberto,

auch ich möchte Ihnen - leider etwas verspätet - viel Mut und Kraft zum "WEITER SO!" wünschen. Ich gehöre zu den LeserInnen, die sich täglich über FEYNSINN und AD SINISTRAM durch die Blogs Gleichgesinnter bis zu den NACHDENKSEITEN vorarbeiten (was dank Ihrer tollen Liste, wer wann was Neues veröffentlicht hat, erfreulicherweise immens erleichtert wird), um dem neuen Tag mit hoch erhobenem Haupte entgegentreten zu können.

Als AOL-Kundin habe ich nämlich schon beim Morgengrauen (hier im doppelten Sinne des Wortes zu verstehen) das widerliche SPRINGER-WELT-Bild vor Augen, sobald ich nur meine Mails anschauen möchte... Da ist ein hoch dosiertes Antidot dringend vonnöten, um nicht sogleich in tiefsten Depressionen zu versinken!

Ich weiß gar nicht mehr, WIE ich auf Sie aufmerksam wurde - über SPIEGELFECHTER? NOTATIO BLOGSPOT? - aber das spielt ja auch keine Rolle. Die Hauptsache ist: Wir werden langsam, aber sicher immer mehr, dank Mund-zu-Mund- oder eher Rechner-zu-Rechner-Propaganda! Also, bittebitte, bloß NICHT verzagen (das könnte den Mainstream-Medien so passen!!!) und uns zuliebe tapfer weitermachen.

Wir zählen auf Sie und Ihren Wortwitz, Ihren Scharfblick und Ihre elegant geführte spitze Feder.
VENCEREMOS!
Und liebe Grüße von Saby

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