De auditu

Montag, 14. Juni 2010

Mit der Einsicht, es müsse unbedingt gespart werden, geht man zur Zeit nicht besonders sparsam um. Überall wird sie breitgetreten, wird sie zum Stoff von Diskussionen und Artikeln. Wir müssen sparen!, ist die Parole der Stunde - war sie vorher schon, nur jetzt soll "so richtig gespart" werden. Daher werden Sparpakete benötigt - ganze Stapel von Sparmaßnahmen also, damit am Sparwillen bloß nicht gespart und damit vorallem auch nicht am falschen Ende gespart wird - wobei es Definitionssache ist, wo das falsche, wo das richtige Ende liegt. Dass die Regierung spart, ist die Binsenweisheit der letzten Tage; jeder glaubt es zu wissen, jeder meint das Sparvorhaben begriffen zu haben: Wenn wir nicht sparen, endet es böse! Das Sparen, es ist derzeit mehr denn je in aller Mund, in aller Ohren und liegt in (fast) aller Magen.

Dabei wird übergangen, dass nicht vom Sparen die Rede ist. Sparen vom Lateinischen separe: trennen, abspalten - bürgerlicher umschrieben: etwas zurücklegen, vom Ganzen etwas wegnehmen, absondern, beiseite schaffen. Dabei wird bei dem, was als "die Regierung spart!" den Diskurs bestimmt, nichts zur Seite geschafft, nichts abgesondert. Es wird ja nicht versucht, irgendwo etwas im Etat zurückzuhalten, damit in schlechteren Zeiten darauf zurückgegriffen werden kann. Nein, es wird gekürzt und gestutzt - unwiederbringlich! Das Sparvorhaben baut nicht auf das bürgerliche Verständnis des Sparbegriffes, es fußt auf Entwendung, Wegnahme, ja auf Diebstahl, wenn man es denn drastischer liebt.

Doch natürlich nutzt man dieses Missverständnis nur zu gerne - man hat es doch gerade dafür entworfen! Verschleiert wird, dass nichts zurückgelegt wird; verdunkelt wird, dass irreversibel gekürzt wird; verhüllt wird, dass es ans Existenzminimum geht; verwischt wird, dass die ohnehin nicht erbrachten Rücklagen, niemals denen zugute kommen würden, die beim Zurücklegen beteiligt wären, indem sie ihren Gürtel nochmalig enger geschnallt haben müssten - wobei der Konjunktiv hier zynisch zu verstehen ist, denn der enger geschnallte Gürtel wird keine Möglichkeit von vielen sein, er wird dem TINA-Prinzip (There is no alternative!) unterstellt und ist damit prophezeibare Zukunft. Das euphemistische Sparpaket jedenfalls ist in aller Munde - ohne Euphemismus, so könnte man meinen, wird es immer unmöglicher Staat zu machen.

Oder ist es eher so, dass man den Sparbegriff nach herrschender Lesart nur falsch versteht? Vielleicht bedeutet er ja, dass sich diese Gesellschaft zukünftig Armut sparen will, indem sie die Armen langsam aber sicher aushungert - wenn dem so ist, dann kämen Sparen und Kürzen doch noch friedlich zueinander.

18 Kommentare:

Anonym 14. Juni 2010 um 10:34  

Einfach wunderbar, klar, erhellend, wie du es in diesem kurzen Beitrag schaffst, dieses regierungsamtliche "Sparen" als das zu entlarven, was es in Wahrheit ist, nämlich eine gigantische Orgie des ganz ordinären Kürzens, Wegnehmens, Diebstahls - natürlich nur bei den Ärmsten und Schwächsten.
Im "Bauche" wissen, besser: fühlen viele diese Wahrheit.
Aber erst, wenn man sich mal wie du die Mühe macht und sich mit dem eigentlichen Begriff des Sparens, seiner eigentlichen Bedeutung auseinandersetzt wird einem plötzlich die ganze Verlogenheit und Ungeheuerlichkeit klar, die hier zu Werke ist.
Ja, Sparen ist für viele Menschen "positiv besetzt", also tut die Regierung für "uns" nur Gutes, wenn sie nun so heftig "spart"!
Wäre es nicht die eigentliche Aufgabe der Medien, solche Sachverhalte den Leuten klar zu machen, diesen ganzen Politikerschwindel zu entlarven?
Wäre! Wäre....
In Wahrheit schreien sie größtenteils nach besserer "Vermittlung" dieser "Sparprogramme" durch die Regierungen, genauer: nach noch besserer, noch effektiverer Verblödung der Menschen!

Ganz und gar unsparsame Grüße von
Bakunin

klaus baum 14. Juni 2010 um 11:31  

anstelle von "ich lach mich weg" wird es künftig heißen "ich spar mich weg" oder, genauer gesagt, die regierung spart mich weg.

dein gedanke, sparen heißt zurücklegen (ich sondere das 2-euro-stück von den münzen im portemonnaie ab und befördere es ins sparschwein) ist mir auch gekommen, und dann habe ich mich gefragt, wo legt diese regierung etwas zurück? sie legt nichts zurück,sondern treibt die hartz-4-ler noch weiter unters existenzminimum.
sie spart sich das mitgefühl.

vuvu zela 14. Juni 2010 um 11:33  

westerwelle meinte beim bekannt geben des sparpakets, daß jedem das prinzip vom sparen bekannt ist. weil jeder hat schon mal privat gespart. der typ hat nicht gemerkt, daß man da volkswirtschaft und betriebswirtschaft unterscheidet. und solche blödiane machen sparpakete.

fg
vuvu zela

Roberto J. De Lapuente 14. Juni 2010 um 11:35  

Sie spart sich das Mitgefühl! Lieber Klaus, das ist so treffend, dass ich mir eigentlich jeden weiteren Kommentar dazu sparen könnte... wir leben halt in einer sparwilligen Zeit, wie man sehen kann.

Peinhard 14. Juni 2010 um 14:13  

"Sie spart sich das Mitgefühl!"

Und legt es zurück wofür bzw für wen? Oder kürzt sie doch nur wieder...? ;)

Aber wozu sich mit dergleichen Spitzfindigkeiten aufhalten, wenn inzwischen sogar die FAZ die Sprache der Kanzlerin rügt?

Anonym 14. Juni 2010 um 16:39  

"[...]Dass die Regierung spart, ist die Binsenweisheit der letzten Tage; jeder glaubt es zu wissen, jeder meint das Sparvorhaben begriffen zu haben: Wenn wir nicht sparen, endet es böse! Das Sparen, es ist derzeit mehr denn je in aller Mund, in aller Ohren und liegt in (fast) aller Magen.
[...]"

Gestern gab ich einmal via Zufall "Helmut Kohl" "Sparpaket" und "1998" in eine Internetsuchmaschine ein, und wurde prompt fündig.

Es wird derzeit zwar viel über das Sparen geredet, aber nicht davon, dass Helmut Kohl damals eben wegen einem asozialen Sparpaket abgewählt wurde, und durch Gerhard Schröder (SPD) ersetzt wurde, der leider auch "brutalstmöglich" sparte.

Man stelle sich vor:

So uralt ist die Sparidee, und den Konservativen fällt nichts besseres ein, und dies wo sogar US-Ökonomen mit Nobelpreisträgerstatus wie Krugman, Stiglitz die dt. Wirtschaftspolitik für falsch halten.

Wieso wurde eigentlich auch bei den Protesten gegen das Sparpaket nicht einmal erwähnt, dass die Idee schon einmal eine schwarz-gelbe Regierung zu Fall gebracht hat? Oder auch nur, dass ein FDP-Minister namens Otto-Graf-Lambsdorff - vor über 30 Jahren - die Idee hatte, die nun umgesetzt werden soll - die brutalstmögliche Neoliberalisierung Deutschlands.

Wo bleibt hier derjenige der dies einmal erwähnt? Ich glaub nicht einmal die Linkspartei hat dies so erwähnt?

Gruß
Bernie

Anonym 14. Juni 2010 um 16:41  

"[...]wir leben halt in einer sparwilligen Zeit, wie man sehen kann[...]"

Seit

über

30 Jahren....

...und wer schreit einmal raus:

"Ya basta! Es reicht!"

Wie die Zapatistas in Mexiko.

Gruß
Bernie

Robert Reich 14. Juni 2010 um 17:08  

Oh ja, faul, bildungsfern, faul und fett, sozial schwach(finanziell) und fett und faul sind halt die Anderen. Aber WIR haben über unsere Verhältnisse gelebt und deshalb müssen WIR sparen. Aber nur bei den Anderen!
Jetzt gibt's ja erstmal Spiele, da merkt vielleicht keiner, wie der Brotkanten schrumpft, den man zum Leben braucht.

Mit freundlichen Grüßen, Robert

res_inutilis 14. Juni 2010 um 18:29  

Wenn Sparen und Kürzen tatsächlich zusammengehören, wie Sie, lieber Herr De Lapuente, uns glauben machen, wird dem gegenwärtigen, rigorosen Sparen am Sozialhilfe-Empfänger, am Erwerbslosen, am Rentner und an den Familien irgendwann in absehbarer Zukunft hoffentlich auch das Kürzen folgen, das Kürzen der korrupten Politiker und der sie führenden „Eliten“, und zwar dort, wo es sich schon in der Französischen Revolution als besonders wirkungsvoll und irreversibel erwiesen hat, nämlich am Hals.

Wer weiß, vielleicht hat Ursula von der Leyen dann ja doch nicht nur den Ärmsten in unserem Lande einen Bärchendienst erwiesen, sondern auch Ihresgleichen, ihrer ganzen dekadenten Mispoche und der ihr nahestehenden, politischen Entourage.

Darauf hofft zumindest

ein zorniger misfit

Anonym 14. Juni 2010 um 21:21  

@ res inutilis:

"in absehbarer Zukunft hoffentlich auch das Kürzen folgen, das Kürzen der korrupten Politiker und der sie führenden „Eliten“,":


Ooch, die (und auch die Dummen, die es endlich auch langsam kapieren) suchen doch schon von alleine das Weite, nachdem sie und ihre Vorgänger samt allen Mitstreitern den Karren (un)absichtlich an die Wand gefahren haben. Und weil sie dieses irgendwie schon länger ahnten, hatten seit einigen Jahren auch Frauen in der Politik etwas mehr zu sagen und werden es künftig noch mehr: Trümmerfrauen.

philgeland 14. Juni 2010 um 22:37  

Das erinnert mich an die Szene aus einer alten, aber feinen Serie: Kottan und seine Frau sitzen vor dem Fernseher. Das Bild ist schwarzweiss. Kottan fragt wieso. Die Frau antwortet: die müssen sparen. Einen Tag später sitzen sie wieder vorm Fernseher und es ist nur noch weisses Rauschen auf dem Schirm zu sehen.

Anonym 15. Juni 2010 um 12:24  

Naja ... der Begriff "sparen" wird ja deutlich vielschichtiger verwendet.

Wenn ich am Ende des Geldes noch viel Monat habe, dann "spare" ich es mir auch bestimmte Dinge zu tun/ zu kaufen. Oder abstrakter: auch die Anpassung der Ausgabenseite an die Einnahmenseite ist mindestens umgangssprachlich durchaus erfaßt.

Auch spare ich es mir häufig in den Totholzmedien und deren Netzablegern zu lesen - ich will ja keine Magengeschwüre kriegen ;o)
Hier ist zwar eher "sich etwas ersparen" gemeint - aber auch das hat ja gar nichts mit dem Ersparten auf dem Sparbuch zu tun, oder?

Also insgesamt ein vielseitiger Begriff, der meiner Meinung nach auch das ordinäre Kürzen durchaus umfaßt.
Ob hier tatsächlich versucht wird einem völlig inakzeptablen Kürzen mit einem positiv besetzten Begriff zu mehr Akzewptanz zu verhelfen, vermag ich nicht zu beurteilen. Angesichts der Vorgehensweise bei Gesetzesbezeichnungen in den letzten Jahren kan ich mir das aber durchaus vorstellen.

Anton Chigurh 15. Juni 2010 um 14:13  

Wenn schon die ganze Zeit das Wort "Sparen" in all seinen Facetten beleuchtet wird, möchte ich dem einen weiteren Aspekt hinzufügen:
Ich möchte mir jetzt auch etwas "sparen" - nämlich die Zurückhaltung.
Ich rufe hiermit offen zum Sturz dieses kapitalistischen Unrechtsregimes auf !
Fangt an und treibt sie aus den Parlamenten und mit ihnen die Verbrecher in den Banken, Versicherungen, Konzernen.
Hängt sie auf ! ALLE !
Alle diejenigen, die den Wehrlosen im Volk das Recht würdevoll zu leben schwer machen.
Es muss irgendwann anfangen. ich sage JETZT !

Anonym 15. Juni 2010 um 14:55  

"[...]Ob hier tatsächlich versucht wird einem völlig inakzeptablen Kürzen mit einem positiv besetzten Begriff zu mehr Akzewptanz zu verhelfen, vermag ich nicht zu beurteilen. Angesichts der Vorgehensweise bei Gesetzesbezeichnungen in den letzten Jahren kan ich mir das aber durchaus vorstellen[...]"

Man denke nur daran, dass die Gerechtigkeitsdebatte der letzten Jahre dazu geführt hat, dass Begriffe wie "Moral" und "Gerechtigkeit" neuerdings medial als überaus "schwammige Begriffe" tituliert werden, d.h. jeder hat seine eigene Version von "Moral" und "Gerechtigkeit" dank der neoliberalen Ideologie.

Man stelle sich vor A.H. wäre über solche Begriffsumdeuter froh gewesen. Obwohl "LTI" von Victor Klemperer hat schon damals ähnliches berichtet.

Ergo auch hier:

Nichts Neues unter der Sonne.

Gruß
Bernie

Anonym 15. Juni 2010 um 16:14  

Ergänzung zur neoliberalen Begriffsumdeutung:

Was mich wundert ist, dass diese Strategie - trotz medialer Aufklärung über die Sprache des NS-Regimes - immer noch funktioniert.

Euch nicht auch?

Wußtet ihr, dass der harmlose Begriff "Betreuung" im NS-Jargon für die Ermordung der Juden Europas stand?

Die wurden auf den Zugfahren in die Todeslager auch "betreut" - Der Begriff ist, lt. Klemperer & anderen Sprachforschern - eindeutig aus der NS-Schmiede, aber heute kräht kein Hahn mehr danach woher diese Wortvokabel ursprünglich stammt.

So ähnlich dürfte es uns mit Begriffen wie "Eigenverantwortung" sowie dem neoliberalen "Freiheit"sbegriff auch gehen, wenn wir nicht hier darüber aufklären - evtl. mit einem erneuten "LTI", nur eben diesmal über die neoliberale Sprachverhunzung.

Darüber sollte man auch einmal nachdenken.

Proteste gegen das "Spar"paket gut und richtig, aber die mediale Gegenaufklärung gehört auch auf's Korn genommen, die nicht erst seit Merkels/Westerwelles "Spar"paket in die Sprache von uns hier - in Deutschland und Europa - einfließt.

Was mir noch dazu einfällt ist übrigens Friedrich Nietzsches großes Wort - in einem anderen Zusammenhang - von einer "Umwertung der Werte"....

Nichts anders läuft in Deutschland, trotz Scheitern des Neoliberalismus weltweit, ab....

...wir sollen so umgepolt werden, dass wir dem uns selbst betreffenden Sozialabbau auch noch Flankenschutz geben statt diesen zu bekämpfen...

Hier kann Merkel/Westerwelle übrigens froh sein, dass, trotz vieler Versuche der typisch dt. Untertan (Zitat: Heinrich Mann) immer noch da sein dürfte.

Gruß
Bernie

Gruß
Bernie

Anonym 15. Juni 2010 um 19:53  

Politik im Defizit
Austerität als fiskalpolitisches Regime
Wolfgang Streeck und Daniel Mertens

„Auch ohne höhere Zinsen freilich hatte der Bundeshaushalt Mitte des ersten Jahrzehnts nach der Jahrhundertwende bereits einen Zustand erreicht, in dem die gesamte Nettokreditaufnahme dazu verwendet werden musste, die Zinsen auf die Altschuld zu bezahlen. Damit folgte die Finanzierung der Politik der deutschen Bundesregierung der Logik eines Schneeball- oder Ponzi-Systems in der Definition von Hyman Minsky:“

„Defizite liefern gute Argumente gegen gestaltende oder umverteilende Politik, während Steuererhöhungen zulasten der eigenen Klientel gehen würden, und die Zinsen auf die Staatsschuld sichere Einkommen für die begüterteren Schichten sind.“

Quelle:
http://www.mpifg.de/pu/mpifg_dp/dp10-5.pdf

Würde nach Leistungsfähigkeit besteuert, gäbe es weit weniger Probleme!
In Irland werden Löhne gekürzt, Unternehmenssteuern bleiben dagegen auf einem pervers niedrigen Niveau (ca. 12 Prozent).
Die oberen 10-20 Prozent der Bevölkerung leben auf Kosten der großen Mehrheit. Mit Steuergerechtigkeit oder Demokratie hat das nichts mehr gemein.
Ersticken an ihrer eigenen Gier werden die so geannten Eliten.

philgeland 16. Juni 2010 um 00:03  

P.S.
Im Nachhinein bin ich mir allerdings nicht mehr sicher, ob es ein weisses Rauschen war oder ein Testbild.
Tut der Serie Kottan aber keinen Abbruch, oder?

Brandubh 18. Juni 2010 um 01:53  

Das Wort "sparen" hat in der Tat zwei Bedeutungen.

Zum einen bedeutet es: "das Zurücklegen freier Mittel zur späteren Verwendung" (Wikipedia-Definition)

Zum anderen bedeutet es aber auch: "sich etwas ersparen" wie in dem Satz: "Das erspare ich mir" oder umgangssprachlich auch "Das spar ich mir".
In diesem Sinne bedeutet "Sparen" also "auf etwas willentlich verzichten".
Bei einem Einkommensrückgang denken die Leute gemeinhin: "Jetzt müssen wir sparen", was nichts anderes bedeutet, als dass man seine Ausgaben an den Einkommensrückgang anpassen muss.

So bedarf es auch gar keines Missverständnisses, um etwas zu verschleiern, wie Roberto
es nennt.
Die Leute verstehen, ohne viel nachdenken zu müssen, dass es sich beim regierungsamtlichen Sparen um die zweite Bedeutung des Wortes handelt.
Und nicht nur das: auch Frau Merkel wählt unverblümt das Wort in seiner zweiten Bedeutung. Verschleiern braucht die Frau nämlich nichts. Sie benutzt das einzige Wort, dass ihr zur Verfügung steht, um den Sachverhalt zu erklären.

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