Der Volksaufklärer ist zurück

Freitag, 23. Januar 2009

Seit einigen Monaten scheint ein Stern am Himmel der Verblödung aufgegangen - es muß heißen: wiederaufgegangen. Nach langer Abstinenz - Gründe sind unbekannt - schreibt und faselt sich Hans-Hermann Tiedje, seines Zeichens ehemaliger BILD-Chefredakteur, Vorstandsvorsitzender eines Kommunikationsunternehmens (WMP Eurocom) und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Marseille-Kliniken AG, wieder die Finger bzw. den Mund blutig, verblödet in einer Art und Weise, dass selbst der amtierende BILD-Häuptling Kai Diekmann wie ein Rousseau im Taschenformat, ein wirklicher Vertreter spießbürgerlicher Aufklärung, wirkt.

Jetzt ist er jedenfalls zurück, darf mal hier, mal dort etwas zum Besten geben. Als Elke Heidenreich das Etikett einer ungehörigen Arbeitnehmerin angeheftet bekam, war er es, der mittels RTL, von der Selbstüberschätzung dieser Frau sprach - einfach so, einfach einmal eine These in den Raum geworfen, weil es doch befriedigt, auf solche einzuschlagen, die eh schon auf den Boden gedrückt wurden. Und vor einigen Wochen meinte er etwas über Ludwig Erhard und Karl Marx schreiben zu müssen, um den BILD-Lesern zu verdeutlichen, dass das Wort "Marx" in eine Reihe mit den Worten "Teufel", "Satan" und "Beelzebub" einzugliedern sei. Dabei hat er noch nicht einmal Argumente vorgebracht, sondern wie "vom Marx besessen" - also vom Teufel - ein Paar reißerische, aber aussagelose Sätze in seine Tastatur gehämmert.

Das ist nämlich der Stil Tiedjes, was soviel heißt wie: er hat gar keinen Stil. Es sind keine stilistischen Werke, die seinem dürftigen Geist entschlüpfen, eher ein Aneinanderreihen von Plattitüden und Schlagworten, die - wenn man sie ausgegliedert aus der BILD liest - nicht den Eindruck erwecken, sie würden jemals Einzug in eine Tageszeitung finden. Nicht einmal in die BILD, so schlecht und minderwertig ist das, was er da von sich gibt - selbst ein Müller-Vogg vermag noch stilistischer zu... ach was, man sollte nicht übertreiben, sind doch beide Zwillinge im Spießbürgergeiste. In dieser plumpen Aufmachung jedenfalls, äußerte er sich nun auch zu Obamas Vorhaben, Guantánamo zu schließen bzw. zu verlagern. "Bravo!", ruft er dem neuen US-Präsidenten sogar zu, und man ist geneigt, Tiedjes rechtsstaatliches Gewissen als Pluspunkt an seinem Charakter auszumachen. Doch wenn man erstmal diese Handvoll Sätze überflogen hat, dann wird begreiflich, wie schwer Tiedje dieser erste Ausruf der Freude gefallen sein muß.

Er reiht auf, welch widerliche Brut sich hinter den Gittern des kubanisch-amerikanischen Konzentrationslagers befinden, allerlei Verbrecher, mit denen man nun nicht wüßte, wo man sie unterbringen sollte. Was danach folgt ist ein Zynismus, den man aus anderen Tagen, den man aus dem "Stürmer" kennt, ein Zynismus, von den man nicht glauben kann und will, dass er in einer deutschen Tageszeitung in dieser Form gedruckt wird. Tiedje schreibt nämlich, dass sicher auch Unschuldige inhaftiert sein könnten, nennt diese Armeseligen jedoch verächtlich "Unschuldslämmer", so wie man manchen Schulbuben ironisch als Unschuldslamm tituliert, weil er eine Schandtat abwiegelt, obwohl man genau weiß, dass er es war. Diese Unschuldslämmer, so führt er fort, seien nur zufällig im Urlaub dort gewesen, bei wissenschaftlichen Studien - und auf Informationstour im Al Qaida-Ausbildungslager. (Er schreibt "zufällig", hat wahrscheinlich vergessen, das U langzuziehen, denn wie es scheint meint er das ironische "rein zuuuuufällig".) Mit anderen Worten: Alle Insassen Guantánamos sind Unschuldslämmer, die ja alle nur zufällig gekidnappt wurden; oder direkter gesagt: Für Tiedje sind alle schuldig. Wer erst einmal in diesem Konzentrationslager war, der ist über jede Unschuld erhaben, so wie jeder Moslem erstmal einen suspekten Eindruck auf Tiedje - und die BILD-Redaktion generell - macht.

Wohin also mit diesen Bestien? Obama hat zu entscheiden, schreibt Tiedje, wir hätten ihn nicht zu belehren. Warum auch? Wir haben Guantánamo jahrelange geduldet, Berichterstattung dazu war Mangelware; wir haben uns mehr über das Wohl diverser Eisbären, über Dschungellager, über Casting-Bohlen aufgeregt, als darüber, dass in Guantánamo die menschliche Würde nicht nur getreten, sondern einfach verleugnet und verworfen wurde. Es gab für die Insassen keine Debatte über Würde, weil man ihnen schlicht keine zugestand. Und obwohl wir den US-Präsidenten schon damals nicht belehrt haben, obwohl die EU zugesehen hat, wie die USA Menschenrechte bespuckte, ist Mitsprache durchaus legitim - wo ein Mensch geschändet wird, muß man als Zuseher Nein sagen dürfen, egal ob es dann nach Belehrung klingt oder nicht. Am Ende, so meint Tiedje, wenn man die Gefangenen der UNO übergeben hätte, die dann versuchen soll, die Gefangenen auf ihre Heimatländer zu verteilen, würde man sehen, dass weder der Iran noch Nordkorea sie zurückhaben wollen. Dieser reißerische Schlußsatz war obligatorisch, denn mit dem Vorschlag, die UNO einzuschalten, hat Tiedje einen ganzen Absatz einem ernsthafteren Motiv gewidmet, so dass unbedingt noch ein würdiger Abschluß à la Tiedje das "Werk" vollenden mußte.

Der Volksaufklärer Tiedje betreibt das, was er am Besten kann, nämlich warme, aber reißerisch aufgeheizte Luft zu fabrizieren - er palavert und wettert, trimmt die Leser seiner Zeilen zu einem Denken auf der Linie seiner (Ex-)Zeitung, tut sein Möglichstes, um eine Agenda-Gesellschaft heranzuzüchten, in der alle zu denken haben, was in der Presse, konkreter: was in der BILD-Zeitung gedruckt wird. Tiedje rührt im üblichen Sud aus Asylantenhass, Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie, stachelt damit ungebildete oder rechtslastige - wobei das eine Einheit darstellt - an, die Tiedje ihrerseits zu einem feinen Journalisten erheben, weil er doch aus ihrer Sicht so viel "Wahres" und "Ehrliches" schreibt. Er weckt und unterstützt Ressentiments, verhetzt das Volk, betet eine Agendamentalität vor, in der eigene Gedanken (die Tiedje ja auch nicht hat) nicht erwünscht sind.

Tiedje wird zu beobachten sein. Hier hat man sich einen Gesellen reaktiviert, der schonungs- und hemmungslos verhetzt, der gezielte Verblödungen an seine Leserschaft weiterreicht, um es als ein Stück Bildung zu verkaufen. Er ist der typische Bourgeois, Vertreter des Geldbürgertums, viel Meinung verbreitend, großes Selbstbewußtsein ausstrahlend, arrogant und abgehoben; jedoch bei genauem Besehen stellt sich heraus, dass er Meinungen nachplappert oder schlicht nicht hat, mit dem Selbstbewußtsein seinen Bildungs- und Wissensmangel ausgleicht, daher als Selbstschutz arrogant und abgehoben wirken muß. Man stelle sich nur vor, das Klischee eines BILD-Lesers - wohlgemerkt: das Klischee, nicht der konkrete Leser selbst - würde herausfinden, dass ein Schreiberling im Diensten Springers genauso dumm ist, wie er selbst...

13 Kommentare:

Anonym 23. Januar 2009 um 09:53  

Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, aber folgender Satz kann und darf nicht unkommentiert bleiben.
"Tiedje rührt im üblichen Sud aus Asylantenhass, Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie, stachelt damit ungebildete oder rechtslastige - wobei das eine Einheit darstellt - an, die Tiedje ihrerseits zu einem feinen Journalisten erheben, weil er doch aus ihrer Sicht so viel "Wahres" und "Ehrliches" schreibt."

Der Vorwurf, rechtslastige und ungebildete würden eine Einheit darstellen, ist schlicht falsch. Rechte Tendenzen finden sich auch bei Akademikern, den sogenannten Eliten dieses Landes.
Bildung ist nicht nur eine Frage der Ausbildung, auch ein Haupt oder Realschüler muß nicht unbedingt ungebildet sein. Gleichzeitig muß eine Akademiker, trotz seines Fachwissens die Probleme unserer Gesellschaft nicht besser verstehen oder hinterfragen können.

B.S.

Roberto J. De Lapuente 23. Januar 2009 um 10:38  

Man kann durchaus Bildung erfahren haben, d.h. schulisch erfahren haben, und deswegen trotzdem ungebildet geblieben sein. Das war damit gemeint, denn ich reduziere Bildung nie auf eine Art "schulisches Erweckungserlebnis"...

Dennoch kann ich in Tendenzen, die Menschen auf ihre kulturelle Herkunft reduziert, auf ihre Religion, ihre Nationalität etc. nicht als Hand in Hand gehend mit Bildung sehen. Wer solche Attribute heranzieht, wer im üblichen Sud herumrührt, dem kann man beim besten Willen keine Bildung nachsagen.

Anonym 23. Januar 2009 um 10:51  

Betr.
Hinweis auf WMP Eurocom, dubiose Verflechtung mit BA

Springer Verlag <-> Tiedje
Tiedje <-> WMP Eurocomm
WMP <-> Bundesanstalt für Arbeit
BA <-> Gerster/Weise
Weise <-> Microlog
Microlog <-> Thiel
Thiel <-> Springer
Springer <-> Delton AG (Quandt Erbe)

Haben wir es etwa hier zuufällig mit dubioser Interessen-verflechtung zu tun?

Vielleicht hat jemand weitere Hinweise.

Manul 23. Januar 2009 um 11:22  

Ich meinerseits provoziere gerne mal meine Mitmenschen mit heiklen Themen und Thesen und höre ihnen dann ganz genau zu. Hier offenbart sich nämlich das wahre Gedankenhabitat vieler Menschen, die manche Dinge wohl so von sich aus nie gesagt hätten. Es verrät jedenfalls sehr viel über sie und ihre Intelligenz, dass so manchein vermeintlicher 'Bildungsbürger' wie ein Vollidiot darsteht ohne es selbst zu merken. Manchmal wird man sogar direkt für eine Meinung angefeindet, aber das sind dann diejenigen, die ihre Dummheit plakativ zur Schau stellen.

Sofern muss ich auch Roberto Recht geben. Ein Anhänger von rechten und reaktionären Ideen kann kein kluger Mensch sein - allein schon, weil wir in Zeiten leben, in denen es grosse Probleme gibt, die sich NUR über den Internationalismus lösen lassen. Nationalismus dagegen spielt nur denen in die Hände, die die Spaltung der Gesellschaften weltweit vorantreiben und letztlich dafür sorgen, dass wir noch zusätzliche Probleme aufgeladen bekommen, als wir jetzt schon haben.

Anonym 23. Januar 2009 um 13:03  

Also ich habe einen Hauptschulabschluß,
mag Russell,Fromm,Marx und lese auch ganz gern bei ad sinistram.
Aber stimmt schon, viele meines Bildungsstands "denken" anders und sind auch nicht gewillt oder fähig es zu ändern. Eine "Zeitung" wie die Bild nutzt das natürlich wunderbar aus. Ganz einfach verbieten sollte man solche Schmutzblätter. Ist doch nicht nur Volksverdummung und im absoluten Widerspruch einer selbsternannten Bildungsrepublik, nein es ist auch Volksverhetzung!


§ 130 Volksverhetzung

(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder

2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

(2) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1. Schriften (§ 11 Abs. 3), die zum Haß gegen Teile der Bevölkerung oder gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe aufstacheln, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordern oder die Menschenwürde anderer dadurch angreifen, daß Teile der Bevölkerung oder eine vorbezeichnete Gruppe beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden,

a) verbreitet,

b) öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,

c) einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder

d) herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Buchstaben a bis c zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, oder

2. eine Darbietung des in Nummer 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk verbreitet.

(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 220a Abs. 1 bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.

(4) Absatz 2 gilt auch für Schriften (§ 11 Abs. 3) des in Absatz 3 bezeichneten Inhalts.

(5) In den Fällen des Absatzes 2, auch in Verbindung mit Absatz 4, und in den Fällen des Absatzes 3 gilt § 86 Abs. 3 entsprechend.

Anonym 23. Januar 2009 um 15:00  

> Diese Unschuldslämmer, so führt er fort,
> seien nur zufällig im Urlaub dort gewesen,
> bei wissenschaftlichen Studien - und auf
> Informationstour im Al Qaida-Ausbildungslager.
> (Er schreibt "zufällig", hat wahrscheinlich
> vergessen, das U langzuziehen, denn wie es
> scheint meint er das ironische "rein zuuuuufällig".)

Er schreibt "zufällig aufgegriffen [...] angeblich im Urlaub usw." Das finde ich noch um einiges schlimmer. Unsäglich, was dieser Mann von sich gibt.

Anonym 23. Januar 2009 um 17:36  

Erinnert sich noch jemand an Murat Kurnaz?

Warum wohl ließ Steinmeier ihn noch Jahre rechtlos im Folterknast schmoren, obwohl er wusste, dass keine Gefahr von Kurnaz ausgeht?

http://www.bildblog.de/3203/steinmeiers-feigenblattkritik/

Anonym 23. Januar 2009 um 19:32  

"... stachelt damit ungebildete oder rechtslastige - wobei das eine Einheit darstellt - an, ..."

Ich halte das für eine gefährliche Formulierung. Sie erweckt den Eindruck, dass es nur der Bildung bedürfe, um Rechtslastigkeit zu beseitigen. Dem ist leider nicht so. Ich attestiere einem Akademiker mit Abschluss einen gewissen Umfang an Bildung – was ihn aber nicht daran hindern mag, trotz seiner Gebildetheit dumm oder zynisch zu sein.

Die Rechtslastigkeit ist durchaus in gebildeten Kreisen vorhanden und wird dort umso gefährlicher, da die Waffen, die zur Durchsetzung rechter Ziele angewandt werden, nicht mehr nur dumpfe, leicht widerlegbare Parolen und weithin sichtbare Schlagstöcke sind, sondern sich oftmals in pseudotoleranten und auf den ersten Blick argumentativ stichhaltigen Texten verstecken.

Ja, ich habe die Erklärung gelesen, wie diese Formulierung zu verstehen ist. Leider wird erst durch die Erklärung des Autors deutlich, was hier gemeint ist. Steht der Satz für sich allein, wie er es im Artikel tut, ist die Aussage eine andere, denn „Bildung“ wird im üblichen Sprachgebrauch anders verwendet und verstanden als vom Autor.

Im Übrigen sehe ich selbst unter Einbeziehung der Erläuterung weiteren Kritikbedarf. Denn so, wie der Satz formuliert ist, zielt er in beide Richtungen. Es mag sein, dass Menschen mit rechtslastiger Einstellung in den Augen des Autors und nach seinem Verständnis des Begriffes keine Bildung besitzen. Der Satz beinhaltet aber auch die Aussage, dass alle Ungebildeten rechtslastig seien, da beides ja schließlich eine Einheit darstelle. Natürlich gehe ich davon aus, dass dies hier nicht gemeint ist, aber deshalb wieder der Hinweis – der Satz steht im Artikel für sich allein, ohne weitere Erklärung, und transportiert infolgedessen gewisse Aussagen in sich, die ich so nicht stehen lassen würde.

Sarina

Anonym 23. Januar 2009 um 20:04  

ich bin absolut nicht der meinung, daß jemand, der "nur" einen hauptschulabschluß hat, ungebildet ist oder "nicht klug". auch intelligenz hat nichts mit (rechtslastiger) überzeugung zu tun. die "einfachen" leute, die ich im laufe meines lebens kennen gelernt habe, fanden die bildzeitung allesamt lächerlich. fast alle wissen, daß in der bildzeitung bloß schwachsinn steht. man sollte "die massen" nicht unterschätzen und denken, diese seien allesamt bildzeitungsgläubig.

Anonym 24. Januar 2009 um 01:48  

@annonym:

"...leute, die ich im laufe meines lebens kennen gelernt habe, fanden die bildzeitung allesamt lächerlich...man sollte "die massen" nicht unterschätzen ...."

Wie läasst sich aber heutzutage die Auflagenzahl dieses Revolverblattes erklären. Früher konnte mann ja noch den fehlenden Zugang zu alternativen Medien anführen, aber in Zetien von Internet gilt dies nicht mehr. Viele sprechen ja über ein Bekennerdefizit unter BILD-Lesern, aber das wiederum zwingt mich zu dem Schluss, dass die BILD doch kein meinungsbildendes Massenmedium ist.

MFG

otti 24. Januar 2009 um 10:29  

Bildung hat auch was mit Herzensbildung zu tun. Die kann jeder haben, klassische Schulbildung hat nichts damit zu tun.

Wie ein neoliberales K(r)ampfblatt die Herzen seiner Leser stürmt, kann, wie auch schon früher, unter Propaganda subsumiert werden.

Mit Emotionen schlechte Politik schüren ...
... zum Nutzen der eigentlichen Machthaber.
Nur darum geht's!

hartmiut 24. Januar 2009 um 16:08  

Hallo

http://kritik-und-kunst.blog.de/2009/01/23/uli-maurer-veruntreuung-restlos-hund-gekommen-buergerliche-moral-5433978/

Ich bitte darum, die Maurer-Rede ins Web zu pusten bis der Arzt kommt.

Danke

Hartmut

Anonym 24. Januar 2009 um 20:04  

"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben."
Albert Einstein

  © Free Blogger Templates Columnus by Ourblogtemplates.com 2008

Back to TOP