Wir haben es nie gelernt

Montag, 24. Oktober 2011

Ich entstamme einer vernachlässigten Generation. Einer, die es nie gelernt hat, sich politisch zu artikulieren - einer, der man es nie beigebracht hat, den Mund aufzureißen, zu protestieren, wenn es zu viel wird. Man hat uns vernachlässigt, hat uns gesagt, wir sollen immer schön brav mit sein, nicht gegen - sollen mitschwimmen, mitmachen, mitrudern. Aber bloß nicht zu rücksichtsvoll, vielmehr egoistisch mitmachen, dann klappe es besonders gut im Leben.

Ich, als Teil meiner Generation, kenne das kaum, dass Menschen protestieren. In den Achtzigerjahren war ich noch zu klein. Als Junge sah ich Menschenketten, aber keinen Sinn darin. Der Aufbruch der DDR-Bürger war Folklore für mich; weinende Menschen, weich gewordene Grenzer, ein adipöser Kanzlerkönig, der sich als Erlöser bejubeln ließ - für mich damals nicht zu verstehen. Der Junge, der das sah, er fand es schön, kitschig und sicherlich herrlich romantisch.
In den Neunzigern gab es keine nennenswerten Protestbewegungen. Der yuppie-Flair, der im Jahrzehnt zuvor nur das Benehmen einiger überheblicher Arschlöcher war, wurde nun zum Allgemeingut. Und das sah keinen Protest vor. Man war ja noch im Aufbruch, die Geschichte war beendet, das Schattenreich zu Boden gerungen. Menschenmassen kamen nur zusammen, wenn englische Prinzessinnen starben oder Geistesschwache aus mit Kameras und Mikrofonen bestückten Containern entlassen wurden. In diesen Neunzigern wurde ich sozialisiert - da wurde meine Generation und ich sträflich vernachlässigt.
Im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts kam Missstimmung auf. Kleine Proteste. Im Ausland rabiater, hier gewohnt leise. Montagsdemonstrationen, die gegen Hartz IV protestierten. Eine regionale, höchstens eine nationale Erscheinung! Jahrelang habe man gearbeitet und nun Hartz IV, vernahm man von der Straße - diese Proteste waren spezifisch, nicht universell. Es ging nicht um Menschenwürde generell, sondern um die Würde derer, die jahrelang gearbeitet haben. Und dann Stuttgart - der Protest betuchter Schichten, der nichts von Protest gegen den Zeitgeist hatte, nur einem Bahnhof und seinen sich daran mästenden Profiteure geschuldet war.

Erstmals in meinem Leben sehe ich nun eine Bewegung, in der ich mehr wittere als Aktionismus oder ein laues Mütchen, das gekühlt werden muß in einem schattigen Park unter Kastanien. Einen universellen und globalen Protest. Ich mag mich irren, dann verzeihe man mir. Meine Generation hat wenig Ahnung in solchen Dingen, kann demnach durchaus falsch liegen. Doch erstmals scheint es, als formiere sich da etwas Weltbewegendes. Es geht nicht um Ästchen, die man dem System zurechtstutzen möchte, man tätigt sich am Wurzelstock, der schon erbärmlich nach Zersetzung mieft. Eine Internationale der Vernunft und des Anstandes scheint sich nun zu konstituieren - das muß nicht alles von Erfolg beschert sein, aber es ist von Idealen beseelt. Von universellen Idealen und von globalen Visionen.

Meine Generation ist eine Generation von Anti-Bewegungs-Säuglingen. Wir kennen Protest entweder gar nicht oder nur als süffiges Spektakel - noch dazu oft genug waren nur wenig fruchtbare Gründe ausschlaggebend. Vor unserer Zeit, da gab es noch dieses Flair, sich nicht auf der Nase rumtanzen zu lassen. Aber da waren wir noch der fromme Wunsch oder der hoffentlich nie eintretende Alptraum unserer Väter - im Jahrzehnt unserer Werdung dämpfte man die Protestkultur bereits. Der Demonstrant, er wurde ganz einfach der Fraktion zugesellt, die im Namen der Roten Armee Attentate verübte - man war plötzlich Terrorist, wenn man wutentbrannt die Straßen bevölkerte. Noch die Anti-AKW-Bewegung hat das mehr als eine Dekade später verspürt - nur davon wissen wir als Generation nichts. Wir stehen vor einem unentdeckten Land, wenn wir nun sehen, dass die Unzufriedenheit nun eine globale und generalisierte Dimension annimmt.

Vielleicht wankt das, was da seit den Neunzigern verstärkt die Wirklichkeit wird, doch noch einmal - das, was in dem Jahrzehnt geschah, da sich meine Generation sozialisierte. Dabei ist wahr, dass wir uns nie sozialisierten - man asozialisierte uns; man brachte uns bei, dass Egoismus immer, immer, ja immer gesund sei. Was des yuppie-Arschlochs Style war, sollte in diesem Jahrzehnt uns allen ideologisch in den Arsch gestopft werden. Die Kommunikationsrevolution, neue Techniken schienen dem neuen Weltbild recht zu geben. Der zornig "demonstrierende Mensch", dieser homo iratus, er war der vergangene Mensch, die personifizierte Peinlichkeit aus Jahrzehnten, die wir nicht oder nur im Nebel kindlicher Wahrnehmung erlebten. Wir verlachten ihn; wir nannten ihn irgendwo auch Spinner, wir wollten anders sein als diese stets betroffenen, stets anteilnehmenden Gemüter.

Weiterentwickelt hat sich unsere Generation wenig. Einzelne aus ihr schon. Man wurde älter, man las, man überdachte, geriet selbst in Not und Springfluten des Lebens und ruderte sich frei. Manche zogen daraus ihre Lehren. Einige verschärften die Asozialisierung; andere revidierten ihr Weltbild und verstanden plötzlich, im falschen Leben ist nichts richtig. Man musste nichts von Adorno wissen, um das ganz tief in sich zu fühlen. Dann Protestchen hie und da, die aufflammten - wie eben beschrieben. Fremde Erde für unsere Jahrgänge, für uns Kinder der Achtziger und Jugendliche der Neunziger. Und nun dieses Ding, dieses weltumspannende Okkupieren, diese Rückkehr der Utopie - und wir fühlen uns wie Strickpullovierte beim Anti-AKW-Protest.

Für uns ist das irgendwie schwer; ich glaube, meine Generation blickt erst verstohlen um sich, bevor sie sich protestierend dagegenstemmt. Eigentlich müsste sie von der Generation nach uns, die diese zögerliche Protestchen-Kultur des angehenden Jahrtausends in ihrer Sozialisierungsphase erlebte, da wir bereits asozialisiert waren... eigentlich müsste diese jüngere Generation uns an der Hand nehmen, uns leiten. Uns hat man den Geist des Unmuts aus dem Leib gezüchtet; wir sind zu Ja-Sagern erzogen worden. Wir müssen erst lernen, wie das so ist, wenn man gut sichtbar die Schnauze voll hat.



18 Kommentare:

totschka 24. Oktober 2011 um 07:50  

Ein Artikel, der mir aus der Seele spricht. Meine Gedanken waren ziemlich deckungsgleich, als ich am 15. Oktober in Erfurt vor den Menschen stand und meine Beweggründe darlegte, dabei zu sein. Es waren 80 ungelernte Demonstranten da, keine große oder gar spektakuläre Zahl, aber es war ein Anfang.

Anonym 24. Oktober 2011 um 08:23  

"In den Neunzigern gab es keine nennenswerten Protestbewegungen. ".

Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda, Mölln, Solingen, Lichterketten und andere Irrlichter, "Aufstand der anständigen Deutschen", Golfkrieg 1991 und Wiedererwachen der Friedensbewegung, NoLympics in Berlin, die Radikale Linke mit "Nie wieder Deutschland", Chaos-Tage in Hannover, ! So so in den 90ern gab es also keine nennenswerten Protestbewegungen.

mp 24. Oktober 2011 um 08:56  

Jahrgang 80, Ostberlin-danach "entführt" wg Ausverkauf der DDR in den Speckguertel Münchens. Kulturschock!
Ich wurde dann halt son bischen Anti, soweit es halt ging- halbpolitischer Punk ...
Aber Demos und Co waren mir immer irgendwie suspekt, kanns nicht naeher beschreiben.
Aber jetzt geht es mir ähnlich wie Ihnen - das erstens dies etwas anderes als Betroffenheitskundgebungen, Lichterketten, Chaostage, mit Ausnahme des Widerstands gegen die Bolongareformen.
Und gerade wir Kinder der "friedlichen Revolution" mit den "romatischen" kitchigen Erinnerungen von Feier vor dem Reichstag, Skorpions;)... haben ein Gespür wenn der Punkt kommt an dem sich was ändert.
Und dies mal will/ muss sich wieder grundlegend was ändern-nur aus der Erfahrung leider nicht immer zum guten. Dennoch wenn die "Guten" mitmachen und dran! bleiben, ist eventuell ein Wandel zum Besseren möglich.

christophe 24. Oktober 2011 um 09:07  

Ich denke, wir (die 68er Generation) hatten einfach mehr Zeit. Schule und Arbeitsplatz unterliegen heute einer höllischen Rationalisierung, die noch nicht mal mehr Zeit für Freizeitaktivitäten läßt, geschweige denn für politische Aktion. Hinzu kommt, dass jeder Demonstration das Parfüm des Halblegalen beigegeben wird und man den dennoch Unentwegten zu verstehen gibt: Ihr dürft zwar demonstrieren, aber es nützt euch nichts! Den Rest besorgt das Gift der Entsolidarisierung...

Anonym 24. Oktober 2011 um 09:42  

Kann dem Anonym von 8:23 nur zustimmen... Wer in den '90ern keine nennenswerten Protestbewegungen mitgekriegt hat, war politisch ganz offenbar nicht interessiert und sollte das nicht der Gesellschaft in die Schuhe schieben, wie der Autor das hier versucht.

Was mich aber sehr interessieren würde, sind Texte bzw. Quellen über die "globalen Visionen", von denen die derzeitige Bewegung "beseelt ist". Gibt's da was?

Grüßli

hajomueller 24. Oktober 2011 um 10:22  

Warum wird immer wieder versucht, den Widerstand in Stuttgart mit den dortigen "Wohlstandsbürgern" zu diskreditieren? Roberto warst du mal in Stuttgart? Hast du dich mal mit den Leuten unterhalten? Wären am 16. Oktober bei der Occupy-Demo in Stuttgart die S21 Gegner nicht gewesen, hätte für die Demo ein Drittel einer Schulsporthalle gereicht. Wenn wöchentlich seit über einem Jahr tausende auf die Straße und zu vielen Veranstaltungen gehen, wenn seit 15 Monaten eine Mahnwache rund um die Uhr aufrecht erhalten wird, dann sind da keine verwöhnten Wohlstandsbürger am Werk.

Anonym 24. Oktober 2011 um 10:58  

Lieber Roberto J. de Lapuente,

also ich hab mich - als älterer Mensch - in Baden-Württemberg bei der Flusskatastrophe (Sandoz) in Basel einmal engagiert - bei den Grünen.

Tja, mittlerweile muss ich zugeben, dass ich mich schäme da mitgemacht zu haben, denn auch in punkto Ökologie haben die Grünen alles verraten an das ich einmal geglaubt haben.

Die Atomkatastrophe in Fukushima soll z.B. vergessen machen, dass die Grünen ja auch dem Atomkonsens unter Rot-Grün bzw. Fischer/Schröder mitgetragen haben.

Daher sehe ich es teilweise, als gebrandmarktes Kind, dass sich vor den falschen Karren spannen ließ, anders als du, aber dennoch ein bemerkenswerter Text.

Ich hoffe auch, dass eine neue globale Protestbewegung entsteht, aber ebenso hoffe ich, dass die weder gespalten noch etabliert wird - Ist derzeit ja auch eine Frage, die z.B. Wähler der Linkspartei, und ganz sicher auch der Piraten umtreibt? Oder?

Mein Mißtrauen gegen Parteien, und sogar NGOs, teilen sicher einige hier? Oder?

Gruß
Bernie
(der sich gerne engagieren würde, der aber keiner Organisation - egal ob parteigebunden oder nicht - mehr über den Weg traut, aus berechtigter Enttäuschung über Sozialabbau und Krieg)

ernte23 24. Oktober 2011 um 11:46  

Klar gab es die Chaostage, die Lichterketten und Benefizkonzerte wegen der Ausschreitungen gegen Asylbewerber etc..

Doch man musste schon, wenn man von den Jahrgängen der pi-mal-Daumen 1975-1980 Geborenen spricht, zur linken Szene gehören, um die politische Dimension der Chaostage bspw. überhaupt mitzubekommen. Die Leute, die in meiner Schulzeit zu Chaostagen fuhren, erzählten mir von der gestifteten Unordnung und den Mengen vernichteten Hansa-Pilseners, aber nicht viel von einer politischen Botschaft, verstanden sie sich doch als "antipolitisch", wenn ich mich recht entsinne.

Wenn der Zeitgeist eines in den 1990ern nicht war, dann links, soviel wird man wohl konstatieren können. Natürlich gab es Leute, die dagegen "Nie wieder Deutschland" riefen, mir war aber nie klar, wer damit erreicht werden sollte außerhalb der linken Szene.

Einspruch 24. Oktober 2011 um 13:17  

Der Text ist irgendwie in völliger Verkennung der Tatsache geschrieben, dass man medial in den '90ern auch von kleineren Protestbewegungen mehr mitbekommen konnte durch die Hundert TV-Sender (inkl. der internationalen) und das aufkommende Internet als in den Jahrzehnten zuvor über die 3 (!) Fernsehsender (mit Sendepause vom späten Abend bis morgens) und die Mainstreampresse.
Wer schon etwas länger lebt, kann dieses Gefühl der "Vernachlässigung" der in den 90ern politisch sozialisierten Generation nur als absurd empfinden.
Es nährt auch leider das Bild von der desinteressierten '90er-Wohlstandsjugend.

Anonym 24. Oktober 2011 um 13:50  

die 90er waren so wie beschrieben. ich hab das auch so gesehen. in den 90er gab es keine linken.

Anonym 24. Oktober 2011 um 14:36  

Ja, es ist ein Elend mit euch. Wirklich. Was ich schon an dieser Nicht Haltung verzweifelt bin, ich kann es gar nicht ssagen.

ulli 24. Oktober 2011 um 15:41  

Schwingt da nicht auch eine Menge Selbstmitleid mit? Natürlich bringen die Eltern ihren Kindern nicht bei, wie die gegen sie rebellieren sollen. Das haben die noch nie gemacht.

Zu meinen Kinderzeiten, im Mainz der 60er Jahre, protestierte auch kein Mensch. Im Gegenteil: Das Leben war extrem spießig, eng und angstbesetzt. Jeder zweite Satz lautete: Was sollen die Nachbarn sagen? Oder auch: Mach die Hottentotten-Musik leiser! Besonders beliebt war: Kannst du dich nicht mal kämmen? Kein Mensch kann sich heute noch die Borniertheit und Spießigkeit des Lebens in der frühen Bundesrepublik vorstellen. Und dennoch sind die Dinge in Bewegung geraten. Gerade weil sie so unerträglich waren.

flavo 24. Oktober 2011 um 16:00  

Das scheint mir die eine Seite zu sein. Die andere Seite muss man aber auch sehen. Diese Zeit ab Mitte 80er bis Mitte Ende 90er war eine gute Zeit. Es wurden die Früchte des vorangehenden Jahrzehntes geerntet. Der emanzipative Schub dieser Jahre hatte Wirkung gezeitigt und wurde ab den 80ern zu den leitenden Koordinaten der sozialen Welt. Natürlich war nicht alles rosig. Aber vieles. Der Protest war nicht nötig. Das mit dem Egoismus stimmt so nicht. Das war nie und nimmer das Mantra der 80er und frühen 90er. Selbstverwirklichung ja, die Vorstellung im Leben zu machen, was einem sinnvoll erscheint, was einem Freude macht, das ja, aber das hat nichts mit Egoismus zu tun. In diesen Jahren hatte die Arbeiterschicht ein sehr gutes Auskommen. Die Meisten konnten es zu einem guten Lebensstandard bringen. Ich bin Kind einer alleinerziehenden, arbeitenden Mutter und heute wäre nie mehr möglich, was damals noch möglich war: gut bezahlten Arbeiterjob, Eigentumswohnung und Uniabschluss der Kinder. Heute wo bitte? Die Mittelschicht konnte recht einfach ihre Aufstiegsbemühungen verfolgen (heute kämpfen sie gegen den Abstieg)und die Reichen waren in sie bändigende Strukturen eingebettet (heute frönen sie der Gier). Die ganze Frauenbewegung implmentierte sich in den 80ern und festigte sich als sinnvolles Anliegen. Nein, zu protestieren haben wir nicht gelernt, aber aus meiner Sicht, weil es nicht nötig war und die Welt sich innerhalb verlässlicher Koordinaten in Richtung Besserung zu entwickeln schien. Das änderte sich ab der Mitte der 90er recht brachial und führte zu vielseitigen Desorientierungen. Vor allem rührt es die Frage an, warum all das so wirkungslos geblieben ist und warum es so ungreifbar, aber wirkunsgvoll in das neoliberale Bild inhaliert wurde. Dafür mag es viele Gründe geben. Auf der Erlebensebene ist jemand, der sich in einer netten Gesellschaft fröhlich anschickt, zu machen, was er für sinnvoll hält, anfällig dafür, sich zu viel mit sich selbst zu beschäftigen und folglich die Fehler bei sich selbst zu suchen, anstatt zu protestieren. Für Problematischer halte ich aber die Generation, die um die 1960er geboren wurde. Das sind nämlich die Yuppies, die narzistisch durch die Welt traben und heute für die Umwelt kämpfen und morgen nach Geld raffen.

Anonym 24. Oktober 2011 um 17:33  

Ich bin auch in den 80/90ern aufgewachsen und kann den Artikel voll und ganz unterstreichen. Das Gerede von der Ellenbogengesellschaft, in der man es nur zu etwas bringt, wenn man sich ohne Rücksicht durchkämpft, habe ich mir zur Genüge anhören müssen. Und nach dem Sieg der Guten über die Bösen (Wiedervereinigung, Auflösung des Ostblocks) ging es in den 90ern allerorten nur noch darum, Party zu machen, zu feiern und zu tanzen (Techno-Welle, Loveparade). Klar waren da ein paar, die noch gegen irgendwas protestierten, sei es Irakkrieg oder gegen Rechts, die wurden aber imho von der Mehrheit meiner Generation nicht mehr ernst genommen.

Alles in allem eine "verlorene" Generation.

Anonym 24. Oktober 2011 um 17:55  

ich dürfte so ca das alter haben wie der autor. ich habe es so erlebt wie er. die 90er jahre waren linkstot.

stanollie 24. Oktober 2011 um 19:33  

Sowas wie "die Gnade der späten Geburt" aber andersrum?

Papa erzählt vom Krieg: Ich (noch Beamter) hab '68 die Kneipenmannschaft vertreten, als die zum Springerhochhaus ging (es war nicht weit) und sehr heftig & deutlich gegen die tödliche Hetze dieser Schmierblätter protestierte.

Roberto J. De Lapuente 26. Oktober 2011 um 15:17  

Malus hätte gesagt:
"Weltweit blickt man mit ziemlich viel Neid auf Deutschland. Das Land hat die Weltwirtschaftskrise 2008 gut überstanden, den Haushalt im Griff, wird stabil regiert und verfügt über eine Kanzlerin, die den Ehrgeiz und wohl auch die Konstitution hat, gegen die Mehrheit der wenig nachhaltig wirtschaftenden Ländern ein Mindestmaß an wirtschaftlicher Vernunft bei der Euro-Rettung anzuwenden.

In Deutschland wird derlei Bemühen nicht gesehen, geschweige denn wertgeschätzt. Es hat sich ein raunziger Ton eingeschlichen in der Kritik an der Kanzlerin..."

Jojojo... blablabla... das kannst du in irgendeinem Kanzlerinnen-Arschkriech-Forum verbreiten. Da kannst du den raunzigen Ton anfeinden... hier kannst du es dir sparen.

Anonym 26. Oktober 2011 um 15:48  

ich finde gut, daß du so ne typen nicht zu wort kommen lässt. wenn ich so ne scheisse lesen will geh ich in ein cdu-forum.

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