Nomen non est omen

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Heute: "Bundeswehreinsatz"
"Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) will nicht von einem Krieg in Afghanistan sprechen – trotz der sich verschärfenden Sicherheitslage und der drei bei einem Gefecht getöteten Bundeswehrsoldaten."
- Meldung auf merkur-online vom 25. Juni 2009 -

"Der Krieg in Afghanistan dient dem Frieden."
- Schlagzeile bei Welt.de -
Deutschland befindet sich mit Afghanistan im Krieg. Um jedoch in der Öffentlichkeit eine größere Zustimmung für diesen Krieg zu bekommen, wird es seitens der Medien und der Politiker sprachlich vermieden, von einem "Krieg" zu sprechen. Stattdessen fallen Vokabeln wie Kampfeinsatz, das deutsche Engagement in Afghanistan, kriegsähnliche Zustände, bewaffneter Konflikt, Afghanistan-Einsatz, Stabilisierungseinsatz, Bundeswehreinsatz oder Mission. Offiziell wird "Deutschland am Hindukusch verteidigt", wie der frühere Verteidigungsminister ("Verteidigung" ist hier ein Euphemismus!) Peter Struck betont hatte. Da Deutschland jedoch von Afghanistan nicht angegriffen wurde, werden vor Ort wohl eher politische, wirtschaftliche und geostrategische Interessen "verteidigt". Euphemismen begleiten die tägliche Berichterstattung, wenn es um den Krieg in Afghanistan geht.

Der Begriff "Bundeswehreinsatz", welcher in der politischen Verwendung auf Afghanistan bezogen wird, ist verschleiernd und verharmlosend. Die Bundeswehr wird eingesetzt, nur für was genau verrät der Terminus nicht. Das Referenzobjekt auf dass sich der Einsatz bezieht und was er beinhaltet wird semantisch versteckt. Die Bundeswehr wurde schließlich auch beim G8-Protest in Heiligendamm oder beim Hochwasser in Dresden "eingesetzt". Das Wort "Krieg" soll um jeden Preis vermieden werden, obwohl Deutschland sich mit Afghanistan im Krieg befindet.

Dies ist ein Gastbeitrag von Markus Vollack aka Epikur.

14 Kommentare:

Andreas 2. Dezember 2009 um 16:27  

Einen besonders originellen Euphemismus zum Kriegseinsatz in Afghanistan soll angeblich die Printausgabe der FAZ verwendet haben (mit eigenen Augen habe ich das leider nicht gesehen):

Pazifizierungsfeldzug

Andreas 2. Dezember 2009 um 18:24  

"Der Krieg in Afghanistan dient dem Frieden."

Da fällt mir spontan ein altbekannter Slogan ein:
Fighting for peace is like fucking for virginity.

endless.good.news 2. Dezember 2009 um 18:31  

Deutschland muss im Krieg sein. Denn schließlich wurde der Bündnisfall der NATO nach den angriffen auf das World Trade Center ausgerufen. Bündnisfall heißt Krieg erklären, so einfach ist das. So lange keiner sich die Mühe macht zu fragen wie lange der Bündnisfall vorliegt wird Deutschland im Krieg sein

Jan Perlak 2. Dezember 2009 um 19:56  

Es ist vollkommen richtig, dass der Krieg in Afghanistan auch beim Namen genannt werden sollte. Doch auf der anderen Seite muss man auch sehen, dass der Kriegsbegriff selbst missbraucht wird. In den USA hat der Begriff "War" einen heroischen Klang und bringt die Menschen dazu, sich hinter den eigenen Truppen zu versammeln.

"Die Nation ist im Krieg", das wirkt gemeinschaftsbildend und stärkt die Unterstützung im Volk für den militärischen Konflikt. Andere Assoziationen sind dann "Freiheitskrieg", "Krieg für die Freiheit" usw. So eine Manipulation kann man mit dem Wörtchen Militäreinsatz schlechter betreiben, da der notwendige Kontrast fehlt.

Vogel 3. Dezember 2009 um 00:24  

Ganz klar: Nö!
Nich wegen der Zustimmung und all dem taktischen und irgendwelchem annern Schnarch schwuchtelt man in Berlin um den heißen Brei herum: Wenn wir die Dinge beim Namen nennen greift die Verfassung "richtig" zu und dann sind der Bundestag und die Kanzleuse "richtig" dran!

Beste Grüße

PS.: Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Ich bin dafür, dass wir uns in AfPak engagieren! Ich bin nur gegen halben Kram!

Wolfgang 3. Dezember 2009 um 06:39  

Es gibt weitere Gründe, warum wir offiziell nicht im Krieg sein dürfen.

In Friedenszeiten ist der Verteidigungsminister der oberste Dienstherr unserer Bundeswehr. Wären wir ganz offiziell im Krieg, so würde unsere Oberkommandierende Angela Merkel heissen. Angesichts der politischen Fallstricke, die Herrn Jung stolpern ließen und auch Herrn zu Guttenberg noch gehörige Probleme machen dürften undenkbar.

Die "Moderatorin" Merkel, die Entscheidungsfreiheit und Meinungslosigkeit in Person, die nur mit den Wölfen heulen kann als Verantwortliche für Tot und Verderben? Ne, als FDJ Sekretärin für Propaganda und Demagogie lernt man schon im ersten Semester, dass das der größte anzunehmende Fehler wäre.

Aber immerhin: als die neuen Blechkreuze für unsere Heldenhaften Soldaten verliehen wurden bekamen die Graujacken ihr Glitzerspielzeug nicht von ihrem Dienstherren in Friedenszeiten angesteckt sondern von ... Richtig! Ihrer Kriegsherrin! Darauf wies ja schon Oberst Sanftleben alias Georg Schramm in der Anstalt hin.

maguscarolus 3. Dezember 2009 um 09:57  

@Wolfgang

Sehr richtig. Wie man sieht, ist auch für eine Antwort auf die Frage nach dem deutschen Eiertanz um das Wörtchen "Krieg" die "Nutzenfrage" zielführend.

Anonym 3. Dezember 2009 um 10:51  

Also ich seh das so:

Afghanistan ist eine große Gefahr, wenn dort Terroristen frei ausgebildet werden können, so wie es vor den Anschlägen von 9/11 war.

(Nur) Aufgrund dieser Anschläge wurden ursprünglich Truppen nach Afghanistan entsandt.

Im Grunde genommen hätte man auch bereits eingreifen können und eigentlich müssen, als die Taliban das Weltkulturerbe der Buddha Statuen von Bamijan zerschossen. Ein bestialischer Akt gegen das kulturelle Erbe der Menschheit.
(übrigens ich bin praktisch Atheist, bzw. rein logisch gesehen Agnostiker)

Was die Taliban veranstalteten als sie ursprünglich die Macht in Afghanistan übernahmen kann man u. a. in einem Spiegel-Artikel nachlesen. Das kann man hier nicht wiedergeben.
Übrigens Taliban heißt Koranschüler.

Da keine Kriegserklärung stattgefunden hat und die Taliban auch keinen Staat repräsentieren befindet man sich dort m. E. nicht im Krieg, sondern tatsächlich in einer kriegsähnlichen Auseinandersetzung - mit für einen Krieg gerüsteten Terroristen - in der getötete deutsche Soldaten allerdings als Gefallene zu sehen sind. Die Niederländer bilden übrigens gefallene Soldaten auf der ersten Seite ab.

Welche Absicht hat der Westen?

Zum Einen will er sich schützen, denn sonst würde man in Afghanistan ungestört neue Anschläge vorbereiten können.
Zum Zweiten will er tatsächlich das Land zivil aufbauen, denn das wäre der beste dauerhafte Schutz. Ja in der Tat Deutschland, daß innenpolitisch für einen Teil seiner Bevölkerung in HARTZIV die Menschenwürde und sogar das Grundgesetz außer Kraft gesetzt hat, bzw. täglich bricht will in Afghanistan tatsächlich Gutes tun.

Ich bin jetzt also in der Situation, das ich die Henker, die ich innenpolitisch aufs schärfste angehen muß, außenpolitisch "stützen" muß.

Ja und jetzt kommt nicht meine Kritik, aber mein Zweifel:

Ich stelle den Afghanistan-Einsatz nicht grundsätzlich in Frage. Die Frage ist nur, reichen die militärischen Mittel aus, diesen Einsatz zum Ziel zu führen. Reichen sie aus um die zivilen Projekte zu schützen, um einen langfristigen Frieden zu ermöglichen und z. B. Mädchen dauerhaft den Schulbesuch zu ermöglichen? Ist dafür genügend Militär vorhanden?

Was kann man in dieser Kultur überhaupt erreichen. Kann man dort überhaupt jemals die Achtung der Menschenrechte erreichen?

Die Frage ist also nicht, ob der Militäreinsatz nötig ist, sondern ob er erfolgreich sein wird.

Was man machen soll, wenn der Militäteinsatz nicht hilft, weiß ich nicht!

Was passiert wenn die Taliban zurückkommen stand wie gesagt mal in einem Spiegel-Artikel und kann hier nicht wiedergegeben werden.

Jutta Rydzewski 3. Dezember 2009 um 11:44  

Was mir bei der "Kriegsdebatte" und dem Umstand, dass Deutschland bei Krieg keinen Inhaber der Kommando- und Befehlsgewalt sondern aktuell sozusagen eine "Kommandöse" hätte, immer wieder viel zu kurz kommt ist das, was nun mal im Grundgesetz steht, in Sonderheit in den Artikeln 26 und 115a. Demnach sind alle Kriege der Neuzeit, in die sich Deutschland hat hineinziehen und verstricken lassen, grundgesetzwidrig. Insbesondere der völkerrechtswidrige Angriffskrieg auf Ex-Jugoslawien, hat alle (Kriegs)Dämme brechen lassen. In diesem Zusammenhang wird es für die SPD, die so genannte und die Grünen, die so genannten, für alle Zeiten eine Schande sein und bleiben, durch diese elende Schröder und Fischerei, den Dammbruch verursacht zu haben. Seitdem ist es schon völlig normal geworden, das "wir" überall in der Welt munter mit herumballern. Leider hat sich in diesem Zusammenhang auch das von mir immer noch hoch geschätzte BVerfG sozusagen aus der Verantwortung gezogen. Das sollte zu denken geben, wenn es mal wirklich ernst wird, ob das BVerfG dann immer noch die GG-Fahne hoch hält.

Die (Kriegs)Welt völlig auf den Kopf gestellt hatte zum damaligen Zeitpunkt der Generalbundesanwalt Nehm. Auf mehrere Strafanzeigen gegen die Fischer-Schröder-Regierung wegen des Kosovo-Krieges, auf der Basis des §80 StGB i.V. mit Artikel 26 (1) GG, beschied der GBA, was ich mich immer noch weigere zu glauben: In Artikel 26, so GBA Nehm, wäre lediglich die Vorbereitung eines Angriffskrieges verfassungswidrig und unter Strafe gestellt, aber nicht die Führung selbst. Diese damalige Begründung war, ist und wird immer der helle Wahnsin sein und bleiben. Das wäre in etwa so, auf die Vorbereitung von Mord gibt es lang und schmutzig, aber der ausgeführte Mord bleibt straffrei.

Übrigens, in §80 (StGB) ist für die Vorbereitung zur Teilnahme an einem Angriffskrieg eine Mindeststrafe von 10 Jahren bis lebenslänglich vorgesehen. Die "Friedensfürsten" Schröder und Fischer müssten demzufolge eigentlich immer noch sitzen. Aber auch der Text des §80 spricht lediglich von der Angriffskrieg-Vorbereitung, für die Strafe angedroht ist, aber nicht für das Führen eines Angriffskrieges. Bleibt zu fragen, waren diese Begriffsverundeutlichungen bzw. - verirrungen, sowohl im Grundgesetz als auch im Strafgesetzbuch, von Anfang an so geplant oder sogar gewollt, weil man/frau wusste, irgendwann wollen die Deutschen sowieso wieder so richtig schön, sozusagen nach alter Väter Sitte, mit ballern? ...

mfg
Jutta Rydzewski

lupo cattivo 3. Dezember 2009 um 12:22  

@anonym 10:51
"....wie es vor den Anschlägen von 9/11 war.
(Nur) Aufgrund dieser Anschläge wurden ursprünglich Truppen nach Afghanistan entsandt. "


In der Tat so etwas schreibt man am besten anonym und nur, wenn man nicht wissen will, dass bereits Ende August 2001 britische Truppen nach Aden und US-Truppen nach Saudi-Arabien verlegt worden waren, um nach dem "überraschenden" 11.9. rascher in AFGH. einmarschieren zu können.
Die Taliban hatten vor allem -als Rache gegen amerikanische Erpressungsversuche wegen der geplanten US-Pipeline durch AFGH.- die komplette Schlafmohnernte vernichtet und den weiteren Anbau in AFGH. verboten. Dies verursachte den USA einen Schaden von damals 600 Mrd. USD an Schwarzgeldeinnahmen aus dem Heroinvertrieb via CIA- GEld, das auch für den Umtrieb an der Wallstreet dringend benötigt wird.Seit dem Einmarsch ist die Welt wieder in Ordnung, die CIA-Einnahmen aus dem Heroinvertrieb belaufen sich inzwischen auf ca. 1000 Mrd p.a. und unsere Nato-Helden schützen die Mohnernte vor den Attacken der Taliban.
Vermutlich nutzen die Taliban aber noch ein weiteres listiges Mittel um die Amerikaner zu nerven: Sie erklären einfach der Bevölkerung, dass sie sich keinesfalls mit objektiv wertlosen Dollars bezahlen lassen sollen, weil diese von den Amerikanern in beliebiger Menge selbst gedruckt werden.
Würden wir in Deutschland und Europa es ebenso konsequent ablehnen, Dollars als legales Zahlungsmittel zu akzeptieren, wir wären alle Taliban.

maguscarolus 3. Dezember 2009 um 14:38  

Ich bin wirklich gespannt auf die Obama-Rede am 10.12. zur Verleihung des Friedensnobelpreises.

Was das fernere Schicksal Afghanistans angeht, so steht es eigentlich jetzt schon fest. Früher oder später werden die Afghanen die ganze ISAF-Truppe zum Abzug zwingen, werden die Karsai-Clique füsilieren oder hängen und danach genau da weiter machen, wo sie 2001 unterbrochen wurden. USA und "Verbündete" werden dabei "ihr Gesicht nicht wahren können".

Dazu braucht man kein Prophet zu sein.

Anonym 3. Dezember 2009 um 23:03  

Also ich seh das so:

Afghanistan ist eine große Gefahr, wenn dort Terroristen frei ausgebildet werden können, so wie es vor den Anschlägen von 9/11 war.

(Nur) Aufgrund dieser Anschläge wurden ursprünglich Truppen nach Afghanistan entsandt.


Gibs echt noch Leute, die die Taliban Mär von Osama und seinen 40 Räubern glauben?

Die Alternative wäre ja auch zu schrecklich ...

__

Im Grunde genommen hätte man auch bereits eingreifen können und eigentlich müssen, als die Taliban das Weltkulturerbe der Buddha Statuen von Bamijan zerschossen. Ein bestialischer Akt gegen das kulturelle Erbe der Menschheit.

Sicher und Napalm auf Bevölkerung in Falludscha, 1,2 Millionen massakrierte und verhungerte Iraker, tausende gemetzelte Zivilisten in Afghanistan ...

Wieviel Dreck muss der Westen eigentlich noch auf diesen stinkenden Globus scheißen, damit auch der letzte Leugner sieht, wer die Massenmörder auf diesem Planeten sind?

Ein Weltkulturerbe kaputtgemacht, OHOOOO ... !

Todesstrafe für ein paar kaputte Steine. Für solch eine Menschenverachtung sollte man SIE vor einen Menschenrechtshof stellen!

Aber der ist ja eh nur eine Farce...

Anonym 4. Dezember 2009 um 10:26  

soviel ich weiss,

darf in kriegszeiten keine neue regierung gewählt werden - es darf nicht gewählt werden...

...deshalb wird es auch nicht krieg genannt...

Es geht um Pipelines, Öl, Geschäfte und Geld. 5. Dezember 2009 um 15:31  

Hier mal die Sichtweise eines Intellektuellen, Uni-Rektors, ehemaligen britischen Botschafters und durchaus aufrechten Mannes, der vermutlich wegen der Veröffentlichung des Polizeirekords einiger russischer Oligarchen von seinem Botschaftsposten abberufen wurde. Er hat aus seiner Botschafter-Zeit noch Verbindungen zu im britischen Außenministerium Beschäftigten.
Auch dass er in seinem Blog schreibt, dass die soziopolitischen Zustände bei ihm Depressionen verursachen, ist mir sehr verständlich. Jemand, der soviel weiß wie Murray und dem dabei nicht das Kotzen kommt, wäre mir unsympathisch.

Hier ein paar Auszüge, lohnt sich, dort mal reinzuschauen.

http://www.craigmurray.org.uk/archives/2009/12/obama_is_wrong.html

"[...]The occupation of Afghanistan by the US and its allies is there to prop up the government of President Karzai. Karzai's has always been an ultra-corrupt government of vicious warlords and drugs barons. I have been pointing this out for years,
http://www.dailymail.co.uk/news/article-469983/Britain-protecting-biggest-heroin-crop-time.html#ixzz0VS78HVR1

The CIA is up to its usual tricks again supporting the drug running of key warlords loyal to them. They are also setting up death squads on the Central American model, in cooperation with Blackwater.
[...]
Karzai comes directly from the Bush camp and was put in place because of his role with Unocal in developing the Trans Afghanistan Gas Pipeline project. That remains a chief strategic goal. The Asian Development Bank has agreed finance to start construction in Spring 2011. It is of course a total coincidence that 30,000 extra US troops will arrive six months before, and that the US (as opposed to other NATO forces) deployment area corresponds with the pipeline route.

Obama's claim that "Our cause is just" ultimately rests on the extraordinary claim that, eight years after the invasion, we are still there in self-defence. In both the UK and US, governments are relying on the mantra that the occupation of Afghanistan protects us from terrorism at home.

This is utter nonsense. The large majority of post 9/11 terror incidents have been by Western Muslims outraged by our invasion of Afghanistan and Iraq. Put bluntly, if we keep invading Muslim countries, of course we will face a violent backlash. The idea that because we occupy Afghanistan a Muslim from Dewsbury or Detroit disenchanted with the West would not be able to manufacture a bomb is patent nonsense. It would be an infinitely better strategy to make out theoretical Muslim less disenchanted by not attacking and killing huge numbers of his civilian co-religionists. [...]"

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