Der letzte Vorhang

Mittwoch, 30. März 2011

Langsam jedoch sicher stirbt das Überwachungs- und Eliminierungspersonal aus den Todeslagern aus. Die Schlächter, mittlerweile herrenmenschlich lichtes Haar und fahle Haut erduldend, sind eine rare Spezies geworden. Gelegentlich rutschen sie noch an die Öffentlichkeit - man stöbert sie auf, tut schockiert, weil sie jahrelang unerkannt "unter uns" lebten und stellt sie, verwelkt und wie das blühende Siechtum aussehend, vor Gericht. Demjanjuk ist der aktuelle Name, Boere hieß er vor einiger Zeit, Faber könnte er bald heißen. Das sind die letzten juristischen Zuckungen, der letzte Vorhang, der für das Dritte Reich fällt - es sind die letzten Herren- und Hilfsvolksmenschen, die vor einen Richter gezerrt werden. Nach denen gab es nur noch die Gnade der späten Geburt und die relative Unschuld.

Es ist von relativer Unschuld zu sprechen, weil es eine absolute Unschuld nicht gegeben hat nach Fall des Hitlerismus. Sicherlich war die junge Generation nach '45 keine aus Henkern oder Tötungsknechten bestehende, man war zu jung um eine solch "ehrenvolle Aufgabe" für das deutsche Volk zu übernehmen, konnte hernach demgemäß qua Jugend nicht als schuldig eingestuft werden. Großes Interesse aber, die wahrhaftigen Verbrecher abzuurteilen, sie aus der neuen Gesellschaft zu verbannen, hatte man jedoch nicht - man war sicherlich oberflächlich unschuldig, man hatte selbst ja nicht Hand angelegt, keine Leichenberge verursacht durch Aufdrehen von Gashähnen oder Betätigen von Abzügen. Die Schuld bestand darin, die Verursacher des Wahns geduldet und nicht behelligt zu haben. Es war so gesehen nur eine relative Unschuld, mit der sich die unmittelbaren Nachkriegsgenerationen, genauer gesagt: die Generationen, die zu jung waren, um selbst am Krieg teilzunehmen, zieren konnten.

Die Tragik der heutigen Prozesse gegen Nazi-Verbrecher ist, dass die Demjanjuks, Boeres und Fabers "lediglich" Bluthunde waren, die gelehrsamen und fleißigen Diener ihrer Herren; sie sind das kleine Personal aus den Lagern, die die Menschheit ausdünnten. Vor Gericht steht die dumpf vor sich hin mordende Exekutive des Nationalsozialismus; die Judikative ist bereits tot, all die Aufwiegler, die Ideologen und Dogmatiker, die Vorbereiter und Anfacher des Massenmordes - sie waren ja auch älteren Jahrgangs. Der Fließbandarbeiter aus der blutbesudelten Fabrik der Hakenkreuzler und Runenträger steht in unseren Tagen vor seinem Richter. Die Ingenieure und Kopfarbeiter und Bachelor dieses megalomanen Ausmerzungsapparates sind ja bereits dahin. Demjanjuk, Boere und Faber waren damals zu jung, um eine solche Stellung innerhalb "der Firma" zu ergattern - vielleicht wären sie aufgestiegen, hätten sich ihre Sporen durch Auszeichnungen auf dem weiten und diffizilen Felde der Liquidation verdient, wenn diese massakrierende Industrie des Dritten Reiches nicht bankrott gegangen wäre. Vielleicht. So kamen sie aber nie über den Status kleiner Handwerksgesellen hinaus. Wir befinden uns zurzeit in einer kurzen Episode, in der die Blutsäufer, die direkt am Schlachten beteiligt waren, ein letztes Spektakel liefern.

Der eine Skandal ist, dass solche Kreaturen "unter uns" lebten, mehr oder minder behelligt, manchmal als liebenswerte Opapas von nebenan, gelegentlich als geläuterte Veteranen, denen man das Ungemach, das sie über viele Menschen brachten, aufgrund von weise eingefurchten Falten im Gesicht verzeihen sollte. Das größere Ärgernis aber ist, dass es dieser relativen Unschuld zu verdanken ist, dass die Vordenker und Wegbereiter, die ideologischen Giftmischer und dogmatischen Hintermänner, die Oberbefehlshaber und Funktionäre, die rassistischen Vorbeter und antisemitischen Gurus, die Agitatoren und Spalter, die nicht erst in den Kriegswirren, sondern schon vorher, als noch "Frieden" in Deutschland herrschte... dass diese ganze ehrenwerte Gesellschaft, die sich teils erschoss oder vergiftete, teils mit der Rattenlinie auf große Fahrt ging, teils verborgen und halbwegs unerkannt "zwischen uns" lebten, kaum zur Rechenschaft gezogen wurde.

Natürlich müssen auch die kleinen Exekutivbeamten des Regimes verurteilt werden. "Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen" gilt nicht als Beschwichtigung. Beide gehören - wohlgemerkt metaphorisch ausgedrückt - aufgeknüpft. Nur dumm, dass es heute so aussieht, als seien die Demjanjuks, Boeres und Fabers die alleinigen Biester, weil sie im Blut wateten - man kann sich auch blutige Stiefel vom Schreibtisch aus holen, beim Halten ideologischer Reden, beim Verbreiten hetzerischer Parolen, bei eichmännischer Schreibtischarbeit. Wenn man nun diese widerlichen Greise zu lebenslanger Haft verurteilt, so sollte immer bedacht werden, dass die vorherige Täter- und Brandstiftergeneration viel zu gut abgeschnitten hat. Sie ist mehrheitlich entkommen - und nun stehen ihre Arbeiter und Handwerker viel zu spät vor Gericht, um als letzte Attraktion von '45 herzuhalten. Das unterstreicht nicht den funktionierenden Rechtsstaat, es macht das Versagen des bundesrepublikanischen Rechtsstaates offenkundig.



14 Kommentare:

Anonym 30. März 2011 um 08:30  

Die Staatsanwaltschaft fordert wegen der Beihilfe Demjanjuks am Mord von mindesten 27.900 Menschen eine Haftstrafe von 6 Jahren.

Diese juristische Milde fand bei der RAF keine Anwendung. Deren Angehörige wurden wegen EINES Mordes oder allein wegen der nachgewiesenen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sicherheitshalber zu mehreren lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt, während Demjanjuk pro Mord im Falle der 6-jährigen Haftstrafe (365 Tage x 6 x 24 Stunden = 52.560 Stunden) pro Mord nur knappe 2 Stunden hinter Gittern säße.

Das Nachkriegsdeutschland wurde anstelle einer radikalen Ächtung des Nationalsozialismus, eines konsequenten Bruchs mit der Naziideologie geprägt von dem großen Frieden mit den Tätern, von denen die akademische Elite auch noch Karriere machen konnte.

Kalle 30. März 2011 um 09:04  

Die gleiche Scheiße passiert doch heute wieder. Früher wurden sie vergast und erschossen. Heute werden sie psychologisch in den Suizid getrieben. Und umso brutaler sie heute vorgehen, umso akribischer suchen sie Täter in der Vergangenheit. Wie Viele müssten aus einem zukünftigen Paradies für die heutigen Verbrechen an der Menschlichkeit angeklagt werden.

Anonym 30. März 2011 um 09:51  

@ Kalle:

Hm! Es müsste erst einmal wahrgenommen werden, dass der gleiche Mechanismus heute wieder abläuft. Und er lief auch vorher schon so ab.
Eine endlose Geschichte des Immerselben?

Arno Gruen und Alice Miller haben in ihren Werken Antworten hierauf. Die werden aber wohl ehr nur von Menschen gelesen, die sich noch einen Rest von Eigen-Artigkeit, eigenem Empfinden/ Empfindsamkeit, Mitgefühl, Eigenständigkeit, usw. bewahrt haben.

Der Rest des Volkes wiederholt die Gesichte in neuer und alter Manier.

PeWi 30. März 2011 um 10:35  

Verschwiegen werden diejenigen, die das ganze Morden erst möglich gemacht haben - die Hochfinanz, die Industriebarone. Sie haben finanziert und profitiert.

Lutz Hausstein 30. März 2011 um 10:35  

Im Großen und Ganzen stimme ich Deinem Artikel zu. Nur für einen Punkt möchte ich Widerspruch anmelden.

Ich bin weit davon entfernt, der Nachkriegsgeneration insgesamt die Schuld dafür anzulasten, dass die große Anzahl der eigentlichen Verbrecher des Naziregimes seiner mehr als gerechten Strafe entgangen ist. Es muss vielmehr mit allem Nachdruck auf diejenigen hingewiesen werden, welche die Macht dazu hatten, eine solche Bestrafung zu fordern und durchzusetzen, es aber nicht taten bzw. sich dem gar aktiv widersetzten.

Sonst stehen wir in 50 Jahren vor dem Fiasko, dass pauschal unserer Generation der Krieg in Afghanistan, die gezielte Zerstörung der Gesellschaft durch Banken und Wirtschaft, die unwiderrufliche Zerstörung unserer Nahrungsgrundlagen durch Monsanto und Co. angelastet wird, weil wir es ja "zugelassen" haben.

Dass wir jedoch in der Mehrzahl dagegen waren, dagegen angekämpft haben, geht bei dem Ganzen unter. Denn allzuoft verhallen unsere berechtigten Widersprüche wie die Rufe von Vögeln im nächtlichen Wald ungehört. Aus der Ferne scheint es, dass im Wald nächtens völliges Schweigen herrscht. Erst aus der Nähe erweist sich dies als großer Irrtum.

EuRo 30. März 2011 um 12:35  

Ich möchte Lutz eindeutig bekräftigen. Ich selbst habe in den 70-er Jahren des vorigen Jahrhunderts an einer Polizeischule gelernt. Das war in einer Zeit, in der die schon weiter oben beschworene RAF versucht hat, Selbstjustiz zu üben. Der Erfolg ist die Ehrung eines Uneinsichtigen durch den Bau der Hans-Martin-Schleyer-Halle. Ich wohne auch in der Nähe einer Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne. Last but not least ist es heute möglich einen Bestseller zu schreiben, der einen in den Siebzigern noch wegen Volksverhetzung vor Gericht gebracht hätte.
Aber es gibt auch eine immer stärker werdende Gegenbewegung. Nicht zuletzt gefördert durch diverse Blogs, wie Nachdenkseiten, Spiegelfechter und dieses hier, stellvertretend für viele andere auch. Die Wahlen in BaWü und anderswo sprechen da auch eine deutliche Sprache.
Und so finde ich den Beitrag etwas einseitig pessimistisch.
Einen Literaturtipp hätte ich noch: "Chatting with Sokrates" von Gaby Weber über Eichmann und was dahinter steckte und steckt.

Chris 30. März 2011 um 14:50  

Und genau das gleiche erleben wir heute bei der Aufarbeitung der DDR!
Ich stimme Ihnen so zu!
Genau das gleiche, wie heute ehemalige Stasi-Mitarbeiter in allen Parteien, vornehmlich natürlich der LINKEn, sitzen.
Es ist unerträglich!

Anonym 30. März 2011 um 16:58  

@ Lutz Hausstein:

zu: "Sonst stehen wir in 50 Jahren vor dem Fiasko, dass pauschal unserer Generation der Krieg in Afghanistan, die gezielte Zerstörung der Gesellschaft durch Banken und Wirtschaft, die unwiderrufliche Zerstörung unserer Nahrungsgrundlagen durch Monsanto und Co. angelastet wird, weil wir es ja "zugelassen" haben.":

Hallo!?

"Wir" sind SoldatInnen, bald sogar Beruf(ung)ssoldaten, die in den (Wirtschaft)Krieg ziehen.
"Wir" sind die Konsumenten von Finanzprodukten, die ihren (Un)WertpapierverkäuferInnen geglaubt haben.
"Wir" sind diejenigen, die das Märchen von der sog. Demokratie geglaubt haben.
"Wir" sind diejenigen, die jetzt an die Grünen (oder andere) glauben wollen, obwohl uns die Erfahrung in den letzten 13 Jahres eines besseren belehrt haben dürfte.
"Wir" sind diejenigen, die brav zum Kirchenunterricht gegangen sind und die auch dort verkündeten Märchen geglaubt und nicht den dahinter gelebten Wahn-Sinn gesehen haben.
"Wir" sind diejenigen, die auf Teufel komm raus Kinder oder Ersatz-Organe kriegen wollen und die Weisheit der Natur nicht akzeptieren mögen und stattdessen das Trinkwasser mit hormon- und medikamentenhaltigem Urin belasten usw.
Das ließe sich im Großen und Kleine fortsetzen (Konkurrenzdenken, Mobbing, Leiharbeit, ´nicht mehr artgerechte Ernährung, Prämiendenken zu Lasten von Sinnhaftigkeit und Menschlichkeit, andere Völker runterwirtschaft und sie dann mild-tätig bespenden, Wohlfahrtsorganisationen glorifizieren und auch ncoh ehrenamtlich unterstützen, die inzwischen ebenfalls ihre Primäraufgabe ad absurdum führen oder nur noch simulieren und widersinnigerweise Tafeln gründen, Leiharbeit einsetzen, usw. usw.)

Also ich finde, man wird UNS das zu recht anlasten.
Wir sind nicht besser als die Vorgenerationen. Wir sehen heute genauso wenig wie die Vorgenerationen sehen wollten. Bei anderen und bei uns selbst.

Immer gibt es ein "Wir" oder ein "Die".

Sollten wir nicht langsam, aber sicher zu einer Welt gelangen, in der jedeR nach seiner Eigenart und seiner Berufung leben kann und darf und dabei keinem anderen schadet? In einer Welt, in der Kreativität nicht nur toleriert, nein sogar gewünscht wird.

Was passiert eigentlich in Elternhaus, Kindergärten, Schulen, Kirchenunterricht, Berufsausbildung, Universitäten und derem mittlerweile ausuferndem Ersatz (= private Berufsakademien),dass wir seit Jahrhunderten nur noch in "Wir" und "Die" denken und handeln können. Das ist doch das Grundübel.

So wie DIE über UNS denken, denken WIR über DIE. Und?

Hallo?!

landbewohner 30. März 2011 um 20:29  

lutz, anonym

nein nicht wir alle haben nichts getan, genau wie es auch im 3.reich sozialisten und andere gab, die gegen das system kämpften - mit ungleich höherem risiko als heute. aber richtig ist, daß zumindest ein großteil der bevölkerung - ob nun 30,50 oder 70%, da leg ich mich mal nicht fest, - nicht nur nichts tun sondern alles mitmachen, egal ob krieg oder sozialabbau, enthumanisierung der arbeitswelt oder vergiftete umwelt, kindermord in der 3. welt oder hartz4 land.
und diese "schweigende mehrheit" kann sich nicht von schuld frei sprechen.

Anonym 30. März 2011 um 20:39  

Chris:

Da liegst Du aber völlig falsch.

Erstmals zur DDR setzte der Deutsche Bundestag (1992–1994, 1995–1998)Enquete-Kommissionen ein, die sich Grundsatzthemen der jüngsten Geschichte zuwandten. Das Gleiche gilt für die Errichtung einer zeitgeschichtlichen Bundesstiftung 1998, die seither zur Aufarbeitung der »SED-Diktatur« tätig ist. 1992 wandte sich der Innenausschuß des Bundestages ebenfalls erstmalig der Verantwortung des Bundes für die Einrichtung und Förderung von Gedenkstätten zu. Es ging vorrangig um die Erinnerung an Opfer in SBZ und DDR. Das bis 1945 Geschehene und seine Dutzende Millionen Opfer in vielen Ländern Europas waren für parlamentarische Mehrheiten der »zweiten deutschen Demokratie« mehr als vier Jahrzehnte kein hinreichender Anlaß für solche Initiativen gewesen.

Ein Exempel offenbart die Unterschiede nach 1949 und 1990: Das nach Kriegsende in die Verfügung der USA gelangte Berlin Document Center mit den vollständigen überlieferten ­NSDAP-Akten wollten die Inhaber seit 1967 der Bundesrepublik übergeben. Diese weigerte sich viele Jahre erfolgreich gegen diese Zumutung: Die Übernahme bedeutete Möglichkeiten und Verpflichtungen zur schonungslosen Aufarbeitung der Nazivergangenheit und befand sich damit in Kontrast zu den ureigensten Neigungen politischer Repräsentanten dieses Landes. Der Aufschub gelang bis 1993, als er durch die seit 1990 eingetretenen völkerrechtlichen Regelungen nicht mehr zu vermeiden war.

Mehr unter: http://www.jungewelt.de/2009/07-21/019.php

strangeai 30. März 2011 um 23:07  

Wenn es einigen hier darum geht die Gräuel der Nazis und die Verhältnisse hier und heute oder auch in der ehemaligen DDR zu vergleichen, frage ich mich warum wir uns nicht zuerst nach unserer Verantwortung für die schlimmsten Ungeheuerlichkeiten der letzten Jahrzehnte fragen.

Millionen Menschen, die unter erbärmlichen Umständen sterben, aufgrund von Unterernährung, verdrecktem oder verseuchtem Wasser. Wir hätten die Möglichkeit sie zu ernähren. Wir könnten den Menschen auch erlauben sich selbst zu helfen. Aber es gibt in unseren Ausbeuterstaaten keinen politischen Willen dazu. Für unseren Wohlstand nehmen wir das in Kauf.

Anonym 30. März 2011 um 23:56  

Was tut der Staat denn schon noch gegen ehemalige Stasi-Mitarbeiter...
Einem nachweislichen IM habe ich bisher dreimal die Reifen zerstochen (immer am gleichen Wagen in paar Wochen Abstand). Solchen Leuten so viel wie möglich Schaden und Ärger zuzufügen ist das Mindeste, was man tun kann, wenn der Staat nicht mehr tut.
Diese Leute haben einfach das Recht auf ruhigen Schlaf verspielt.

Anonym 31. März 2011 um 02:38  

Chris hat gesagt...

"Und genau das gleiche erleben wir heute bei der Aufarbeitung der DDR!
Ich stimme Ihnen so zu!"....."Genau das gleiche, wie heute ehemalige Stasi-Mitarbeiter in allen Parteien,.."

Ja es ist unerträglich,
auch ich stimme, bebenden Herzens, am ganzen Körper zitternd vor Angst und Entsetzen, dieser Diagnose zu!

Ja, die Stasi quält und verfolgt uns noch immer, noch viel schlimmer als einst, hat wirklich alles unter Kontrolle, ob Banken, Konzerne, Heer und Polizei.
Wann wird die internationale Staatengemeinschaft uns mit präzisen Luftschlägen endgültig von diesem Erbe Erich Mielkes, seinen emsigen Testamentsvollstreckern, befreien?
Beten wir alle darum!

Roberto J. De Lapuente 31. März 2011 um 07:23  

@ anonym
"Diese Leute haben einfach das Recht auf ruhigen Schlaf verspielt."

Seien Sie mir nicht böse, aber das halte ich für untragbar. In meiner unmittelbarer Nachbarschaft lebte Faber; ich kannte ihn nicht, jedenfalls vermute ich, dass ich ihn nicht kenne - wer weiß, vielleicht war es der nette Opa im Supermarkt. Ich hätte es trotz allem für unverantwortlich gehalten, wenn ihm ein Lynchmob zugesetzt hätte - dass sie Justiz sich nicht um ihn bemüht hat, das ist aber gleichermaßen unverantwortlich.

Wer mit Gewalt vorgeht, Dinge zerstört etc., der ist im Kern auch nur ein Zelot, wie jene einst waren...

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