Schöne neue Bücherwelten

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Der elektronische Fortschritt ist einnehmend, kann verhexen. Jedoch bleibe ich dabei: die vordringlichste Erfindung waren, sind und bleiben gebundene Papierbögen - auch Buch genannt. Doch ausgerechnet dieses sieht man bei Spiegel Online als lebensgefährlich an. Das alles hat es schon ähnlich gegeben. Man hat Bücher auf Indizes gesetzt oder den Flammen überstellt. Schließlich waren sie gefährlich oder entartet, was nur eine speziell kleinbürgerliche Benennung für gefährlich war. Heute erklärt man Papier für gefährlich, weil es die Fortentwicklung, das Lesen ohne Faserstoffe und Leimung, beeinträchtigt.

Parallelgesellschaft - nicht entweder oder

Das e-Book wird sich durchsetzen, lautete die frohe Kunde, die die Frankfurter Buchmesse und die ihre Messe-Feuilletonisten, diese Messdiener des Literaturkommerzes, proklamieren. Eine Frage der Zeit sei es nur. Denn es sei "eine Frage der verfügbaren Technik und auch der von klein auf erworbenen Gewohnheiten", wie Spiegel-Mann Stöcker weiß. Der stete Fortschrittsglaube, der uns als Gesellschaft seit dem Nachkrieg begleitet, mal optimistischer, mal semi-optimistischer, läßt solche Vermutungen, die sich zur Gewissheit steigern, natürlich erklären. Aber dies scheint zu einfach, ja zu brachial progressiv gedacht - es ist so gedacht, als sei das Buch, dieses griffige Stück Lesbarkeit, das im Bett wie am Klo problemlos gelesen werden kann, das man umklappen, mit Eselsohren markieren, in das man schreiben, notieren kann... es wird also so gedacht, als sei das Buch das Vergangene, das durch das Neue ersetzt werden muß. Dass elektronische wie papierliche Medien in einem Kosmos nebeneinander existieren können und müssen - und vielleicht auch werden -, kommt im Katechismus der Fortschrittsmissionare gar nicht vor.

Die Parallelgesellschaft von Papier und Pixel liegt eigentlich auf der Hand. Beide Spezies' bieten Vorteile, beide haben Nachteile. Wie so oft im Leben. Das gilt für Buch wie e-Book, für Brief wie e-Mail oder e-Brief, für Zeitungen wie Blogs. Der elektronische Auftrieb, den wir irrtümlich als Fortschritt bezeichnen, gleichwohl wir nicht wissen, wohin wir fortschreiten, gleichwohl wir nur die positiven Aspekte in unsere schnelle Wertung einfließen lassen... dieser elektronische Aufwind, er ist nicht der Mörder des antiquierteren Verfahrens. Sollte er jedenfalls nicht sein! Die Vorzüge des Buches klangen ja bereits oben an, als ich vom Klolesen schwärmte. Das Buch erlaubt es, dass selbst aus Mann oder Heine Scheißlektüre wird - das e-Book, dieses starrige Brett, verbietet das. Es genehmigt andere Vorzüge. Schnelles Finden von Passagen, keine Eselsohren, kein mühevolles Abschreiben, dafür copy and paste. Das ist nützlich und hat Berechtigung, aber das Buch es... es bleibt Buch, womit ich meine, fast alles gesagt zu haben. Fast...

Denn ich könnte nun noch einige Romantizismen einstreuen. Vom Lesen kann man als leidenschaftlicher Leser nicht nur rationell schreiben. So soll es sein - die Romantik des Buches bittesehr...

Bücher riechen, atmen, leben auf ihre Weise. Als ich vor Jahren Camus' Die Pest auf einem Flohmarkt erstand und auf der ersten Seite die Widmung einer Enkelin an ihren Großvater fand, eine Widmung vom Januar 1990, da ahnte ich, dass dieses geleimte Papier schon ein emotionales Vorleben gehabt hatte. Umso mehr, da unter der Widmung stand, dass der Opa bereits Ende 1991 verstarb - womit das Büchlein zurück an die Enkelin ging.
Und dann ist da noch die Romantik, die ich als Autor empfinde, wenn ich das Paket noch druckfrischer, warmer Autorenexemplare öffne. Mein Buch in meinen Händen - da hält man ein Stückchen Sichselbst fest. Als mich dereinst derjenige ansprach, der meine Texte gerne "verbucht" sehen wollte: ich kann dieses Gefühl aus Spannung und Glück kaum beschreiben. Wäre diese von mir vorgebrachte Romantik kitschiger, ich würde schreiben: magischer Augenblick! - ich tue es aber nicht. Ich erinnere mich an die ersten Zeilen, die er mir schrieb. Ich strahlte, ich war in diesem Augenblick glücklich. Ein Glück, so weiß ich heute, das ich so nicht mehr erleben werde; zuzusehen, wie aus Nichts etwas entsteht, von dem man träumte: das ist nicht kopierbar. Die Aussicht, ein eigenes Buch schreiben zu dürfen, das dann auch gedruckt wird: ich glaube, solche Freuden werden elektronische Medien einem Autoren nie bescheren. Doch was zählt schon Autorenglück...
Argumente, nehme ich an, auf die es nicht ankommt in einer Welt, die Effizienz liebt, nicht die Romantik; die nicht die Poesie des Gegenstandes wahrnimmt, sondern nur seinen Nutzen.

Die proklamierten Vorteile, sind die größten Nachteile

Die Geschäftsleute, die das elektronische Lesen anfeuern, werben damit, dass das e-Lesen interaktiv sei. Kinder könnten anhand des e-Buchs lesen und handeln - alles gleichzeitig. Auf der Buchseite bewegt sich dann das Häschen, von dem das Kind eben las. Und wer weiß, vielleicht spricht es sogar und nennt den kleinen Leser beim Namen. Nette Features. In einer kritischeren Zeit hätten kritischere Pädagogen aber gewarnt. Reizüberflutung! hätten sie gerufen. So lernt man nicht, sich zu konzentrieren, man lernt nicht, seine Phantasie einzusetzen. Der Lernfaktor, der hier groß beworben wird, er ist nichtig. Es gibt ihn schier nicht! Ich erinnere mich, dass es zu meiner Kindheit ein ähnliches aktives Lesen gab. Mein Bruder hatte einen Buch mit elektronischem Stift. Im Buch standen Fragen wie Welches Tier miaut? und dann waren da Bilder mehrerer Tiere. Führte man den Stift auf die Katze, so piepste er zustimmend und es leuchtete zusätzlich ein wohlwollendes grünes Lämpchen auf. Dasselbe in Rot, wenn man die Stiftspitze auf Schwein, Huhn oder Traktor drückte. Den Stift fand mein Bruder sensationell. Piepsen, Lichter - das gefiel diesem kleinen Menschen ausgesprochen. Das Wesentliche aber, das Lesen und Erfassen, das hat das Kind nicht erreicht. Wesentliches ausklammern, an Randerscheinungen rumwursteln: das ist irgendwie sozialdemokratisch - und bei denen landete er dann auch. Ich hätte es vorher wissen können, denn der Zauberstift flackerte sein schönstes Sozialistenrot, wenn er ihn quer über Nase und Wangen zog.

Die Stärke des neuen Mediums ist die eigentliche Schwäche. Das e-Book kann natürlich ohne Ausstattungen umgesetzt werden. Fraglich ist bloß, ob man trotz der technischen Umsetzbarkeit so asketisch bleiben wird. Was es für die Kindesförderung bedeutete, wenn das Buch verschwände und durch einen Totalitarismus des motion book ersetzt würde, ist nicht schwer zu prognostizieren. Die Konzentrationsfähigkeit ließe nach. Hat sie doch heute schon, weil das Bücherlesen Rarität geworden ist. Das bisschen Lesen, das es heute noch gibt, wird aber dann durch interaktives Erlebnis-Lesen ersetzt. Von der Phantasie, die nie lernen wird, auf ihren Füßen zu stehen, und die uns peu a peu auch als Gesellschaft verloren geht, ganz zu schweigen.

Einsame Geistesleistung, kein Massenspektakel

Lesen wird zum Event, ist kein Ausschnitt aus einem vita contemplativa mehr - man würde gar nicht mehr lesen, man würde das Lesen erleben. Das sagt alles aus: Erlebnisse kann man über sich ergehen lassen - einen geistigen Akt, der das Lesen aber ist, den muß man selbst bestreiten. Es ist sicherlich klischeehaft, nun eine Rede von der geistigen Abstumpfung im Munde zu führen. Aber falsch ist sie deswegen nicht. Das e-Book in einer Welt voller e-Books, es würde geistige Leistungen weiter abtöten. Und es wird ja berichtet - ich weiß nicht, ob ernst oder spaßig -, dass das e-Book sogar spannende Stellen markiert, damit der Leser nicht mal mehr selbst erfassen muß, wann eine Passage es ist und wann weniger. Der Leser braucht gar nicht mehr ins Lesen abtauchen, er kann abtauchen lassen - wenn es denn wirklich stimmt; aber gut erfunden wäre dieses Szenario auf jeden Fall. Neil Postman schreibt über die Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie, dass die Menschen zu Abraham Lincolns Zeiten noch die Konzentration aufbrachten, einer politischen Debatte stundenlang zu folgen. Postman berichtet von Wahlkampfschlachten, die Stunden andauerten, aber die Zuhörer harrten aus und lauschten. Das wäre bereits heute undenkbar - eine rein elektronische Bildungswelt mit allem Schnickschnack, mit Leuchten, Piepsen, Rascheln, mit Pop-Ups und Bannern, mit Geflackere und Gesumme, sie würde der gänzlichen Abstumpfung Vorschub leisten und Generationen heranziehen, die nie gelernt hätten, dass Lesen ein intellektuelles Unterfangen ist. Ein einsamer Akt auch, den der Leser in seinem Kopf zu gestalten hat - kein Massenspektakel mit massigen Features und der interaktiven Verbundenheit mit der vernetzten Welt, wo man zwischen zwei Sätzen ein Guckloch in die Welt hinaus hat.

Und ob jemand, der nie gelernt hat, das Gelesene für sich alleine zu begreifen und auszuwerten, jemals kritisch zu denken vermag, bleibt an dieser Stelle nur ein Gerücht. Dem elektronischen Fortschritt kann man nicht im Wege stehen. Er bietet ja zweifelsohne auch Vorteile. Gerade bei der Recherche, beim Zitieren, wenn man mal schnell eine Passage sucht, die man irgendwann gelesen hat und die man nur noch ungefähr im Kopf hat. Aber die Parallelgesellschaft von Papier und Elektronik, sie muß gewahrt bleiben - und da das Buch auch viele Vorteile aufweist, bin ich mir dessen sicher, dass es genau so kommen wird...



34 Kommentare:

antiferengi 20. Oktober 2011 um 08:20  

Na, der Spiegelbericht riecht schwer nach einem Werbevertrag mit Amazon ;-) Ob E-Books sich durchsetzen, steht vollkommen in den Sternen. Und wie Amazon das Ding aufzieht, hat mitunter sogar was ziemlich hässliches an sich. Mitunter hat man dabei das Gefühl, dass Werbe-, Verkaufs- und Bucherfolg, das gleiche sind. Aber Ok. Das ist jetzt nicht unbedingt etwas, wo sich Printverlage als etwas besseres rühmen dürften. Und letztere, sind an dieser Entwicklung selber schuld.

Denn einem Teil der Spiegel-Kritik, muss ich indirekt zustimmen. Die Printverlage machen nicht den gleichen Fehler wie die Musikverlage, sondern den gleichen den sie bereits schon einmal selber gemacht haben. Sie haben in ihrem nostalgisch-elitären Gehabe, einfach die Chance verschlafen, den Buchmarkt übers Internet selber steuern zu können. Ein komplett leeres Weltall, nur für Amazon. Und jetzt, sind sie alle davon abhängig. Und nicht mal mehr auf den kleinen dürftigen E-Book-Markt in D-Land, haben sie auch nur ansatzweise Einfluss. Ich kann zwar die Liebe zum Papierbuch verstehen, aber vieles davon, ist zumindest bei den Printverlagen, schlichte einfache Scheinheiligkeit. Denn wenn es nicht die E-Books werden, dann werden es die Print-On-Demand Verlage. Alle zehn Seiten Lyrik und Prosa, eine fröhliche Zahnpastawerbung. Aber auf Papier. Ob das besser ist...

ulli 20. Oktober 2011 um 09:25  

Deiner Romantik des Gedruckten kann ich kaum zustimmen. Wie sieht denn die Situation aus?

- In Deutschland haben wir ein Verlagsrecht, das womöglich noch aus dem Feudalismus übrig geblieben ist: Wenn ein Autor einmal sein Manuskript an einen Verlag gegeben hat, gibt er auch die Rechte für alle Zeiten ab. Wird beispielsweise ein Krimi später verfilmt, gehen die Gewinne fifty-fifty. Wobei man sehen sollte: Große Verlage splitten sich heute in etliche Tochterfirmen auf, die alle an der Rechteverwertung profitieren (Agentur, Lektorat, etc), so dass für den Autor noch viel weniger bleibt.

- Die Branche ist hochgradig reguliert: Der Buchhandel (heute vor allem große Ketten) erhält per Gesetz 40% des Ladenpreises. Und jede Verlagssekretärin hat einen Tarifvertrag, der von Verdi wie Beton verteidigt. Alle bringen ihr Schäfchen ins Trockene - auf Kosten der Schwächsten im Geschäft.

- Diese Schwächsten sind die tatsächlichen Produzenten der Literatur: Autoren und Übersetzer. Ihre Honorare werden "frei" ausgehandelt, und da sie vereinzelt, schwach und abhängig sind, bleibt für sie kaum etwas. Die allermeisten Autoren sind einfach bettelarm - obwohl sie den "Rohstoff" einer boomenden Branche herstellen. Und den Übersetzern geht es kaum besser.

Aber in Zukunft wird man Verlage und Buchhandelsketten vielleicht gar nicht mehr brauchen. Autoren können ihre Bücher dann auf eigene Rechung auf den Markt bringen und müssen die Gewinne nicht mehr an die Branche abtreten. Wenn die technische Entwicklung dazu führt, dass das Kartell von Verlagen und Buchhandel aufbricht, so kann das nur von Segen sein - für die Autoren, die Literatur und die Kultur überhaupt.

Hartmut 20. Oktober 2011 um 09:40  

Dieser Artikel ist ein Labsal für mich, weil er meinen Lebensnerv getroffen hat.
Lesen ist für mich fast ein Synonym für Leben !
Ich selbst möchte mich als Bibliophil oder oder auf deutsch als Büchernarr bezeichnen.

Zu meiner Lebensaufgabe, dem Bücherlesen, bin ich seit ca.meinem 10 Lebensjahr, durch eine dauerhafte, behandlungsbedürftige WS-Erkrankung gekommen.
Durch 2 Berufe, verbunden mit meiner Neigung zu philosophieren,
war ich ständig zum (viel)lesen gefordert.
Zum Schreiben eines Buches habe ich bisher noch nicht die Kraft und Ausdauer gefunden. - Naja, kann ja noch werden. (Vielleicht schaffe ich es durch diesen Blog.)

Ihre beiden Bücher haben mich sehr begeistert, viele Denkanstösse gegeben, nachdenklich gemacht und ich möchte sie an dieser Stelle allen Lesern wärmstens empfehlen.

Bei Ihren Bücher halte ich ein Zitat von Christa Wolf für passend: "Jeder Leser arbeitet an dem Buch mit."

Zum Abrunden dieses Themas möchte ich auf ein schönes Erfahrungsbuch hinweisen:

Heilkraft des Lesens, Herausgeber Peter Raab

Anonym 20. Oktober 2011 um 09:44  

Es gibt ja auch wieder (noch) einen großen Markt für Vinyl-Platten - auch bei Amazon.

Anonym 20. Oktober 2011 um 10:48  

Hallo,
vielleicht stirbt das Papierlesen wirklich nicht aus? Ich denke einmal nicht durch E-Books, die muß man ja auch lesen - oder das Hörbuch, das ursprünglich für Blinde gedacht war (wie ich mal läuten gehört habe).

Wenn dann durch etwas, dass es zwar auch schon immer gibt, aber das mir - als Filmfan - derzeit bitter austößt, der auch gerne mal ein Buch liest.

Die Literaturverfilmungen nehmen weltweit zu, und gerade eine Generation, die nicht gerne liest, die schaut sich dann eben die Machwerke von Regisseuren an, die via künstlerischer Freiheit z.B. die Buddenbroks derart verhunzen....

Nein, dann lese ich lieber noch das Buch als den Film, der auf dem Buch basiert anzusehen.....

Eine traurige Entwicklung, die man aber auch einmal erwähnen sollte, die Inflation der Filme, egal ob gut oder schlecht verfilmt, die auf bekannten Literaturwerken bestehen und die Lesefaulheit der heutigen Menschen unterstützen.....

Anonym 20. Oktober 2011 um 11:51  

...erst die Elektronik macht doch den Heine zur "Scheißhauslektüre". Ich kann den bequem auf einem 4 Zoll Display ablesen(auch und gerade auf dem Klo) und muss ihn noch nicht einmal bezahlen. Genauso wie der Korken nicht den guten Wein macht, macht das Papier nicht das Buch. Ist vielleicht sogar eher hinderlich, da ja der Verlag verdienen muss und gute Texte möglicherweise aus Gewinnstreben nicht veröffentlicht werden. Ähnlich den heutigen Zeitungen. Ich verstehe, dass man dem guten alten Papier so nachhängt, aber es ist selbst im Bett nicht praktisch, wenn man ständig die Seiten festhalten muss. Zumal auf einem Smartphone die Schrift von selber leuchtet und keiner externen Beleuchtung bedarf. Bei einem Ebook-reader ist das natürlich anders, aber dafür sehr gut in der Sonne ablesbar. Ganz besonders beim Lesen von englischen Texten, schätze ich die eingebauten Wörterbücher, welche das Nachschlagen ungemein vereinfachen. Ich kann die Nostalgie sehr gut verstehen, bin selbst aber sehr erfreut über die ebook-Entwicklung. Gerade auch beim eben mal Nachschlagen geht das elektronisch nicht nur schneller, man hat auch alle Quellen zur Hand... Selbst ad-sinistram lese ich auf dem Scheißhaus auf meinem Smartphone... :D Viele Grüße und Danke für die Texte!

Anonym 20. Oktober 2011 um 12:33  

Den Zugang zu Papierbüchern hat man jederzeit auch ohne Elekrizität.
Was fangen Menschen ohne Stromversorgung (z.B. wg. Sperre durch den Energieversorger)denn mit eBooks noch an?

Anonym 20. Oktober 2011 um 12:47  

"[...]Selbst ad-sinistram lese ich auf dem Scheißhaus auf meinem Smartphone... :D Viele Grüße und Danke für die Texte![...]"

Und? Wie machst Du es, wenn du nichts zum Ablegen hast, und dir den sprichwörtlichen A.... abwischen willst? Beim Buchlesen auf dem Scheißhaus schon eine unangenehme Sache, aber mit E-Book erst recht - Habe ich mal gehört ;-)

Ist natürlich etwas anderes, wenn du allein bist, aber dein Smart-Fon oder den E-Book nimmt sicher nicht gerne eine Zweitperson in die Hand wenn die weiß, dass Sche.... dran hängen könnte.... *grins*

Übrigens, ich halte nicht allein aus nostalgischen Gründen das Papierbuch für erhaltenswert....Ich denke einmal in Zeiten von Smart-Phone und E-Book wird eben nur ein begrenztes Reservoir an Büchern eingespeist - in E-Book und Smart-Phone....Oder?

Da geht dann die papierne Vielfalt vollends verloren.....

Oder?

Anonym 20. Oktober 2011 um 13:31  

"[..]Was fangen Menschen ohne Stromversorgung (z.B. wg. Sperre durch den Energieversorger)denn mit eBooks noch an?[...]"

Eine gute Frage, dazu kommt noch, dass ich nicht glaube, dass die eBooks alle Bücher (schon gar nicht sogenannte subversive Bücher) speichern, und ob dies geht ohne dass Vater Staat mitliest.

EBooks in einer autoriären Diktatur z.B. sind dann sehr schnell eine gefährliche Sache. Wer garantiert, dass der, der dort Ebooks zur Verfügung stellt nicht erfährt, dass ich angeblich "regierungsfeindliche" Literatur lese?

Da ist doch Papier deutlich besser zu tarnen, wie die Beispiele früherer Zeiten - in der Sowjetunion, und anderen Diktaturen, bewiesen haben.

Anonym 20. Oktober 2011 um 13:32  

"[...]...erst die Elektronik macht doch den Heine zur "Scheißhauslektüre"[...]"

Also ich halte generell nichts von "Scheißhauslektüre", egal ob elektronisch oder nicht, ist doch eine schmutzige Sache, und weder ein Papierbuch noch ein E-Book haben etwas auf dem "Stillen Örtchen" zu suchen.

Pfui, Teufel! Schreib ich da nur *grins*

PeWi 20. Oktober 2011 um 13:54  

Ich empfinde es ebenso, dass nichts ein Buch aus Papier ersetzen kann. Aber ganz kann ich den Post nicht unterstreichen. Aus Platzmangel habe ich mir jetzt einen eBook-Reader zugelegt. Ich weiß einfach nicht mehr, wohin ich die Bücher in meiner kleinen Wohnung stellen soll. Man kann sehr wohl auf dem Klo lesen, im Dunklen,(zumindest bei meinem) und wenn ich will sogar ohne Brille. Man findet seine Seite auf Anhieb ohne Eselsohr (das finde ich in einem Buch abscheulich) und ohne immer herausrutschendes Lesezeichen, weil das eBook immer auf der Seite geöffnet wird, wo man zuletzt gelesen hat, egal, ob man zwischendurch mal in ein anderes hineingehuscht ist. Des Weiteren kann man sich in jedem Buch besondere Passagen "anstreichen", die auch auf Anhieb wieder gefunden werden. Was ätzend bei den eBooks ist, dass ist der gleiche Mist, wie bei den CD's. Die Bücher sind geschützt und können dir, wenn's dumm kommt, einfach mal gelöscht werden. Einfach so per eMail weitergeben, geht nicht. Es wird aber nur eine Frage der Zeit sein, wo es auch für eBooks Knacksoftware gibt. Zwischenzeitlich bedient man sich an Büchern - die es auch zuhauf gibt - ohne Schutz. Man hat sogar den Vorteil dabei, dass man so auf Autoren und Bücher gestoßen wird, die man sich sonst wohl kaum kaufen würde, weil man sie nicht kennt, weil sie aus Nischenverlagen kommen. Das wiederum finde ich sehr spannend. Man sollte das Eine nicht hervorheben und das Andere nicht verteufeln. Beides hat Platz in unserem Leben, jedes auf seine Art. Ich glaube auch, dass das eBook mehr Aufwind erhalten wird.

pascal 20. Oktober 2011 um 13:56  

Selbst Menschen, die sich im PC-Geschäft und somit mit den "neuen Medien" beschäftigen, sind sehr kritisch. Ein Vorteil von Ebooks ist natürlich, dass man so mehrere Bücher jederzeit dabei haben kann, ohne das Gewicht des Notebooks oder Ebook-readers zu vergrößern. Zudem lässt sich so einfach nach bestimmen Worten suchen, falls man eine bestimmte Textstelle sucht. Vor allem Fachbücher schätze ich selbst sehr, wenn ich sie immer parat habe.

Andererseits zum Erlernen eines neuen Themas ist ein stoffliches Buch für mich unersetzbar, weil ich nicht stundenlang über einem digitalen Dokument gebeugt sein möchte.

Als Totschlagargument gegen Ebooks zählt ja für mich das mit der Pfeife am Kamin sitzen und z.B. Stowasser lesen ;)

Anonym 20. Oktober 2011 um 14:58  

Ad Sinistram schreibt:

"[...]Aber die Parallelgesellschaft von Papier und Elektronik, sie muß gewahrt bleiben - und da das Buch auch viele Vorteile aufweist, bin ich mir dessen sicher, dass es genau so kommen wird...[....]"

Schließ mich da an ;-)

Übrigens ein Gedanke, der so noch gar nicht angesprochen wurde - Sind Ebooks nicht teurer als ein normales Buch aus Papier? Greift da nicht der erhöhte Mehrwertsteuersatz?

Soviel ich weiß sind es beim Papierbuch immer noch 7%.

Wie sieht es beim Ebook aus? Ist das nicht auch ein Argument für das Papierbuch, wenn das EBook nicht unter den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% fällt und daher billiger als das Ebook sein dürfte?

Frägt sich
Bernie

Anonym 20. Oktober 2011 um 15:02  

Ergänzung:

Hat sich erledigt, denn lt. Internetrecherche von mir gilt auf elektronische Produkte, eben auch Ebooks, der volle MWST-Satz von 19%. Mein Fazit: Nichts für mich, dass Ebook, da bleib ich lieber bei den 7%-Papierprodukten.

Die Ebooks soll sich leisten, wer sich leisten kann auf ein eigentlich 7%-MWST-Produkt einen erhöhten MWST-Satz von 19% zu bezahlen.

Ich bleib dabei und lese lieber das ermäßigte MWST-Produkt Papierbuch - Ist billiger.....

Gruß
Bernie

Anonym 20. Oktober 2011 um 15:55  

Die Entwicklung der Papierbuch-Herstellung nimmt das E-Book schon vorweg, ähnlich wie die Lieblosigkeit heutiger Major Label-CD-Produktionen Apples iPod vorweggenommen hat. Als Beispiel möge hier Arno Peters „Große Synchronoptische Weltgeschichte“ herhalten: Ein Meisterwerk (Ost-)deutscher Buchherstellungs-Kunst: Je eine grosse Doppelseite vom 3000 v.Chr. bis zum 20. Jh. in gestochen scharfer Kleinst-Schrift, jede Doppel-Seite aufklappbar, da es keine historische Rechtfertigung gibt, in der Darstellung formale Jahrhundertübergänge gegenüber 50er-Jahren zu bevorzugen.

„Der Zeitatlas stellt zeitgleich (synchron-) auf einen Blick (-optisch) die Geschichte der menschlichen Zivilisation dar. Peters legte besonderen Wert darauf, sich dabei nicht einseitig auf die europäische Zivilisation oder auf militärische und politische Ereignisse zu konzentrieren.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Synchronoptische_Weltgeschichte ) ... und kurz nach der Wende wurden die Rest-Exemplare auf dem (West-)Markt verramscht, da nicht nur textuell-inhaltlich keine Nachfrage mehr nach einem derart aufwändigen Erzeugnis bestand, sondern auch nicht mehr nach der aus dem inhaltlichen Anspruch materialistisch logisch abgeleiteten Form.

Anonym 20. Oktober 2011 um 16:44  

"Fraglich ist bloß, ob man trotz der technischen Umsetzbarkeit so asketisch bleiben wird."
.
Da gibt's ein Foto vom Don, das eine Reklame auf der Bichmesse zeigt, auf der eine Firma bereits all den überflüssgen Quatsch für's E-Book anpreist:
http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/diener.donsbuchmesse2011/15ok6.jpg
. Jeeves

Anonym 20. Oktober 2011 um 16:55  

"Schöne neue Bücherwelten"

Ein schöner Beitrag und Plädoyer für die noch immer guten alten Bücher.
Einen Vorteil haben sie auf alle Fälle:

Sie schonen die Augen! :-)

MfG Bakunin

Anonym 20. Oktober 2011 um 17:38  

@ulli: "Aber in Zukunft wird man Verlage und Buchhandelsketten vielleicht gar nicht mehr brauchen. Autoren können ihre Bücher dann auf eigene Rechung auf den Markt bringen und müssen die Gewinne nicht mehr an die Branche abtreten."
.
Sie sind ja ganz schön naiv. Kein Mensch kauft all dieses Zeugs von Unbekannten. Q.e.d = denn das gibt's doch heute schon, diese selbstfabrizierten Bücher.
Es ist schon gut, dass zumindest ein kleiner Filter (Verlag, Lektor, Presse) dazwischen gestellt ist. Irgendwer muss doch all diesen am Wochenende etwas schreibenden Möchtegernkünstlern sagen: DAS IST LANGWEILIG! DAS GIBTS SCHON! DAS IST MIST!
- Jeeves

Anonym 20. Oktober 2011 um 17:41  

@Anonym: "Es gibt ja auch wieder (noch) einen großen Markt für Vinyl-Platten - auch bei Amazon."

Einen GROSSEN Markt?
Als Sammler kann ich Ihnen versichern, es gibt seit Jahrzehnten und immer noch sogar einen Markt für Schellackplatten. Und für Schlaghosen. Und für Dixielandmusik. Und für Perry Rhodan ...
- Jeeves

PeWi 20. Oktober 2011 um 18:13  

@Bernie: eBooks sind billiger, als Bücher auf Papier, nicht sehr viel, aber immerhin. Ein Kultbuch von Ostrowski habe ich sogar völlig kostenlos herunterladen können.

Roberto J. De Lapuente 20. Oktober 2011 um 19:21  

"Sie sind ja ganz schön naiv. Kein Mensch kauft all dieses Zeugs von Unbekannten. Q.e.d = denn das gibt's doch heute schon, diese selbstfabrizierten Bücher.
Es ist schon gut, dass zumindest ein kleiner Filter (Verlag, Lektor, Presse) dazwischen gestellt ist. Irgendwer muss doch all diesen am Wochenende etwas schreibenden Möchtegernkünstlern sagen: DAS IST LANGWEILIG! DAS GIBTS SCHON! DAS IST MIST!"

Ich sehe das exakt genauso!

Anonym 20. Oktober 2011 um 19:52  

@Ulli.
Also ich kann deinen Einwänden nur zustimmen. Es ist exakt so, wie du schreibst. Und für mich der Grund, ausschließlich nur noch das Medium E-Books anzugehen. Und noch etwas anderes. Da ist sie wieder, - diese nostalgisch elitäre Selbstbeweihräucherung, die entscheiden will, - was Kunst, oder Niveau ist. Dabei bedeutet gerade dieser sogenannte Filter bei Printverlagen, lediglich genauso die Filterung, - was sich bestmöglich verkaufen lässt, wie überall sonst auch. Anstatt, - dass sich Autoren gegen ihre eigene Ausnutzung auflehnen, führen sie einen albernen Grabenkrieg der Elitarismen gegeneiander.

antiferengi 20. Oktober 2011 um 20:27  

Ich muss noch unbedingt noch etwas hinzufügen.
Kein Mensch kauft all dieses Zeugs von Unbekannten.
Tut mir leid, aber das stösst mir echt sauer auf. Unter all diesen Unbekannten, egal ob Printverlag oder E-Book, konnte ich immer wieder, wahrhaft grandiose Perlen entdecken. Die niemals eine Chance hätten, das Licht der Welt zu entdecken, die ihnen würdig wäre. Ob sie es nun verdient hätten, - oder nicht. Begraben, unter "bekannnten Autoren", die das jeweilige Genre bestimmen, - weil sie ihren Verlagen das nötige Kleingeld beschaffen. Übrigens auch einen Roberto de Lapuente. Meint ihr nicht, - das wir da auf einem komplett falschen Dampfer mitfahren?

Anonym 20. Oktober 2011 um 23:11  

@PeWi

Irgendwie fehlt es mir bei Ihren Äußerungen aber am Glauben, dass Ebooks tatsächlich billiger sein sollen als gebundene Papierbücher.

Schon alleine deswegen weil es eben einen gewaltigen Unterschied macht ob man für ein- und dasselbe Buch 7% MWST statt 19% MWST bezahlt, und dies ganz sicher auf den Preis geschlagen wird, der sich beim Ebook dann natürlich erhöht.

Gruß
Bernie

Anonym 20. Oktober 2011 um 23:30  

Zum Märchen, dass Ebooks angeblich billig sind hier etwas dazu:

"[...]Wieso sind aktuelle Ebooks so teuer?[...]"

Quelle und kompletter Text:

http://www.wer-weiss-was.de/theme139/article1753702.html

Ganz wichtig:

Wer sich hier für Ebooks ausspricht, und dies sogar penetrant unbelehrbar, der erweckt bei mir den Eindruck, dass er ein provisionsbasierter Schreiber von Amazon ist - Ich hoffe ja, dass ich falsch liege, aber im Internet ist mir, als altem Netzhasen, schon so manches vorgekommen, dass mir spanisch vorkam....

ulli 21. Oktober 2011 um 00:08  

Fragt mal bei der Künstlersozialkasse (die lässt sich im Netz ja leicht finden), nach, wie hoch das Durchschnitteinkommen von Autoren und Übersetzern ist. Vielleicht kriegt ihr dann eine Ahnung, wie das Geschäft mit Büchern tatsächlich funktioniert.

ninjaturkey 21. Oktober 2011 um 08:15  

Es ist schon gut, dass zumindest ein kleiner Filter (Verlag, Lektor, Presse) dazwischen gestellt ist. Irgendwer muss doch all diesen am Wochenende etwas schreibenden Möchtegernkünstlern sagen: DAS IST LANGWEILIG! DAS GIBTS SCHON! DAS IST MIST!"

Uff - und ich dachte zuerst, Ihr meint Weblogs. Aber warum sollte ein Autor sein Geschreibsel denn nicht im Eigenverlag und sogar digital publizieren können? Natürlich ist da viel Schrott drunter - bei den gedruckten Werken ebenfalls (habe mich soeben durch 250 Seiten reinen Geschwafels eines bekannten Autors aus einem renommierten Verlag gequält - es war eine mit fiebrig verklärtem Blick ausgesprochene Empfehlung).
Aber auch viele Perlen sind zu entdecken (wie bei Blogs übrigens auch).
Was auf der Buchmesse über eBooks fantasiert wird, ist der gleiche Sermon wie seit 10 Jahren. DAS IST EINE MESSE, also eine Verkaufsveranstaltung. Natürlich jagen die die Sau durchs Dorf bis das Tier entkräftet verendet oder tatsächlich gekauft wird.
Nichts desto weniger wird das gute alte Buch weder aussterben noch durch multimediale Hampel-Alternativen ersetzt werden. Hat Fotografie die Malerei ersetzt? Hat das Fernsehen dem Radio den Garaus gemacht oder wenigstens dem Kino? Nein. Das eBook wird das Buch allenfalls ergänzen und füllt eine Lücke, die sich erst mit Multimedia geöffnet hat und vom Buch eben nicht gefüllt werden kann.

Also, cool down und mit einem guten Buch (kann auch mal ein gutes Hörbuch sein) einen schönen Abend machen. WAS gut ist, definiert zum Glück immer noch jeder selbst.

Stefan Rose 21. Oktober 2011 um 08:51  

Zu dem Geschriebenen kann ich nur sagen: Sehe ich genau so. Meine Bücher macht mir niemand madig! Außerdem muss der ganze elektronische Kram erst mal seine Dauerhaftigkeit und Haltbarkeit beweisen. Die ersten Inkunabeldrucke sind immer noch in einem hervorragenden Zustand, die ersten digital abgelegten Dateien sind längst unbrauchbar, sofern sie nicht fortlaufend auf neue Formate/Datenträger transferiert worden sind.
Ich habe den Eindruck, dass man uns nach unseren Musik- und Videosammlungen (LP/MC -> CD -> Download/on demand bzw.: VHS -> DVD -> BluRay -> Download/on demand) auch unsere Hausbibliotheken zum erneuten Male als Download verkaufen möchte.
In diesem Zusammenhang bieten eBooks den Verlagen die Verlockungen von DRM, d.h. gefühlte volle Kontrolle über die Kunden. Keine Rede, dass es längst eine riesige eBook-Tauschszene im Netz gibt, die dann natürlich wieder mit aller Härte bekämpft werden muss, und...

Ein Fass ohne Boden, dieses Thema...

antiferengi 21. Oktober 2011 um 11:08  

Ups, sorry. Muss mich für das Anonym 20/19:52 entschuldigen. Ist normalerweise nicht meine Art. Wahrscheinlich die default-Identität zu schnell geklickt ;-)

PeWi 21. Oktober 2011 um 13:53  

@Also an alle, die meinen, dass eBooks teurer sind. Mir ist es im Grunde genommen egal, welcher MWST-Satz bezahlt wird. Ich muss EINEN Betrag bezahlen und kann die MWST nicht geltend machen. eBooks sind in der Regel 2 bis 5 Euro billiger. Mir macht man doch keinen Sonderpreis. Das kann man alles nachlesen, wenn man denn wöllte. Ergo bedeutet das auch, dass eBooks noch billiger sind, weil sie einen höheren MWST-Satz unterliegen. Wenn jemand das nicht glaubt, kann ich es nicht ändern. Überall kann man die Preise im Internet vergleichen. Einfach so rum erzählen, ohne zu wissen ... da spare ich mir den Kommentar.

Anonym 22. Oktober 2011 um 09:42  

was wäre ein flohmarkt ohne bücher

Anonym 22. Oktober 2011 um 18:26  

@PeWi

Und wie erklärst du mir dann die Kommentare, die ich beim googeln gefunden habe? Nämlich, dass Ebooks durchweg teurer sind als normale Bücher.

Deinen Rat:

"[...]Überall kann man die Preise im Internet vergleichen. Einfach so rum erzählen, ohne zu wissen ... da spare ich mir den Kommentar[...]"

....gebe ich gerne an dich zurück.

Mach dich erst einmal sachkundig bevor Du hier Werbung für Ebooks machst - Ist ja schon megaauffällig deine penetrante Werbung für Ebooks hier *grins*

PS: Wieviel Provision bekommt man denn bei Amazon & Co. wenn man, wie Du hier, Werbung für Ebooks macht? Ist es wenigstens lukrativ für Dich? *grins*

Anonym 22. Oktober 2011 um 18:30  

Buchtipp:

Sascha Adamek, auch auf Ebook lesbar, "Die Facebook-Falle" - dort wird, mit dem Beispiel facebook - so nebenbei auch über bezahlte Medienknechte berichtet, die provisionsbasierte Bewertungen für Amazon & Co. schreiben.

Wer lesen kann mag dort noch mehr interessantes erfahren, über die "Schöne Neue Welt des Internet", wo alles möglich ist - vom Cybermobbing über provisionsbasierte Bewertungen bis auf das Einschleichen in Foren wo man unbemerkt, und penetrant, immer wieder Werbung, in Forenbeiträgen für jedes x-beliebige Produkt machen kann.

Nur damit Du weist woher mein Mißtrauen gegen anonymen Postern im Netz stammt, die penetrant Werbung für Ebooks oder so machen wollen.....

Anonym 22. Oktober 2011 um 19:16  

Hochaktuell - ein anderes Problem bei Ebook:

"[...]Ebook-Sicherheit

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte demnächst vielleicht ein Ebook vertreiben, sorge mich aber wegen der Leichtigkeit, mit der Raubkopien/Kopien in entsprechenden Download-Börsen, die es mittlerweile nicht nur für Musik gibt, sondern eben auch für Literatur, die unter Urheberschutz steht.
Kennen Sie wirksame Schutzvorrichtungen gegen das 'Geknacktwerden' (auch DRM ist ja mittlerweile 'knackbar') - oder irgendwelche anderen Möglichkeiten, die verhindern, dass das eigene Buch im Nu für jeden kostenlos kopierbar ist. Schließlich hat ein Autor an einem Roman ja lange gearbeitet und möchte nun für diese Mühe auch mit dem Erlös der verkauften Ebooks belohnt werden - besonders, wenn er nicht an einen Verlag gebunden ist, sondern seinen eigenen für sich gegründet hat oder ganz ohne Verlag sein Buch bei Amazon etc. vertreiben möchte.
Für Informationen, Hinweise, Tipps oder Links wäre ich sehr dankbar.
Herzlichen Dank, F. Vierzig[...]"

Quelle und kompletter Text:

http://www.wer-weiss-was.de/theme40/article6649492.html

Tja, da kauft man sich dann einen Text, der sich dann verhält wie manche Texte bei Wikipedia - alles zusammengeschustert und oft sogar noch - absichtlich oder unabsichtlich - eine Falschinformation.

Nein, da bleib ich lieber beim normalen Buch, dass gegen so eine Art von Fälschung, via Urheberrecht, gesichert ist.

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