Der verbale Trampel, der sich hinter glatter Schrift versteckt

Samstag, 4. Januar 2014

oder Sechs Jahre wortreichen Schweigens bei ad sinistram.


Sechs Jahre ist es nun her. Sechs volle Jahre ad sinistram. Vor einiger Zeit sagte mir jemand, er finde es Wow, was ich mache. Blog betreiben und im Ranking ganz oben liegen. Von letzterem wusste ich nicht viel. Weiß ich noch immer nicht. Du tust, als sei das etwas, beschwichtigte ich. Aber wenn ich heute aufhöre, dann sind vielleicht zunächst 550 Leute richtig traurig. Der harte Kern eben. Die Laufleserschaft merkt es womöglich nicht mal. Und 15 von diesen Hartkernigen sind mit etwas Glück auch nach zwei Wochen noch betrübt. Aber Wehmut vergeht. Die Zeit heilt alles. Selbst verwaiste Blogs. Spätestens dann bin ich endgültig vergessen. Ich mache mir da nichts vor. Jeder ist ersetzbar. Ich sowieso. Das habe ich im Leben oft genug erfahren.

Was sehen manche Leute eigentlich in mir? Nach sechs Jahren ad sinistram sei mir diese Frage erlaubt. Ich habe kürzlich einem anderen Blog ein Interview gegeben. Da kam von einem enttäuschten Leser eine bittere Feststellung: Ich hätte dem Fragesteller zu umgangssprachlich geantwortet und sei damit für ihn irgendwie beliebig geworden. Was will der Typ von mir? Soll ich sakrale Sprache auch beim Metzger verwenden? Darf ich nicht einfach lose antworten, muss ich alles mehrfach durchdenken, damit solche Leser auch zufrieden sind? Ich wollte ihm antworten: Kumpel, ich bin ein einfacher Typ. Wenn du mich reden hören würdest, wärst du schockiert. Ich bin der verbale Trampel, der sich hinter glatter Schrift und hübscher Wortführung zu verstecken weiß. Politisch korrekt bin ich auch nicht. Man verzeihe mir, ich bin auch nur ein Mensch. Ich habe diesem Kritiker das dann aber nicht mitgeteilt. Bin ich jemanden Rechenschaft schuldig, nur weil ich antwortete, wie ich antwortete?

Und noch eine Frage stelle ich mir schon lange nicht mehr: Warum der ganze Zauber? Was haben sechs Jahre ad sinistram gebracht? Ich sage immer, es sind Jahre des wortreichen Schweigens gewesen. Vom Anspruch, auf mein bisschen Getipse habe die Welt nur gewartet, bin ich schon lange abgerückt. Ich bin der Sisyphos, der Steineroller, der öfter dem hinabrollenden Felsen nachläuft, als dass er ihn im Aufwärtsgang sichert. Und dann walzt man oft was hoch, merkt auf halber Strecke aber, dass das gar kein Felsen ist, sondern nur eine Attrappe, die so aussieht.

ad sinistram fand seinen Anfang in Zeiten der Großen Koalition. Dort sind wir nun wieder. Wir sind zu den Anfängen zurückgekehrt. Ich habe nur das Gefühl, schlimmer, ja dramatischer als damals. Ganz am Anfang führte ich den Zusatz Ein oppositionelles Blog in der Überschrift. Das begründete sich auch durch das Klima in dieser Zeit der GroKo, durch die zugespitzte Atmosphäre. Jetzt ist dieses Klima durch die Größe dieser Regierungskonstellation noch viel aufgeheizter. Große Koalition sollte Ausnahmezustand sein. Sie erdrückt nicht nur politisch, sondern auch kulturell und gesamtgesellschaftlich. Man hat den Eindruck, es gäbe nur eine Meinung, nur ein Richtiges, nur eine Methode. Das war von 2005 bis 2009 ein allgemeines, wenn auch dumpfes Gefühl. Von 2013 bis 2017 wird das noch weitaus gravierender.

Neulich meinte jemand, dieses Schwarz-Rote würde mir viele Themen einbringen. Ja, habe ich wortkarg geantwortet. Konsterniert halt. Es gibt so viele potenzielle Themen, die ich alle gar nicht beackern kann. Und vielleicht auch gar nicht will. Ich schrieb kürzlich, dass Postdemokratie auch immer Prädiktatur bedeute. Das ist natürlich ein fruchtbares Milieu für einen Blog wie diesen. Jedenfalls solange man noch frei schreiben darf und nicht ausgedobrindtet wird. Bis der Anfang vom Ende kommt, setze ich mich weiterhin täglich nach meinem anderen Job an den Rechner, trinke nebenher Kaffee, rauche zwischendrin eine oder stopfe mir wahlweise Schokolade rein und schreibe von diesem Missstand, der unser aller Zustand ist.

Und wenn ich schon mal wieder dabei bin, mich wichtig zu machen. Wer mag, darf ad sinistram auch im siebten Jahr unterstützen. ad sinistram oder, seien wir ehrlicher: mich. Ich schiebe es gerne auf "ad sinistram" - das klingt weniger anzüglich. Das geht entweder per Paypal (siehe rechte Seitenleiste) oder über den gewöhnlichen Bankweg. Meine Kontodaten teile ich auf Nachfrage gerne mit. Und vielen Dank an alle, die mich seit langem und regelmäßig nicht nur ertragen, sondern sogar noch unterstützen.


29 Kommentare:

Anonym 4. Januar 2014 um 12:30  

GroKo-Kotzwürg? Neujahrsdepression? Lieber Roberto, ich mag diesen "Verbaltrampel" seit Jahren gerade deswegen, weil ich Dich als Nichtakademikerin auch verstehen kann.

Grüsse aus Nürnberg an den Heppenheimer Hiob

Anonym 4. Januar 2014 um 12:53  

Wir müssen uns Sysiphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.

In diesem Sinne alles Gute. Auf die nächsten 6!

nebelwind 4. Januar 2014 um 13:47  

Lieber Roberto, ich gehöre zu den Hartkernigen und wäre viel länger als 2 Wochen traurig, wenn es ad sinistram nicht mehr gäbe!! Und wenn du mal nichts schreibst, komm ich trotzdem her und grase deine blogroll ab.

Herr Karl 4. Januar 2014 um 14:31  

Auf weitere sechs Jahre!

Sledgehammer 4. Januar 2014 um 15:48  

Er ist wieder da, in der ihm eigenen Wortmächtig- und Eitelkeit.
Auch zukünftig gern gelesen!

http://wahres.blogspot.de/ 4. Januar 2014 um 15:52  

Mein sehr veehrter Roberto de Lapuente,
ganz kurz:

Sie gehören zu den grossartigsten Humanisten in Deutschland (Punkt)

Ich wünsche Ihnen wie immer viel Kraft und Ausdauer für weitere Jahre.
Vielen Dank für das Vergangene

Anonym 4. Januar 2014 um 17:08  

Allein der letzte Kommentar unter "[...]Den Vorhang zu und alle Fragen offen[...]" zeigt mir, dass dein Blog noch lange notwendig ist.

Ich schließe mich daher den Vorrednern an, und hoffe, dass ich noch Lange den Blog Ad Sinistram von Roberto J. de Lapuente lesen kann.

Gruß
Bernie

PS: Nicht von Trollen madig machen lassen, denn es heißt ja nicht umsonst "Viel Feind, viel Ehr...."

Anonym 4. Januar 2014 um 18:16  

Ich war der Anmerker zu dem Interview, das im Artikel erwähnt wird.
Ich sehe, dass Du aus meinem Gesagten etwas ganz Anderes machst, Roberto.
Jens Berger, Stephan Erdmann, Stefan Sasse usw. - ihre Art ist konsistent, sie schlüpfen nicht in unterschiedliche Rollen, je nachdem, ob sie Artikel schreiben, kommentieren oder Interviews geben.
Dieses Rollenspiel meinte ich - nichts Anderes!

Abwegig ist es auch, immer wieder von "Rechenschaft" zu reden, die man nicht "schuldig" sei. "Rechenschaft" ist man vielleicht seiner Frau und dem Finanzamt schuldig, sonst niemandem. Medien wie Blogs stehen explizit und inhärent für Diskurs. Reaktionen auf Veröffentlichungen in Kategorien wie "Rechenschaft" einzuteilen, ist da von Grund auf unpassend.
Immer dieser kriegerische Duktus...

Roberto De Lapuente 4. Januar 2014 um 18:21  

Tja, aber dass ich in Rollen schlüpfe, ist deine Sichtweise. Das tue ich nicht. Das glaubst nur du. Insofern ist es schon ganz richtig, wie ich das Kommentierte aufgefasst habe.

Hartmut B. 4. Januar 2014 um 19:14  

ein verbaler Trampel bist Du keineswegs...
Ich schau mir grad nochmal aus Deinem Buch "Auf die faule Haut" das Kapitel, Worte, an. Das spricht nahezu vom Gegenteil, was Du hier geschrieben hast. - Es ist ein Meisterstück, in dem ich immer wieder gern lese - ganz grosse Klasse.... dafür einen großen Dank.

Und Dir wünsche ich, dass Du weiterhin Deinen Blog betreibst und darüber hinaus NICHT in eine Art Selbstmitleid verfällst....

Deine Artikel, auch, wenn ich eine Weile nicht kommentiert habe, hab ich regelmäßig gelesen. D.h. gedanklich war ich stets mit Deinem Blog verbunden.

Zukünftig werde ich mich bemühen regelmäßig Kommentare zu schreiben.

Noch alles Gute für Dich und Deine Familie im Jahr 2014.

Hartmut

Anonym 4. Januar 2014 um 19:20  

Grundgütiger!
Jemanden, der wenig Macht, Vermögen und Verantwortung hat, dies aber billigerweise für sich und andere fordert, als "großartigen Humanisten" aufzufassen, übersteigt in der Überhöhung bei weitem das, was die Massenmedien an Verblendung auffahren.
Was für ein zu erwürgender Jürgen, der derart wertet!

Anonym 4. Januar 2014 um 20:09  

Nochmal der Anmerker...
Roberto, Du schreibst selbst, im Blog nimmst Du den "sakralen" Duktus ein (Duktus = ein bestimmtes Charakteristikum beim Schreiben oder beim Sprechen), während Du im realen Leben verbal der "Trampel" seist.
Das nennt man Rollen, die man je nach Fall einnimmt. Was sonst?

Anonym 4. Januar 2014 um 21:18  

Glückwunsch und bitte machen Sie weiter so!

pillo 4. Januar 2014 um 21:20  

Nö, bitte Du nicht auch noch!
Nachdem Dieter Hildebrandt uns verlassen, Georg Schramm aufgehört und selbst Volker Pispers seinen dienstäglichen Kommentar auf WDR2 eingestellt hat, überlegen nun auch schon andere Blogger kürzer zu treten.

Bei vielen ist diese Resignation - es ändert sich ja doch nichts - zu spüren. Ich kann dieses Sisyphosgefühl auch durchaus verstehen. Eigentlich ist ja wirklich schon alles gesagt, erklärt und durchleuchtet worden.

Aber, ist das nicht die Strategie der Systemprofiteure? Wer nicht schon längst eingelullt und verblödet ist, gibt irgendwann entnervt oder resigniert auf, ob der sich stets wiederholenden Floskeln, Phrasen und politischen Scheingefechte. Wenn sich irgendwann auch noch die letzten kritischen Geister in ihr Schneckenhaus zurückgezogen haben, ja dann ist wirklich alles alternativlos.

Roberto De Lapuente 4. Januar 2014 um 22:23  

Nee, Rollen sind das keine. Bei einer Veranstaltung hat mich mal jemand gefragt, warum ich nicht einfacher schreibe. Antwort: weil ich es nicht kann. Das ist das ganze "Geheimnis". Sakral nennen es die anderen.

Anonym 4. Januar 2014 um 22:29  

Nun, ich bin keiner aus dem harten Kern, habe aber einige Zeit deinen Blog intensiv verfolgt. Ist jetzt auch schon 2-3 Jahre her.
Aber seit damals war mir klar, welcher der beste aller politischen Blogs wäre - deiner.
Deine Sprachmächtigkeit ist grandios und du hast sie für die richtigen Gedanken genutzt.

Aber besser geht es eben nicht und deswegen tut es auch nicht weh einen Blog verwaisen zu sehen.

Danke für die Darbietung und goood luck!

Welt 4. Januar 2014 um 23:26  

Jeden Tag nach der Arbeit sich in das Klagen versenken... Was macht das mit dem Geist? Ich ahne Schlimmes.
Seltsam aber Kommentare, dass man Ad Sinistram noch lange brauchen würde. Als ob es irgendwann vorbei sein könnte mit dem Klagen. Als ob es irgendwann nichts mehr zu klagen gäbe. Als ob es jemals zuvor ein Zeit gegeben hätte, in der es nichts zu klagen gegeben hätte. Und als ob irgendwann eine universelle Gerechtigkeit in allen Bereichen und menschlichen Aspekten erreichbar wäre...
Das ist doch sehr weltfremd.

Hartmut B. 5. Januar 2014 um 01:37  

ja zu Deinem Kommentar von 22:23 den kann ich vollkommen nachvollziehen....
mehrere Menschen, auch enge Verwandte
haben zu mir schon direkt gesagt, warum ich mich nicht einfacher, gewöhnlicher ausdrücken könne, da gehts mir genau so wie Dir, ich kann es nicht.......

In den 70ern sagte mal ein Freund vor versammelter Mannschaft, kannste nicht so reden, wie Dir der Schnabel gewachsen ist.....
meine prompte Antwort war ich rede genau so, wie mir der Schnabel gewachsen ist....

in einer immer komplizierter werdenden Welt kommt man nicht umhin sich dieser Kompliziertheit per Sprache anzupassen....

Ein aus den 60ern urbayerischer Schwager, ich weiß nicht, ob er heut noch lebt, bin ich da mit meinem preußischen Hochdeutsch, besonders auf den S.... gegangen.

"Ja mei, red amoil normal" warn seine Worte...... damit meinte er natürlich: lern amal bayrisch.....

Anonym 5. Januar 2014 um 11:28  

@ "Anmerker"

Ist das so schwer zu verstehen? Zwischen verbaler und schriftlicher Ausdrucksweise liegen (oftmals) Welten.

Das liegt schlicht an der ad hoc Situation im Gespräch, die weites, tiefgründiges über-denken nicht möglich macht. Aufgrund dieser Schnelligkeit drücke ich mich verbal auch ganz anders aus als literarisch.

Nur wer auf EIN THEMA spezialisiert ist - Stichwort Fachidiot - kann sich ad hoc als auch wohlüberlegt recht gleich ausdrücken - weil eh alles (sein Fachthema betreffend) schon tausend mal wohlüberlegt wiedergegeben wurde.

Der Souverän

Anonym 5. Januar 2014 um 16:06  

Roberto, cher Maître ;-)
Bonne année et santé de fer.

Seit Jahren schon mein täglicher Einstieg in die Welt der Quer- und Durchdenker: Ad Sinistram, und weiterspringen durch die Blogroll.
Deine Arbeit ist wichtig, und sie wird gebraucht.
Ich genieße Deine Texte und Bücher, und freue mich auf jede neue Veröffentlichung im Blog oder im Heppenheimer Hiob.
Bon courage!

Anhänger des 04.08.1789

Punkerin 5. Januar 2014 um 17:59  

Ich empfinde Deine Schreibe nicht als "schwierig". Sie ist weder bewusst verkopft und arrogant wie das mit großem Latinum upgegradete Wort manches studierten Talars, noch vulgär wie der Dünnpfiff aus Springerstuben und schwarz-braunen Parteizentralen.

Sie ist (mit)menschlich und passioniert, eben genau das, was bestimmt nicht nur ich bei unseren professionellen Kuhjournalisten mit ihrer blutleeren, pseudoobjektiven Sprache vermisse.

Ich spiele seit längerer Zeit mit dem Gedanken auch ein Blog zu starten, bisher hielt mich dieselbe Überlegung zurück die euch Langzeitblogger (siehe flatter und die roten Schuhe) auch immer mehr plagt: Was bringt das eigentlich? Bewege ich damit etwas? Erreiche ich mehr als den winzigen Prozentsatz derjenigen, die bereits aufgewacht sind?

Vielleicht hilft es, die Sache von einer anderen Warte zu betrachten: Du bloggst nicht zuvorderst für uns - denn das wär bloß Pflichterfüllung, so wie der Kuhjournalist der seine Zeitung irgendwie vollkriegen muss. Du bloggst zuerst und vor Allem anderen für Dich selbst, so wie jeder Künstler. Du erschaffst diese Wortkunst um Deine Gedanken und Gefühle zu ordnen und auszudrücken - damit Dich die ganze Scheiße der täglichen Dosis des "Dem Land geht es gut"-Germaniens nicht in den Wahnsinn treibt. Deine Tastatur ist Dein Blitzableiter.

Es ist toll dass Du das auch weiterhin tust und dafür danke ich Dir herzlich!

So long,
Punkerin

Anonym 6. Januar 2014 um 00:53  

Lieber Roberto

So treffend ausgefeilt und punktgenau könnte ich nie schreiben. Hut ab!!! Bitte weitermachen, in diesen finsteren Zeiten.

Der Micha

DRESDNER FAMA NEWS 6. Januar 2014 um 01:24  

...immerhin: Sechs Jahre durchgehalten. Über zwei Millionen Kinder werden weltweit nicht mal so alt. Weil sie vom dreckigen Wasser die Scheißerei bekommen oder einfach an einer Lungenentzündung verrecken. Pech gehabt eben. Sie hätten sich ja (so zumindest aus anthroposophischer Sicht) auch Eltern in Europa aussuchen können, oder?
Sechs Jahre anschreiben. Gegen die Dummheit der Welt. Laß uns noch weiter machen. Auch wenn es schwer fällt...
Glückwunsch aus Dresden von der FAMA

Anonym 6. Januar 2014 um 13:46  

Mir hat es was gebracht! Tägliches Vergnügen und dass, das Unaushaltbare, aushaltbar wird durch das Wissen es gibt noch anders denkende.

HeinMi, Schwelm

Anonym 7. Januar 2014 um 14:06  

Hallo werter Roberto,

die Anredeform bitte nicht übel nehmen, sie soll nur Wertschätzung ausdrücken. Sollten über fünf Jahre regelmäßige Besuche deines Bloggs, mehr Vertrautheit ausdrücken? Vielleicht, aber ersteres ist mir wichtiger. Ich habe mich hier noch nie zu Wort gemeldet und doch werde ich deine Gedanken und auch die Kommentare, ob mit oder ohne harten Kern vermissen. Danke und ich hoffe Du schreibst dennoch irgend Wo(?) weiter ...

UE aus dem Vogtland

Roberto De Lapuente 7. Januar 2014 um 18:03  

Hä? Ich höre doch gar nicht auf!

Gerd Hellmood 9. Januar 2014 um 21:14  

Klar! In Zukunft hätte ich gerne bei jedem Joe Cocker Interview gesungene Antworten! Lebt der noch? Ich muss mich outen! Ich habe weder einen Fernseher, noch ein schwules Spiegel-Abonnement.

Anonym 29. Januar 2014 um 09:53  

ANMERKER stellt klar:

Der in diesem Blog auftauchende ANMERKER bin nicht ich, der schon lange mitkommentiert. Da reißt sich einer meinen Blognamen unter den Nagel.
Habe den Beitrag erst heute gelesen und merke hiermit solidarisch an: weiter so, Roberto. Ohne die Sysiphose dieser Welt, würde diese verblöden. Danke für Dein außerordentlich gutes und immer wieder erfrischend antimainstreamiges Engagement.
SAGT ANMERKER

ReiHe44 29. Januar 2014 um 18:45  

Hallo Roberto,
ich bin einer, der wie ein außer Kontrolle geratenes Raumschiff durch das Internet trudelt. Nicht heiß auf Storys im BILD-Niveau, aber ich möchte eben auch nicht "dumm sterben". Das ist eigentlich sogar der wichtigste Grund denn ich bin bereits 70 und ich will auch Fehler finden und aufarbeiten, die ich vielleicht unbewusst in meinem Leben gemacht habe. Zudem will ich die Wahrheit herausfinden, soweit es möglich ist jedenfalls, um meinen Nachfahren bis zu meinem letztem Atemzug Ratschläge geben zu können.
Und dieser Weg hat sich für mich doch als effektive Maßnahme für mein Lebensziel ergeben. Wenn dieses "trudelnde Raumschiff" dann doch ab und an auf deine Website stösst, hat das schon eine Bedeutung und deshalb: Weiter so.
ReiHe44

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