Alles Nazis außer Thomas

Freitag, 24. März 2017

Julian Assange, Noam Chomsky, Jeremy Corbyn, Diether Dehm, Heiner Flassbeck, Stephan Hebel, Ken Jebsen, Oskar Lafontaine, Jean-Luc Mélenchon, Albrecht Müller, die NachDenkSeiten insgesamt, Podemos, Paul Schreyer, Syriza, Yannis Varoufakis, Sahra Wagenknecht, Slavoj Žižek. Das ist in alphabetischer Reihenfolge die Liste derer, die Thomas Ebermann in der aktuellen »konkret« als Rechte verortet.

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Die Internationale der Übertölpelten

Donnerstag, 23. März 2017

Weil sich die Sozialistische Internationale im März 2011 nicht schnell genug von zwei autoritären Mitgliedsparteien aus Ägypten und Tunesien distanzierte, fühlte sich der damalige Parteivorsitzende der deutschen Sozialdemokratie – Sigmar Gabriel – berufen, sein eigenes Netzwerk zu gründen. Heraus kam die »Progressive Allianz«, eine Art Protestinternationale gegen jenes traditionelle Netzwerk, dem einst Willy Brandt als Vorsitzender diente. Aber nicht nur Protest steckte in Sigmar Gabriels Baby: Hier formierte sich die europäische Sozialdemokratie in ihrem Bewusstsein als Neue Mitte, um sich gegen Parteien des eher sozialistischen Spektrums abzuschotten.

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Nach der Tat von London: Es darf nichts mit uns zu tun haben

Ich muss jetzt sehr vorsichtig sein. Denn nach einem Anschlag wie dem in London sind die Gemüter erregt, zu Recht. In London sind am 22.3.2017 mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, rund 30 wurden verletzt. „Vieles ist noch unklar“, schreibt die Tagesschau einen Tag später, doch das ist kein Grund, das Spekulieren zu unterlassen. Die britische Polizei geht von einem Einzeltäter aus, der „vom internationalen Terrorismus inspiriert“ wurde. Eine sehr merkwürdigen Formulierung, die unterschiedliche Schlüsse zulässt, aber auf einen Terrorakt hinweist. Auch die Aussage von Scotland Yard klingt nebulös: „Wir behandeln dies als einen terroristischen Vorfall, bis wir etwas anderes wissen.“ Es scheint, als sei ein Terrorakt die einzige Erklärung, die zulässig ist. Doch wenn man den Medienberichten glauben darf, ist das lediglich eine Vermutung.

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SPD: Augen zu(halten) und durch – mit 100 Sachen in den Nebel!

100 Prozent für Martin Schulz. Nicht 80, nicht 90, nein, 100 Prozent! Der Mann kann Kanzler, er muss es einfach können. Schließlich kann sich doch nicht gleich eine ganze Partei von einem Blender über den Tisch ziehen lassen.
Oder etwa doch?

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Der geizige kleine Bruder der Blockwarte

Mittwoch, 22. März 2017

Die »Junge Freiheit« gilt gemeinhin als das Parteiblatt der Alternative für Deutschland. Das Weltbild lässt sich mancher – unter anderen Vorzeichen – aber auch bei einem konservativen Frankfurter Leitmedium beglaubigen.

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Von einem Linken, der auszog, die Sozialdemokratie zu lernen …

Dienstag, 21. März 2017

Frustriert aus der SPD auszutreten, um sich der Partei „Die Linke“ zu nähern und gleich noch ein Parteibuch zu bestellen, war eigentlich bisher keine große Sache. Aber dann kam Martin Schulz, der vermeintliche Retter der Sozialdemokratie. So scheint es zumindest derzeit zu ein. Fast wie die Lemminge rennen die Menschen der Richtung hinterher, die die SPD unter Martin Schulz vorgibt.

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Psychische Ausnahmesituationen

Montag, 20. März 2017

Entwarnung: Der Mann mit der Axt, der am Düsseldorfer Bahnhof um sich schlug, war einfach nur psychisch angekratzt. Sein Terror war gar keiner. So wie die Objektivität der Leitmedien auch gar keine ist. Auch sie sind im psychologischen Ausnahmezustand.

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Sexueller Missbrauch: Was stimmt nicht mit unseren Werten?

Sonntag, 19. März 2017

Etwa jeder siebte Deutsche wurde in seiner Kindheit sexuell missbraucht. Das förderte eine neue Studie zutage. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Zahl sogar untertrieben ist, denn die Dunkelziffer bei solchen Taten liegt naturgemäß höher.

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Hübenpresse! Drübenpresse!

Freitag, 17. März 2017

Dass sich der Journalismus in diesem Lande gerne mit ausländischen Journalisten solidarisiert, die in ihrer Heimat unter Repression leiden, ist positiv. Dass man solche Momente aber nicht zum Anlass nimmt, das eigene schlechte Standing in der Öffentlichkeit hierzulande zu überdenken, zeigt auch, dass man sich selbst nichts vorwirft.

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Minutiös sozialdemokratisch

Donnerstag, 16. März 2017

Alle acht Minuten verliebt sich ein Mensch in die Sozialdemokratie und beantragt ein Parteibüchlein. Ein kurzer Querschnitt der SPD in Minuten und Sekunden.

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Wir Unübertrefflichen

Mittwoch, 15. März 2017

Erdoğan steht es nicht zu, die deutsche Regierung mit der Nazikeule zu traktieren. Der deutschen Regierung steht es jedoch auch nicht zu, Deutschlands rechtsstaatliche Unübertrefflichheit zu betonen, während ein Teil von ihr Guantánamo importieren möchte.

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Hartz IV oder Es gibt noch viele Baustellen, Herr Schulz!

Montag, 13. März 2017

Nachdem wir an dieser Stelle geklärt hatten, dass Martin Schulz eben nicht die Agenda 2010 reformieren will, sondern damit eigentlich Hartz IV meine – und das auch nur in einem engen Rahmen -, könnte man ja mal nachfragen, ob es bei der Verlängerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I bleiben kann, will man tatsächlich ein Mindestmaß an Gerechtigkeit herstellen.

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Die Ausschreitungen wird Berlin zu verantworten haben

Sonntag, 12. März 2017

Den G20-Gipfel in das Hamburger Schanzenviertel zu legen, ist nicht weniger als der Gang ins Chaos – sehenden Auges, wohlgemerkt. Denn dass bei diesem Austragungsort heftige Auseinandersetzungen vorprogrammiert sind, ist klar. Und wäre vermeidbar. 

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Das amerikanische Jahrhundert ist vorbei

Freitag, 10. März 2017

Mit noch was hatte Mister Trump recht: Er hat eine schlechte Ausgangslage geerbt. Vielleicht nicht ganz das Chaos, von dem er sprach, aber trotzdem: Er ist einer der Sachwalter einer ausgehenden Epoche.

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Bob Woodward, Carl Bernstein - und Hans Meiser?

Donnerstag, 9. März 2017

Watergate ist das Synonym für handfesten, richtig guten Journalismus. Wer sich unter dem Label vereinigt, muss was auf dem Kasten haben. Die Website watergate.tv firmiert da unter großem Namen – und ist das Gegenteil davon.

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Barbaren und andere Menschenfresser

Mittwoch, 8. März 2017

Die Beiträge in den konservativen Blättern haben was von Tacitus. Nur andersherum. Sie sind Antitacitusse, die ihr Germania zwar auch loben, aber damit andere Absichten hegen als der alte Römer.

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Die Griechen sollten besser fauler werden … besonders beim Sex

Dienstag, 7. März 2017

Na? Ist das mal eine Überschrift? Über die kann man sich aufregen, hüben wie drüben. Skandalös, oder? Den Griechen vorschreiben zu wollen, wie viel Sex sie haben. Geht‘s noch? Da diese Reaktion nachvollziehbar und gerechtfertigt ist, ist wohl eine Erklärung nötig. Und die macht die Sache auch nicht besser, im Gegenteil. Denn es geht um die Säuglingssterblichkeitsrate in Griechenland. Und die ist furchtbar hoch. Womit wir bei der nächsten zynischen Bemerkung wären.

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Agenda 2010 oder Schulz‘ Stellschräubchen ist nicht das große Ganze

Montag, 6. März 2017

Einige Tage ist es her, da hat Martin Schulz die Agenda 2010 für sich entdeckt. Er möchte nun die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I verlängert wissen. Wenn er das für die Reform der Agenda 2010 hält, dann begibt er sich auf Vertuschungstour.

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Sollen wir besser nachts streiken?

Freitag, 3. März 2017

Claus Weselsky von der GDL für ein Interview zu erwischen, gehört sicher nicht zu den einfachsten Unternehmungen. Willig war er, keine Frage. Aber Termine, ein Flughafenaufenthalt mit unzähligen Nebengeräuschen, Verhandlungen und Schlichtungen führten zu einigen Terminverschiebungen. Weselsky aber – das kann ich voller Überzeugung sagen – möchte Zusagen einhalten, und so kam das Gespräch mit ihm am 28. Februar 2017 doch noch zustande. Vom Hotelzimmer aus, und zwischen einer kurzen Nacht und der nächsten Schlichtungsrunde.

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Trostloser als vor 150 Jahren

Donnerstag, 2. März 2017

Der durchschnittliche Jahresverdienst stieg zwischen 1871 und 1913 hübsch an. Fast könnte man sagen: Er tat es beständig und ohne Unterbrechung. Arbeitnehmer in Handel und Verkehr verdoppelten in dieser Zeit ihren nominalen Durchschnittslohn sogar. Die Wertschöpfung in Millionen Reichsmark wuchs in allen Wirtschaftsbereichen. In allen Einkommensstufen außer der untersten (bis zu 900 Reichsmark Jahreseinkommen) konnten zwischen 1896 und 1912 Zunahmen verzeichnet werden.

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Das ist deren Ernst

Mittwoch, 1. März 2017

Sollte künftig in der Bildzeitung »eine Debatte falsch oder verzerrt dargestellt« werden, kann man Abhilfe schaffen: Mit einem Ombudsmann. Anders gesagt: Jetzt gibt es wohl nie wieder einseitige Berichterstattung. Oder?

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Geringfügige Schattenwirtschaft

Dienstag, 28. Februar 2017

Millionen geringfügige Beschäftigte seien vom Mindestlohn ausgeschlossen. Das kann stimmen – muss es aber nicht. Minijobber berichten zuweilen von einer anderen Taktik. Aber es fehlt wie überall in der Personalmangelwirtschaft an Zollfahndern.

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Der Tisch, der Krieg und die Medien

Berichten die Medien objektiv? Können oder müssen sie das überhaupt? Nicht erst, seitdem Begriffe wie „Lügenpresse“ oder „Lückenpresse“ die Runde machen, steht die Berichterstattung in der Kritik. Die Erfindung der sozialen Medien macht die Sache auch nicht einfacher.

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Empört euch - weniger!

Freitag, 24. Februar 2017

Stéphane Hessels Imperativ kam zur rechten Zeit. Er meinte aber sicher etwas völlig anderes als das, was wir seit geraumer Zeit zu ertragen haben. Wütende Empörung ersetzt nicht den Verstand. Sie sollte aus ihm abgeleitet werden.

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Die wirkliche Schande für die Bundesrepublik

Donnerstag, 23. Februar 2017

134.390 Sanktionen sprachen die Jobcenter 2016 monatlich aus. Das ergab eine Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der LINKEN. Im Vergleich zu 2015 stellt die Zahl einen Anstieg dar. Den Höchststand hatte man allerdings 2012 notiert. Damals waren es monatlich 149.708 Sanktionen. Hochgerechnet auf das gesamte Jahr und verglichen mit etwa 4,3 Millionen Leistungsberechtigten im Jahresdurchschnitt, ergäbe das eine frappierende Quote. Die wäre nur nicht ganz belastbar, weil manche Leistungsberechtigte ja mehrfach sanktioniert werden. Eine Tendenz lässt sich damit dennoch ablesen: Die Behörden verfolgungsbetreuen weiterhin im großen Stil.

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IS Total

Mittwoch, 22. Februar 2017

Bei einer Tasse Kaffee die Kanäle sondieren, sich durch das Programm zappen, um etwas Verwertbares zu finden: Ob beim IS wohl all die Leute sitzen, die vormals Raab zuarbeiteten?

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Der Retter der Exportlastigkeit

Montag, 20. Februar 2017

Jeder sagt mal was Richtiges. Selbst Donald Trump. Deswegen gab es anfangs hierzulande auch linke Sympathien für ihn. Als er Deutschlands Exportwirtschaft angriff, war das jener Nagelkopf, der ihm mal nicht unter dem Hammer wegrutschte. Dass der Mann das ansprach, das freut die Presse, die für die Angebotspolitik wirbt, jetzt höllisch.

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Donald Trump und Europa: Wer führt hier eigentlich wen?

Sonntag, 19. Februar 2017

Europa ist in Sorge. Trump sei gefährlich, für die europäischen Werte, für den Frieden, für irgendwie alles, was so schiefläuft in der Welt und bereits vor Trumps Amtsantritt schiefgelaufen ist. Doch Europa hat scheinbar einen Plan. In dem kommt auch Trump vor. Aber ohne seine scheinbare Dominanz.

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Scherze werden auf Facebook nicht geduldet

Da müssen Sie jetzt durch! Ich nehme Bezug auf das Lied „Fuchs, Du hast die Gans gestohlen“, und ich gehe davon aus, dass Sie diesen Ohrwurm jetzt erst einmal nicht mehr aus Ihren Hirn kriegen. Gut so! Voll verdient! Pech gehabt, selber schuld! 

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Ich beginne Fleischhauer zu verstehen

Freitag, 17. Februar 2017

Ich lebe in einer Blase. Tun wir ja alle. In meiner tummeln sich aus nachvollziehbaren Gründen viele Linke. Und zwar Linke aller Spielarten. Zu Lafontaines Äußerungen zum Thema Abschiebung meldeten sich dann viele dieser Leute zu Wort. Sie fühlten sich in ihrer linken Identität verletzt.

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INSA und die Jubelsozis

Donnerstag, 16. Februar 2017

Der Rausch, in dem sich die deutsche Sozialdemokratie seit einigen Tagen befindet, kam aus Erfurt über das Land. Dort hat das Institut für neue soziale Antworten (INSA) seinen Sitz. Jenes Institut, das die Sonntagsfrage neulich so beantwortete: Die SPD überrundet die Union. Geleitet wird dieses Institut übrigens von einem gewissen Hermann Binkert, dem man ein Faible für die AfD, insbesondere für deren thüringischen Landesverband mit Herrn Höcke, nachsagt. Laut »Spiegel« erbrachte ein Binkert-Unternehmen Leistungen für den genannten AfD-Landesverband – natürlich gegen Kasse. Außerdem trat Binkert bei der »Huffington Post« wohl mehrfach als Autor von Texten in Erscheinung, die die AfD lobenswert thematisierten.

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Harter Arbeitsalltag

Mittwoch, 15. Februar 2017

Die hart arbeitenden Menschen im Lande sind Herrn Schulz ein Anliegen. Glaubt man den Memes, die kursieren. Sie sollen am Ende mehr in der Tasche haben. Schöner Ansatz. Aber das reicht noch lange nicht.

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Klittern nicht klotzen

Montag, 13. Februar 2017

Der sozialdemokratische Architekt der Agenda 2010 zieht in Bellevue ein. Der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten lobt Schröder und lobtadelt die Agenda 2010. Sozialdemokratische Wochen in Deutschland: Keine realistische Machtoption zwar, aber wenigstens Deutungshoheit.

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Das war der Präsident

Freitag, 10. Februar 2017

Übermorgen hat Gauck seine erste und einzige Amtszeit hinter sich gebracht. Eine Betrachtung.

Sein Amtsantritt war verbunden mit dem Lob fast aller Medien. Hier komme ein Bürgerpräsident, erklärten sie den Menschen. Einer, der Finger in Wunden lege, die Sorgen der Leute kenne und frisch und unverbraucht sei, weil er dem Politbetrieb nicht sehr nahe stehe. Nichts davon hat sich dann verwirklicht. Die Erwartungen verpufften wenig überraschend. Kritiker haben vorher schon darauf hingewiesen, wie der Mann funktioniert. Und so redete er an vielem vorbei und schwätzte meist nur die politische Agenda der Regierungsparteien nach. Sprachlich hat er das Amt auf einen Höhepunkt geführt. Inhaltlich war dieser Präsident fast immer ein Tiefpunkt.

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Nur Mut, Genossen!

Donnerstag, 9. Februar 2017

Es stimmt ja: Mit der SPD, wie sie sich aufstellt und wie sie sich jetzt mit Schulz zwischen zögerlicher Kritik an neoliberalen Rezepten und Lobhudelei für Gerhard Schröder und dessen Agenda 2010 einnistet, ist es ein Trauerspiel. Wenn überhaupt, dann wird in der SPD geklittert – nicht geklotzt. Auch wenn man dort momentan so tut, als gäbe es ein dickes Change in der politischen Landschaft der Republik. Man lobt nun unter anderem am Kanzlerkandidaten, dass er der AfD in seiner Rede im Willy-Brandt-Haus den Kampf angesagt hat – dass die SPD über Jahre keine Alternative für Deutschland mehr sein wollte und somit auch den Aufstieg dieser Rechtspartei förderte, hat er lieber mal nicht erwähnt. Mit diesen euphorischen und geschichtsvergessenen Sozis regieren? Schlimmstenfalls sogar noch mit den Grünen im Schlepptau, deren einziger roter Faden ist, keine Textilie in diesem Farbton zu besitzen?

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... über alles in der Welt

Mittwoch, 8. Februar 2017

Die Italiener: Staatschaoten. Die Griechen: Schattengewächse. Ach, wenn diese Südeuropäer nur von Deutschland lernen würden. Oder anders gesagt: Wenn diese Deutschen endlich mal von ihrem Ross steigen würden.

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Trump, Hitler und die linke Geschichtsschreibung

Montag, 6. Februar 2017

Trump ist nicht Hitler. Das stimmt – denn jeder Mensch ist einzigartig. Kann man ihn trotzdem mit ihm vergleichen? Natürlich, denn jeder Vergleich birgt einzigartige Ansichten. Beim Aufstieg Trumps kommt man zu folgender Ansicht: Die bevorzugte Faschismus-Theorie der Neuen Linken war simplifizierend und damit letztlich falsch.

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Frauke voll der Gnade

Samstag, 4. Februar 2017

Gnade! Gnade! Genau um die geht es Frauke Petry, wenn sie an das Asylrecht denkt. Sie möchte es als Gnadengesuch verstanden und verändert wissen. Rechtsansprüche in dieser Frage schließt sie aus. Was den Stammtisch freuen mag, ist nichts als Normalität in einer neoliberalen Partei wie der AfD.

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Cayman Islands südlich des Mains

Donnerstag, 2. Februar 2017

Markus Söder glaubt, dass höhere Steuern, so wie sie Wolfgang Schäuble ganz pauschal anmeldete, der falsche Weg seien. Und zwar ganz grundsätzlich. Immerhin gäbe es ja Haushaltsüberschüsse, da müsse man nicht noch mehr einkassieren. Richtig ist: Es ist tragisch, dass trotz Überschüssen die Sozialkassen künstlich leer gehalten werden und die Etats für die Instandhaltung der Infrastruktur chronisch unterfinanziert bleiben. Trotz der moderaten Besteuerung von Vermögenden … aber halt, an der Stelle sollte man den Gedankengang abbrechen. Schäuble ging es nicht um die höhere Besteuerung Reicher. Und Söder, als Christsozialer ohnehin politischer Schutzbeauftragter der bayerischen Plutokratie, wollte auch gar nicht den kleinen Mann vor höheren Abgaben schützen.

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Eine Richtigstellung

Mittwoch, 1. Februar 2017

Schade eigentlich, dass um die Jahrtausendwende noch keiner daran dachte, Fake-News zu verbieten. Vielleicht hätte uns das Hartz IV und die Riesterrente erspart. Müsste man solche Folgen, Fake-Produkte also, nicht eigentlich auch auf den Prüfstand stellen?

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Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein ...

Montag, 30. Januar 2017

Im Umgang mit Donald Trump fehle es an Sachlichkeit in den Medien. Dasselbe hat man schon über den Umgang mit Wladimir Putin gesagt. Bei dem konnte ich das nachvollziehen. Dass man das den Medien nun in Sachen The Donald gleichermaßen abverlangt, erscheint mir rätselhaft.
Weiterlesen bei den neulandrebellen

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Eskalationstraining oder Kölner Verhältnisse

Samstag, 28. Januar 2017

Mit einem Tastendruck verließ ich Netflix und landete im Fernsehprogramm. Kabel 1. Eine dieser Kontrolletti-Sendungen. Zwei unmögliche Gestalten in Pelzmützen, die auch sprachlich fatal an Hausmeister Krause erinnerten und sich als Security ausgaben – sie nannten sich selbst allerdings Säkuriti -, machten sich am Kölner Bahnhof zu schaffen. Ich blieb einen Augenblick dabei. Wenn solche in Köln Wache schieben, wundert einen echt nichts mehr.

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Jetzt NPD-Mitglied werden!

Donnerstag, 26. Januar 2017

Wenn man Katholik ist, kann man nicht aus der Kirche austreten. Man kann wohl auf das Standesamt oder das Amtsgericht gehen – je nach Bundesland – und unter Vorlage eines Lichtbildausweises austreten. Aber faktisch ist man damit nicht aus der Kirche, sondern nur aus der Kirchensteuer ausgetreten. Das Kirchenrecht sieht es nämlich anders: Einmal katholisch getauft, immer Katholik. Aus der Nummer kommt man nicht mehr raus. Egal wie oft man auch zur Konkurrenz konvertiert, ob man offiziell zum Islam wechselt oder sich selbst zum Cargo-Kult bekennt und deshalb keine Kirchensteuer mehr entrichten möchte: Der Bund mit der katholischen Kirche ist ein ewiger. Ein bisschen so ist es auch, wenn man vor dem Bundesverfassungsgericht um ein Parteiverbot ersucht.

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Die Guten in der Welt

Dienstag, 24. Januar 2017

Da gibt es keinen Zweifel mehr: Wir sind die Guten. Machen als Gesellschaft keine Fehler. Haben keine expliziten Interessen, die einer hehren Ethik im Wege stehen könnten. Unsere Interessen sind vielmehr ethisch. Woher kommt diese völlig vermessene Weltanschauung eigentlich?

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Die Mär von der Flüchtlingsversteherin

Montag, 23. Januar 2017

Erika Steinbachs Austritt aus der Union war Protest gegen die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Dabei ist diese Politik doch schon lange wieder so, dass eine wie Frau Steinbach zufrieden sein müsste. Von der Mär, dem sei nicht so, zehrt der gesamte Rechtsruck im Lande.

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Zuckerwürfel im See

Freitag, 20. Januar 2017

Das vergangene Jahr war laut R.I.P.-Statusmeldungen dieser Republik ein ganz besonders grausames Prominentenspecial in puncto Ableben. Der Promimalus lässt sich ja statistisch dokumentieren und beweist damit: 2016 nahm uns so viele Promis wie kein Jahr zuvor.

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Die Wahrheit über die Lpügenpresse

Donnerstag, 19. Januar 2017

Lauterecken ist ein Dorf bei Kaiserslautern. Mehrere Tage hatten die Einsatzkräfte dort zu tun. Die Polizei hatte entdeckt, dass zwei junge Männer Explosivstoffe eingelagert hatten. Zeitweise mussten die Anwohner aus Sicherheitsgründen während der Aufräumarbeiten ihre Häuser verlassen. Unklar ist das Motiv. Aber selbst wenn – es interessiert sich eh nur die Regionalpresse dafür. Wären die beiden Männer nicht Deutsche, kämen sie stattdessen aus Tunesien oder Syrien, hätten wir schon lange das Motiv im Mainstream präsentiert bekommen. Dann wäre auch ein Reporter vor Ort und würde ins Mikrofon stammeln: »Noch wissen wir nichts Genaues, aber es wird vermutet, dass die beiden Männer einen Sprengstoffanschlag planten. Die Polizei ermittelt noch.« So aber thematisiert man das nur im Flüsterton und erwähnt nebenbei, dass es vielleicht einen rechten Hintergrund gäbe. Für eine überregionale Verbreitung reicht es nicht mal dafür.

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Nach dem Scheitern des NPD-Verbotsantrages: Hat das Böse gesiegt?

Mittwoch, 18. Januar 2017

Nach ein paar Falschmeldungen ist es nun amtlich: Der Antrag auf das Verbot der NPD ist gescheitert.
Nach dem Urteil wurden und werden heftige Debatten darüber geführt, ob diese Entscheidung richtig oder falsch war. Unversöhnlich stehen sich die Befürworter und die Kritiker des Urteils gegenüber. Und auch Jens Berger und Roberto De Lapuente sind sich nicht einig in der Bewertung des Richterspruchs.

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Sich einen von dem Palmer wedeln

Dienstag, 17. Januar 2017

Herr Palmer hat großes Glück. Er kann sich bewegen. Selbst auf dem Fahrrad hat man ihn schon gesehen. Und seine Arme sind lang genug, um bei sich unter der Gürtellinie zu nesteln. Das ist leider nicht jedem beschieden. Der Geist wäre auch bei solchen Menschen willig, aber ihr Fleisch ist schwach. Oder einfach nur zu kurz gewachsen.

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Gesunder Realismus oder Bedeutungslosigkeit

Montag, 16. Januar 2017

Ist das wirklich eine Kampagne der konservativen Medien gegen Sahra Wagenknecht? Sicher, ein bisschen stimmt es. Aber eigentlich sind es ja weniger die Konservativen, die sich an ihr stoßen: Es sind dieser Tage in viel stärkeren Maße Linke, die sie diskreditieren.

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