Die Partei, die Partei, die war immer rechts?

Donnerstag, 25. Mai 2017

Das Göttinger Institut für Demokratieforschung ging für die Ostbeauftragte der Bundesregierung der Frage nach, woher ausgerechnet im Osten der Republik diese Affinität für rechtsradikale Ansätze kommt. Das Team um den Politikwissenschaftler Franz Walter hat im wesentlichen einen Faktor gefunden, der die Ostdeutschen tendenziell offen für AfD und Pegida macht: Die DDR. Sie präge die Denk- und Handlungsmuster der Ossis noch immer. Mal mehr, mal weniger. Grundsätzlich sei der Ostdeutsche aber ein verlorener Geselle, denn der SED-Staat habe ihm alles abgenommen, jetzt ist er in eine eigenverantwortliche Welt geworfen. Die DDR wirkt also nach.

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Kriminalität: Ein Spar- kein Einwanderungssymptom

Mittwoch, 24. Mai 2017

Die Kriminalität hat offenbar momentan den Terrorismus als Hauptsorge der Deutschen abgelöst. Das lockt selbstverständlich die Hinterbänkler in die Talkrunden. Die Polizei kann indes nichts dagegen tun, sie hat keine Zeit einzuschreiten.

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Jetzt erst rechts

Montag, 22. Mai 2017

Die Sozialdemokraten müssten nun endgültig umdenken, liest man zuweilen. Sie müssen wieder sozialdemokratisch werden, wollen sie die Bundestagswahl noch gewinnen. Kommt jetzt der Linksruck? Nein, das Gegenteil wird geschehen.

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Von der Alternativlosigkeit zur Alternative

Freitag, 19. Mai 2017

Schon vor sechs Jahren sprach Colin Crouch vom »befremdlichen Überleben des Neoliberalismus«. Und zwar nach der Krise des Finanzkapitalismus. Dass nun ausgerechnet Macron gegen Le Pen ins Stechen ging macht deutlich, dass die einstige Alternativlosigkeit sich als Alternative in Stellung gebracht hat.

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PPP oder Von der Salonfähigkeit der Unterwelt

Donnerstag, 18. Mai 2017

Durch bewusst überhöhte Kalkulationen sollen Mitarbeiter bei Toll Collect mehrere Millionen Euro abgeführt haben. So lautete jedenfalls der Verdacht, der letzte Woche zur Durchsuchung der Unternehmenszentrale führte. Wirtschaftskriminalität liegt in Deutschland ja voll im Trend. Auf der Liste des Schattenfinanzindex hat man sich nicht umsonst an prominenter Stelle eingetragen. Dazu muss man die Steuerhinterziehung, das Abführen öffentlicher Gelder auf schwarze Konten und allerlei andere Mauscheleien schon zu einem Wachstumsmarkt machen. Sonst gelingt es einem Land nicht, zu einem Thema für solche Indizes aufzusteigen.

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Die Kriminalitätsstatistik in Zeiten des Wahlkampfs

Viele Medien reagierten geschockt auf den Bericht zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2016, die Bundesinnenminister de Maizière am 24. April 2017 vorlegte. Die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer stieg um 50 Prozent an, sie sind überrepräsentiert in der Verbrechensstatistik, besonders bei Delikten wie Taschendiebstahl oder Gewaltkriminalität auffällig. Die Warnungen populistischer Gruppen, dass die Zuwanderung eine Welle von Kriminalität über Deutschland bringen würde, schienen sich zu erfüllen. Doch man sollte bedenken, dass Wahlkampf ist, und der Bundesinnenminister sich gegen den politischen Feind auf der Linken in Position bringen muss. Doch wenn man sich die Zahlen genauer ansieht, bleibt von der Welle krimineller Zuwanderer nicht viel übrig. Im Einzelnen:

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Sozialdemokratische Prokrastination Deutschlands

Mittwoch, 17. Mai 2017

Nicht die Trennung der Sozialdemokratie von progressiver Sozialpolitik verbaut den Genossen also etwaige Machtoptionen, sondern die Trennung eines Ministerpräsidenten von seiner Gattin. Wo diese Partei mal ein progressives Element war, steht sie sich heute nur noch prokrastinativ im Weg.

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Die Internationale der Globalisierungsverlierer

Montag, 15. Mai 2017

Die Globalisierungsverlierer des Westens wählen Neorassisten, die der muslimischen Welt jubeln Neofanatikern zu. Aber die Würdelosigkeit der kannibalistischen Weltordnung (Ziegler) ist weiter unantastbar.

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Die Mad Men und der Mad Man

Freitag, 12. Mai 2017

Netflix hat jetzt eine Serie über Donald Trumps Sozialisierung im Angebot. Gemeint ist die Serie »Mad Men«, die von 2007 bis 2015 beim US-amerikanischen Fernsehsender AMC lief. Die dort gezeigten Sixties geben Auskunft über Trumpland.

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Sehr geehrter AfD-Wähler, ich blockiere Sie nicht!

Donnerstag, 11. Mai 2017

Kürzlich erreichte mich mal wieder ein Aufruf bei Facebook. Besser gesagt: Eine Aufforderung. Irgendeiner meiner »Freunde« sei suspekt, teilte jemand seiner gesamten Freundesliste mit. Der Beschuldigte teile seltsame Postings, die gemeinhin auch von AfD-Ortsverbänden im Netz geteilt oder sogar erstellt würden. Wenn man dessen Chronik durchstöbert, erkenne man, dass es sich hierbei um einen AfD-Wähler handeln müsse. Deshalb sollte man ihm doch bitte die »Freundschaft« kündigen. Falls das nicht geschehe, sehe sich der Auffordernde leider dazu gezwungen, jeden von seiner Freundesliste zu streichen, der weiterhin diesem AfDler die Stange hält.

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AfD: Arbeitnehmer- und familienfeindlichste Partei Deutschlands

Die AfD ist nicht populistischer als andere Parteien. Im Gegenteil. „Populismus“ bedeutet, ein populäres Thema für sich zu nutzen (was fast alle Parteien tun). Das Programm der AfD ist jedoch für Arbeitnehmer und Familien dermaßen schädlich, dass es auch als eines der unpopulärsten erkennbar ist – sofern man genauer hinschaut.

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Pazifismus [lat.], von pax, »Frieden«, und facere, »machen, schaffen«

Mittwoch, 10. Mai 2017

Der Nachfolger von Kapitän Schwandt hat vor einigen Wochen Position bezogen: Für das Fake-Motiv, dafür mit Trump Bomben auf Assad zu werfen. Und gegen linken Pazifismus, den er für ein Arschloch hält. Mit fast nichts liegt er richtig in dieser speziellen Einschätzung. Grundsätzlich stimmt es aber: Pazifismus ist mehr als Friedfertigkeit.

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Schau'n mer mal

Montag, 8. Mai 2017

Die Kommentarspalten wissen: Der Wahlkampf ist spannend wie schon lange nicht mehr. Ach, ist er das wirklich? Gäbe es mehr Bekenntnisfreude, so könnte er es werden. Man sollte diese Schau’n-mer-mal-Haltung nicht mit Spannung verwechseln: Sie ist ein Casino der Beliebigkeit.

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Integration als Spießrutenlauf

Donnerstag, 4. Mai 2017

Mein Kollege Serkan ist Türke und lebt seit Jahrzehnten in Deutschland. Nun, eigentlich müsste ich an dieser Stelle den heutigen Hiob abwürgen, denn er fängt schon mit demselben Missverständnis an, mit dem auch Serkan hin und wieder in seinem Alltag zu tun hat. Er ist nämlich gar kein Türke. Serkan hat den deutschen Pass, seinen türkischen hat er irgendwann nicht mehr verlängert – der bürokratische Aufriss hat ihn genervt. In den Wochen des Referendums fragte ihn jemand am Arbeitsplatz: »Du, sag mal, was ist denn da in deinem Land los?« Bevor er antwortete, fiel ich ihnen unfreundlicherweise ins Wort: »Was in seinem Land los ist? Im September wird die Kanzlerin wiedergewählt, das ist in seinem Land los!«

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Steckt die Leitkultur doch in die Burka

Mittwoch, 3. Mai 2017

Die Burka ist kein Dirndl und damit kein Kleidungsstück deutscher Anleitung. Da hat der Bundesinnenminister schon ein bisschen recht. Wir sind eben nicht Burka. Wir sind unerträglich. Das ist die deutsche Leitkultur schlechthin.

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Partieller Skeptizismus oder Was ist Lügenpresse und was nicht?

Dienstag, 2. Mai 2017

Nachdem man Assad präfaktisch ein Giftgas-Massaker in die Schuhe schob, mahnten kritische Stimmen Skepsis an. Sie lagen damit richtig. Einige Tage später behauptete der russische Präsident, dass die ganze Sache unter false flag lief – und dieselben Skeptiker riefen laut: Da habt ihr es! Hier ist der Beweis!

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Journalismus: Ein Dilemma

Freitag, 21. April 2017

Den Medien kann man gar nicht mehr trauen. Überhaupt nicht. Jede Meldung aus dem Äther ist Lüge und Betrug. Was sie auch bringen: Da stecken Absichten dahinter. Das ist alles gesteuert. Ausnahmslos.

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»Fake-News« und die Verfestigung der Alternativlosigkeit

Donnerstag, 20. April 2017

Die Elite der europäischen Fußballvereine traf sich neulich, um die Champions League zu reformieren. In erster Linie ging es um die Verteilungsfrage der Gelder. Natürlich hat die nicht nur Befürworter, gerade auch kleinere Klubs sorgen sich um die Entwicklung, weil sie sich noch weiter ins Hintertreffen geraten sehen. Die Münchner Bayern waren natürlich auch vertreten. In der Person von Karl-Heinz Rummenigge, der nebenbei auch noch Vorsitzender der »European Club Association« ist, dem Verband der europäischen Topvereine. Und was sagt der Mann zu den Sorgen, die manche ausbrüten, wenn es um die Reform der Königsklasse geht? Das seien nur »Fake-News«, für ihn sähe es nämlich so aus, als würden die Pläne alle zufriedenstellen.

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Der Kindesmissbrauch der Klickpimps

Dienstag, 18. April 2017

Niedersachsens Justizministerin verteidigte die Kinderehe. Ach ja, wirklich? So jedenfalls schätzt man es medial ein, obgleich man den Inhalt ihrer Kritik an der Gesetzesverschärfung zum Thema kennt. Kein Wunder, mit einem solchen Sujet generiert man Klickrates.

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Der Russe als solcher

Donnerstag, 13. April 2017

Lange Zeit wechselten sich die Bilder, die man sich im westlichen Europa und ganz speziell auf deutschen Boden von Rußland machte, in schöner Regelmäßigkeit ab. Zu Zeiten des Deutschen Ordens waren die Russen noch als wüste Tartaren verschrien. Der Philosoph Johannes von Glogau betonte erstmals Ende des 15. Jahrhunderts die vermeintlich asiatische Herkunft der Russen und glaubte dort ihren unchristlichen Geist begründet. Ende des 17. Jahrhunderts blickte man dann bewundernd nach Osten. Zar Peter, den sie den Großen nannten und der ja tatsächlich mindestens 2,01 Meter in die Höhe geragt haben soll, richtete sein Land europäisch aus und ließ reformbestrebt den Russen sogar ihre traditionellen Vollbärte abschneiden.
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Endlich US-Präsident!

Dienstag, 11. April 2017

Endlich besinnt sich Donald Trump auf die Qualitäten eines US-Präsidenten: Er lässt Bomben regnen und setzt auf Militärparaden zur Abschreckung. Neocon-Deutschland ist erleichtert: So ein Präsident ist berechenbar.

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Ausgebrannt

Montag, 10. April 2017

Es ist mal wieder interessant festzustellen, dass man unter der vorherigen Arbeitsministerin der Union in manchen Bereichen schon weiter dachte als jetzt, da eine Sozialdemokratin dem Laden vorsitzt.

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Widerstand der kleinen Hausherren

Freitag, 7. April 2017

Die Putzfrau, die man schwarz bei sich arbeiten lässt, müsse man als Versuch der kleinen Leute betrachten, Steuern zu sparen. So jedenfalls das IW zum Thema haushaltsnahe Dienstleistungen. Als kleiner Mann, der ich bin, bemitleide ich mich jetzt mal selbst.

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Mal am Puls Europas fühlen

Donnerstag, 6. April 2017

Einige Wochen ist es her, es war ein Sonntag und es hatte etwas vom Frühling, da flanierten wir über die Mainpromenade stadteinwärts, als plötzlich von Frankfurter Willy-Brandt-Platz aus kommend ein gut gelauntes Menschenheer mit blauen EU-Fähnchen Richtung Fluss zog. Da las ich es erstmals: »Pulse of Europe«. Irgendwo dudelte Lennon, »… you may say I’m a dreamer …«, der Lindwurm trennte sich und lief über zwei Brücken über das Wasser, hintendran noch die obligatorischen Trommler, die immer dabei sind, wenn es gilt dabei zu sein. Danach trennten sich unsere Wege und ich fragte mich: Was war denn das?

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Populismus? Na logo!

Mittwoch, 5. April 2017

Das bürgerliche Lager glaubt schon wieder an einen Betriebsunfall. Jetzt hat es wie aus dem Nichts mit Populisten zu tun. Wie aus dem Nichts? Immer dasselbe: Die haben doch nichts gewusst!

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Für einen Presseprioritätsverbesserungsleitantrag

Montag, 3. April 2017

Der Terror des Jahres 2016 hatte Konsequenzen für Deutschland. Seit einigen Wochen darf gefilmt werden. Darüber berichtet werden dürfte jedoch auch. Das tut nur kaum jemand. Die Leitmedien schweigen.

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Wenn wir alle Bangladescher wären ...

Freitag, 31. März 2017

Wenn selbst intellektueller Sachverstand als Ansatz nur »Umdenken. Wir müssen umdenken, Leute!« parolieren kann, dann steht es schlimm um uns. Wahrscheinlich stimmt es: Die Menschheit schafft sich ab.

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Ohne Sozialdemokratie gibt es keinen Wechsel

Donnerstag, 30. März 2017

Nachdem jeder, wirklich jeder wahlberechtigte Sozialdemokrat für Martin Schulz gestimmt hat und er mit hundertprozentiger Bestätigung zum Parteivorsitzenden ernannt wurde, gab es wieder viel Spott und Häme. Das kann die SPD ganz besonders gut: Steilvorlagen liefern. Außerdem kann man sich noch ganz gut über sie ärgern, wenn mal wieder deutlich wird, wie sehr Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Dann verdammt man wieder mal diese Partei, die man für entbehrlich erklärt und gibt sie auf. Mir fällt es schwer diese Zeilen zu tippen, denn ich muss es mit einer Hand tun – mit der anderen fasse ich mich an die eigene Nase.

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Schock: Die wahren Gründe für die Rechtschreibreform

Mittwoch, 29. März 2017

Vor Jahren erhitzte die Rechtschreibreform die Gemüter. Widerstand machte sich breit und manche Zeitung verkündete stolz, sie würde nach wie vor traditionell Deutsch drucken. Was keiner wusste: Die Rechtschreibreform wurde von den Verlagen gefordert.

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Das kleine Dunkle

Montag, 27. März 2017

Dass die Mieten teuer sind, liest man regelmäßig. Dass am Wohnungsmarkt nicht alles schlecht läuft, liest man seltener. Dass Wohnungsbau sozialverträglich sein muss, liest man nie. Von einem neuen Spleen wird man hingegen derzeit recht häufig informiert: Vom kleinen Dunklen.

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Alles Nazis außer Thomas

Freitag, 24. März 2017

Julian Assange, Noam Chomsky, Jeremy Corbyn, Diether Dehm, Heiner Flassbeck, Stephan Hebel, Ken Jebsen, Oskar Lafontaine, Jean-Luc Mélenchon, Albrecht Müller, die NachDenkSeiten insgesamt, Podemos, Paul Schreyer, Syriza, Yannis Varoufakis, Sahra Wagenknecht, Slavoj Žižek. Das ist in alphabetischer Reihenfolge die Liste derer, die Thomas Ebermann in der aktuellen »konkret« als Rechte verortet.

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Die Internationale der Übertölpelten

Donnerstag, 23. März 2017

Weil sich die Sozialistische Internationale im März 2011 nicht schnell genug von zwei autoritären Mitgliedsparteien aus Ägypten und Tunesien distanzierte, fühlte sich der damalige Parteivorsitzende der deutschen Sozialdemokratie – Sigmar Gabriel – berufen, sein eigenes Netzwerk zu gründen. Heraus kam die »Progressive Allianz«, eine Art Protestinternationale gegen jenes traditionelle Netzwerk, dem einst Willy Brandt als Vorsitzender diente. Aber nicht nur Protest steckte in Sigmar Gabriels Baby: Hier formierte sich die europäische Sozialdemokratie in ihrem Bewusstsein als Neue Mitte, um sich gegen Parteien des eher sozialistischen Spektrums abzuschotten.

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Nach der Tat von London: Es darf nichts mit uns zu tun haben

Ich muss jetzt sehr vorsichtig sein. Denn nach einem Anschlag wie dem in London sind die Gemüter erregt, zu Recht. In London sind am 22.3.2017 mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, rund 30 wurden verletzt. „Vieles ist noch unklar“, schreibt die Tagesschau einen Tag später, doch das ist kein Grund, das Spekulieren zu unterlassen. Die britische Polizei geht von einem Einzeltäter aus, der „vom internationalen Terrorismus inspiriert“ wurde. Eine sehr merkwürdigen Formulierung, die unterschiedliche Schlüsse zulässt, aber auf einen Terrorakt hinweist. Auch die Aussage von Scotland Yard klingt nebulös: „Wir behandeln dies als einen terroristischen Vorfall, bis wir etwas anderes wissen.“ Es scheint, als sei ein Terrorakt die einzige Erklärung, die zulässig ist. Doch wenn man den Medienberichten glauben darf, ist das lediglich eine Vermutung.

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SPD: Augen zu(halten) und durch – mit 100 Sachen in den Nebel!

100 Prozent für Martin Schulz. Nicht 80, nicht 90, nein, 100 Prozent! Der Mann kann Kanzler, er muss es einfach können. Schließlich kann sich doch nicht gleich eine ganze Partei von einem Blender über den Tisch ziehen lassen.
Oder etwa doch?

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Der geizige kleine Bruder der Blockwarte

Mittwoch, 22. März 2017

Die »Junge Freiheit« gilt gemeinhin als das Parteiblatt der Alternative für Deutschland. Das Weltbild lässt sich mancher – unter anderen Vorzeichen – aber auch bei einem konservativen Frankfurter Leitmedium beglaubigen.

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Von einem Linken, der auszog, die Sozialdemokratie zu lernen …

Dienstag, 21. März 2017

Frustriert aus der SPD auszutreten, um sich der Partei „Die Linke“ zu nähern und gleich noch ein Parteibuch zu bestellen, war eigentlich bisher keine große Sache. Aber dann kam Martin Schulz, der vermeintliche Retter der Sozialdemokratie. So scheint es zumindest derzeit zu ein. Fast wie die Lemminge rennen die Menschen der Richtung hinterher, die die SPD unter Martin Schulz vorgibt.

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Psychische Ausnahmesituationen

Montag, 20. März 2017

Entwarnung: Der Mann mit der Axt, der am Düsseldorfer Bahnhof um sich schlug, war einfach nur psychisch angekratzt. Sein Terror war gar keiner. So wie die Objektivität der Leitmedien auch gar keine ist. Auch sie sind im psychologischen Ausnahmezustand.

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Sexueller Missbrauch: Was stimmt nicht mit unseren Werten?

Sonntag, 19. März 2017

Etwa jeder siebte Deutsche wurde in seiner Kindheit sexuell missbraucht. Das förderte eine neue Studie zutage. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Zahl sogar untertrieben ist, denn die Dunkelziffer bei solchen Taten liegt naturgemäß höher.

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Hübenpresse! Drübenpresse!

Freitag, 17. März 2017

Dass sich der Journalismus in diesem Lande gerne mit ausländischen Journalisten solidarisiert, die in ihrer Heimat unter Repression leiden, ist positiv. Dass man solche Momente aber nicht zum Anlass nimmt, das eigene schlechte Standing in der Öffentlichkeit hierzulande zu überdenken, zeigt auch, dass man sich selbst nichts vorwirft.

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Minutiös sozialdemokratisch

Donnerstag, 16. März 2017

Alle acht Minuten verliebt sich ein Mensch in die Sozialdemokratie und beantragt ein Parteibüchlein. Ein kurzer Querschnitt der SPD in Minuten und Sekunden.

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Wir Unübertrefflichen

Mittwoch, 15. März 2017

Erdoğan steht es nicht zu, die deutsche Regierung mit der Nazikeule zu traktieren. Der deutschen Regierung steht es jedoch auch nicht zu, Deutschlands rechtsstaatliche Unübertrefflichheit zu betonen, während ein Teil von ihr Guantánamo importieren möchte.

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Hartz IV oder Es gibt noch viele Baustellen, Herr Schulz!

Montag, 13. März 2017

Nachdem wir an dieser Stelle geklärt hatten, dass Martin Schulz eben nicht die Agenda 2010 reformieren will, sondern damit eigentlich Hartz IV meine – und das auch nur in einem engen Rahmen -, könnte man ja mal nachfragen, ob es bei der Verlängerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I bleiben kann, will man tatsächlich ein Mindestmaß an Gerechtigkeit herstellen.

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Die Ausschreitungen wird Berlin zu verantworten haben

Sonntag, 12. März 2017

Den G20-Gipfel in das Hamburger Schanzenviertel zu legen, ist nicht weniger als der Gang ins Chaos – sehenden Auges, wohlgemerkt. Denn dass bei diesem Austragungsort heftige Auseinandersetzungen vorprogrammiert sind, ist klar. Und wäre vermeidbar. 

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Das amerikanische Jahrhundert ist vorbei

Freitag, 10. März 2017

Mit noch was hatte Mister Trump recht: Er hat eine schlechte Ausgangslage geerbt. Vielleicht nicht ganz das Chaos, von dem er sprach, aber trotzdem: Er ist einer der Sachwalter einer ausgehenden Epoche.

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Bob Woodward, Carl Bernstein - und Hans Meiser?

Donnerstag, 9. März 2017

Watergate ist das Synonym für handfesten, richtig guten Journalismus. Wer sich unter dem Label vereinigt, muss was auf dem Kasten haben. Die Website watergate.tv firmiert da unter großem Namen – und ist das Gegenteil davon.

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Barbaren und andere Menschenfresser

Mittwoch, 8. März 2017

Die Beiträge in den konservativen Blättern haben was von Tacitus. Nur andersherum. Sie sind Antitacitusse, die ihr Germania zwar auch loben, aber damit andere Absichten hegen als der alte Römer.

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Die Griechen sollten besser fauler werden … besonders beim Sex

Dienstag, 7. März 2017

Na? Ist das mal eine Überschrift? Über die kann man sich aufregen, hüben wie drüben. Skandalös, oder? Den Griechen vorschreiben zu wollen, wie viel Sex sie haben. Geht‘s noch? Da diese Reaktion nachvollziehbar und gerechtfertigt ist, ist wohl eine Erklärung nötig. Und die macht die Sache auch nicht besser, im Gegenteil. Denn es geht um die Säuglingssterblichkeitsrate in Griechenland. Und die ist furchtbar hoch. Womit wir bei der nächsten zynischen Bemerkung wären.

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Agenda 2010 oder Schulz‘ Stellschräubchen ist nicht das große Ganze

Montag, 6. März 2017

Einige Tage ist es her, da hat Martin Schulz die Agenda 2010 für sich entdeckt. Er möchte nun die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I verlängert wissen. Wenn er das für die Reform der Agenda 2010 hält, dann begibt er sich auf Vertuschungstour.

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Sollen wir besser nachts streiken?

Freitag, 3. März 2017

Claus Weselsky von der GDL für ein Interview zu erwischen, gehört sicher nicht zu den einfachsten Unternehmungen. Willig war er, keine Frage. Aber Termine, ein Flughafenaufenthalt mit unzähligen Nebengeräuschen, Verhandlungen und Schlichtungen führten zu einigen Terminverschiebungen. Weselsky aber – das kann ich voller Überzeugung sagen – möchte Zusagen einhalten, und so kam das Gespräch mit ihm am 28. Februar 2017 doch noch zustande. Vom Hotelzimmer aus, und zwischen einer kurzen Nacht und der nächsten Schlichtungsrunde.

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Trostloser als vor 150 Jahren

Donnerstag, 2. März 2017

Der durchschnittliche Jahresverdienst stieg zwischen 1871 und 1913 hübsch an. Fast könnte man sagen: Er tat es beständig und ohne Unterbrechung. Arbeitnehmer in Handel und Verkehr verdoppelten in dieser Zeit ihren nominalen Durchschnittslohn sogar. Die Wertschöpfung in Millionen Reichsmark wuchs in allen Wirtschaftsbereichen. In allen Einkommensstufen außer der untersten (bis zu 900 Reichsmark Jahreseinkommen) konnten zwischen 1896 und 1912 Zunahmen verzeichnet werden.

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