Der Großinquisitor

Freitag, 20. Februar 2009

Wie kannst du dich nur trauen, nach sovielen Jahren wieder aufzukreuzen? Und das just in dem Moment, da wir im Begriff sind, mittels deiner Lehren und Einsichten den Laden zu übernehmen. Wir berufen uns auf dich, auf die soziale Marktwirtschaft, benutzen dein Gesicht für Werbezwecke, die obligatorische Zigarre, das zerknauschte Gesicht, die in Falten gehüllten Wesenszüge des gealterten aber weisen Staatsmannes, die in deinem Antlitz deutlich werden – du bist unser Kapital. Und dann tauchst du auf, suchst dir einen öffentlichen Platz und beginnst Reden zu halten, die die Menschen nur verwirren. Nein, sag' nichts, antworte nicht. Ich habe heute schon genug von dir gehört, als du die Massen mit deinem fränkischem Dialekt aufgehetzt hast.

Die Marktwirtschaft habe den Menschen zu dienen. Nur eine solche Marktwirtschaft sei sozial. Der Staat dürfe intervenieren, damit er die Rolle des nützlichen Idioten ablegt und für das Wohl aller Bürger sorgen kann. Was du den Menschen da verkündet hast, dieses heilige Wort aus anderen Tagen dieser Republik, verwirrt uns die Massen. Verstehst du das nicht? Sie werden sich fragen, warum der Schöpfer der sozialen Marktwirtschaft so anders predigt als seine Jünger. Sie werden uns, damit alle Kultur, alle Zivilisation, jeden Fortschritt hinwegfegen, nur weil wir uns in den Lehren nicht einig sind, keinen lebenswichtigen Dogmatismus an den Tag legen. Lächel' nur, du Unerwünschter, wärst du doch nur dort geblieben, wo du warst!

Ich gebe es ja zu, es hört sich alles fein an. Und auch wir, die wir uns auf dein Lebenswerk stützen, sogar Initiativen für neue Modelle sozialer Marktwirtschaften entworfen haben, wollen ja Wohlstand für alle Menschen. Aber mit Umverteilungen und solchen dem Privateigentum feindlich gesonnenen Irrlehren, werden wir das nicht umsetzen. Nicht, weil wir glauben, es führte nicht zu mehr Gleichheit und sozialer Sicherheit, ganz im Gegenteil. Es geht uns nur darum, die Leistungsfähigen, diejenigen die Geldberge verdienen, zu schützen, deren Leistungsfähigkeit zu adeln. Wenn wir da umverteilen, wenn wir solchen das Geld entwenden, um irgendeinen dahergekommenen Straßenfeger zu alimentieren, dann stellen wir beide auf eine Augenhöhe. Willst du das? Haben wir dich verkannt? Warst du etwa doch einer aus den roten Horden?

Wir haben Gegenmodelle entworfen, wollen den Sozialstaat anders gestalten. Und in aller Bescheidenheit sei gesagt, dass uns das schon gelungen ist. Eigeninitiative nennen wir das, oder Eigenverantwortung. Wir animieren die Menschen, nicht auf Umverteilungen zu warten, sondern selbst Sicherheiten zu schaffen, selbst zu sparen, sich zu versichern. Ja, wir haben es so weit gebracht, dass die Menschen an der Umverteilung sogar etwas Widerliches vermuten, etwas dem Menschsein diametral Entgegengesetztes. Da nimmt sich deine heutige Predigt bescheiden aus, geradezu anachronistisch – aber Anachronismen sind gefährlich. Du hast heute Brennstoff verkündet, du Biedermann mit Zigarre; du zündelst am Gefüge, machst uns die Menschen abtrünnig.

Dabei haben die Menschen mittlerweile ein anderes Bild von dir. Als du von uns gegangen bist, da haben wir langsam das Ruder übernommen, haben uns den guten Namen deines Lebenswerkes gesichert, dein Bild zu einer Art Ikone umgedeutet. Alles was wir den Menschen verkündeten, alles was wir ihnen als Botschaft mit auf dem Weg gaben, war immer von deinem Bild flankiert. Du warst unser bester Werbeträger, hast unserem Treiben ein sonniges Gemüt verliehen. Deine ausgestrahlte Weisheit, deine Integrität war unser Kapital. Und nun bist du aufgetaucht, wirbelst unseren Laden durcheinander, ruinierst unser Werk. Wir brauchen dich nicht, du hättest nicht zurückkehren müssen, wir können das Geschäft auch alleine führen, ohne dich; sogar viel besser ohne dich; nein, nur ohne dich. Mit dir ist es unmöglich, denn deine Absichten scheinen wirklich nur Humanität zu sein, antiquierter Altruismus. Aber damit kommen wir nicht weiter, denn er hindert den Markt an der Entfaltung.

Und der einzige soziale Markt, du hättest es besser wissen sollen, ist der freie Markt. Die unsichtbare Hand ist sozial, auch wenn man das auf Anhieb nicht erkennt. Was du predigst in die Erfüllung menschlicher Sehnsucht auf die Schnelle, eine temporäre Erfüllung, weil alle Humanisierung des Marktes zwangsläufig auf Enttäuschungen stößt. Das tut der freie Markt auch, kein Zweifel; der selbstständig gewordene Markt erfüllt nicht jedermanns Traum. Aber wir lügen den Menschen wenigstens nichts vor. Und über kurz oder lang regelt der Markt die Bedürfnisse von alleine, auch wenn zunächst vielleicht sogar Menschen sterben müssen. Sie sterben nicht umsonst, sondern zur Erfüllung einer sozialeren Ordnung. Wenn da der Staat eingreift, wenn er dieses naturwissenschaftliche Phänomen mit seinen Chemikalien, seinen Steuern und Umverteilungsmechanismen also, beeinflußt, dann erzielt er vielleicht kurzfristige Erfolge, sichert sich dadurch die Akzeptanz der Menschen, aber irgendwann wehrt sich die Natur und sie muß dann drastisch ausmerzen, wen und was zum Mitziehen und Mitschleppen sie nicht mehr in der Lage ist - ein Pyrrhussieg also.

Wir Jünger deiner Lehre wußten immer, dass du da sozialromantisch veranlagt warst. Du kamst ja auch aus einer Generation, die an die Macherqualitäten des Menschen glaubte, die nicht einsehen wollte, dass sie der Natur bedingungslos ausgesetzt ist. Ihr habt doch geglaubt, die Erde sei euch untertan, ihr könntet die Welt grenzenlos manipulieren und beeinflussen. Aber ihr habt euch getäuscht, du hast dich getäuscht. Der Markt ist ein natürlicher Kreislauf, er läßt sich nur ertragen, nicht beeinflussen; man braucht ein stoisches Gemüt, um die Verwerfungen des Marktes, um die kleinen Ungerechtigkeiten, auch die großen freilich, als evolutionäre Notwendigkeit zu begreifen. Unsere Generation hat das begriffen, hält sich daher vornehm zurück, läßt der Natur ihren Gang. Wir wußten immer wie du dachtest, haben nach und nach aber bewirkt, dass dieses humanistisch geprägte Denken deinerseits aus der Öffentlichkeit verschwindet.

Du wirst nun sicherlich behaupten, dass wir deine Jünger nicht länger sind, weil wir nur den Namen, nie aber die Inhalte übernahmen. Nein, sag' nichts, ich ertrage dieses blasierte Herummenscheln nicht. Laß' mich für dich antworten: Mag sein, dass daran etwas Wahres ist, aber wir sehen es anders, differenter, realistischer. Du hast das Grundmodell geliefert, den guten Namen, unter dem wir uns einrichten konnten. Und dann hat dein System sogar noch eine ganze Weile funktioniert. Ein Glücksfall für dich, ein Glücksfall für uns. Wir haben ausgehöhlt, was uns nutzlos erschien, und durch bessere, handfestere, naturwissenschaftlichere Dogmen ersetzt; wir haben dein Lebenswerk reformiert und einer Revision unterzogen. Was heute als soziale Marktwirtschaft gilt, lebt von den feinen Erinnerungen an das Wirtschaftswunder, aber auch von unseren neuen Inhalten. Wir benutzen den Namen deines Werkes, benutzen deinen persönlichen Namen, benutzen sogar einschlägige Textpassagen aus deinem famosen Schaffenswerk – aber all das hat mir dir wenig zu tun, vielleicht gar nichts. Aber du bist unsterblich, merkst du das? Nicht weil deine Lehren noch aktuell wären, sondern weil wir uns deiner angenommen haben. Verurteile uns also nicht, sei dankbar für den Ruhm, den wir dir zugeteilt haben - selbstlos zugeteilt haben. Der Meister hat erst die Jünger geprägt, damit dereinst die Jünger ihren Meister umzudeuten vermochten. Dir geht es da nicht anders wie Jesus oder wie Marx.

Und wir haben die Menschen schon weit gebracht, sehr weit. Sie beten unsere Parolen nach, in jeder Fernsehsendung sitzt einer unserer Vertreter, in jeder Partei, in jedem Unternehmen sowieso. Im Radio laufen unsere Schlagworte rauf und runter, in den Zeitungen stehen Artikel aus unserer Feder; Studien werden von uns in Auftrag gegeben und wie gewünscht geliefert. Wir haben es beinahe geschafft, das Volk liegt uns zu Füßen - Widerspenstige gibt es freilich immer. Aber letztere sind in der Minderheit und wir haben bewirkt, dass Medien über solche Elemente nicht zu ausgiebig berichten. Das ist soziale Marktwirtschaft, so wie du sie dir nie hast denken können. Unsere Marktwirtschaft wird verinnerlicht, wird zum dominierenden Gesetz; dein Vorläufermodell, zweifellos wichtig, zweifellos existenziell notwendig für deine Jünger, war nur ein gelebtes Modell, ein akzeptiertes Modell solange es Erfolg hatte, ein Modell welches keiner in seinem Innersten trug, niemand verinnerlicht hatte qua Lehrsätze und Dogmen. Deswegen konnten wir es auch so spielend abändern, ohne dass uns Gegenwehr von der Bahn gebracht hätte. Die Menschen glauben doch heute, dass du es warst, der Eigenverantwortung und Staatsrückzug gepredigt hat; sie glauben unsere naturwissenschaftlichen Wahrheiten ebenso – und wir haben dir diese Ehre zum Geschenk gemacht. Du bist der Messias der Bewegung, aber was du heute vor den Massen gepredigt, was du ihnen da an Flausen in den Kopf gesetzt hast, das war wenig messianisch.

Wir wollten dich noch heute in ein Flugzeug nach Afghanistan setzten, dich außer Landes fliegen; wir verbrennen heute ja niemanden mehr auf dem Scheiterhaufen – auch unsere Zeit kennt Rückschritte. Du kannst es Sentimentalität nennen, dass wir davon absehen. Wir können dich nur warnen, weiterhin so aufzutreten. Tust du es doch, ich bin bester Zuversicht, dass unsere Medienmaschinerie auch dich in Grund und Boden trampelt, auch wenn du die zentrale Leitfigur unserer neuen Marktkultur bist. Wir pfeifen und die Nachrichtensprecher machen Männchen; wir werfen das Stöckchen und die Quatschtanten aus politischen Sendungen bringen es uns hechelnd zurück; wir ziehen an der Leine und die Journalisten werden vor ausufernder Berichterstattung zurückgehalten, egal wie sehr sie des zugeschnürten Halsbandes wegen auch winseln. Du schadest dir mit deinen Auftritten nur selbst, denn die Menschheit rettest du nimmermehr, die Bürger dieses Landes sind derart in unserer Hand, dass du am Ende wie ein altertümlicher Spinner aussiehst. Frag' jene, die täglich gegen uns anschreiben; gehe hin und frage sie, sie erzählen dir wie es ist, gegen uns, den zur Institution gewordenen Zeitgeist, anzugehen. Gehe lieber wieder dorthin, wo du warst, wo immer das auch war. Bleib den Menschen in guter Erinnerung, bleib uns dienlich. Davon haben alle mehr. Die Lebenden ihren Wohlstand, die durch den freien Markt Sterbenden die Gewissheit und Ehre für den sozialen Fortschritt zu sterben, und du, du hast die Ehre unser Messias bleiben zu dürfen.

Wir brauchen dich nicht mehr, du bist überflüssig geworden. Was an dir wertvoll war, das haben wir uns gesichert, haben wir in schöne Schablonen gegossen, haben wir kultiviert. Viel war es nicht, aber es war nützlich. Keiner hatte die Reputation, die du einst hattest. Wenn wir heute feststellen, du habest bereits vor fünfzig Jahren gepredigt, was wir heute als unumgängliche Notwendigkeit deklarieren, selbst wenn dein damaliger Ausspruch aus dem Zusammenhang gerissen wurde, gilt es als Offenbarung. Die Menschen verbeugen sich dann vor dir, nennen dich einen Propheten, eine große Gestalt der Geschichte, einen Allwissenden, jemanden der Visionen hatte, die erst jetzt, unter der Fuchtel seiner Nachfolger, wirklich und wahrhaftig zur realpolitischen Wahrheit werden. Du bist uns nur als schemenhafte Erinnerung nützlich, so wie der Kirche nur ein Abbild eines Gottessohnes dienlich ist. Nach und nach hat man die Komponente des jüdischen Sozialrevolutionärs aus den Gedanken der Menschen getilgt. Heute ist der Jude Jeschua ein Religionsstifter, der er nie war, heute ist er kein Revolutionär mehr und seine Liebeslehre wurde ebenso verwässert. Du bist also in besten Gesellschaft, solltest dich nicht grämen.

Aber wisse, dass du unnütz geworden bist. Deine nützliche Phase ist passé, Geschichte, aus und vorbei. Was du zu sagen hattest, hast du schon gesagt in deinem vormaligen Leben. Wärme die Brühe nicht nochmal auf, revidiere deine Rückkehr, denn deine Mission war schon vor Jahrzehnten erfüllt. Und nun gehe, predige meinethalben, mach dich lächerlich, alter Mann. Wir werden leugnen, dass du der bist, für den die Menschen dich halten. Du wirst ein irrgewordener Greis sein für unsere Presse, du wirst nicht der sein, der das Fundament gegossen hat. Der ist lange tot, und hätte weiterhin tot bleiben müssen. Du hast versucht Einfluss zu nehmen, aber mit dir werden wir spielend fertig, leichter als mit allen anderen Kritikern. Denn dein öffentliches Bild ist derart gefestigt, dass dich keiner für den Vater der sozialen Marktwirtschaft halten wird - du wirst ein Romantiker sein, ein Querulant, mehr nicht! Predige und werde vergessen; schweig und werde ewig in den Köpfen der Menschen bleiben.

Und nun geh' mir aus den Augen...

4 Kommentare:

Jan Perlak 20. Februar 2009 um 11:46  

Der Vorwurf einiger links(keynesianisch) ausgerichter Politiker und Ökonomen, Ludwig Erhard werde heute falsch verstanden und misslicherweise vom Neoliberalismus vereinnahmt, ist nur zum Teil richtig. In Ludwig Erhards Buch "Wohlstand für alle" kann man tatsächlich wenig anstößiges finden. Doch sollten Sie sich in Erinnerung rufen, dass Ludwig Erhard die Marktwirtschaft für "aus sich heraus" sozial hielt und den Begriff "soziale Marktwirtschaft" nur als Werbemittel verstand. Und worauf führte der Ökonom Ludwig Erhard die Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er/Anfang der 1930er-Jahre zurück? Auf die Bildung von Kartellen, die den Wettbewerb behinderten. Und wer war es, der die Einführung der dynamisierten Renten unter Konrad Adenauer Ende der 1950er-Jahre verhindern wollte, weil er damit die marktwirtschaftliche Ordnung in Gefahr sah? Wer war es, der in der ersten Nachkriegsrezession 1966/67 ein Konjunkturprogramm ablehnte, woran übrigens die damalige CDU/FDP-Koalition zebrochen ist? Wer forderte gar die Schaffung einer "formierten Gesellschaft". Es war Ludwig Erhard. Warum wohl war Ludwig Erhard nie Mitglied einer Partei? Weil diese im antidemokratischen Weltbild des Neoliberalismus nicht vorgesehen resp. kontraproduktiv sind. Es soll in Deutschland Stiftungen geben, die sich auf diesen Mann berufen, und ganz offen für die Ausschaltung der Demokratie kämpfen. Die Friedrich August von Hayek Stiftung schreibt: "Der Staatsgewalt müssen diejenigen hoheitlichen Instrumente entzogen werden, mit denen sie Sonderinteressen bedienen kann." Ähnliches ist von Ludwig Erhard zu hören. Mit Sonderinteressen sind natürlich auch und vor allem die Gewerkschaften und deren "Tarifkartell" sowie die Regulierungen des Arbeitsmarktes gemeint.

Wenn heute allseits das Wirtschaftswunder auf Ludwig Erhard und seine Ansichten zurückgeführt wird, ist dies eine Verdrehung der Tatsachen. Fakt ist zwar: Unter Ludwig Erhard gab es eine sich im Vergleich zu heute bombastisch ausnehmende Besteuerung von Vermögen, Unternehmens- und Gewinneinkommen sowie von Spitzenverdienern. In den ersten Jahren der Bundesrepublik gab es sogar massive Zwangsabgaben für Reiche. Das war aber weniger das Verdienst von Ludwig Erhard als von Konrad Adenauer.

Herbert Schui hat über die falsche Interpretation von Ludwig Erhard und der sozialen Marktwirtschaft lesenswerte Aufsätze verfasst. (z.B. http://www.herbert-schui.de/index.php?id=58&type=123&tx_ttnews[day]=01&tx_ttnews[year]=1970&tx_ttnews[month]=01&tx_ttnews[tt_news]=141&cHash=6226de90dc)

Systemfrager 20. Februar 2009 um 15:01  

Jan Perlak - so ist es wirklich nicht!

"Du wirst nun sicherlich behaupten, dass wir deine Jünger nicht länger sind, weil wir nur den Namen, nie aber die Inhalte übernahmen. ... Der Meister hat erst die Jünger geprägt, damit dereinst die Jünger ihren Meister umzudeuten vermochten. Dir geht es da nicht anders wie Jesus oder wie Marx." <<< Die Intention dieser Sätze, so wie des ganzen Aufsatzes ist richtig.

Ach ja. Schui! Er verzapft viel dummes akademisches Zeug. Siehe: Neoliberalismus, VSA, 2002. Z.B. dort (S.87) widerspricht er Bourdieu (berühmter linker französischer Soziologe)indem er ihn belehrt (von oben herab), dass das neoliberale Gleichgewichtsmodell "nicht auf analytische Grenzen stößt". Und darüber hinaus will sich Schui auch noch Keynesianer nennen. Einfach peinlich !!!

Dass L. Erhard kein großer Theoretiker war ... aber wer behauptet das! Es gibt keinen deutschen Ökonomen, der zur ökonomishcen Theorie etwas beigetragen hat. Keinen einzigen!

Mehr zu L. Erhard:
www.forum-systemfrage.de/Aufbau/aa/10i/aa10i.php?df_name=aaDF20&tbch=aa&schp=nach30j&ordner=10i

Anonym 20. Februar 2009 um 15:52  

Die "Söhne/Töchter" Ludwig Erhardt(s) sind heute wieder unbelehrbare neoliberale Diffamierer - Mißfelder bezeichnete heute alle Langzeitarbeitslosen als Kettenraucher und AlkohlikerInnen.

Von Guttenberg hat Recht - Erhardt dreht sich im Grab herum, aber anders wie unser Wirtschaftsminister meint - er kotzt wohl noch das eigene Grab voll, wenn er an so'ne Typen wie Mißfelder & Konsorten denkt....

Gruß
Nachdenkseiten-Leser

Anonym 24. Februar 2009 um 13:46  

Systemfrager schrieb am 20. Februar 2009 15:01 : "Ach ja. Schui! Er verzapft viel dummes akademisches Zeug."

Ich bin von der Eloquenz dieser Wiederlegung erschlagen und mir fallen jetzt vor lauter Schreck keine Gegenargumente ein.

Könnte auch an einem Mangel an Argumenten bei einem Zuviel an Beleidigung liegen. Aber wer will schon so differenziert urteilen.

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