De dicto

Sonntag, 5. April 2009

"Lohnerhöhungen verschieben!
[...]
Arbeitsplatzsicherung hat jetzt Vorrang vor Einkommenssicherung!"
- BILD-Zeitung, Martin Kannegiesser am 5. April 2009 -
Zum Gesagten sei angemerkt: Es ist müßig, vielleicht sogar unmöglich, die Wirkungen und Verpuffungen vorauszusagen, die innerhalb einer Krise durch wirtschaftliche Maßnahmen erwirkt werden. Genauso wie die eingeforderte Lohnzurückhaltung in einem wackelig gewordenen Gefüge kaum einzuordnen ist, so ist auch eine Sicherung des Arbeitsplatzes eben durch eine Lohnzurückhaltung nicht gewährleistet. Selbst wenn nun Löhne und Gehälter konstant blieben, Löhne und Gehälter übrigens, die schon seit nunmehr mehr als einem Jahrzehnt lediglich gemäßigt anstiegen - wenn überhaupt -, werden wohl Arbeitsplatzverluste drohen.

Daher ist es besonders zynisch von Kannegiesser, die moderaten Einkommenserhöhungen der letzten Jahre zu ignorieren, die ja eigentlich das Lohngefüge sowieso schon tief gehalten haben, um damit weitere Lohnkürzungen vorab zu rechtfertigen. Und nicht nur zynisch, sondern geradezu betrügerisch ist es von ihm, dass er nun so tut, als sei die Krise ein hinreichender und durch Vernunft erschließbarer Grund, Lohnzurückhaltung einzufordern. Man müsse die Situation schließlich begreifen und dann vernunftvoll handeln. Würde er selbst dieser Logik Glauben schenken, so müßte er zugeben, dass zu gegebener Zeit, nämlich wenn die Geschäfte gut laufen, wenn kleine Aufschwünge zu verzeichnen sind, Lohnerhöhungen legitim sind. Aber die Herrschaften seiner Zunft, er selbst freilich auch, haben einst, als man von einem Aufschwung sprach, mit besorgter Miene kundgetan, dass eine Lohnerhöhungsmentalität alles abwürgen würde, was da an Aufschwung noch zu kommen vermag.

Anders gesagt: Einerlei wie die Zeichen der Zeit stehen, egal ob wirtschaftlich einigermaßen gesunde oder ruinöse Zeiten spürbar sind, die Lohnerhöhung ist immer ein Irrtum. Man muß nur solche Argumente finden, mit denen sich die Menschen ködern lassen. Es ist die modifizierte Wetterschuld-Mentalität der Eliten, die hier wirkt, die bei politischen Wahlen mit geringer Wahlbeteiligung wahlweise auf das schlechte oder das besonders gute Wetter verweisen, welches schuldig sei am Ausbleiben der Wählerschaft. Mit diesem Prinzip kann man auch drohende Lohnerhöhungen als Irrweg anmahnen. Man muß die aktuelle Tageslage eben nur für sich zu deuten wissen. Und mit dieser Methode werden Arbeitgeberverbände bald sicher auch heranstürmen, um Steuererleichterungen zu verlangen, die der geschundenen Unternehmerschaft neuen Antrieb geben sollen...

16 Kommentare:

klaus baum 5. April 2009 um 12:20  

Ich habe den Eindruck, die KRISE wird jetzt genau im Sinne jener Politik und jener Wirtschaftsborniertheit genutzt, der wir die Krise zu verdanken haben. Paul Watzlawick nennt das more of the same, mehr des selben.
Mit anderen Worten: Es geht munter weiter wie bisher.

epikur 5. April 2009 um 12:57  

Hey, gekündigt und gekürzt wird eben immer ;)

Watawah 5. April 2009 um 15:23  

"Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen (militärischen) Mitteln." - Clausewitz

"Politik ist der konsequente Ausdruck der Ökonomie." - W. I. Lenin

Sie bilden sich eben ein die Kapelle zu bezahlen, also bestimmen sie die Musik - und wir hindern sie nicht daran...

Alexander Tetzlaf 5. April 2009 um 16:57  

Und was sagt uns das? Weder das Kapital, noch seine Verbandsvorstände, noch seine Lakaien in den Parlamenten haben auch nur annähernd eine Ahnung von dem, was los ist und vor allem warum.

Nicht nur die hektischen und planlosen Rettungsversuche und –versprechen in jedwede Himmelsrichtung sollen uns wohl beweisen, dass man folglich ebenso wenig eine Ahnung hat, wie dem beizukommen wäre. Denn Erkennen und Lösen des Problems gehen wohl Hand in Hand. –oder auch nicht. (...)

Gerade die wenn überhaupt nur moderaten Lohnsteigerungen, gerade die Unmengen „Überflüssiger“ jedenfalls für Produktion nicht aber für Konsumtion, sind ja das eigentliche Problem der arroganten Volkswirtschaften.

Ohne Moos nichts los, sagt der Volksmund. Und genau so schaut es aus.

Überproduktionskrise heißt das Kind. Zyklisch, zuverlässig, regelmäßig, pünktlich. Immerhin in dieser Hinsicht ist auf das Schmarotzersystem Verlass.

Jan Perlak 5. April 2009 um 17:51  

Dasselbe gilt natürlich für Steuererhöhungen: wenn der Aufschwung da ist, braucht das Land ganz dringend Steuersenkungen, aber nicht minder dringend in Krisenzeiten.

Denn wenn der Aufschwung da ist, sind ja die öffentlichen Kassen prall gefüllt: die Bürger sollen demnach ihr hart erarbeitetes Geld zurückerstattet bekommen und nicht dem bürokratischen Moloch Staat zur Verfügung stellen.

In der Wirtschaftskrise aber ist nichts dringender als eine Stärkung der Kaufkraft mittels Steuersenkungen. Wessen Kaufkraft da gestärkt werden soll – nämlich die der sparfreudigen Reichen – ist da nebensächlich. Auch das alte Haushaltsargument, das nunmehr dagegen spräche, haben jene Steuersenkungsfetischisten stets vergessen.

Zurück zum Thema Lohnerhöhungen: Zu befürchten ist ja, dass man um Lohnsenkungen letztlich nicht herumkommen wird. Immer mehr Unternehmen werden aus dem Flächentarifvertrag aussteigen, und dem dann drohenden Streik werden die Arbeitgeber müde lächelnd entgegentreten und ihn ignorieren. Erstens: Welcher Arbeitnehmer traut sich, wenn er doch jeden Tag um seinen Arbeitsplatz fürchten muss, gegen Lohnsenkungen zu streiken? Zweitens: Die Arbeitgeber können streikende und kündigende Arbeitnehmer sofort aus dem wachsenden Heer der Arbeitslosen kurzfristig und "flexibel" ersetzen.

Die Gewerkschaften sind bald nur noch ein zahnloser Tiger.

Manul 5. April 2009 um 18:13  

Inzwischen muss man ernsthaft am Verstand unserer Eliten zweifeln, wenn man so mancheinem zuhört, aber es passt letztlich zum allgemeinen Muster, denn wer glaubt, dass tatsächlich Lehren aus der Krise gezogen werden, der irrt gewaltig. Es geht nur darum die alte Ordnung wieder herzustellen und da besteht die Rolle Deutschlands nun mal darin auf Export zu wirtschaften. Deshalb gilt es alles zu verhindern, was die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Ländern schwächt. Bloss auf die Idee, dass zum Export auch Import gehört, kommen nur wenige.



btw: Ich schaue nebenher Mona Lisa und sehe mal wieder einen schönen Beispiel für Hofberichterstattung, ein Postkartenbericht zum Thema NATO-Trffen. Ich zitiere: "Es wäre alles so schön gewesen, wären da nicht die militanten Autonomen, die Stassburg in Schütt und Asche legten."...

Anonym 5. April 2009 um 20:34  

Roberto hat meines Erachtens nach mit seinem Artikel vollkommen recht. Er deutet leider aber nicht an, daß an den niedrigen Lohnerhöhunmgen der letzten ca. 15 Jahre auch die deutschen Gewerkschaften einen nicht ganz unerheblichen Einfluss hatten.
Um es kurz zu sagen: Die haben die Strategie mit unterstützt. Die letzten Tarifabschlüsse der Gewerkschaften zeugen davon.
Vielleicht ist das Roberto mal einen Blog - Eintrag wert.

Stefan 6. April 2009 um 02:57  

Es zeigt sich eben, dass selbst eine heftige Wirtschaftskrise die neoliberalen Überzeugungstäter nicht zum Schweigen und schon gar nicht zum Nachdenken bringt.
Wie auch immer man es schaffen will, das (manipulierte und eingelullte) Denken unserer Mitmenschen wieder aufzuwecken, ich befürchte, es braucht dazu einen sehr langen Atem und - hoffentlich nicht - einen kompletten Zusammenbruch der Wirtschaft...

romano 6. April 2009 um 11:16  

Der Neoliberalismus ist nicht nur eine ökonomische Ideologie. Die Erkenntnis, dass es nun in der Krise gleich weiter geht, wie bisher, ist nur verwunderlich, wenn man meint, Neoliberalismus ist ein bloße Wirtschaftsansicht. Weit gefehlt. Das tragische ist daran vor allem auch, dass die Linke größtenteils nur in ökonomischen Parametern zu denken vermag. Das Lenin-Zitat im Kommentar von Watawah bezeugt dies sehr schön. Daran ist sie im Osten ja auch grandios gescheitert und den Kapitalisten im Westen wird es nicht anderes ergehen. Beide Ideologien sind z.B. in geschichtsontologischer wie anthropologischer Hinsicht viel zu naiv. Vor allem erstere Hinsicht ist bei beiden derart zentral, man denke nur an die dauernden Verweise auf die Zukunft, die es heute immer und überall gibt, und zugleich unüberlegt oberflächlich eingearbeitet.
Wie auch immer, der Neoliberalismus bezeichnet eher eine Ideologie, zu der eine entsprechender Ökonomismus gehört, aber eben auch anderes. Die ökonomische Krise muß demnach nicht die Ursache dafür sein, dass der Neoliberalismus verschwindet. Die Foucault-Schule der Governementalität haben die Vielschichtigkeit und machtförmige Eigenart des Neoliberalismus aus meiner Sicht am besten analysiert.
Bei Lohnerhöhungen spielt nicht nur die ökonomische Schiene mit hinein, es geht auch um Lebensformen, Selbstverständnisse, Selbstgefühle, Handlungspraktiken, Seinsmöglichkeiten usw.

HMxxx 6. April 2009 um 12:21  

@ Alexander Tetzlaf
Zitat: "Weder das Kapital, noch seine Verbandsvorstände, noch seine Lakaien in den Parlamenten haben auch nur annähernd eine Ahnung von dem, was los ist und vor allem warum."

Genau diese, leider weit verbreitete Ansicht, halte ich für einen schweren, von den asozialen Unsympathen in Politik und Wirtschaft, jedoch gewollt vermittelten Irrtum. Die wissen ganz genau was in diesem Land und auf der Welt vor sich geht und fahren den Karren mit voller Wucht und Absicht an die Wand!!!
Solange wir aber immer noch glauben, daß diese "Eliten" nur in Unkenntnis oder Falscheinschätzung der tatsächlichen Umstände aber zum Besten und zum Wohle des Volkes handeln und handelten, solange sie ihre wahren Absichten mit „handwerklichen Fehlern“ (die doch nur menschlich sind) entschuldigen, und uns zynisch versprechen nach „besseren Lösungen“ zu suchen und „Fehler zu korrigieren“, solange wir ihnen diesen Mist glauben, solange sind sie in der Lage uns am Nasenring durchs Dorf und auf die Schlachtbank zu führen.

Es ist höchste Zeit diesen Herrschaften aus Politik und Wirtschaft ihre Masken der „Ahnungslosigkeit“ und des „Wohlwollens“ von den Fratzen zu reißen, um ihr höhnisches und zynisches Grinsen dahinter endlich für alle sichtbar zu machen.
Erst wenn endlich eine große Mehrheit in der Lage ist zu erkennen, daß diese Typen nicht in der Besten sondern in der schlimmsten Absicht handeln, wird sich an den unsäglichen Zuständen in der Welt und in diesem Land etwa ändern.

Nur wird dieser Prozeß dann nicht mehr friedlich vonstatten gehen.

Manfred 6. April 2009 um 16:39  

Das Problem, lieber Roberto, ist doch, dass das Argument mit der Arbeitsplatzsicherung durchaus einen wahren Kern enthält: Man hat - zumindest moralisch - ein Recht auf einen Arbeitsplatz. Da dieses Recht nicht gesetzlich verbrieft ist und die Kapitalisten sich schon seit Jahren nicht darum scheren, ist es aber naiv zu glauben, dass sich dies ändern würde. Solange die lohnabhängig Beschäftigten aber nicht gesagt bekommen, dass sie definitiv KEIN Recht auf einen gegebenen, also ihren aktuellen Arbeitsplatz haben, solange lassen sie sich eben mit dem Argument der Arbeitsplatzsicherheit ködern und über den Tisch ziehen.

Dabei ist es wirklich nicht schwierig einzusehen: Unternehmen sind Mittel zum Zweck der Wirtschaft und stehen am Markt im Wettbewerb. Zerhaut es sie im Wettbewerb (oder im Marktversagen), geht nur die Unternehmensstruktur flöten, nicht jedoch - natürlich nicht! - die Produktionsmittel. Besteht weiterhin eine Nachfrage nach dem produzierten Gut, werden andere Kapitalisten die Strukturen übernehmen und wieder produktiv machen (müssen), also etwa neue Arbeitsplätze mit zumindest ähnlichen Charakteristika wie die gerade eben erst verlorenen einrichten, die ggf. von denselben Leuten wieder übernommen werden. Wenn man Opel jetzt beispielsweise in die Pleite gehen lassen würde, dann würde innerhalb eines Jahres dieselbe Struktur wieder stehen, die Leute in Eisenach, Rüsselsheim etc. würden wie gehabt dort arbeiten und würden neue, möglicherweise besser Autos bauen, und zwar - wenn wir die neue Firma etwa HOBEL nennen würden - Hobels ;-)

Watawah 6. April 2009 um 20:13  

@romano

Für mich sagt dieses "Politik ist der konsequente Ausdruck der Ökonomie" aus, daß, wer die ökomische Macht hat, also Besitzer der Produktionsmittel und Produktionsgegenstände ist, diese auch in politische Macht umsetzen will.

Ob dazu dann die Katze "Miez" oder "Miau" heißt (sorry, für den laksen Vergleich) ist dabei bei der Wahl der "-ismen" völlig gleich, welche Ideologie auch immer dann gewählt wird, sie dient trotzdem einzig und allein der Verfolgung dieses Ziels - der Macht.

Wer mit einer Ideologie erstmal nicht weiterkommt, aber seine politsche Macht schon besitzt und diese nicht beim vorübergehenden "Mißgriff" verloren hat, "zückt" eben eine andere "-isme", seine Interessen umzusetzen. Natürlich liegt es an den entsprechenden Gegenheiten und den Mentalitäten vor Ort, wie dabei im Detail verfahren wird (verfahren werden kann)

Dem Kapital ging es doch schon immer um Gewinnmaximierung, daran hatte sich auch mit der Einführung von Sozialgesetzen im späten 19. Jh.nichts geändert, daran hatte sich auch Mitte des letzten Jh. in Deutschland nichts geändert, als die "Soziale Marktwirtschaft" bemüht wurde - Sie haben eben nur eine andere Strategie benutzt, sich einer entsprechenden Ideologie auch bedient, weil die Gefahr ggf. gar keine Gewinne zu erzielen bzw. die Macht zu verlieren zu groß wurde. Als sie sich wieder sicherer waren, kam die Kehrtwende...

Anonym 6. April 2009 um 22:19  

@HMxxx

leider habe ich das gefühl, dir recht geben zu müssen ...

lg,
e

Margitta 7. April 2009 um 09:10  

@ HMxxx,

Ihren Gedanken kann ich sehr gut folgen, da auch ich diese Ansicht vertrete.

Jedoch, als unverbesserliche Optimistin und Träumerin, ist mein Glaube unerschütterlich, dass die Enttarnung auch auf FRIEDLICHEM Wege zu erreichen ist.

UTOPIE?????

Nun ja, war nicht vor gar nicht allzu langer Zeit auch das Auto, das Flugzeug, eine Pipeline und, und, und ..... eine UTOPIE????

Es ist nur eine Frage der Sichtweise.

Also "Optimisten und Träumer der Welt" vereinigt euch, dann werden sich auch gangbare Wege finden.

In diesem Sinne Danke an ALLE und
euphorische Grüße
Margitta Lamers

Cambuerger 7. April 2009 um 10:05  

Ich werde meinem Arbeitgeber vorschlagen eine Lohnerhöhung noch
etwas nach hinten zu verschieben ( vieleicht so zwei, drei Jahre)
bis es unserer Wirtschaft und denen, die jetzt mit ein paar läppischen Millionen im Jahr auskommen müssen etwas besser geht.
Ich werde da wohl auf "Luxus" verzichten können und nur einmal im viertel Jahr ins Kino gehen oder
ich fahre die 10 Km mit dem Fahrad auf Arbeit oder ich verkaufe mein Auto ganz, ach nee geht ja nicht, meine arbeitslose Frau muß ja mobiel bleiben. Irgentetwas wird uns schon einfallen den Wirtschaftsbossen noch etwas Geld zukommen zu lassen.
Es wäre das Beste wir verzichten nicht nur auf Lohnerhöhungen sondern bezahlen noch ein paar Steuern mehr.
in diesem Sinne....

Michel aus Lönneberga 10. April 2009 um 16:04  

Tja, wenn sie könnten, würden die Arbeitgeber gerne den "Gemeinwohl-geht-vor-Eigennutz"-Paragraphen streichen lassen und einen Zusatz ins Grundgesetz schreiben lassen:

"Ein Arbeitnehmer hat keinen Anspruch auf Beteiligung an den durch seine Mitarbeit erwirtschafteten Gewinnen."

Wie sieht es bei der Linkspartei aus?
LAFONTAINE sieht das übrigens genau andersherum:

0:30
"Wenn wir dann einmal durchkommen mit der Bemerkung, dass die Arbeitnehmer in größerem Umfang am Betriebsvermögen beteiligt werden, dann führt das [führt das angeblich] zum Niedergang Deutschlands,[aber] da haben wir eben eine andere Meinung."

ab ca 1:37
"[...]Weil das Vermögen, dass die Arbeitnehmer aufgebaut haben, der Familie Scheffler alleine zu gute kam, handelt es sich hier eigentlich um ein grundgesetzwidriges Vorgehen, weil das Grundgesetz Enteignung verbietet.[...]"

http://www.youtube.com/watch?v=QovygkE3FSs

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