Der Mindestlohn nach Nahles

Donnerstag, 27. März 2014

Oder: Spartipps für »umsichtige Unternehmer«

Als Arbeitnehmer muss man die Beschlüsse der (Wirtschafts-)Politiker schon ganz genau im Auge behalten. Denn seitdem die Agenda 2010 ins Land ging, gibt es so viele Schliche und Maschen, um die Kosten für Arbeitskraft zu vergesellschaften, dass man an eine in sich geschlossene, logisch konstruierte und letztlich von wirtschaftlichen Einflüssen freie Reform gar nicht mehr glauben mag.

5 Kommentare:

Anonym 27. März 2014 um 15:01  

man darf gespannt sein, wann die Arbeitgeber darauf kommen, dass die Kosten der Aufstocker und der Arbeitslosen (auch gern Faulenzer genannt) doch von ihnen bezahlt werden müssen. Denn die Kosten dafür werden von denen geholt, die (noch) Arbeit haben, den Arbeitnehmern. Bezahlt werden diejenigen die (noch) Arbeit haben von den Arbeitgebern. Dazu gehören auch Steuern und Sozialabgaben. Egal wie man es drehen und wenden mag, erwirtschaftet muss das Geld werden. Und wenn man die Menschen nicht verhungern lassen will, dann muss die Gesellschaft für deren Kosten aufkommen. Wäre es nicht geschickter, sie dafür auch arbeiten zu lassen? :-)

Roberto De Lapuente 27. März 2014 um 15:43  

Ist das hier das Thema? Oder nur die übliche Propaganda?

Anonym 27. März 2014 um 17:25  

Zum ersten Beitrag.

In Form des Tagelohnes hatten die Kapitalisten früher auch kein Problem damit Leute verhungern zu lassen.
Warum sollte das heute anders sein?

Warum muss Geld erwirtschaftet werden?
Ich brauche eine Wohnung und etwas zu Essen, also die Befriedigung meiner Grundbedürfnisse nach aktuellem realisierbarem Niveau.

Zum vorletzten Satz steht oben schon, was der Kapitalist machen würde. Der Staat sorgt sich natürlich um sein Volk, weil er das als Standortfaktor irgendwie doch benötigt.
Das die Gesellschaft für die Kosten aufkommen muss, interessiert die Unternehmer herzlich wenig. Die Unternehmer wollen nur zu jeder Zeit Zugriff auf die menge Volk, die sie gerade gebrauchen können.
Zum letzten Satz sei angemerkt, dass der Staat hier nicht die ganze Verwaltung von Arbeit und die Verteilung des Ergebnisses in seinen Händen hat.
Arbeit haben und damit ein Auskommen, ist bei uns ein "arbeiten dürfen", bedarf also einer Erlaubnis. Diese wird jedoch nicht vom Staat ausgestellt.

Echte Arbeitsteilung unter Beteiligung aller könnte man natürlich organisieren.

Anonym 27. März 2014 um 17:37  

@Anonym
Zu deinem "Wäre es nicht geschickter, sie dafür arbeiten zu lassen":
hier mal ein Interview
http://diestandard.at/1293371100317/dieStandardat-Interview-Wir-muessen-den-Wert-Arbeit-vom-Thron-stuerzen

Anonym 27. März 2014 um 19:57  

Bei dieser ganzen Aufstockerei äußere sich noch ein Mal ein Politiker verächtlich über die Subventionen eines anderen deutschen Staates.
Das ist inhaltlich nichts anderes als Subventionieren.

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