Ob das mit uns noch mal was wird?

Samstag, 5. April 2014

Letztens schickte mir einer eine e-Mail. Darin ein offener Brief an Putin. »Magste nicht unterzeichnen?«, fragte der Absender. Ich überflog das Ding und mir wurde leicht übel. Nicht wegen dem Inhalt an sich. Manche Ansicht ist ja nicht falsch. Aber der arschkriecherische und verherrlichende Duktus - nee, sowas unterschreibe ich nicht.

Ich habe mich vor vielen Jahren geweigert, einen vorgefassten Brief an Markus Söder zu unterschreiben, weil der schon so staatstragend mit »Sehr geehrter Herr Staatsminister für Umwelt« überschrieben war. Keine Ahnung, um was es damals ging. Ich habe es vergessen. Die Anrede war mir jedenfalls schon zu viel. Der Typ hat doch einen Namen, habe ich gesagt. Schreibt doch »Sehr geehrter Herr Söder« oder »Hallo Söder« - der Mann ist ja nicht mal mein Minister, ich wollte ihn ja gar nicht. Die, die jetzt Putin anschrieben, überstellten ihren Brief an »Seine Exellenz« und wiederholten mehrfach im Text »Sehr geehrter Herr Präsident« und endeten »mit vorzüglicher Hochachtung«. Gehts auch weniger servil?

Für so was Hündisches habe ich nichts übrig. Das ist nämlich keine Frage des Respekts, sondern der Selbstwahrnehmung. Da kann das Gesagte noch so verständig daherkommen. So bin ich nicht dabei. Es kommt darauf an, als autonomer Mensch aufzutreten, als jemand, der sich nicht von Posten und Ämter beeindrucken lässt. Das war stets das linke Verständnis von Welt und Autorität - und mein Verständnis. Es mag zwar Leute geben, die in der offiziellen Hierarchie höher stehen. Aber buckeln und arschkriechen muss man deswegen noch lange nicht. Selbstbewusst zu sein und aufrecht gehen: Das sind die Werte aufgeklärter Menschen. Wenn man dieses Verständnis aufgibt, dann gibt man auch die Ideale auf, für die man eintritt.

»Seine Exellenz« - ich lach' mich noch immer kaputt. Fortschritt, du Märchengestalt. Dich hat es nie gegeben. Mal abgesehen bei Mobiltelefonen und Kloschüsseln und einiges mehr. Aber wenn Aufklärung mit den Floskeln der Untertänigkeit einhergeht, dann klärt sie nicht auf, sondern trägt zur Verklärung bei und ist nicht mehr das, was sie sein will. Woher kommt denn dieser Drang bei manchem, diesen Kerl jetzt anzuhimmeln? Etwa als Reaktion auf die unqualifizierten Reden, die »uns« nicht Mainstream-Schwimmer als »Putin-Versteher« bezeichnen? Leute, lasst euch doch nicht so diktieren. Lasst die Einfältigen doch quatschen. Ihr müsst ihnen doch nichts beweisen. Man kann doch wohl Putin verstehen und ihn trotzdem angemessen distanziert behandeln.

Ich indes distanziere mich genauso von den Schwachköpfen dieser Regierung und den ganzen Atlantikern, die die Krise immer mehr ausufern lassen. Und ich distanziere mich aber auch davor, dass Putins Russland als hervorragender Gegenentwurf zum Westen stilisiert wird. Ist es nicht. Alles mehr oder weniger dasselbe Fabrikat. Alles geführt von Leuten, denen es lediglich um wirtschaftliche Interessen geht. Wenn ich was nicht leiden kann, dann Bigotterie. Würde sich der Außenminister hinstellen und sagen: »Wir sind Arschlöcher, lasst uns die Arschlöcher im Osten bedrängen«, ich würde gar nicht viel kommentieren. Dann würde der Mann ja nur sagen, was sich für jeden unabhängig denkenden Menschen schon lange als Wahrheit manifestiert hat.

So gesehen distanziere ich mich von der gesamten Menschheit - von dem Teil der Menschheit, den ich wahrnehme und der nur aus denkfaulen Idioten und Hysterikern zu bestehen scheint und der immer auf irgendeiner Seite stehen möchte. Ich brauche eine Auszeit von ihr. Abstand. Rückzugsmöglichkeit. Beziehungspause. Aber das kenne wir ja, sobald zwei eine solche Pause vereinbaren, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Bruch erfolgt. Ob das mit uns noch mal was wird?

Noch was in eigener Sache: Wer mag, darf ad sinistram auch unterstützen. ad sinistram oder, seien wir ehrlicher: mich. Ich schiebe es gerne auf »ad sinistram« - das klingt weniger anzüglich. Ihr müsst wissen: Mir selbst geht es eigentlich nicht ums Geld. Die anderen wollen immer welches von mir. Unterstützung geht entweder per Paypal (siehe rechte Seitenleiste) oder über den gewöhnlichen Bankweg. Meine Kontodaten teile ich auf Nachfrage gerne mit. Ich nenne Euch dabei sogar »Exellenz«, wenn Ihr wollt. Na ja, wollen wir es nicht übertreiben. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die mich seit langem und regelmäßig nicht nur ertragen, sondern sogar noch unterstützen. Und auch an alle, die es künftig tun wollen.


21 Kommentare:

Anonym 5. April 2014 um 10:45  

Vielen Dank!
Mir gingen sehr ähnliche Gedanken durch den Kopf, als ich diesen Brief zur Kenntnis nahm. Irgendwie scheinen "wir" nicht mehr in der Lage zu sein, auch nur annähernd das rechte Maß zu finden. Eine interessante Frage in diesem Kontext wäre, ob es nicht auch ein Stück weit der Anbindung an die USA geschuldet sein könnte, dass deren generell eher primitiv-manichäische Sichweise nunmehr auch in unserem politischen Alltag zur nervenzerfetzenden Unsitte wird. Aber ich fürchte beinahe, was das angeht brauchen wir hier keine Lehrmeister...

Anonym 5. April 2014 um 11:07  

Oh ja, Distanz von den Schwachköpfen dieser Regierung und den ganzen Atlantikern ist wahrlich nötig, um nicht selbst schwachköpfig zu werden.

Gott sei Dank

bei Politikergeschwafel fällt mir immer das ein:

"Gott gab uns nur einen Mund,
weil zwei Mäuler ungesund.
Mit dem einen Maule schon
schwätzt zu viel der Erdensohn.
Hat er nun das Maul voll Brei
muß er schweigen unterdessen.
Hätt er aber Mäuler zwei
löge er sogar beim Fressen."

(Auszug aus einem Werk von Heinrich Heine)

Man stelle sich nur mal so Merkel, Gabriel, Katrin Göring Eckardt, die in einer kürzlichen Rede betreffs der Ukrainensauerei Gysi bedroht hat und all die anderen Schwätzer mit zwei Mäu...vor......

Nun denn, der irdische Irrsinn ist nur noch mit Humor zu ertragen, nicht wahr.

Wintermärchen

ulli 5. April 2014 um 15:28  

Die Frage ist, ob man es nicht viel eher mit Thomas Hobbes halten sollte, der von Anfang an davon ausging, der Mensch sei des Menschen Wolf und sich einen möglichen Naturzustand als "Krieg aller gegen alle" vorstellte. Die Menschen erbringen dann aber die Zivilisationsleistung des Staates, der die Gesetze erlässt und durchsetzt und damit überhaupt erst ein halbwegs zivilisiertes Zusammenleben ermöglicht. Ein sehr pessimistisches Menschenbild. Aber womöglich sehr viel realistischer als all die auf Rousseau zurückgehenden Vorstellungen, dass der Mensch von Natur aus gut und vernünftig sei und erst durch die Gesellschaft zu dem gemacht würde, was er heute ist.

Anonym 5. April 2014 um 15:41  

Ich habe leider seinen Namen vergessen, aber es gibt einen herrlichen Autor, der sehr kurze Texte mit herrlichen Pointen schreibt. Diesen habe ich mir gemerkt und ich zitiere aus dem Gedächnis:

"Letztens wollte ich einen Brief an die CDU schreiben.
Ich begann mit 'Liebe Christdemokraten'.
Da gab ich auf.
Schon drei Fehler nur in der Anrede."

Gruß,
Heiko

PS: Falls jemand den Namen kennt, bitte melden...würde gerne wieder mehr von ihm lesen.

Wolfgang Buck 5. April 2014 um 17:54  

Nun habe ich lange genug bei ai gearbeitet um zu wissen das solche Formulierungen nichts mit Respekt zu tun haben sondern mit diplomatischer Etikette. Ob man einen mittelamerikanischen Diktator auffordert Menschen nicht mehr verschwinden zu lassen oder einen amerikanischen Gouverneur die Todesstrafe zu ächten. Wer derartige Formulierungen mit seiner Selbstachtung nicht vereinbaren kann der soll es halt lassen. Man kann sich ja auch anders für eine Sache einsetzen. Ich finde jedoch derartige Standards haben nichts damit zu tun für was ich den Angeschriebenen halte. Es ist einfach das übliche blabla, so wie man seinen Versicherungssachbearbeiter eben auch "freundlich Grüßt". Wenn man ihn einen Arsch nennt, was ehrlicher wäre, ist es der Sache sicher nicht dienlich.

Anonym 5. April 2014 um 19:22  

Schluß einer Diskussion

"... und zum Schluß darf ich ja wohl mein Einverständnis..."
"Nein!" unterbrach ich ihn, obwohl er im Begriff stand, mir zu schmeicheln, "das dürfen Sie nicht!"
Er schnappte nach Luft. Die Zuhörerschaft nicht minder.
"Sind Sie sich denn nicht im klaren darüber, daß Sie eine Sklavensprache sprechen? Was heißt 'darf'? Welchen Erlaubenden unterstellen Sie denn? Der Ihnen, selbst dann, wenn Sie Ihr Einverständnis ausdrücken wollen, erst grünes Licht geben muß? Wir dürfen nicht dürfen!"
"Aber Herr Doktor", bedeutete er, grau im Geischt, "das ist doch eine bloße Redensart!"
Ich schüttelte meinen Kopf. "Bloße Redensarten gibt es nicht. Man spricht nicht nur, wie man ist, man wird auch, wie man spricht!"
Da stieg ein Murmeln aus dem Publikum, das offenbar fand, daß ich jemandem seine Freiheit streitig machte.
"Man wird doch noch so reden dürfen", begann einer, "wie..."
"Sie meinen: Sie wollen unfrei sein-dürfen?"


Rundfunk. Die Danksagung eines Rektors

Danken ist etwas sehr Schönes.
Wann aber ein Funktionär - ich brauche nicht zu verraten, welcher Institution - anläßlich eines Zwanzigjahregründungsjubiläums spricht: "dürfen wir bei dieser Gelegenheit auch dafür danken, daß...",
wenn also selbst das Danken etwas ist, was man allein dann vollziehen darf, wenn es von derjenigen Autorität, der man seinen Dank aussprechen möchte, ausdrücklich erlaubt worden ist, dann ist die Menschenwürde dahin, oder sie hat vorher niemals bestanden. Wem beim Anhören dieses Idioms der Servilität nicht die Haare zu Berge stehen, der verdient es nicht, in einem demokratischen Lande zu leben.



Beides aus Ketzereien von Günther Anders

Anonym 6. April 2014 um 01:44  

Hallo Roberto,

ich lese gerne deinen Block und freue mich immer, dass du mir Denkanstöße und Argumentationslinien bietest, die mir bis dato noch nicht in den Sinn gekommen sind.

Was ich mich allerdings frage und das erstmal aus reiner Neugier und nicht, um dir eins auszuwischen, wofür ist die Geldsammlung gut. Wenn es die Honorierung deiner Leistung darstellt, finde ich dies gut und unterstützenswert, wenn es bestimmte Kosten, die dir entstehen, kompensiert, dann ist dies auch akzeptabel, aber ich würde gerne wissen, wofür ich genau spende.

Grüße
Alfons

Anonym 6. April 2014 um 07:35  

"[...]Ich habe mich vor vielen Jahren geweigert, einen vorgefassten Brief an Markus Söder zu unterschreiben, weil der schon so staatstragend mit »Sehr geehrter Herr Staatsminister für Umwelt« überschrieben war. Keine Ahnung, um was es damals ging. Ich habe es vergessen. Die Anrede war mir jedenfalls schon zu viel. Der Typ hat doch einen Namen, habe ich gesagt. Schreibt doch »Sehr geehrter Herr Söder« oder »Hallo Söder« - der Mann ist ja nicht mal mein Minister, ich wollte ihn ja gar nicht[...]"

Mit Frau Merkel sehe ich es gleich, ich hab die Frau nicht gewählt, und ich wollte die auch nicht...Wieso soll ich die "Kanzlerin" nennen?

Du hast auch mein Verständnis auf den Punkt gebracht ;-)

Amüsierter Gruß
Bernie

PS: War es in "Neues aus der Anstalt"? Oder wo auch immer "Die Alte aus der Uckermarck...." - hi, hi, unverschämt, aber richtig.....übrigens, nicht nur beim Alter, sondern auch beim Hoheitsgebaren zeigt Merkel immer mehr ihre einstige SED-Erziehung, und die CDU/CSU zieht mit und merk(el)t es nicht einmal....*grins*

Anonym 6. April 2014 um 07:52  

schön geschrieben ..aber leider kommen wir nicht auf einen grünen zeig ..der natürliche pragmatismus zeigt uns , das Putin natürlich eine bessere alternative zum faschistischem westen ist ... das china immer lebenswerter als die eu wird ..und die tüekei deutlich demokratischer ( 92 % wahlbeteiligung ) als das wahl vieh und seine hüter hier ist.. ich höre bei euch ..die angst zu erkennem das der zug in richtung zukunft abgefahren ist ..aber es sich in europäischer manier wieder schön redet ..nur um nicht auf neuen pfade zu kommen... menien prognose ist ..das bald china , russland und nord korea mehr lebenswert , als ein leben im westen... sie haben keine whl sich wie ein kleines kind zurückzuziehen ..sie müssen sich entscheiden ...aber ihre entscheidung steht schon fest ..egal was kommt ..; was der beuer nicht kennt , das isst er nicht ! ... ihr seid immer noch entsetzt von der weltunterdrückungsmacht USA und EU ..aber könnt es nicht wahrhaben.... :-) auch ihr seid einteil dieser kultur , auch wenn ihr dagegen seid ..dennn ihr habt es nicht gecshafft ..diese entwicklung zu b remsen ..und somit seid ihr mitschuld .. ich bin türke , ich bin moslem , ich bin ausländer .. ich bin unschuldig..ihr seid schuldig ! so wird es die geschichte sc hreiben .

Andreas Johannes Berchtold 6. April 2014 um 09:25  

Die offiziellen Umgangs-/Höflichkeitsformen wurden in dem offenen Brief an Präsident Putin eingehalten, nach Vorgabe des Bundesministerium des Innern:

Siehe hier, Ratgeber für Anschriften und Anreden(und dann 'Anhang -> Bundespräsident/in):

http://www.protokoll-inland.de/SharedDocs/Downloads/PI/DE/Allgemeines/Anschriften.pdf;jsessionid=87FDCFCD74922E935692B09EB84A5BA7.1_cid287?__blob=publicationFile

Roberto De Lapuente 6. April 2014 um 10:28  

Du, das Innenministerium kann das empfehlen. Mich kümmert es wenig. Ich spreche niemanden mit Exzellenz an.

Zu Alfons: Beide Punkte, die Du genannt hast, sind damit gemeint.

Andreas Johannes Berchtold 6. April 2014 um 10:35  

Das steht dir natürlich frei.

Dennoch ist der offene Brief an einen obersten ausländischen Repräsentanten bloß nach - internationalem - Umgangs- und Höflichkeits-Standard verfasst.

Roberto De Lapuente 6. April 2014 um 10:51  

Das war mir aber auch von Anfang an klar. Aber diese Höflichkeitsformeln sind etwas, was sich nicht logisch erschließen lässt. Es ist falsche Höflichkeit. Und damit habe ich es nicht. Überhaupt ein großer Teil der politischen Linken nicht. Daher sind Briefe dieser Art immer unter Linken wenig massenkompatibel.

Andreas Johannes Berchtold 6. April 2014 um 11:22  

Es kann davon ausgegangen werden, dass dieser global angewendete Standard nicht aufgehoben werden wird.

Veränderungen, Wandlungen sind notwendig, aber in erster Linie nicht in den Anredeformen, die eh nicht geändert werden.

Viel wichtiger ist es darauf hinzuweisen, was Sache und Wunsch, oder Hoffnung ist. Das wurde getan.

Es ist nicht leicht oberste Repräsentanten zu erreichen und zu etwas zu bewegen, schon gar nicht, wenn der dort nun mal erforderliche Respekt weg gelassen würde.

Meiner Auffassung nach wurde dieser Brief - auch die Anrede betreffend - klug und den Umständen entsprechend den erforderlichen Respekt erweisend, verfasst.

Respekt erweist man doch dem, der Respekt erweist.

War es nicht Putin, der für eine eurasische Wirtschaftsunion sprach - sind es nicht die kriegsgeilen nord-westlichen ressourcenraubkapitalistischen Weltimperialisten, die dagegen wirken?!

Roberto De Lapuente 6. April 2014 um 12:00  

Ja, es ist ja auch in Ordnung, wenn Du den Brief gut findest. Ich finde ihn in Anrede unmöglich und in der inhaltlichen Auslegung einseitig. Klar, man muss Putin schöntun, wenn man ihn erreichen will, könnte man nun sagen. Aber das sind dann Dinge der Diplomatie, mit der ich, wie viele Bürger in diesem Land, seien sie nun links oder nicht, gar nichts anfangen können. Mir fehlt auch die Phantasie dazu, jemanden wie Putin schöntun zu wollen - ich mache es bei Merkel ja auch nicht.

Anonym 7. April 2014 um 07:00  

@ Anonym 5. April 2014 15:41

Wenn es nicht geklaut war, dann ist der Spruch nichtb von einem er, sondern von Simone Solga

landbewohner 7. April 2014 um 08:56  

Sehr geehrter Herr de la Puente

ich gebe Ihnen mal vollkommen Recht.

(das veradeln deines namens fand ich angesichts des themas angemessen)

Anonym 7. April 2014 um 21:52  

Wie weit würde die Höflichkeit ohne Selbstaufgabe denn reichen?
In den nächsten Jahrzehnten - das heisst zu unseren Lebzeiten - wird es kaum eine Regierung ohne Beteiligung einer der Blockparteien geben. Das heisst, man wird, wenn man politisch irgendwie mitgestalten will, jeden Morgen Vertretern der Blockpartei(en) die Hände schütteln müssen, mit denen man in der Regierung sitzt. Wenn es überhaupt so weit kommt.
Anderes werden wir zu unseren Lebzeiten wohl nicht mehr sehen.
Also - morgendliches Händeschütteln mit Sigmar Gabriel, Andrea Nahles und Nachfolgern - würde das zu weit gehen?

Roberto De Lapuente 8. April 2014 um 06:05  

Hä? Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinem Politiker die Hand schütteln sollen. Ob sich das je ändern wird? Wie kommst du drauf, dass man jeden Tag solche Hände schütteln muss?
Und übrigens ist nichts so sicher wie Prognosen, die nicht eintreffen. Wer sagt denn, dass die Blockparteien, wie du sie nennst, immer mit am Ruder sein müssen? Anfang des Jahrhunderts gab es Stimmen, die sagten, dass man unbedingt die Straßen Berlins verbreitern müsse, damit zukünftig die wachsende Zahl der Droschken darauf Platz fänden. Erst später wusste man mehr...

Andreas Johannes Berchtold 8. April 2014 um 09:18  

Es ist nicht gut die Realität zu ignorieren.

Das kann daran erkannt werden, dass das verbrecherische EU-Regime - unter Dominanz des verbrecherischen BRD-Regime - sich vom alles dominieren wollenden verbrecherischen US-Regime dazu manipulieren lässt, sich in einen verbrecherischen Krieg (dritte Eskalation des immer vom Westen ausgehende Weltkrieg) gegen Russland usw. zu begeben: wie das enden würde wissen wir bereits und seit der Existenz der Atomwaffen sowieso, denn, Atomwaffen sind nun nicht mehr im alleinigen Besitz des US-Regime.

Besser ist es, zu versuchen, daraus das Bessere zu machen.

Dieser offene Brief versucht genau das - und diesen intelligent verfassten Brief zu unterstützen, das ist meiner Auffassung nach vollkommen in Ordnung.

Wer bin den 'ich', dass 'ich mich' über Höflichkeitsformen hinwegsetzen könne, in einem solch relevanten Falle?!

Anonym 8. April 2014 um 12:17  

Ich meine, die miteinander regierenden Politiker müssen einander die Hände schütteln, also wenn es so weit kommt eben z.B. die der Linkspartei die Hände von Nahles und Özdemir.
Geht deine Vorstellung wirklich so weit, dass die Linkspartei ohne vorherige Koalition mit einer Blockpartei, also direkt mit absoluter Mehrheit alleine regieren wird innerhalb der nächsten Jahrzehnte?
Nur so ließe sich dieses Händeschütteln ja vermeiden.

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