Einverstanden mit Ruinen

Dienstag, 11. Dezember 2012

Wie hat man doch die Inszenierung der DDR-Eliten immer belächelt. War da die Nomenklatura versammelt, war es das reinste Geklatsche und Gewinke. Feierlichkeit lag in der Luft, einstudiertes Sendungsbewusstsein wurde abgehalten, Loblieder angestimmt. Nichts konnte die Festlichkeit trüben, alles war im Butter, die politischen Ziele schon jetzt oder bald erreicht, man war auf einem guten Weg, Es entwickelt sich, Genossen! Wie hat man doch diesen allgemeinen Zustand von Zufriedenheit belächelt. Keine schlechten Nachrichten, nur Erfolgsmeldungen. Man fand es komisch, wie da alte Kader mit jungen Wilden um Linientreue wetteiferten, sich mit Vorwärts immer, rückwärts nimmer!-Deklamationen überboten. Die Lächerlichkeit der Inszenierung, der ungelenke Pathos, die schrille Farbenpracht, lächelnde Menschen überall, die überbetonte Weihe des Augenblicks waren historische, ja gar historisch-materialistische Meisterwerke des Kitsches. Rückblickend kann man darüber nur lächeln. Damals mag es erbost haben.

Letzte Woche fand der Bundesparteitag der CDU statt.

Alte und junge Parteimitglieder lächelten um die Wette. Alle waren sich halbwegs einig. Man sei auf einem guten Weg. Es entwickelt sich, Kollegen! Gewinkt wurde auch. Geklatscht ohne Unterlass. Auf dem Parteitag keine schlechten Botschaften. Die Partei ist einig. Fast 98 Prozent für die neue und alte Parteivorsitzende und Kanzlerin. Fast wie bei der Wahl der Volkskammer. Nur noch 1,5 Prozent, dann hat man auch jene absolute Zustimmung mit Promilleabweichung. Es entwickelt sich, Kollegen! Heute lächelt man über 99,86 Prozent Ja-Stimmen von einst - gleichzeitig berichten die Medien im Überschwang von einer allseits beliebten Kanzlerin, die beim Volk gut ankomme und auch noch 98 Prozent Zustimmung unter ihren Kollegen erzielt. Da lächelt keiner hämisch. Das findet keiner komisch. Eher lobenswert. Man nimmt es als Zeichen allgemeiner Zufriedenheit und als Belohnung für den allseits bestätigten Wohlstand an.

Das Fernsehen ist dabei. Es zeigte Einigkeit, nur marginale Übereinstimmungslosigkeit. Grundsätzlich ließ man dieser Nomenklatura die Freiheit, in Objektive zu lächeln und zu verkünden, man sei trotzalledem sachlich und mit großem Respekt untereinander umgegangen. Im Zentrum die Kanzlerin als weihevolle Gestalt, als Gallionsfigur einer Veranstaltung von solch starker Geschlossenheit und Zuversicht, dass selbst die Reporter mitschunkelten zum Takt der Lobeshymnen und der Selbstbeweihräucherungen. Zeitungen lichteten nur lächelnde Unionspolitiker ab, lauter fröhliche Personen, alle gut drauf, alle hoffnungsfroh und auf verheißungsvollem Enthusiasmus kalibriert. Das Fieber ergriff selbst das Feuilleton. Dort strampelte sich mancher wie im Fieberwahn von Satz zu Satz.

Die politische Ostalgie lächelt noch immer und immer wieder spöttisch über den gellenden Narzissmus, über die Selbstüberhebung im anderen Deutschland. Scheindemokratie wolle man nie wieder haben. Der Bundespräsident mahnt beständig, denn er hat diese Diktatur des Selbstlobes mit eigenen Augen gesehen. Leitmedien stützen ihn dabei. Aber Parteitage mit Fast-100-Prozent-Bestätigungen und Bundesversammlungen mit nur einem Kandidaten werden nicht nur hingenommen, man bauscht sie in sicherer Regelmäßigkeit zu gewünschten Resultaten aus. Das sei sogar gewissermaßen Demokratie. Ein Allparteien-Bundespräsident mit einem Alibi-Gegenkandidaten ist Demokratie. Alternativlose Politik, die man dem Bundestag verordnet, ist Demokratie. Alles-im-Butter-Inszenierungen sind Demokratie.

Auferstanden aus Ruinen? Weil Parteitage heute Volkskammer-Resultate erzielen, könnte man das flapsig so ausdrücken. Es wäre aber falsch. Was da geschieht ist ganz sicher nicht Sozialismus. Der hat bei allen seinen Fehlern doch ein ganz anderes Menschen- und Gesellschaftsbild zur Grundlage gehabt. Auferstanden aus Ruinen trifft es nicht. Einverstanden mit Ruinen / Und in Zukunft abgebrannt... Neue Not gilt es zu schaffen / Und wir schaffen sie vereint / Tiefe Wunden sollen klaffen / Daß die Sonn' so gut wie nie / Über Europa scheint... ist es wohl, was hier weggelächelt wird. Mit Harmonie und Sonnenschein die neoliberalen Ruinen retuschieren. Aber die Bilder damaliger Tage belächeln sie noch immer.



25 Kommentare:

Anonym 11. Dezember 2012 um 07:58  

Du beschreibst wunderbar, was ich über die Merkel-Rösler-Regierung denke - voll auf den Punkt gebracht.

Übrigens, die einzige Partei, die tatsächlich aus den Fehlern der eigenen Vergangenheit gelernt hat - im Bundestag in Berlin - ist die Nachfolgepartei der SED, die Linkspartei.

Sowas nenne ich seit längerem

Die Ironie der Geschichte....

Anonym 11. Dezember 2012 um 09:00  

Hallo Herr Lapuente,

für diesen Satz:
"Einverstanden mit Ruinen / Und in Zukunft abgebrannt... Neue Not gilt es zu schaffen / Und wir schaffen sie vereint / Tiefe Wunden sollen klaffen / Daß die Sonn' so gut wie nie / Über Europa scheint..." unterstütze ich Sie gerne...

Gruß Klausgg

Stephan Schielke 11. Dezember 2012 um 09:33  

Ich hätte ja nichts dagegen wenn es sich um echte >95%ige Zustimmung handelte. Diese Rückratlosigkeit, Heuchelei und Politikkarriere widert mich an. In einer echten Demokratie muss gestritten und diskutiert werden! In einer Scheindemokratie wird das tunlichst vermieden!

BTW: Es waren nicht wirklich 98%. Enthaltungen werden bei der CDU nicht mitgezählt. Wenn von 100 Leuten sich 99 enhielten und einer mit ja stimmt ist das für die CDU eine 100%ige Zustimmung.

Kinga 11. Dezember 2012 um 10:56  

Bunga Bunga is back.... Ich finds irgendwie super... der Typ (Berlusconi) ist so schlecht, dass er schon wieder Kultstatus hat... Das Beste: Die Italiener werden ihn wieder wählen... logisch... wen denn auch sonst... Und dann tanzt er wieder auf allen Gipfeln rum und schiebt sich weiterhin ungehindert die Millionen in die eigene Tasche... Genau das führt uns vor Augen, woran diese Süd-Gesellschaften kranken, demgegenüber hiesige Korruption und Vetternwirtschaft als harmlos dasteht...

Anonym 11. Dezember 2012 um 11:36  

Passend zur Beschreibung der Politikshows möchte ich noch auf folgenden Text verweisen:
http://books.google.de/books?id=LMZZRWDiJlUC&printsec=frontcover&dq=Die+molussische+katakombe&hl=de&sa=X&ei=UwvHULTqN8HAtQbh3YHYCg&ved=0CD8Q6AEwAA

Seite 154, Simsim spricht im falschen Wahllokal

Wolfgang 11. Dezember 2012 um 11:54  

Frei nach Volker Pispers:

Wenn es nur einen Kandidaten gibt, nennt man das in Deutschland "Wahl". Gibt es dagegen tatsächlich mal 2 Kandidaten, dann flüstert man ängstlich von einer "Kampfabstimmung" und macht sich Sorgen um die "Geschlossenheit".

Anonym 11. Dezember 2012 um 12:18  

ANMERKUNG
Am entlarvendsten für die mainstreambildenden Medien fand ich die Tatsache, dass sie die satirischen Beiträge von Merkel und Kauder verbreitet haben, um die Bevölkerung zu umgarnen. Ich darf erinnern:
MERKEL zitierte in Bezug auf die schwarz-gelben Koaltion einen Satiriker "Die FDP wurde uns von Gotte geschickt - wahrscheinlich, um uns zu prüfen";das Parteitagsptokoll vermerkt wohl "Heiterkeit im ganzen Saale". Zu ergänzen wäre:Diese Prüfung wollen wir weitere vier Jahre auf uns nehmen, denn mit Zwergen lässt sich gut regieren.
Von Kauder wurde zur Primtime gesendet: "Die SPD war im Ünglück und dann kam Steinbrück"; der Parteitag erbrach sich vermutlich vor Heiterkeit und das Fernsehvolk durfte erleben, mit welcher Souveränität führende Köpfe unseres Landes die Lacher auf ihre Seite bringen. Also Humor haben die ja, sollte gedacht werden und "wer soviel Humor hat, der will doch nur Gutes für uns". Womit das Thema des heutigen Essays nochmal bestens auf den Punkt gebrcht wäre: Die Guten regieren uns bestimmt weiterhin gut und wenn´s schief geht, haben sie uns wenigstens noch mal mit generöser Omnipotenz zum Lachen gebracht. Honi soit qui mal y pense, wie der gelernte Satiriker dazu sagt.

Meint
ANMERKER

Anonym 11. Dezember 2012 um 13:03  

Erinnert Merkel nicht auch an "den Alten aus Rhöndorf" - Konrad Adenauer ist gemeint?

Ich bin nicht alt genug um mich daran zu erinnern, aber regierte der nicht auch quasi-autoritär nach dem Ende des Hitler-Regimes, und dem Neubeginn mit der BRD ab 1948? Heute würde man wohl diktatorisch - zu der Frühzeit der CDU - sagen, aber ich kenne noch den BRD-Begriff "autoritär" für Konrad Adenauers Regierungsstil.

Nur mal so als Frage ;-)

Anonym 11. Dezember 2012 um 13:34  

Die Ähnlichkeit von Parteitagen der CDU und der SED ist in Wirklichkeit frappierend und lässt einen mit trockenem, offen stehendem Mund zurück. Diese Veranstaltungen gleichen sich wirklich bis auf´s Haar, selbst einige Protagonisten von damals sind ja auch dabei. Denen muss es doch vorkommen wie ein Deja Vu !
Die selben hohlen Phrasen, die selben Märchen und Lügen, das komplette Ausblenden von Realität - und das zur "Prime Time" dem verblödeten Wahlpöbel mit Glanz und Gloria präsentiert: DAS nenne ich Propaganda ! Eine Art Melange von raffinierter, moderner Werbestrategie und dem, was Joseph Goebbels gleichgeschaltete Presse ausgemacht hat. Wer riskieren kann, Primaten wie Kauder vor laufende Kameras zu stellen, ohne dass bei dessen Anblick Tausende von Fernsehgeräten aus den Fenstern geworfen werden, der hat es wohl geschafft, fast ein ganzes Volk zu verblöden.
@ anonym 11. Dez 07:58
100% Zustimmung - nur dass DIE LINKE keinesfalls die "Nachfolgepartei" der SED ist. Man sollte nicht das falsche Propagandageschwätz der CDUCSUFDPSPDGRÜNEN nachplappern - oder ist es vielleicht allgemeiner Duktus, dass die CDU die Nachfolgepartei der NSDAP ist ?
Na dann...ok !
Anton Chigurh

PeWi 11. Dezember 2012 um 13:45  

Mein erster Gedanke nach der Merkel-Wahl: Honecker lässt grüßen. Auf der anderen Seite: Merkel ist das ja gewöhnt, hat ja in der DDR fleißig mitgemacht.

Anonym 11. Dezember 2012 um 14:27  

@Anton Chigurh

Stimmt, sorry für, ich bin auch das "Propagandageschwätz von CDUCSUFDPSPDGRÜNEN" reingefallen, aber was die CDU angeht, da bin ich mir gar nicht so sicher, ob "die Nachfolgepartei der NSDAP" nicht zu Anbeginn der Adenauer-CDU ein realer Begriff war - Filbinger, Globke und andere Nazi-Größen bei den CDU-Gründungsmitgliedern schon vergessen? Nur mal so als Frage?

Anonym 11. Dezember 2012 um 14:30  

@PeWi

Stimme zu ;-)

Schreib's aber nicht zu laut, da so mancher Ex-Ossi sich beim Vergleich Merkel-Honecker auf den sprichwörtlichen Schlips getreten fühlt - Hier nicht, aber bei Klaus Baum, dem Blog hier: http://klausbaum.wordpress.com/2012/12/09/das-elend-der-welt bei diversen Forentrollen durchaus in....

Amüsierte Grüße
Bernie

Anonym 11. Dezember 2012 um 14:50  

Anonym 14:27

Ob "die Nachfolgepartei der NSDAP" nicht zu Anbeginn der Adenauer-CDU ein realer Begriff war?

Das exakte Gegenteil war der Fall:
"Die Gründungsaufrufe waren in der Mehrzahl von NS-Verfolgten, KZ-Häftlingen oder Emigrierten unterschrieben. Der erste Vorsitzende der CDU, Andreas Hermes, war wegen Beteiligung am Attentat des 20. Juli 1944 zum Tode verurteilt worden und erwartete in der Todeszelle von Plötzensee seine Hinrichtung, bevor er im April 1945 befreit wurde."
http://de.wikipedia.org/wiki/Christlich_Demokratische_Union_Deutschlands#Gr.C3.BCndung

Aldo 11. Dezember 2012 um 15:22  

Man sollte diesen Zirkus um Parteitage systemisch betrachten. Der bürgerliche Parlamentarismus ist eigentlich gescheitert, weil die Parteien im wesentlichen fremdgesteuert sind, d.h. auf die aktuelle Situation der Nach- Wende BRD angewendet. dass alle Parteien, mit Ausnahme der Linken vielleicht, vom Finanzkapital vor sich hergetrieben werden.
Dazu kommt noch der jeder Partei innewohnende Widerspruch zwischen dem Anspruch, Vertreter des Volkes zu sein, also dem Gemeinwohl zu dienen und anderseits den Forderungen der Parteihierarchie und Parteibürokratie zu gehorchen. Letztere, das wissen wir aus der Geschichte von bürgerlichen Parteien und Parteien der realsozialistischen Staaten hatten bisher immer das Übergewicht.
„Demokratie heißt Selbsterziehung und Information des Volkes. Es lernt nachdenken.Es weiß, was geschieht. Es urteilt. Die Demokratie befördert ständig den Prozeß der Aufklärung.“
„Parteioligarchie dagegen heißt: Verachtung des Volkes. Sie neigt dazu, dem Volke Informationen vorzuenthalten. Man will es lieber dumm sein lassen.“
Diese Zitate aus einem damaligen Politbestseller von 1966, nämlich „ Wohin treibt die Bundesrepublik “ von Karl Jaspers ist heute noch immer erschreckend aktuell.


Anonym 11. Dezember 2012 um 16:23  

@11. Dezember 2012 14:50

Ja, ja, und Globke und der NS-Marinerichter Filbinger sowie Strauß & Konsorten waren allesamt Nazi-Verfolgte statt Nazis bis zum bitteren Ende.

Exkurs:

Brandt (SPD) dreht sich im Grabe um, und die verstorbenen 68er mit ihm, wenn nun Nazigrößen in FDP/CDU/CSU als NS-Verfolgte tituliert werden.

Übrigens, wer sich auf Wikipedia beruft, der kann auch gerne karierte Zebras und gestreifte Giraffen züchten *Grins*

Wikipedia ist doch die Bild-Zeitung für Netz-Verblödete - Obwohl?

Ist nicht die echte Bild-Zeitung mal die gleiche Schiene gefahren?

Sind die verfassungsschutzfinanzierten NDPler gar NS-Verfolgte?

Fragen über Fragen.....an den Märchenonkel von der CDU

*doppelgrins*

Anonym 11. Dezember 2012 um 16:24  

Noch was:

Viele der Attentäter gegen Hitler wollten kein Deutschland ohne Nazis, nur ohne Hitler, und die CDU hat es ja möglich gemacht.....

...Stauffenberg, und Konsorten, waren nämlich keineswegs unbefleckte Helden - sondern Teile des NS-Systems....nur Hitler paßte ihnen eben nicht.....

Anonym 11. Dezember 2012 um 16:25  

Danke für den Hinweis, nun weiß ich, dass Geschichtsfälschung auch ein Teil der neuen CDU unter Angela Merkel ist.....da hat die von Öttinger (CDU-Ex-Ministerpräsident) gelernt, der ja auch den Blutrichter Filbinger zum NS-Verfolgten umdeuten wollte, was damals aber am Protest der Öffentlichkeit in Deutschland scheiterte.....

Anonym 11. Dezember 2012 um 18:30  

Supertext - und dazu kommen die ganz bestimmt gefakten Umfragewerte ... ohne Netz ist mensch verloren !
Kant

Anonym 11. Dezember 2012 um 19:28  

Zum ersten Kommentar:

Die LINKE ist keine Nachfolgepartei der SED!

Schorschel 11. Dezember 2012 um 19:36  

Ja, die Parteitage von SED und unseren beiden großen Volksparteien haben schon einiges gemeinsam. Sowohl hier wie auch dort wurde um die Wette gejubelt und geklatscht. Und auch die Planerfüllung hier wie auch dort waren nie echte Planerfüllungen. Dennoch glaube ich schneidet die SED im Kontext der Weltgeschichte besser ab: Sollten irgendwann in der Zukunft unabhängige Wissenschaftler die Sozialstandards unter der SED-Zeit mit denen unter den großen Volksparteien SPD und CDU vergleichen, werden sie feststellen, dass zu SED-Zeiten wohl keiner gehundert hat, während heutzutage viele Arbeitslose auch im Osten hungern, da der Hartz IV-Satz zu gering ist (Reichtweite für Konsum von 20 Kalendertagen im Monat). Und jetzt kommt mir bitte keiner mit dem Bananenargument (Bananaen gab's im Osten nicht, waren die arm), denn satt wurde man auch mit Weizenbrot, Milch und Äpfeln aus ostdeutschen Landen...

Ich lasse mich allerdings gerne belehren, wenn hier ehemalige DDR-Bürger von ihren Hungererfahrungen in der DDR berichten können.

Marco Kreuzmann-Mundt 11. Dezember 2012 um 20:32  

Dooch hungern mussten wir.

Nach Westwaren.

Grins.

Anonym 12. Dezember 2012 um 13:59  

@Anonym vom 11. Dezember 2012 19:28

Nein?

Nannte die sich nicht PDS - als die Nachfolgepartei der SED war?

Der Zusammenschluß mit der WASG und der PDS erst ergab die Linkspartei, und hier setze ich an wenn die Linkspartei als Nachfolgepartei der SED etwas aus ihrer Vergangenheit - in Unterschied zu anderen Parteien - gelernt hat.

Modrow, Gysi & Co waren übrigens in der DDR nicht in einem Gänsezüchterverein sondern in der SED, ebenso wie andere Größen dieser Partei aus dem Gebiet der ehemaligen DDR.

Geschichte kann man nicht weglügen, lieber anonym....

...und das tut der Ostflügel der Linkspartei, im Unterschied zu SPD,Grünen, CDU, CSU und FDP eben nicht.....

...das kreide ich der Linkspartei hoch an...

...was dagegen?.....

Anonym 13. Dezember 2012 um 11:53  

Was ist von Blockflöten anders zu erwarten?

Anonym 13. Dezember 2012 um 11:54  

"Die Mittelschicht sei seit 1997 kleiner geworden und habe im Jahre 2010 "ihren bisherigen Tiefpunkt" erreicht, zitiert die "SZ" aus der Studie. Ihr Anteil an der Bevölkerung habe sich in diesem Zeitraum von 65 auf 58,5 Prozent oder um 5,5 Millionen auf 47,3 Millionen verringert. Als Ursache für die Entwicklung nennen die Wissenschaflter unter anderem ... die Zuwanderung "bildungsferner Personen" ..."

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/diw-studie-mittelschicht-schrumpft-ungleichheit-nimmt-zu-a-872641.html

Gegen die Migrationsgesetzen in den klassischen Einwanderungsstaatsn Kanada, Australien usw. hat es hier nie Gegenrede gegeben in den letzten fast 5 Jahren hier.
Warum also nicht solch Prinzipien ENDLICH auch hierzulande einführen?
Aber wer will schon hierher kommen, um eine massiv vergreisende und sozial immer bedürftigere Bevölkerung mitversorgen zu müssen? Wer die Wahl hat, geht woanders hin...

Ernst Meist 16. Dezember 2012 um 21:38  

Zur Steuer der Wahrheit möchte ich ein weniges hinzufügen. Es ist richtig, daß die Gründer der CDU häufig aus dem katholischen Arbeitermilieu und dem Widerstand gegen die Nazis kamen. Ebenso wahr ist allerdings, daß diese Gruppe um Leute wie Jakob Kaiser sehr rasch kaltgestellt wurde zugunsten des Vertreters der Großindustrie und der Allierten Konrad Adenauer. Der wohl letzte der ging war Gustav Heinemann.

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