De dicto

Dienstag, 18. Juni 2013

"Wer in unsicheren Zeiten Jobs schafft, gibt vielen Menschen die Chance zum sozialen Aufstieg.
Jetzt sind die Arbeitslosen am Zug. Die Jammer-Ausrede „Ich finde einfach keinen Job“ zieht nicht mehr!
Denn: Die Firmen suchen Zigtausende Mitarbeiter auch für „einfache“ Stellen: Bauarbeiter, Putzhilfen, Verkäuferinnen, Wachleute. Alles Jobs, für die man keinen Doktortitel oder Studium braucht."
 - Jan W. Schäfer, Bildzeitung vom 14. Juni 2013 -
Zum Gesagten sei angemerkt: Wer jetzt nicht sozial aufsteigt, der ist selber schuld, will Schäfer hier ausdrücken. Arbeitslose, die sich in Ausreden üben, die jammern: Es ist mal wieder Bashing-Zeit. Interessant ist dabei eigentlich nichts. Das war ja alles schon mal da; wahrscheinlich gibt es keine Widerlichkeit mehr, die man nicht schon den Arbeitslosen anhängte. Interessant ist dabei einzig, was man in der Redaktion der Bildzeitung so alles als sozialen Aufstieg begreift.

Bauarbeiter: Wer heute auf dem Bau anheuert, darf sich auf mickrige Stundenlöhne bei vollem körperlichen Einsatz einstellen. Die Baubranche greift lieber auf scheinselbstständige Mitarbeiter aus Osteuropa zurück, die für wenig Geld arbeiten und die Unkosten für Arbeitsausfälle (aufgrund von Unfall oder Krankheit) auf ihre eigene Kappe nehmen. Freiberufliche Maurer erhalten halt keine Lohnfortzahlung. Man muss schon günstig arbeiten, um dort überhaupt eine Anstellung zu bekommen. Zeitverträge sind deshalb nicht unüblich. Der soziale Aufstieg als Bauarbeiter liegt irgendwo zwischen Zeitarbeit und Aufstocken.
Putzhilfen: Ist das der klassische Einstiegsberuf zum Aufstieg? Putzen wurde ja nie gut bezahlt, war nie besonders angesehen. Seit dem politisch gewollten Ausbau des Niedriglohnsektors wird diese Tätigkeit noch mieser entlohnt - das Ansehen sank dazu proportional. Wer heute putzt, der putzt als Angestellter einer Zeitarbeitsfirma die Räumlichkeiten eines Unternehmens, das vorher eine fest angestellte Kraft eingestellt hatte. Längere Krankheit wird in der Zeitarbeitsbranche nicht selten mit temporärer Kündigung überbrückt. Sicherheiten gibt es keine. Die Putzhilfe, das sagt ja schon der Name, ist nur eine Hilfskraft und wird deswegen zumeist lediglich als Geringverdiener eingestellt. Trotz geringfügiger Beschäftigung sind Arbeitszeiten von 25 Stunden in der Woche durchaus denkbar. Bei geringem Stundenlohn dauert es eben länger, bis die 450 Euro-Grenze erreicht ist. Die meisten offenen Stellen für Putzhilfen schließen von Beginn an aus, dass man je überhaupt bis an diese Grenze stößt. Aufstiegschancen gibt es für Putzhilfen nur, wenn ihr zu putzendes Objekt ein Obergeschoss hat.
Verkäuferinnen: Sie arbeiten immer mehr und zu den schlechtesten Uhrzeiten. Die Auflösung diverser Ladenschlussgesetze hat das Familienleben erschwert und nebenher nicht mal sichere Arbeitsstellen bewirkt. So köderte man damals die Leute noch, als man diese Gesetze kippen wollte. Sie ahnten durchaus, dass sie die Opfer der deregulierten und liberalisierten Öffnungszeiten würden. Da sagte man ihnen einfach, dass mit dieser Maßnahme die Umsätze steigen und schlussendlich die Arbeitsplätze gesichert würden. Nicht nur die Discounter schmeißen heute ihren Laden mit einem Heer an Minijobbern, die überdies viel länger arbeiten, als sie vertraglich mit dem Arbeitgeber vereinbart haben. Ein schöner sozialer Aufstieg ist das, zu familienfeindlichen Zeiten und zu kleinem Lohn sein privates Glück gefährden zu müssen.
Wachmänner: Hat Schäfer je eine Stellenanzeige hierzu gelesen? Nachtarbeit und Stundenlohn auf niedrigsten Niveau sind dort Usus. Häufig über den Umweg von Zeitarbeit, die den Lebensunterhalt nicht abdeckt. Wie sozial aufgestiegen muss man sich eigentlich vorkommen, wenn man den Besitz reicher Leute nachts bewacht, um dann trotzdem übernächtigt auf dem Amt seinen Anspruch auf Aufstockung belegen zu müssen? Auch bei Wachmännern läuft der soziale Aufstieg stets über die monatliche Anpassung des Regelsatzes an den Verdienst.

Ist das alles sozialer Aufstieg? Das Herumkrebsen in den Niederungen des Niedriglohnsegments? In einem Segment, in dem man wenig verdient und nebenher die Verachtung der Gesellschaft spürt? In dem die vollkommene Prekarisierung verwirklicht wurde, in denen die Reduzierung des Menschen zur absoluten Arbeitskraft schon vollbracht ist? Wieviele Geringverdiener erhalten schon Urlaub oder Lohnfortzahlung bei Krankheit?

Die von Schäfer genannten "Bauarbeiter, Putzhilfen, Verkäuferinnen, Wachleute" sind keine Aspiranten auf sozialen Aufstieg, sondern Branchen, in denen man wenig verdient, wenn man arbeitet und nichts verdient, wenn man ausfällt. Wer nicht arbeitet, der soll auch nichts essen - dieses neutestamentarische Sprüchlein ist dort im Rinnstein der schönen neuen Arbeitswelt Realität. Was Schäfer da predigt ist nicht Aufstieg, sondern die Aufopferung des letzten Funkens von Würde, die man vielleicht im Leib hat. Das sind Berufe, die Leute mit goldenen Löffel im Mund nie ergreifen würden, die sie aber brauchen und möglichst günstig erledigt bekommen wollen. Alle diese genannten offenen Stellen waren nie besonders angesehen, aber heute sind sie es so wenig wie nie. Heute sind sie Stellen, in denen man am eigenen Leib erfährt, für wie minderwertig die moderne Standesgesellschaft einen erachtet. Sie sind nicht mehr Stellen im klassischen Verständnis von Arbeitsmarkt, sondern Möglichkeiten, sich als Gesinde zu verdingen.

Sozialen Aufstieg machen vielleicht Leute, die vom sozialen Aufstieg via Gosse schreiben. Leute wie Schäfer. Nie und nimmer Erwerbslose, die in den Niedriglohn hineinstolpern. Für diese Menschen ist ein Aufstieg auch gar nicht geplant.


23 Kommentare:

Anonym 18. Juni 2013 um 07:41  

Was ist denn Hartz IV eigentlich.

Welche Schuld hat Gerhard Schröder bezahlt, als er einst in einer Wahlkampfsendung im öffentlich - rechtlichen Rundfunk, Raffelhüschen ins Publikum dazu lud.

Der fleissig Stichworte dem Kanzler geben durfte, damit dieser den Abriss der Rentenversicherung dem Wahlvolk ERKLÄREN konnte.

Wie haben Sie uns Hartz IV erklärt?

Was ist Hartz IV tatsächlich.

Was bedeutet es den Gürtel enger zu schnallen.

Und nicht von den Waren zu kosten, die am Fliessband an einem zu den Logports transportiert werden. Um ins Ausland verschifft zu werden?

Richtig. Unsere Feudalherren bekommen für unseren Verzicht Guthaben im Ausland, feinste Luxuswaren, oder standesgemäße Anwesen usw.

Es war niemals dazu da ARBEITSLOSEN zu HELFEN.

Korruption von Politikern jedweder Form muß strafbar sein.

Zu Schäfer.

Jeder Versuch Schäfer zu widerlegen, und Statistiken zitiert, macht sich solidarisch mit einem falschen Menschenbild.

Das eigentliche Thema ist:

WAS hat uns so schwach gemacht?

Wieso lassen wir uns das weiter gefallen?

Anonym 18. Juni 2013 um 08:07  

....ist doch ganz einfach: solche Stellen nimmt man nicht an...und fertig....dann würden auch die Löhne wieder steigen...

Günther89 18. Juni 2013 um 08:20  

Ich weiß, dass es nicht gerade höflich ist, das erste Mal einen Kommentar zu schreiben und dabei "klugscheißerisch" aufzutreten - ich wage es trotzdem und mache zwei Anmerkungen:
1. Genauso wenig, wie es "Lohnnebenkosten" gibt, gibt es "Unkosten"; Kaufleute kennen nur "Kosten", die durch Erlöse gedeckt werden müssen, wenn man nicht pleite gehen will. "Unkosten" erinnert mich immer wieder mal an die Sprache des "Un-Menschen" und des "Un-Werten".
2. "Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen" ist ein Zitat aus dem Neuen Testament (2. Thessalonicher 3, 10) und gehört leider zu den Missbrauchtesten der Bibel. In seinem Kontext ist hier eigentlich darauf hingewiesen worden, dass in der speziellen Situation der Gemeinde in Thessaloniki diese nur dann dauerhaft erhalten bleiben wird, wenn jeder seinen Beitrag leistet.

Leider hat das schon früh übliche Herausreißen aus Kontexten bewirkt, dass auch dieses Zitat für alle möglichen "Argumentationen" zweckentfremdet wurde.

Ich hoffe, ich habe mich in meinem ersten Kommentar einigermaßen verständlich ausgedrückt (es ist halt auch noch früh am Morgen)...

Gruß
Günther

Roberto De Lapuente 18. Juni 2013 um 08:27  

Danke. Habe es geändert, jetzt heißt es "neutestamentarisch" - Unkosten bleiben aber als Begriff der Umgangssprache, der ja zudem in diesem Kontext belegen soll, was man von Personalkosten hält, so wie man ja mit "Unmensch" zum Ausdruck bringen will, was man von einem solchen Menschen hält.

altautonomer 18. Juni 2013 um 09:03  

Nein Roberto. Die Untiefe ist keine seichte Stelle. Und das Unwort ist auch ein Wort.

Bestes Beispiel: Das Kompliment "Er ist gar nicht so unübel"! Das hört sich nett an, ist aber in der semantisch ein "Drecksack".

Anonym 18. Juni 2013 um 10:18  

ANMERKER MEINT:

Es ist einfach Unsinn, zu sagen, dann nehm´ich den Job halt nicht, dann werden die Löhne wieder steigen. Solange die Arbeitslosenschlange gehegt und gepflegt wird, wird es immer wieder jemanden geben, der den Job halt doch nimmt und wieder isses nix mit höheren Löhnen! Nein, die Arbeitsloigkeit muss weg und das geht nur politisch: Rein mit dem Recht auf Arbeit in die Verfassung und schon ist die Politik gefordert. Alles Mögliche versprechen sie in Wahlkampfzeiten, die Marionetten des Systems, - aber kein Recht auf Arbeit. Also hin zu den Versammlungen und fragen: Wie haltet ihr es mit dem Recht auf Arbeit? Und nicht abwimmeln lassen mit dem Argument: Geht so nicht, schließlich leben wir in einer freien Marktwirtschaft. Und wie wär´s mit einer sozialen? Da war doch mal was! Es ist eine Schande, dass ein Drecksblatt wie die BILD den Menschen tagtäglich die Hirne vernebeln darf. Gerade deshalb ist Deine Beschäftigung damit so wichtig und richtig, Roberto. Ich glaube eh, dass es, alles in allem konsequent wäre , der Partei "DIE LINKE" die Stimme zu geben. Je stärker die werden, desto eher besteht die Wahrscheinlichkeit, dass vor allem die SPD nicht nur leere Versprechungen geben kann. Diese Partei, die mit dem "Genosse der Bosse" - wie pervers ist das denn - den Karren in den Dreck gefahren hat.

MEINT ANMERKER

Hartmut B. 18. Juni 2013 um 11:02  

Danke Roberto für Deine interessanten Ausführungen.

metaphorisch gesprochen sagt mir der Artikel in der Bl.. Zeitung: "ARBEIT MACHT FREI"

Bevor ich mich in Rage schreibe, nur drei Attribute zum Bl.. Artikel:

entwürdigend, widerlich und ekelerregend

Anonym 18. Juni 2013 um 12:17  

Wieder ein großartiger, scharfsinniger Beitrag. Vielen Dank.

Ja, auch der "soziale Aufstieg" hat begrifflich eine orwellsche neoliberale Umdeutung erfahren. Zumindest für diejenigen, bei denen ein wirklicher Aufstieg (wie im Beitrag erwähnt) auch gar nicht erwünscht ist. Für die, so die Propaganda, ist *jede* bezahlte Arbeit, egal, zu welchen Bedingungen, egal, zu welchem Lohn, als "sozialer Aufstieg" gegenüber der Erwerbslosigkeit zu werten. Selbst dann, wenn der Job körperlich und seelisch kaputt macht und sie dazu noch weiterhin "aufstocken" müssen. Die Formulierung "Möglichkeiten, sich als Gesinde zu verdingen", trifft das, was hier gemeint ist, genau. Zur Einführung der Hartz-IV-Gesetze war, wie ich mich erinnere, sehr viel von "haushaltsnahen Tätigkeiten" die Rede, die bezahlbarer werden sollte. Es ging nie um eine wirkliche Verbesserung für Erwerbslose, weder ökonomisch noch in Bezug auf ihren sozialen Status und ihre Zukunftsperspektiven. Sondern darum, sie gemäß einer Workfare-Ethik zu working poor zu machen.

kurms 18. Juni 2013 um 12:33  

Putzhilfen: Ist das der klassische Einstiegsberuf zum Aufstieg?

Mensch Roberto, schon "vom Tellerwäscher zum Millionär" vergessen? ;-)

Sledgehammer 18. Juni 2013 um 12:36  

Die Bildzeitung bzw. deren Macher sehen sich in ihrem Selbstverständnis gleichzeitig als "vox populi" sowie "ihres dummen Volkes" Welterklärer, und präsentieren sich darüberhinaus als verschleiert zynischer Helfer in der Not.

Mit ihrem Markenzeichen, der Reduzierung selbst komplexer Zusammenhänge auf ein niederträchtiges und verfälschendes, aber leicht und schnell zu konsumierendes Niveau, reichen sie in Verbreitung und Meinungsvergiftung fast an diverse visuelle Medien heran.

Mit ihrer plakativen Umwertung der Begriffe und Sachzusammenhänge schaffen sie jene Voraussetzungen und Konditionierungen, die den politischen und gesellschaftlichen Interessen ihrer Eigner und deren Günstlinge im hohen Maße dienen.

Der Leser erkennt zwar ansatzweise die Übertreibungen; übernimmt dennoch sukzessive die transportierten Botschaften und Anschauungen selbst dann, oder gerade deshalb, wenn/weil seinesgleichen zum Opfer gemacht - als vermeintlicher Schmarotzer, Monster oder Schwachkopf präsentiert bzw. dargestellt wird.










Anonym 18. Juni 2013 um 13:24  

"...ist doch ganz einfach: solche Stellen nimmt man nicht an...und fertig....dann würden auch die Löhne wieder steigen..."

Ja sicher - ist ja auch alles ganz einfach.

kevin_sondermueller 18. Juni 2013 um 14:39  

@anonym von heute 13:24,

kann ich ergänzen: den Ausbeutern und Versklavern wird die Beute von den nonjob-centern regelrecht zum Fraß vorgeworfen, wie einst die Christen den Löwen. Widerstand wäre zwecklos, und äußerte sich auch nur im angedeuteten Unverständnis mit den Angeboten, die man nicht ausschlagen kann …
Ansonsten erfährt das zuständige
Nonjobcenter,es habe am Verhalten des Bewerbers gelegen, dass es zu keinem Arbeitsverhältnis kommen konnte. Und wie ein Zuhälter widerspenstige Prostituierte abstraft, so ähnlich Arbeitsvermittler und Fallmanager
durch existenzbedrohende Sanktionen die >Unwilligen<.

Und das wissen solche Gonzo-Journalisten genau, was ihr Unwesen doppelt perfide macht …

Anonym 18. Juni 2013 um 14:46  

Die Bibelstelle wird nicht nur oft mißbraucht und aus dem Kontext gerissen, sondern (leider auch hier) falsch zitiert.

Richtig heißt es sowohl in der Luther- als auch in der Einheitsübersetzung:

2. Thessalonicher 3, 10
"Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen."

Anonym 18. Juni 2013 um 14:53  

Also was ich in diesem Zusammenhang interessant fand war dieser Fall in den USA neulich als ein Tea Party Politiker diesen Spruch "Wer nicht arbeitet...." brachte, und dort damit einen Shitstorm ausgelöst hat. Den Spruch empfand man selbst für die Verhältnisse der Tea Party als absolut niveaulos. Ich hatte mir dann überlegt was man drüben wohl sagen würde wenn man ihnen erzählte das dieses und ähnliches in D ganz selbstverständlich zum alltäglichen Sprachgebrauch gehört? Und zwar sowohl in der Politik und den Medien, als auch im privaten Gespräch.

Wie tief sind wir schon gesunken?

N.W.

Roberto De Lapuente 18. Juni 2013 um 14:56  

Ich habe den Spruch nicht zitiert, sondern ihn sinngemäß genannt, was legitim ist.

klaus baum 18. Juni 2013 um 15:02  

schäfer will end up in the gutter.

Anonym 18. Juni 2013 um 18:16  

Schäfer wäre auch auf dem goebbelschen Propagandaministerium kein Fremder - Man stelle sich vor es hätte die Bild-Zeitung schon von 1933 - 1945 gegeben, und zusätzlich gegen wen die von Anfang an gehetzt hätte....

...eben nichts Neues unter dt. Sonne, nur die Opfer dieser Propagandafritzen, egal ob echt faschistisch oder nur neoliberal-faschistisch, sind andere....

...Heil, Schäfer kann man da nur sagen....

Anonym 18. Juni 2013 um 18:18  

@Roberto J. de Lapuente

Reg dich nicht über neoliberal-christliche Besserver.... bzw. -wisser auf, die dich wegen falsch zitierter Bibelstellen kritisieren...

...die verkaufen dir letztendlich sogar Jesus als Kapitalistenfreund.....

...neoliberale Geschichts(ver-)fälscher eben....

Roberto De Lapuente 18. Juni 2013 um 18:26  

Ach, ich reg mich doch gar nicht auf. Was kümmern mich die falschen Bibelzitate von heute Morgen!

Anonym 18. Juni 2013 um 19:17  

@Roberto J. de Lapuente

Auch wieder wahr ;-)

Spartaner 19. Juni 2013 um 09:44  

da ist wirklich was dran. man kann nur sagen, es funktioniert. leider

Anonym 19. Juni 2013 um 14:27  



“Denn: Die Firmen suchen Zigtausende Mitarbeiter auch für „einfache“ Stellen: Bauarbeiter, Putzhilfen, Verkäuferinnen, Wachleute. Alles Jobs, für die man keinen Doktortitel oder Studium braucht.””

Ja genau. Ich mache auch sofort mehrere Firmen auf, wenn man mir die Arbeits-Sklaven für 3 € Brutto zur Verfügung stellt. Überhaupt kein Problem.

Gib ihnen einfach einen Mindestlohn von 15 € Netto die Stunde – aus meiner Sicht wäre das immer noch nahezu! ein Hungerlohn – dann wird man sehen wieviel freie Stellen übrigbleiben…

Der Souverän

Anonym 20. Juni 2013 um 10:29  

Reg dich nicht über neoliberal-christliche Besserver.... bzw. -wisser auf, die dich wegen falsch zitierter Bibelstellen kritisieren...

...die verkaufen dir letztendlich sogar Jesus als Kapitalistenfreund.....

...neoliberale Geschichts(ver-)fälscher eben....


Interessant, was man scheinbar alles aus meinem Kommentar rauslesen kann.

Ich bin nicht neoliberal und ganz sicher nicht der Meinung, daß jemand der nicht arbeitet auch nicht essen soll.

Ich wollte mit meinem Post sagen, dass die Neoliberalen nicht nur die Bibel missbrauchen, um ihre menschenverachtende Politik zu legitimieren, sondern dabei auch noch gerne Zitate verdrehen.

In dem Bibelzitat verschärft das Weglassen des Wortes "will" entscheidend die Aussage.überein, wenn

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