Mittagshetze und Nachtexil

Mittwoch, 5. September 2012

Was ist Bildungsauftrag? Bildungsauftrag ist wohl das Einschläfern des Menschen in seine "wohlverdiente" Gedankenlosigkeit. Gedankenlosigkeit ist das gewollte Resultat, sich seines Verstandes unter der Anleitung eines Mediums, das ein "umfassendes Bild der [...] Wirklichkeit" (§ 5 (1), ZDF-Staatsvertrag) vermittelt, zu bedienen. Senderverschuldet ist diese Gedankenlosigkeit, weil die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern des Entschlusses liegt, sich seiner laut Staatsvertrag verpflichtenden Gestaltungen zu entziehen. So oder so ähnlich.

Weniger kantianisch, weniger angekantet ausgedrückt: Bildungsauftrag interpretiert das ZDF so: Sonntags darf zum Mittagessen gehetzt werden - und zwar nicht unterschwellig, und zwar nicht besonders kunstfertig, sondern ganz arglos, völlig hüllenlos. Und kritische Sendungen, die innovative Ansätze postulieren, die Tadel an herrschender Politik üben, die verschwinden tief im Dunkel der Nacht. Wir sprechen von Hahne - und wir meinen Precht. Beide bringt das ZDF unter einen Hut.

Hahne eröffnete seine sonntägliche küchentheologische Sendung neulich mit der Ansage, dass wenn es stimme, dass ein muslimischer Jugendlicher einen Rabbi krankenhausreif geschlagen habe, ob dann nicht der Islam doch radikal sei, der Islamunterricht an Schulen fehlgeleitet. Zu Gast in seiner Sendung, die den integrativen Titel "Wie viel Islam braucht Deutschland?" trug: Friedmann und Kelek, nachweislich zwei Charaktere, die den Islam gerne diabolisieren und mit ihm natürlich all jene, die ihm zugehörig sind. Beide wurden laut ZDF-Portal zu einer "sicherlich kontroversen Diskussion" erwartet. Wie kontrovers ist so eine Diskussion zum Vegetarismus, wenn man zwei Metzger einlädt, um darüber zu sprechen? Wer wäre eigentlich als Gast gekommen, wenn der Rabbi von einem Protestanten verprügelt worden wäre, einem Protestanten, der in seinem Eifer vielleicht Luthers Schrift "Von den Juden und ihre Lügen" unter dem Arm geklemmt gehalten hätte, synchron er schlug? Hätte Hahne den christlichen Religionsunterricht als Ursprung einer solchen Gewaltbereitschaft abgetan?

Wie vereinbart das ZDF dieses Mittagsgehetze mit § 5 (3) des ZDF-Staatsvertrages, in dem man nachlesen kann, dass das ZDF auf "ein diskriminierungsfreies Miteinander hinwirken" solle? "Die sittlichen und religiösen Überzeugungen der Bevölkerung sind zu achten", liest man dort auch. Ist es mittlerweile sittliche Überzeugung, eine Religion zu kriminalisieren, weil eventuell ein etwaiger Religionszugehöriger gewalttätig geworden ist?

Mittlerweile ward es Nacht im ZDF geworden, nachdem der Mittag schon umnachtet war. Es wurde Zeit für jene neue Sendereihe unter Leitung von Richard David Precht. Wissenschaft und Philosophie sollen dort Einzug finden, provokant in den Raum gestellt werden. "Macht lernen dumm?", fragte man in der ersten Ausgabe - und dieser reißerische Titel ist der wesentliche Kritikpunkt; dergleichen müsste nicht sein. Inhaltlich allerdings gibt es wenige Flächen für Kritik. Falsche Methoden der Wissensbildung sind seit Jahren attestiert - der Hirnforschung sei Dank. Auswendiglernen von Vokabeln beispielsweise ist wenig sinnvoll, Sprachen lassen sich nicht auf Abrufbereitschaft erlernen, sondern müssen so beigebracht werden, dass das Muster "Ich will auf Englisch Tisch sagen - Suche nach Tisch im Wortschatz - a table - Einbau in einen Satz, der vorher auf dieselbe Art vorgefertigt wurde" insofern umgangen wird, dass man durch gezielte hirngerechte Schulung Sprachen nicht nur erlernt, sondern verinnerlicht. Sprache ist flexibel, birgt schnelle Reaktionszeiten, geschieht automatisiert - wie wir Sprache büffeln, wird dem nicht gerecht, denn sie ist kein Baukastensystem, jedenfalls nicht in der Praxis. Kleinkinder lernen Sprachen hirngerecht - man kann das nicht kopieren, sich aber daran orientieren.

"Vielleicht liegt es daran, dass ein völlig verändertes Bildungssystem, das nicht nur jedem eine gerechte Chance gibt, sondern kreative, eigenständige und unbequeme Persönlichkeiten hervorbringt, zugleich eine ganz andere Gesellschaft voraussetzt oder entstehen lässt? Das jedenfalls meint Richard David Precht." So schreibt es das ZDF-Portal. Sein Gast Gerald Hüther, Hirnforscher und Bildungskritiker, meint zudem, dass es so betrachtet keine dummen Kinder gäbe - das bürgerliche Bildungssystem mache es dumm. Womit der provokante Titel der Sendung vielleicht doch berechtigt wäre. Dass nun Precht nicht auf Gegenliebe stieß in den Nachbetrachtungen, ist nicht überraschend - da überschritt doch jemand die Demarkationslinie, denn wenn Klugheit sich nicht durch Reichtum bedinge, wenn Armut nicht gleich dumm ist, dann ist das für das bürgerliche Verständnis der Mittelschicht geschmacklos. Armut ist ein Produkt der Dummheit - daran rüttelt man nicht; das Bildungswesen ist in der amtierenden Weise richtig, weil es kluge Menschen weiterhin reich sein läßt. Precht beschwört da einen Bildungsklassenkampf - und wir wissen doch, Klassenkampf ist ausgestorben, es gibt nur noch Mittelschicht und die, die dorthin aufschließen wollen oder sich aus Faulheit und Dummheit nicht dazu aufrappeln können, dorthin zu stoßen.

Die "kulturelle Vielfalt", wie es unter § 5 (2) des ZDF-Staatsvertrages heißt, scheint ja durchaus gegeben. Einerseits Volksverhetzung, andererseits Bildung - einerseits Hahne, andererseits Precht. Da dürfte für jeden etwas dabei sein - und genau das ist die Maxime öffentlich-rechtlicher Sender: alles abdecken, jedem etwas bieten. Und wenn es mittlerweile zur Kultur gehört, stereotype und rassistisch konzeptionierte Parolen ins Land zu plärren, dann ist mit Hahne auch dieses Zuschauerbedürfnis abgedeckt. Warum aber setzt man den Hetzer nicht in die Nacht, wenn schon nicht vor die Türe - und stellt dafür qualitativ hochwertiges Fernsehen, wie es in diesem Lande fast nur die öffentlich-rechtlichen Sender leisten, wenn sie es denn leisten wollen, nicht in die Primetime, nimmt sie raus aus dem Nachtexil? Klar doch, wir kennen die Ausflüchte. Die Leute wollten das nicht sehen, sie sehen lieber ihren Tatort und mittags ihren Hahne, denn Haxe und Hetze klingt fast gleich.

Der Bildungsauftrag ist außer Kraft gesetzt, weil Bildung nicht gefragt ist? Das ist doch fast so, als würden Schüler klarstellen, es habe sich ausgelernt, worauf das Schulwesen einknickt und erklärt: Einverstanden, dann gehen wir eben Baden. So ähnlich treiben es die Öffentlich-rechtlichen; sie verweigern den Auftrag zur Bildung, weil angeblich kein Bedürfnis nach Bildung besteht. Es würden Zuschauer wegschalten, erklären sie - doch ist das so sicher? Passten sich die Interessen der Zuschauer nicht auch dem neuen Konzept an? Es müsste ja nicht immer gleich Precht sein, es reichte weniger, was dennoch bildend sein könnte - damit ist Jauch und Maischberger aber nicht gemeint. Wir sprechen von Bildung und nicht von der Einbildung etwaiger Moderatoren, sie würden politische Sprechstunden abhalten.

Um es mit dem ZDF-Portal zu sagen: Vielleicht liegt es daran, dass eine veränderte Fernsehkultur, die nicht nur jedem einen berieselten Abend gibt, sondern kreative, eigenständige und unbequeme Persönlichkeiten hervorbringt, zugleich eine ganz andere Gesellschaft entstehen lässt! Bildungsaufträge die damit entschuldigt werden, dass kein Bildungsbedarf besteht - Precht hat vermutlich recht, unsere Bildungsmoral ist am Boden; wenn er von der Schule spricht, meint er unbewusst auch die schulischen Aufgaben der Medien: als vierte Gewalt, als Aufklärer, als Bildungsvermittler. Man nimmt zu viel Rücksicht auf die bildungsfernen Schichten, die ihren Tatort und ihren Pilawa sehen wollen. Jeder Pädagoge weiß, dass Bildung auch bedeutet, nachdrücklich zu sein, um die Bildungsthemen zu vermitteln. Freiwillig lernen Schüler nicht immer - dennoch kann man sich nicht dauerhaft zurückziehen und diesen "demokratischen Willen zur Lernunwilligkeit" zu seinem Recht verhelfen. Das gilt eigentlich für Schulen, für Lehrer und für Institutionen, die einen staatsvertraglich vereinbarten Bildungsauftrag haben ...



17 Kommentare:

Anonym 5. September 2012 um 08:24  

Wieder sehr guter Text. Leider ist dabei der von den mittelständischen Bildungsbürgern und Ökspießern (die ihren Geländewagen mit E 10 betanken und ein volles Bücherregal ihr eigen nennen) ikonisierte Platitüden-Papst
Prechtreiz ("Welt") noch zu gut weggekommen.

Anonym 5. September 2012 um 08:26  

Bravo!

Roberto J. De Lapuente 5. September 2012 um 08:31  

Precht ist so schlecht nicht. Seine Bücher sind sicher Populärphilosophie, aber lesbar, lehrreich und alles andere als konservativ vertrocknet - er ist auch keiner jener Gelehrter, die dem Neoliberalismus und dem Survival of the fittest nachhecheln. Ich würde fast sagen: Ganz im Gegenteil!

Anonym 5. September 2012 um 09:30  

Lieber Roberto,
ein sehr guter Kommentar - Danke!
Nur eines möchte ich anmerken: auch Du verwendest den Begriff "bidungsfern". Dieser Begriff wird von den herrschenden Meinungsmachern im Prinzip synonym für arm verwendet. Mir gibt das jedesmall einen Stich, denn nicht jede arme Familie tut nichts für die Bildung ihrer Kinder und auch jemand mit Vermögen kann ungebildet sein. Wie tief dieser Begriff schon eingesickert ist, fiel mir letztens bei einem Text in der Berliner Zeitung auf, als eine Autorin Kinder auf Hauptschulen per se als bildungsfern bezeichnete. Da fehlten mir dann wirklich die Worte.Gruß Jule

PeWi 5. September 2012 um 11:58  

Eine winzige Anmerkung: Sprachen müssen sehr wohl mit Vokabeln lernen gelernt werden. Nur Kleinkinder können Sprachen intuitiv erlernen. Je älter ein Mensch ist, desto weniger geht das, auch wenn das dem Mainstream widerspricht.

Roberto J. De Lapuente 5. September 2012 um 13:36  

@ PeWi: Nein, das sehe ich anders. Worte kommen von alleine - man muss nicht Worte büffeln, sie fallen einem zu, wenn man sich an eine Sprache heranmacht, in ihr lebt oder wenigstens teilweise versucht zu leben. Auch Worte sind Erfahrungswerte, wenn man so will - und Erfahrung kann man nicht lernen.

@ Anonym von 9:30: Ich habe bewusst das Wort "bildungsfern" verwendet, auch wenn es Meinungsmacher gerne für Arme und Ausländer verwenden. Bildungsferne ist etwas, das man durchaus in der bürgerlichen Mitte findet. Die will zwar ihre Kinder durch die Schulen bringen mit bestmöglichen Erfolg - aber das hat mit Bildung wiederum wenig zu tun, sondern mit Zensuren. Wichtig ist, dass ihre Sprösslinge einen guten Abschluss haben, die erlernten Inhalte sind zweitrangig - es reduziert sich eben auf die Verwertbarkeit am Arbeitsmarkt.

Jutta Rydzewski 5. September 2012 um 13:48  

@Jule

Ähnliches gilt, was auch in seriösen Kommentatoren häufig vorkommt, für die Begrifflichkeit sozial schwach. In diesem Zusammenhang hatte ich u.a. Albrecht Müller von den Nachdenkseiten angeschrieben, der das auch unumwunden eingesehen hatte. (Seitdem ist das auf den NDS auch nicht mehr vorgekommen.);-) Z.B. ist eine von Hartz IV lebende Mutter, die trotz eines geringen Einkommens für ihr Kind oder ihre Kinder alles menschenmögliche tut, nicht sozial schwach sondern exakt das Gegenteil, nämlich sozial sehr, sehr stark. Sozial schwach sind dagegen Typen wie Sarrazin, Clement, Heinsohn usw. usw.. Anstatt sozial schwach müsste es heißen Einkommenschwach oder sozial benachteiligt. Aber ich denke, nein, ich bin sicher, Herr Lapuente wird darüber nicht anders denken.

mfg
Jutta Rydzewski

Anonym 5. September 2012 um 14:41  

Diese Glorifizierung von Precht hier ist mir auch befremdlich.
"Precht ist so schlecht nicht" - was ist das für eine Aussage? Das läßt sich über alles sagen, solange es nur genug noch Schlechteres gibt.
"Deutschland ist so schlecht nicht." - Würden Sie das auch als weiterführende Aussage gelten lassen?

Hahne und Precht sind weniger weit auseinander, als einem glauben gemacht wird.
Hören Sie sich auf Youtube ein paar Reden von Precht aus vergangenen Jahren zu damals aktuellen Themen (wie Stuttgart 21) an - und was sich rückblickend dazu sagen läßt.
Sehen Sie sich den Hintergrund seiner Frau an - allein dies das sagt mehr aus als wohlfeile Fassaden und wie Precht seinen Körper im Fernsehen in Szene setzt...

Roberto J. De Lapuente 5. September 2012 um 14:57  

Precht hat sich zu Stuttgart 21 in etwa so geäußert, wie viele Blogger auch. Dieser seltsame Aufstand für Gebäude, während das Sozialstaatsgebäude ohne Aufstand vonstatten ging, verdutzte gehörig. Ich habe mich dazu geäußert, andere auch - auch, dass dieses bürgerliche Wutgebürgere plötzlich auftrat, nachdem es faktisch zu spät war, kann nur Kritik schaffen. Was natürlich drumherum geschah, die Gewalt an Demonstranten etc., die Klientelpolitik usw. - das konnte man trotzdem verstehen. Andererseits sind es genau diese filzigen Strukturen gewesen, die man jahrelang wählte und von denen man damals überrascht tat.

Den Vorwurf zu Prechts Frau kenne ich. RTL Luxemburg ist nicht das RTL, wie es hierzulande bekannt ist. Außerdem ist Precht dennoch kaum im Privatfernsehen zu sehen, was eindeutig macht, dass er Abstand hält.

Prechts Körperhaltung ist uninteressant.

RobatArt 5. September 2012 um 16:01  

Großartig, du sprichst mir aus dem Herzen!

Doomed we stand 5. September 2012 um 16:42  

Ich hatte auch das zweifelhafte Vergnügen, Peter Hahnes Programm am Sonntag zu sehen. Was da, vor allem von Hahne, von sich gegeben wurde, war ja mit einem Wort ein Skandal. Da wurden diffamierende, ja ich will sagen volksverhetzende Aussagen so nonchalant und mit einer Selbstverständlichkeit in den Äther posaunt, dass man als Zuschauer am Ende nur noch fassungslos vor dem Fernseher saß.
Dem "Populärphilosophen" Precht muss ich auf Grund der Beschreibung der letzten Sendung im Artikel noch mal eine Chance geben. Dass sind doch recht interessante Themen, die in seiner Sendung besprochen werden. Mir sind solche Menschen, die anecken, lieber, als all diese vom Mainstream weichgepülten Salonphilosophen ala Sloterdjik, dessen Ego sich oben drein sicher nicht hinter dem vom Precht verstecken muss.

flavo 5. September 2012 um 17:23  

Eine erfrischende Kombination, aude sapere korrumpiert durch den Bildungsauftrag des Staatsfernsehens.
Nun der Precht ist aber recht ok. Die Philosophie hat es seit Platon verschlafen den Weg zurück in Höhle zu gehen. Precht ist da auf dem Weg. Zeifellos erzürnt dies den Professionellen, der schon im Jenseits aller guten Gedanken noch denkt, wenn einer da herkommt und die gedanklichen Feinwebungen in grobe Wörter packt. Stolzes Schmunzeln. Viel zu oft noch bei professionellen Marxinterpreten anzutreffen. Ungeduldige Bezüge zur Gegenwart aus dem mentalen Kommunismus, sofort angereizt und in konkurrenzialer Triebstoßrichtung, wenn interpretativer Tiefgang gewittert wird. Von da aus wird schon mal eine capabilistische Moral und Ordnung im Rundumschlag gutgeheißen, als Lapsus gewissermaßen schleicht sich das Urteil ein.
Aber ich finde es gut so, wie der Precht das macht.

Snuggles 5. September 2012 um 18:45  

@flavo

Ahhh, so..........

Anonym 6. September 2012 um 13:18  

Wortwörtlich sagt Precht am Anfang der Sendung: "Wenn die Schule ein Wirtschaftsunternehmen wäre, wäre sie längst pleite."
Das ist genau dieser subversive Automatismus, ALLES als Wirtschaftsunternehmen zu begreifen, was wir hier ablehnen.

In den letzten Minuten erklärt Precht, wie es zur Zuständigkeit der Länder (und nicht des Bundes) für Polizei, Schule u.a. kam.
"Die Allierten legten nach '45 Wert darauf, dass sich Nazi-Ideologie nicht mehr ausbreitet.
... Ein aus heutiger Sicht völlig antiquiertes Modell, weil diese Gefahr nicht mehr besteht."

Er vertritt damit doch die krasseste Gegenposition, die man Ihnen und uns gegenüber einnehmen kann!

Generell traue ich auch keinem "Linksliberalen", der im Schoß des Etablissements ruht.

Roberto J. De Lapuente 6. September 2012 um 13:34  

Das mit dem Wirtschaftsunternehmen ist quatsch, leider aber gängige Floskel, selbst unter Menschen, die man eigentlich schätzen sollte.

Letzteres sehe ich nicht ganz unähnlich. Der Föderalismus ist aus diesem Grunde nicht mehr nötig - ich bin aber auch nicht grundsätzlich gegen Förderalismus.

Roberto J. De Lapuente 6. September 2012 um 13:37  

PS: Das mit dem Wirtschaftsunternehmen, ich habe es eben nochmal geprüft, ist eher als Metapher zu verstehen. Nicht glücklich gewählt, weil es falsche Schlußfolgerungen ermöglicht - aber Precht spricht nicht davon, dass es ein Unternehmen wäre.

Uena 9. September 2012 um 21:34  

Ich kann ehrlich gesagt nicht wirklich nachvollziehen, was den Herrn Precht für so viele zu so einem Hassobjekt macht.

Ich habe mir in letzter Zeit auch einige seiner alten Videos angesehen, eben genau, um dieser Frage mal nachzugehen. Ich kann beim besten Willen nichts finden, das derart kritikwürdig wäre. Im Gegenteil finde ich es sehr angenehm, dass es es schafft, vom Mainstream gehört zu werden und dennoch offene, kritische Standpunkte zu vertreten, ohne allen einfach nur vor die Birne zu klatschen.

Sicher, wenn man lange genug sucht, wird man sicher auch da nen Haar in der Suppe finden. Aber wenn man schon lange genug suchen muss, sollte man vielleicht auch mal drüber nachdenken, dass statt vernichtender Kritik und Ablehnung hier ein eigenes offenes Ohr und ein offener Geist der Sache wekitaus mehr nutzen würde.

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