Hinter dem Hochglanzprojekt

Montag, 23. August 2010

Ein - von Roberto J. De Lapuente redigierter - Erfahrungsbericht und Gastbeitrag zum Thema Bürgerarbeit.

Die Ingolstädter Öffentlichkeit ist seit Wochen aus dem Häuschen: die oberbayerische Großstadt wurde zum Modellstandort für die Bürgerarbeit gekürt und darf ab 2011 vom Bund losgeeiste Gelder zur Finanzierung etwaiger Bürgerarbeitsplätze verwerten. Natürlich überschlägt man sich in den Berichten und Kommentaren, in Interviews und Analysen; etwas wie Aufbruchsstimmung breitet sich aus, endlich dürfe man ein imposantes Projekt initiieren. Eine Chance für Langzeitarbeitslose sei das, hier zeige sich der aktivierende Sozialstaat - darüber geben die wenigen Ingolstädter Medien ein gleichgeschaltetes Erscheinungsbild ab. Bürgerarbeit ist modern und fabelhaft, etwas das man erfinden müsste, wenn es nicht schon erfunden wäre.

Es entstand nebenher der Eindruck, als wäre aus dem hiesigen Jobcenter ein Hort des Lächelns und der Glückseligkeit entsprossen. Eine Stätte, in der man mit Langzeitarbeitslosen endlich etwas behutsamer, verständnisvoller, kurz gesagt: menschlicher umgehe. Da meine es jemand richtig gut mit den Leistungsempfängern, war zwischen allen Zeilen herauslesbar. Bürgerarbeit: der große, sanftmütige, sorgsame Wurf! Der Ein-Euro-Job, dieses entwürdigende Instrument zum Statistiklifting, sei quasi tot - es lebe das gerechtere Modell: die Bürgerarbeit von der Leyens! Der gute Ruf ist indes kein Zufallsprodukt, denn auf genau so ein poliertes, gewienertes Image ist man angewiesen, um diesen aufgemotzten Ein-Euro-Job, der mit allerlei für die Öffentlichkeit unsichtbaren Schikanen verbunden ist, ins rechte Licht zu rücken.

Tritt man aber dann ein in jene Informationsveranstaltung, die durch Einladung nebst Rechtsfolgebelehrung anberaumt wurde, erscheint man also dann am Ort des Geschehens, in der Cafeteria des Jobcenters nämlich, so ist von der Hochglanzfassade wenig übrig. Referenten nehmen einen in Empfang, Leute, die das Leid dieser Welt, und ihres Berufstandes im Besonderen, in grantige Gesichtsfurchen zu tragen scheinen. Mit arroganter Miene werden Anwesenheitslisten gefüllt und Teilnehmer auf Plätze verwiesen. Der menschelnde Sozialstaat tritt zurück, um knallharten Fakten Raum zu verleihen, die der Öffentlichkeit entweder gar nicht oder nur verfälscht mitgeteilt wurden. Das schöne Äußere bröckelt, wenn man hinter Schulbänken lümmelt, um von zwei Herrschaften, die bislang niemals in die Bredouille der Arbeitslosigkeit, des Wertloswerdens geraten sind, erklärt zu bekommen, was Bürgerarbeit für den Erwerbslosen konkret heiße, wie die eigene kurzfristige Zukunft aussehen werde.

Im Vorfeld zur Bürgerarbeit, während der sogenannten Aktivierungsphase, belehrte man das Publikum, müsse sich rege beworben werden. Kein neuer Erkenntnisgewinn - das regeln Eingliederungsvereinbarungen, regelt damit das SGB II, in dem von solchen Vereinbarungen salbadert wird, schon heute. Und um Kunden des Jobcenters, die schon seit Jahren nur auf der Couch sitzen um dem TV-Programm zu frönen - nein, das ist keine Flapsigkeit, so hieß es wortwörtlich! -, wieder Initiative einzuflößen, böte man außerdem unentgeltliche Praktika an. Vier Wochen lang treibe man dort den Müßiggang aus den müden Knochen.
Alleinstehende Erwerbslose haben sich überdies, ganz gleich wie alt sie sind, fortan bundesweit zu bewerben. Auf Ingolstadt alleine könne die Suche für diese Klientel nicht mehr beschränkt bleiben, hieß man die stutzige Zuhörerschaft. Auf Schautafeln mahnte man Flexibilität an, drängte man zur Bereitschaft, auch landesweit nach Stellen zu forschen. Denn die allerletzte Option sei die Bürgerarbeit, die nur jene zugeteilt bekämen, die nicht im regulären Arbeitsmarkt eingegliedert werden könnten.
Und erst einmal in Bürgerarbeit, erläuterte man letztlich, würde eine stetige Begutachtung des Kunden stattfinden. Wirkt er mit, engagiert er sich, zeigt er guten Willen? Die Androhung folgte stante pede: sollte die Mitwirkungsbereitschaft dann fehlen, sollte der persönliche Arbeitsvermittler Rügen seitens des Arbeitgebers mitgeteilt bekommen, so drohen Sanktionen. Überhaupt stünde man dann in noch engerem Verhältnis zu seinem Vermittler - der in der Öffentlichkeit angepriesene Motivationstrainer existiert nicht als solcher, er ist niemand anderes als der Arbeitsvermittler, den man bisher sowieso schon aufsuchen musste. Überhaupt werden Eingliederungsvereinbarungen auch weiterhin abgeschlossen - auch der Bürgerarbeiter muß regelmäßig seine Bewerbungsbemühungen nachweisen. Die wöchentliche Arbeitszeit, erfährt man ganz nebenbei, betrage zwischen 30 und 40 Stunden - von den der Öffentlichkeit genannten 20 bis 30 Wochenarbeitsstunden wollten die Referenten nichts wissen. So wie vom zu erwartenden Arbeitslohn auch - auch da wusste man nichts Konkretes zu erzählen. Mit gekonnter Schnodderigkeit beschlossen die Referenten die Runde, nicht ohne vorher noch Einladungen für den Folgetag auszuteilen - nebst Rechtsfolgebelehrung selbstredend. Schließlich habe die Aktivierungsphase umgehend anzulaufen!

Das ist also das moderne Antlitz der Bürgerarbeit! Arbeitslose, die man bundesweit vermitteln will, die man aus ihrem sozialen Umfeld rausreißen würde, weg von ihrer Familie, von Freunden, von der Heimat. Sanktionsandrohungen schon im Vorfeld, bevor man überhaupt in der Bürgerarbeit steckt. Die Furcht vor Repressalien wird zum behördlichen Mittel, zum Verwaltungsakt geradezu. Es muckt schon keiner auf, wenn man ganz schamlos von auf der Couch lümmelnden TV-Guckern spricht, anstatt von Beziehern von ALG II - da hockt das Häufchen Arbeitsloser zusammen und muß es erdulden, mit Stereotypen und Vorurteilen belegt zu werden. Man darf wahrscheinlich noch froh sein, dass der clementinische Wortschatz nicht bemüht, dass also nicht von Parasiten und Schmarotzern gesprochen wird. Potenziellen Bürgerarbeitern stellt man in Aussicht, bei etwaigen Ärgernissen, die dann und wann in jedem Arbeitsverhältnis auftreten können, die Klappe zu halten, um nicht sanktioniert zu werden - ein Bürgerarbeiter darf sich keinen Gerechtigkeitssinn leisten, Selbstvertrauen schon gar nicht. Denn das könnte ihm eine dreimonatige Sperre einhandeln. Mund halten und erdulden! Und abends Bewerbungen schreiben, obwohl das aussichtslos ist, denn genau das ist ja der Grund, warum man in der Bürgerarbeit landete: weil am regulären Arbeitsmarkt nichts ging!

Von der Leyens Konzept muß als gewaltige Gängelungsmaßnahme begriffen werden - in den Kommunen finden sich zweifelsfrei willfährige Helfer. Das moderne, fürsorgliche Sozialstaatskonzept, das von der Leyen persönlich wie anhand der Bürgerarbeit versinnbildlichen will, ist nichts weiter, als die Enthemmung letzter Barrieren, als die Anfachung von Sanktionswut, als Spurt-er-oder-spurt-er-nicht?-Gesinnungsschnüffelei! All das wird der Öffentlichkeit, die naiverweise in der Bürgerarbeit eine Chance für eigentlich Chancenlose wittert, vorenthalten - sie darf nicht wissen, wie man Erwerbslosen die Bürgerarbeit "schmackhaft" macht. Sie darf auf keinen Fall erfahren, durch welche Mittel der hohe Krankenstand bei Arbeitslosen zustandekommt. Durch Verängstigung nämlich, durch das Verursachen kafkaesker Aussichtslosigkeit, wie jener, bald drei Jahre unter vollen Rechtfertigungsdruck zu stehen - selbst im "Berufsleben". Und durch die Verschärfung despektierlichen Benehmens natürlich!

Die Bürgerarbeit ist tatsächlich eine Chance: eine Chance, Arbeitslose weiter in die Enge zu treiben...

Derjenige, der diese Erfahrung machen mußte und sie mir zur Aufarbeitung reichte, bittet indes darum, anonym zu bleiben.



40 Kommentare:

klaus Baum 23. August 2010 um 08:26  

ich hatte vor ein paar tagen schon erwähnt, dass in ein und derselben regionalzeitung (Dithmarscher) folgendes zu lesen stand: brunsbüttel wird modellhaft die bürgerarbeit einführen und durchführen. das gibt arbeitsplätze.

zwei seiten weiter in der selben zeitung: gemeinden fusionieren. das spart fünf arbeitsplätze.

gerdos 23. August 2010 um 08:45  

Die Bürgerarbeit ist genauso wie die normale Arbeit ein Instrument der sozialen Kontrolle und Umsetzung der protestantischen Arbeitsehik: Der Mensch erfährt seinen Wert erst durch die Arbeit-

Bürgerarbeit ist ähnlich wie Praktika und Fortbildungsveranstaltungen eine Variante der Simulation von Arbeitsmarktpolitik unter Verweigerung eines angemessenen und gerechten Lohnes.


Da macht meine Ich-AG doch gleich mal die Laola-Welle.

Anonym 23. August 2010 um 08:54  

A.

Wie schon gesagt, das ist Faschismus! Faschismus ist für mich nicht die Zeit zwischen 1933 bis 1945, sondern steht für mich für: Unmenschlichkeit, sich über andere Menschen zu stellen und ihnen das Lebensrecht zu rauben, sie entsorgen zu müssen. Diesen faschistischen Geist gab es vor 1933. Nach 1945 hielt man sich bedeckt aber jetzt scheint die Zeit dafür wieder reif zu sein, dies sieht man schon an der Unterschriftenliste unserer angebliche Top-Manager bezüglich der Brennelementesteuer.
Nachdem man den Arbeitslosen fast alle Rechte abgesprochen hat, was bleibt da noch übrig? Doch nur noch den Weg der Gewalt! Sich grausam an den Arbeitsvermittler oder den Chef der die Situation ausnutzt zu rächen. Scheiße man, ich wollte mein leben friedlich und in Freiheit (Selbstbestimmt)führen. Aber die Obrigkeit zwingt mich dazu mein Leben für die Freiheit ein zu setzen und mich gegebenenfalls zu opfern.

Anonym 23. August 2010 um 09:38  

Haha, ja „Einladung“ mit Rechtsfolgebelehrung. Ich nenne so etwas Vorladung.

Einem Großteil der Bevölkerung wurde erfolgreich das Denken abgewöhnt. Fragt einen beliebigen Menschen aus eurem näheren Umfeld, was er von dem Konzept Bürgerarbeit hält. Die Wette steht, dass mindestens 9von10 applaudieren werden. Und wenn ihr dann noch ungläubige Gesichter sehen wollt, dann erzählt mal, wie ein Träger einer s.g. Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (1-€-Job), von seinen mittels Eingliederungsvereinbarung von der ARGE gezwungenen „Mitarbeitern“ profitiert. Argumentationshilfe bietet z.b. dieser Film:

http://www.youtube.com/watch?v=9XFFV9rb5w8

Natürlich werden, wie sich ein Schelm sicher bereits denken kann, Beiträge dieser Art zu extrem populären Sendezeiten ausgestrahlt.

Mescalero 23. August 2010 um 09:46  

Anonym hat recht.
Durch freundliches bitten um gerechte, menschenwürdige Behandlung wird hier nichts mehr erreicht. Wenn wir wieder ein würdiges Leben führen wollen werden wir uns das erkämpfen müssen. Und wenn es sein muss mit allen mitteln.

Anonym 23. August 2010 um 10:34  

Ich hätte da mal ein paar Fragen:

1. Hartz-IV bedeutet schon -trotz sparsamen Wirtschaftens- Mangelernährung. Wie sollen die BürgerarbeiterInnen, von denen sicher nicht alle vollständig gesund sind, das auch nur ein paar Monate überleben, ohne umzufallen??

1a. Der Netto-Lohn der Bürgerarbeit scheint ca. 40,-- Euro unter dem Hartz-IV-Satz zu liegen, der auch schon nicht auskömmlich ist. Wie soll das funktionieren? Dann kommen ja noch die GEZ, evtl. ein Zusatzbeitrag der Krankenkasse, evtl. die Fahrkarte und ein nun deutlicher Lebensmittelbedarf, größerer Kleiderverschleiß, etc. hinzu. Die Mieten steigen auch.

2. Wie können sich die BürgerarbeiterInnen angesichts dessen überhaupt zeitlich bzw. kräftemäßig überhaupt dann noch bewerben und Vorstellungsgespräche meistern?

3. Wer hat den wirklichen Nutzen von Bürgerarbeit, wer profitiert davon?

landbewohner 23. August 2010 um 10:36  

warum kommt mir die leyen immer vor wie die "reichsobermutter mit goldkreuz"?
aber dieses ihr neuestes kind die bürgerarbeit kann getrost "bundesarbeitsdienst" genannt werden. auch beim reichsarbeitsdienst war der zwang noch waffenlos, die bewachung der arbeitsunwilligen erfolgte erst in den lagern. das dürfte dann wohl auch uschis nächster genialer einfall werden.
obwohl klar war, daß bürgerarbeit zwangsarbeit zu miesesten konditionen bedeuten und entlassungen in den kommunen etc. nach sich ziehen würde, zeigt mir dieser leidens(erfahrungs)bericht, daß es tatsächlich noch übler ist als ich dachte.hier vor ort wurden arbeitsverweigernde arbeitsunwillige in den 30ern polizeilich erfasst und in der lokalzeitung benannt.falls es wider erwarten auch streikende bürgerarbeiter geben sollte, könnte man auf dieses probate mittel zur disziplinierung zurückgreifen. die gesetze entsprechend zu ändern dürfte für die agierenden rechtsbieger ein leichtes sein.
und wieder mal kein protest von gewerkschaften und sozialverbänden. arme deutsche!

Anonym 23. August 2010 um 11:22  

Zu dem auch in diesem Bericht erwähnten Rechtsfolgebelehrungen mit Sanktionsdrohungen möchte ich nur sagen, dass mir bekannt ist, dass sogar schon Schüler, ob von Haupt- Realschulen oder beruflichen Gymnasien im zarten Teenager-Alter von den Argen derartige "Einladungen" mit den bekannten Sanktionsdrohungen zugesandt bekommen.
Wie einige hier schon sagten, es wird immer faschistoider in diesem Staat, und doch schweigen fast alle Menschen zu diesem staatlich sanktionierten Unrecht.
Die Reise in Deutschland geht zunehmend zurück, zieht euch alle warm an!

MfG Bakunin

Libero 23. August 2010 um 11:24  

Das Geschäft mit der Angst gedeit doch recht gut, warum also damit aufhören? Sprich mit Betroffenen, und das sind wir alle, und Du wirst feststellen, daß das, was Du sagst, mitunter beim Angesprochenen nicht einmal mehr ankommt, weil Angst Denkblockaden auslöst, deren sich derjenige mitunter gar nicht bewußt ist.
"Die Großen sind nicht durch sich selbst groß, sondern durch die anderen, durch alle die, denen es ein Entzücken bereitet, sie als groß zu erklären. Durch vieler Leute Würdelosigkeit entsteht diese eine überragende Ehre und Würde. Durch vieler Leute Kleinheit und Feigheit entsteht diese auf einem Punkt angehäufte Summe von Größe und durch vieler Leute Verzicht auf Macht diese gewaltige Macht. Ohne Gehorsam ist der Befehshaber und ohne Diener ist der Herr nicht möglich."
Robert Walser

carlo 23. August 2010 um 14:54  

#libero
Ja....."Ohne Gehorsam ist der Befehshaber und ohne Diener ist der Herr nicht möglich."
Vielleicht sollten wir in den örtlichen Polizeischützenverein eintreten.....um....aber lassen wir das. Wär ein Anfang

Keynesianer 23. August 2010 um 15:01  

Werter libero,

der Gehorsam wird im Kapitalismus ganz brutal erzwungen. Man sollte nicht auch noch die Geknechteten für ihre Knechtschaft verhöhnen.

Daniel Limberger 23. August 2010 um 17:30  
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Anonym 23. August 2010 um 17:46  

Keynesianer hat gesagt...

Werter libero,

"der Gehorsam wird im Kapitalismus ganz brutal erzwungen. Man sollte nicht auch noch die Geknechteten für ihre Knechtschaft verhöhnen."

Also ich hatte keinesfalls den Eindruck, dass libero die modernen Knechte des Kapitalismus verhöhnen wollte.
Er versucht wohl bloß sich klar zu machen, wie und warum die Leute sich das gefallen lassen und kommt zu den Schluß, dass sich die meisten Leute diese Zwänge schon so sehr verinnerlicht haben, dass sie sich diese realen ÖKONOMISCHEN Zwänge vor sich selbst rechtfertigen als ANGEBOTE ZUM MITMACHEN.
Ich halte es auch für übertrieben zu sagen, dass der moderne Kapitalismus hier in Europa sich den Gehorsam seiner Untertanen mit "brutaler Gewalt" erzwingt.
In der Regel ist dies gar nicht nötig, in der Regel baut er ganz einfach und sehr erfolgreich auf den ganz normalen Opportunismus, Egoismus der meisten kleinen lohnabhängigen Menschen in diesem System.
Diese "Schlüsselqualifikationen" reichen in mindestens 95 von 100 Fällen aus, die Leute zum Mitmachen und Weiterstrampeln zu bewegen.
Auch die Gewerkschaften spielen bei dieser Abrichtung der Leute keine zu unterschätzende Rolle.

MfG Bakunin

unschland 23. August 2010 um 19:26  

@ landbewohner
"warum kommt mir die leyen immer vor wie die "reichsobermutter mit goldkreuz?"

mo hat bei als-ob-leben (autismuskritik.twoday.net) mal was über die familiären hintergründe der von der leyen gebracht. papi ernst albrecht ist zb. noch wohlbekannt dafür, dass er den frontkämpferbund als vorbild für die jugend glorifizierte. die erziehungspraktiken der familienpatriarchin der sippe stammen aus dem giftschrank der allerschwärzesten pädagogik. die frau kann nur braun sein

Anonym 23. August 2010 um 21:14  

Bürgerarbeit!
Ein schöner Begriff für eine große Ferkelei.
Nennen wir die Sache beim Namen: Ausbeutung.

Libero 23. August 2010 um 22:13  

Danke Bakunin, genau so seh ich datt!

Wolfgang 23. August 2010 um 23:10  

Am Wochenende war ich in der Schweiz bei einer Hochzeit. Irgendwie kam ich mit einem Eidgenossen in ein Gespräch über Ein-Euro-Jobs. Spontane Reaktion: "Richtig! Bei Euch gibt's ja noch die Sklaverei!" Was soll nun diese Bürgerarbeit sein? Sklaverei unter verschärfter Aufsicht?

Wehner 24. August 2010 um 11:21  

Die Vergleiche mit Faschismus und Sklaverei waren, sind und werden immer Unfug bleiben.

In einem faschistischen System gäbe es weder diese Seite noch könnte sich irgendeiner der Kommentatoren so kritisch äußern. Einfach mal drüber nachdenken.

Und Sklaverei ist nun mal nicht, dass man eventuell eine Gegenleistung für die Gewährung des Lebensunterhaltes erbringen muss. Kein Sklave kann oder konnte sich jemals aus seinem Schicksal befreien, in dem er seinem Sklavenhalter mitteilte, dass er ihm nunmehr nicht mehr zur Verfügung stehen würde.
Ganz im Genteil. Während sich jede ARGE über ein "Ich bin dann mal weg" freuen würde, wird der Eigentümer des Sklaven alles daran setzen, genau dies zu verhindern.

Anonym 24. August 2010 um 11:46  

"Bürger" sind die für die Bürgerarbeit vorgesehenen Menschen sicher nicht. Diese Menschen werden als Verwaltungsakte einer enthemmten Hartz-IV-Bürokratie entwürdigt.
(Bürger)Arbeit macht frei.
Verhungern wird - auch heute - in Kauf genommen.

Hartz-VI ist Terror.
Terror gegen die Menschenwürde.
Die Menschenwürde wird auf dem Altar verfehlter neoliberaler Ideologien geopfert.
Opfer davon sind wir alle.
Nur eine kleine korrupte Clique profitiert von solchen Machenschaften.

Wann schnallt die Mittelschicht, dass sie von der Oberschicht verarscht wird?
Die stagnierende Entwicklung von Einkommen und Löhnen sprechen doch nun wirklich Bände!
Leute, kapiert es endlich, der Feind, euer Feind, sitzt oben!

Anonym 24. August 2010 um 13:07  

@ Wehner

wenn Dein Pseudonym eine Anspielung auf Herbert Wehner sein soll und Du Dich als arroganter und hochnäsiger Sozialdemokrat outen willst, dann kann ich Dir an Hand Deines Kommentars diesbezüglich eine Ehrlichkeit bescheinigen.
Du suchst Dir ein paar Äußerlichkeiten heraus und meinst behaupten zu können, daß, wenn gerade diese nicht vorlägen, der Faschismus- und Sklavereivorwurf nicht zuträfe.
Bitte nehme zur Kenntnis, daß selbst im antiken Rom es Sklaven sogar bis zu mittleren Staatsämtern gebracht hatten, ohne den Sklavenstatus zu verlieren. Sie konnten sich zum Teil freikaufen, so wie sich auch ein Hartz-4-ler durch Erwerb einer bezahlten Arbeitsstelle freikaufen kann. Bei beiden ist die Frage, ob es demjenigen gelingt/gelang. Bitte nehme zur Kenntnis, daß wir uns nicht in einem Hollywoodfilm befinden, die Voraussetzungen der Sklaverei sind ebensowenig die von Dir geschilderten wie z.B. eine Ankettung auf der Galeere. Sklaverei ist nicht auf ein Bild beschränkt, daß sich jemand, aus welchen Gründen auch immer, von Sklaverei macht.
Das Gleiche gilt für den Faschismuisbegriff. Wie kommst Du denn auf den Gedanken, Faschismus und eine - angeblich vorhandene oder auch plakativ vorangetragene "freie Meinungsäußerung" schlössen sich gegenseitig aus, weil es 1940 so war ? Das ist überhaupt nicht Bedingung oder Vorraussetzung für Faschismus. Der Faschismus entwickelt sich eben auch weiter, wird geschickter, kaschiert sich mit oberflächlicher Freiheit, die ins Leere läuft, weil wirkungslos bleibt. Letztere Prinzip ist sehr elegant und es gibt dafür den schönen Satz: "Die Hunde bellen, Die Karawane zieht voran", will heißen, laßt sie doch demonstrieren, Eingaben schreiben, bloggen, WIR lassen sie alles machen - und alles ins Leere laufen, kaufen uns die Abgeordneten durch gute Bezüge weg, setzen den richtigen Herrn als Ober-Verfassungsrichter ein, der alle Entscheidungen über Jahre blockiert, WIR geben Euch alle Freiheit - solange sie im Sande verläuft, neufaschistische Verarschung eben, die Du nicht erkennen willst,
gez. Braunes Hartz.

Daniel Limberger 24. August 2010 um 14:43  
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Die Katze aus dem Sack 24. August 2010 um 15:28  

Die Sanktionierenden sollen sich bitte nicht wundern, wenn die Sanktionierten damit beginnen, die Krallen auszufahren. *fauch*

Daniel Limberger 24. August 2010 um 15:35  
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Banana Joe 24. August 2010 um 16:03  

@Anonym 23. August 2010 21:14

Bürgerarbeit! Ein schöner Begriff für eine große Ferkelei. Nennen wir die Sache beim Namen: Ausbeutung.

Mein Vorschlag: HARTZ V
Oder -weil Ferkelei hoch Zwei- alternativ: Hartz IV²

Anonym 24. August 2010 um 17:34  

Die sozialen (?) Gesetze sind der Repressionsplan und die Argen sind die Institutinen, die diesen Plan realisieren.
Was die Werbemaßnahme 'Volksdeutsche Zwangsarbeit heißt jetzt Bürgerarbeit' angeht, so handelt sich nicht um die große Maßnahme der Job-Beschaffung sondern um das große Fingieren/Inszenieren von Job-Beschaffung, also um einen gigantischen Propagandbetrug. In Zeiten großer Arbeitslosigkeit, in denen der Anstieg der Arbeitslosigkeit durch Prämie, Kurzarbeit und Konjunkturmaßnahmen verhindert wird oder wurde, wird der Bevölkerung suggeriert, man könne generell Menschen in Jobs bringen, man muß nur aktivieren. Die Maßnahme paßt gar nicht zum Wirtschaftszustand.
Frech auch wieder die Verwendung gloreicher Begriffe wie Bürger und Arbeit, um den Schweinkram zu kaschieren. Die Initiatoren der Maßnahme denken ja nicht im Traum daran den Bürgerarbeiter als Jobinhaber zu betrachten. Er erhält ja keine Arbeitslosengeldasprüche. Es handelt sich nur um eine Hamster im Rad Tätigkeit.
Die Aktivierungsphase kommt mir vor wie ein Alibi: Der Proband hat noch einmal eine Chance sein Glück zu schmieden. Schafft er es nicht, ist die Bürgerarbeit gerechte Strafe für das Versagen.
Es erscheint als ein inszeniertes Zirkusspiel, das dazu dient, die Aggressionsgelüste des noch erwerbstätigen Teils der Bevölkerung zu befriedigen. Der Zwang ist ja das Fordern der Gegenleistung zum Unterhalt. Die Erwerbslosen werden quasi zu Lustbefriedigung geschliffen.
Pikant, daß die Maßnahme schon durchgeführt wird, obwohl keiner wirklich weiß, was genauer Gegenstand der Maßnahme ist. Selbst das, was in den Medien lanciert ist, steht wohl noch nicht fest. Besonders die Frage, woran sich entscheidet, ob man nun 1 oder 3 Jahre Bürgerarbeit macht, kann vonseiten der Argen nicht beantwortet werden.

Alexander Tetzlaf 24. August 2010 um 18:47  

Ich begrüße diese neue Maßnahme.

Vielleicht treibt das die Opfer ja endlich zuhauf auf die Straße, um die Täter und ihre Lakaien aus diesem Land zu jagen.

Mit einem nassen Lappen, das gefiele mir.

Anonym 24. August 2010 um 22:30  

wer geld geschenkt bekommt, soll auch was tun. das ist nur fair

Anonym 25. August 2010 um 00:19  

"wer geld geschenkt bekommt, soll auch was tun. das ist nur fair"

Ist ja toll, wie weit Sie denken können, Frau von der Leyen!

"Was tun" soll man, ja? Was denn? Seiner Mami ne Geschichte vorlesen? Nein? Was dann? Also etwas, was einem regulär Beschäftigten den Arbeitsplatz wegnimmt? Damit der dann Geld "geschenkt" bekommt und seinerseits dafür "was tun" soll?

Genial, Frau vdL!

*göbel*

Anonym 25. August 2010 um 09:32  

Zu "wer geld geschenkt bekommt, soll auch was tun. das ist nur fair".

1. Ich wurde so erzogen, dass Geschenke Geschenke sind - ohne Wenn und Aber. Wenn ich etwas verschenke, erwarte ich keine Gegenleistung und umgekehrt. Sonst wäre es ja kein Geschenk, sondern man könnte es 'Schmieren' oder 'Erpressung' oder 'Sponsoring' nennen.

2. ALG ist kein Geschenk:

Die Erwerbsarbeitslosen müssen etwas dafür tun: offene Stellen recherchieren, netzwerken, sich bewerben, Vorstellungsgespräche führen, Fahrten dahin organisieren und vornehmen, Anträge ausfüllen, Rechenschaftsberichte ablegen, Amtsbesuche erfüllen, ggf. Weiterbildungen absolvieren, usw. usw..
Sicher ist es nicht immer eine Vollzeitstelle, jedoch häufiger auch mit Wochenend- oder Abendarbeit - und stets unter großen Sorgen.
Ich kenne u.a. Akademiker, aber nicht nur solche, die sich rege bewerben und nichts unversucht lassen, um wieder in Erwerbsarbeit oder deren Derivate zu kommen.
Nein, es ist kein Geschenk. Wenn die Erwerbsarbeitslosen nämlich wieder in Erwerbsarbeit sind, sind sie um weitere Erfahrungen und meist auch Schlüsselqualifikationen reicher, die dann im neuen Job, aber auch außerhalb für die Gesellschaft nutzenstiftend wirken.
Ich kenne auch viele Erwerbsarbeitslose, die eben nicht arbeitslos sind, weil sie -so weit und so lange das unter Hartz-IV-MangelErnährung und -bedingungen möglich ist- ehrenamtlich tätig sind und/ oder Nachbarschaftshilfe bei älteren Nachbarn leisten. Unentgeltlich.
Darüber hinaus haben viele von ihnen langjährig in die Erwerbsarbeitslosenverischerung einbezahlt, aus Solidarität und meist ohne zu murren.
Ich weiß, die Arbeitslosenversicherung ist nicht als "Sparkonto" für den evtl. Eigenverbrauch angedacht, trotzdem sind auch viele Erwerbsarbeitslose vorher für andere in Vorleistung getreten und bedürfen heute der Hilfe anderer - denn das ist ja der Zweck der Versicherung. Wir könnten natürlich bei einer Hausratsversicherung im Schadensfall einführen, dass die Versicherten dann im Schadensfall einige Sozialstunden leisten, um eben "nichts geschenkt" zu bekommen.

Hypothese: Könnte es sein, dass die Menschen, die meinen, dass Geschenke (als solche, oder als ALG I oder II interpretiert) einer Gegenleistung bedürfen, selber nie die Erfahrung gemacht haben, um ihrer Selbst willen und nicht für eine Gegenleistung geliebt worden zu sein, etwas um ihrer selbst willen geschenkt bekommen zu haben.
Und könnte es sein, dass die Menschen, die solche Gegenleitungen für "Geschenke" propagieren, selber lange Zeit am eigenen Erwerbsarbeitsplatz ob menschenwidriger Arbeitsbedingungen kreuzunglücklich sind, sich aber nicht trauen den Mund aufzumachen? Auch das würde mir den Neid erklären.

Warum müssen eigentlich immer Erwerbsarbeitslose die besseren Menschen sein - selbst unter widrigsten Bedingungen??? Warum?

Anonym 25. August 2010 um 09:44  

Diese Woche im ÖR : Wie man Hartz IV- Empfänger zum Affen macht.
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5242356

Interessant, daß der TÜV Nord,pro Teilnehmer im Monat 800 € abkassiert.

Dieses Geld wäre bei den Abkommandierten besser angelegt.

mfg catweazle

Wehner 25. August 2010 um 11:58  

@ Braunes Hartz

Unfug bleibt Unfug.

Und das gilt sowohl für deine Argumentation zur Sklaverei als auch zum Faschismus.
Die Annahme einer Arbeitsstelle ist kein Freikaufen von der ARGE. Der Hartz4 muss der ARGE weder Geld noch Waren übergeben, um sich anders zu orientieren.
Die Beziehungen und Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Sklavenhalter/Sklave sowie ARGE/Hartz4 Bezieher sind auch nicht im Geringsten vergleichbar. Während der Sklavenhalter den Sklaven gekauft oder ersteigert hat und dann von dessen Arbeitsleistung profitiert, hat in der Beziehung ARGE/Hartz4 Bezieher der Hartz4 Bezieher die Vorteile auf seiner Seite, da er Wohnung, Krankenversicherung, Lebensunterhalt etc. von der ARGE zur Verfügung gestellt bekommt.
Insofern ist jeglicher Vergleich zwischen Sklaverei und Hartz 4 logisch nicht nachzuvollziehen.

Zudem gibt es nun einmal einige Merkmale, die einen faschistischen Staat ausmachen. Neben der fehlenden Meinungsfreiheit wären das u.a Führer/ Personenkult, Paramilitärische Einheiten, Straßenterror, Gleichschaltung, Verbot aller konkurrierenden Parteien, Massenpropaganda etc.

All dies trifft nicht auf das jetzige System zu. Insofern kann man auch nicht von einem faschistischen System sprechen.

Im Übrigen ist es richtig, dass die Karawane weiterzieht, wenn die Hunde bellen. Aber das ist nicht faschistisch, sondern urdemokratisch. Demos und Blogs sind wichtig für die Meinungsbildung, die sich dann in einem dementsprechenden Wahlverhalten manifestiert.
Keine Regierung kann und darf unmittelbar auf jede Meinungsäußerung reagieren, schon gar nicht, weil diese auch oft grundverschieden sind.

Die Katze aus dem Sack 25. August 2010 um 14:23  

@ Wehner
Keine Sklaven? Welche Begrifflichkeit gibt es da sonst noch, für sanktionierbare Leibeigene? Die Reduktion von Lebensqualität durch Entzug eben dieser, lässt viele Schlüsse zu - hurra.

Aber es stimmt sicher: Wo es keine Halter gibt, da kann es gar keine Gehaltenen geben, ist doch logisch und nachvollziehbar. Sind sie möglicherweise deshalb nicht als solche zu erkennen, weil nicht so genau hingesehen wurde?

Ich kann auch keine direkten Sklaven und deren Halter erkennen. Wohl aber Menschen, die ihr Tun und Handeln als Arbeitsplatzsicherungsmassnahme verstehen, und sehr viel für die Pflege eben dieser Komfortzone unternehmen ohne sich selbst dabei zu hinterfragen. Diese lästige Bürde nehmen Regeln, Gesetze und Vorschriften ab. Diesen Bedauernswerten ist jedoch auf die Sprünge zu helfen, ganz sicher sogar.

Anonym 25. August 2010 um 14:39  

Selbst Schuld, mit Artikeln/Demonstrationen kommt man nicht weiter und es wird in den Untergang führen. Die Jungs und Mädels verstehen nur eine Sprache.

Anonym 25. August 2010 um 16:09  

@Wehner:
Du hast jetzt hier einen Katalog von den Menschen verachtenden Zuständen erklärt bekommen.

Reicht es Dir nicht, wenn sich andere mehr oder weniger betroffene Mitbürger diese unmenschlichen Zustände schildern? Fällt Dir nicht auf, dass sie sich nicht beklagen, sondern anprangern - warnen, vor vergleichbaren Zuständen zu Beginn der 30'er Jahre?

Entweder bis Du einfach ein Ignorant, protektionistisch weil Du um Deine Rente angst hast, oder vielleicht doch Profiteur oder gar Protagonist dieser elenden Situation?

Schau Dir den "Fakt"-Beitrag an. Welches System kann sich erlauben solch "krankhafte!" Kapriolen zu "leisten".

Das ist *ABARTIG*, und keine Gegenleistung! Erinnert an "Einer flog über das Kuckuksnest".

Was glaubst Du, mit wem Du es dort zu tun hast? Mit "denkenden" Menschen?

H.-W.

Teja552 25. August 2010 um 19:37  

"Bürgerarbeit" welch ein Wort für Zwangsarbeit, nur perverse und kranke Hirne können sich solches ausdenken und den Michel wird das noch eingetrichtert als sei das eine gute Tat, das mögen je geBILDete glauben, jeder der ein ein eigenes und freies Hirn hat weiß was das für ein Mist ist.....

Genialer Schachzug von Frau von der Lügen und Co.....wir sollten dieses ganze Pack zum Teufel jagen.

Der Bericht ist Klasse um das geht aber nicht!

Schnakenhascher 26. August 2010 um 09:56  

@Wehner

Faschismus ist das Verschmelzen wirtschaftlicher Interessen mit politischer Macht. Er könnte somit auch Corporatismus genannt werden. So drückte es z.B. Benito Mussolini in den 20er (!) Jahren aus. Faschismus gibt es in ganz vielen Formen, aber den Deutschen wurde eingehämmert, daß Faschismus etwas mit Hitler zu tun hätte.

Anonym 26. August 2010 um 12:40  

Lehrreich dazu der Film:

"Die Überflüssigen" (Agenda 2010 weitergedacht)

aber wie zu vermuten wurde dieser Film nur einmal gezeigt, spätabends...

Anonym 26. August 2010 um 15:37  

@ Wehner

Wieder suchst Du die Dir bekannten Handlungselemente des Hitlerfaschismus heraus und meinst, alles muß genau so ablaufen. Das ist ein tragischer Irrtum. Die neuen, gefährlichen Nazis sitzen nicht in den kleinen, rechts-bekennenden mummenschanz-veranstaltenden N-Parteien, sondern INNERHALB der großen Volksparteien.
Sklaven wurden seit alters mit Unterkunft und Essen versorgt, genau wie in der Hartz-Republik. Das Helotentum bei den Spartanern hatte eine große Ähnlichkeit damit. Diese Sklaven waren Staatseigentum, nicht Privateigentum. Der Spataner hatte diesen also weder gekauft noch ersteigert. Auch das ist keine Voraussetzung der Sklaverei.

Niemand hat behauptet oder verlangt, daß die Regierung auf jede Demonstration unmittelbar zu reagieren hat. Tatsächlich aber sind Demonstrationen bei uns heite gleichbedeutend mit Karnevalsumzügen - völlig bedeutungslos in Zielrichtung und Wirkung und werden seit 30 Jahren einfach ignoriert. Man läßt sie eben demonstrieren, die "Narren" und belässt sie in dem Glauben, ihr "demokratisches Recht" wahrzunehmen (formal haben sie's ja) - die Karawane lacht sich halbtot und zieht weiter.
gez. Braunes Hartz.

Anonym 8. September 2010 um 19:17  

http://www.nojobfm.de/10/09/buergerarbeit/buergerarbeit.htm

war am 7.9.2010 in Kelbra und suche Mitstreiter auch für die Recherche

wmwhallesaale

Anonym 15. September 2010 um 02:50  

Tja, Das System hier erlaubt nicht wirklich Beiträge von jedem...
Olli könnt ihr mich nennen, doch das kann ich so nicht eintagen...

Zum Thema nun...

Toll wie ihr alle um den "Heißen Brei" herum redet *smile*.

Tatsache ist es doch das die Kassen um das Arbeitslosengeld (durch die vielen Einsparungsmaßnahmen) überquillen.

Nun ist es ganz klar, das das Geld wieder weg muß.

Aber nicht zu denjenigen, die es erwirtschaften, sondern es soll verdeckt und getarnt in die Wirschaft gepumpt werden.

1 € Jobs haben es gezeigt... der Bürger denkt nicht drüber nach, wo das Geld her kommt oder wo es hin geht.

Also kann es nun los gehen das Ganze etwas Aufgeputscht mit 900€ fort zu setzen!

Ganz klar, die Kassen müssen entleert werden, bevor die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gesenkt werden müssen.

LG Olli

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